Reichenbach (Feuchtwangen)
Reichenbach Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(90)&title=Reichenbach 49° 11′ N, 10° 16′ O
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| Höhe: | 452 (448–461) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 90 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Reichenbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Reichenbach liegt in der Gemarkung Mosbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am linken Ufer der Wörnitz. 0,5 km nördlich befindet sich der Schloßberg (513 m ü. NHN), 0,5 km östlich der Rangen, beides Erhebungen der Sulzacher Randhöhen, einem Abschnitt der Frankenhöhe. Die Staatsstraße 1066 führt nach Sommerau (3 km östlich) bzw. zur Anschlussstelle 111 der Bundesautobahn 7 (1,2 km westlich). Die Staatsstraße 2222 führt nach Bergnerzell (0,6 km nordwestlich). Die Kreisstraße AN 5 führt nach Mosbach (2 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Reichenbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 13 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (3 Höfe, 1 Gut) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (2 Halbhöfe, 1 Mühle, 6 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Reichenbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Reichenbach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 191 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Reichenbach dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Mosbach zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Reichenbach am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
Der Ort hat ein ansprechendes Ortsbild durch eine Reihe von Fachwerkgiebelhäusern:
- Haus Nr. 9: veränderter Neubau von etwa 1930 anstelle eines Fachwerkhauses des 17. Jahrhunderts; zugehöriger Altsitz des 19. Jahrhunderts von vier zu vier Achsen mit gemauertem Untergeschoss, Fachwerkobergeschoss und Straßengiebel<ref name="Ramisch">H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 111. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
- Haus Nr. 12: Bauernhaus, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, mit zweigeschossigem Quergiebel, 1839<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 13: Neubau mit bezeichnetem Wappenrelief der Markgrafen von Ansbach, Hirschstangen und Jahreszahl „1764“<ref name="Ramisch"/>
- Haus Nr. 14: Wohnstallhaus des 19. Jahrhunderts mit gemauertem Untergeschoss von sechs zu vier Achsen; dreigeschossiger Fachwerkgiebel, Satteldach<ref name="Ramisch"/>
- Haus Nr. 15: Wohnstallhaus eines Bauernhofes, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, mit Fachwerkobergeschoss und Fachwerkgiebel, Mitte 19. Jahrhundert, 1934 renoviert<ref name="Denkmalliste"/>
- Flachsbrechhaus, eingeschossiger Satteldachbau, Naturstein, wohl aus dem 19. Jahrhundert; neben Haus Nr. 16.<ref name="Denkmalliste"/>
- Eigenfeld: Steinkreuz, Sandstein, mittelalterlich; ca. 850 m nordwestlich der Ampfrachbrücke<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Mosbach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 111.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Reichenbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Reichenbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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