Oberahorn
Oberahorn Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(182)&title=Oberahorn 49° 11′ N, 10° 24′ O
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| Höhe: | 471 (463–504) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 182 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09855 | |||||
Oberahorn ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Zum Gemeindeteil gehört die Einöde Wiegelshof und die Hofstadt. Oberahorn liegt in der Gemarkung Aichau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt etwa fünf Kilometer nordöstlich von Feuchtwangen am Ziegelbach, der sich weiter südlich mit dem Brechhausbach und Ahornbach vereinigt (im Unterlauf Löschenbach genannt), der ein rechter Zufluss der Wieseth ist. 0,75 km nordwestlich liegt das Flurgebiet Hohe Fichten, 0,25 km westlich das Hollfeld und 0,5 km südwestlich die Brand. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt am Wiegelshof vorbei nach Zumberg (2,3 km westlich) bzw. nach Unterahorn zur Kreisstraße AN 52 (0,8 km östlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt über den Meierhof zur AN 52 bei Aichau (1,3 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im Jahre 1464 wurde Oberahorn anlässlich des Kaufs eines Gutes erstmals erwähnt. Im Jahr 1697 wurde in dem Ort eine eigene Schule gegründet.<ref> Oberahorn auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Oberahorn lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 20 Anwesen, zwei Gemeindehirtenhäusern und einer Schule. Grundherren waren
- Feuchtwangische Ämter:
- Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: zwei Gütlein;
- Stadtvogteiamt Feuchtwangen: ein Hof, vier Gütlein;
- Spital der Stadt Feuchtwangen: ein Gütlein;
- Kastenamt Feuchtwangen: ein Gütlein;
- das Hochstift Eichstätt: ein Hof, sechs Güter;
- die Reichsstadt Dinkelsbühl: ein Hof, ein Gütlein; Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl: ein Hof;
- das Rittergut Kaierberg der Herren von Völderndorf: eim Gütlein.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Oberahorn (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Daran änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Oberahorn. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 190 (Digitalisat).
Dort Satzfehler bei den Ansbacher- und den Fremdangehörigen.</ref> Bei Bundschuh werden die eichstättischen Untertanen genauer differenziert: vier Anwesen unterstanden der Vogtei Königshofen, drei Anwesen dem Stiftskapitel Herrieden.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 150.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberahorn dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Aichau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Heilbronn am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Haus Nr. 34: ehemaliger Schulstadel aus dem 18. Jahrhundert<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Kriegerdenkmal von 1914/1918 bei Haus Nr. 30<ref name="Denkmalliste"/>
- Espan: mittelalterliches Steinkreuz, am Waldrand gegenüber Haus Nr. 106<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberahorn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 150 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 97–98.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Oberahorn. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Oberahorn in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Oberahorn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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