Hinterbreitenthann
Hinterbreitenthann Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(91)&title=Hinterbreitenthann 49° 13′ N, 10° 21′ O
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| Höhe: | 488 (487–504) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 91 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Hinterbreitenthann ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hinterbreitenthann liegt in der Gemarkung Vorderbreitenthann.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf Hinterbreitenthann liegt auf einer Hochebene, die aus Grünflächen mit vereinzelten Baumbestand und Ackerland besteht. Gegen Westen bildet der Krummbach, einem linken Zufluss der Sulzach, eine Talmulde. Dort liegt die zugehörige Einöde Unterglasmühle. 0,5 km nordwestlich erhebt sich der Wolfsberg (513 m ü. NHN), 0,75 km südwestlich liegt das Waldgebiet Im Schor. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberdallersbach (1,5 km südwestlich) bzw. zur Staatsstraße 1066 (0,5 km nordöstlich), eine weitere führt nach Vorderbreitenthann zur St 1066 (0,8 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Hinterbreitenthann lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 13 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren
- Ämter von Feuchtwangen
- Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 1 Mahlmühle, 3 Güter, 1 Sölde;
- Stadtvogteiamt Feuchtwangen: 1 Halbhof, 1 Gütlein;
- Klosterverwalteramt Sulz: Untere Mühle, 1 Köblersgütlein;
- Kastenamt Feuchtwangen: 1 Hof, 1 Gut; die Abgaben gingen an das Spital Ansbach;
- Hochstift Eichstätt: 1 Hof, 1 Halbhof.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Hinterbreitenthann (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref>
An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Hinterbreitenthon. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 187 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 432.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Hinterbreitenthann dem Steuerdistrikt Dorfgütingen und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hinterbreitenthann am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Feuchtwangen gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref name="OV 1961"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Sieben Schmerzen (Weinberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Breitenthan. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 432 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Hinterbreitenthon. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 667 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Hinterbreitenthann. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hinterbreitenthann in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hinterbreitenthann im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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