Herrnschallbach
Herrnschallbach Stadt Feuchtwangen
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47)&title=Herrnschallbach 49° 9′ N, 10° 21′ O
{{#coordinates:49,148611111111|10,341944444444|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Herrnschallbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 449 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 47 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Herrnschallbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Herrnschallbach liegt in der Gemarkung Aichenzell.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Lage
Das Dorf liegt etwa einen Kilometer südlich des Stadtrands von Feuchtwangen am Hangfuß rechts der Sulzach. Im Nordwesten grenzt das Flurgebiet Breitfeld an, 0,5 km südlich erhebt sich der Wacholderberg. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Zehdorf (1,5 km südöstlich) bzw. nach Aichenzell (1 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Erstmals namentlich erwähnt wurde der Ort am 20. Februar 1327 in einer Urkunde des Feuchtwanger Stifts als „Herren-Schaulbach“.<ref>Herrnschallbach auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Herrnschallbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 9 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren Ämter von Feuchtwangen (Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 4 Anwesen; Kastenamt Feuchtwangen: 2 Anwesen; Verwalteramt Forndorf: 1 Anwesen) und die Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Herrnschallbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Herrnschallbach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 187 (Digitalisat).</ref><ref>Nach J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 605, sollen die zwei fremdherrischen Anwesen „ritterschaftlich“ gewesen sein.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Herrnschallbach dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Aichenzell zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Herrenschallbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 605 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Herrnschallbach. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Herrnschallbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Herrnschallbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Aichau | Aichenzell | Ameisenbrücke | Archshofen | Banzenweiler | Bergnerzell | Bernau | Bieberbach | Böhlhof | Bonlanden | Breitenau | Bühl | Charhof | Charmühle | Dorfgütingen | Dornberg | Esbach | Eschenlach | Feuchtwangen | Gehrenberg | Georgenhof | Glashofen | Hainmühle | Hammerschmiede | Heilbronn | Heiligenkreuz | Herbstmühle | Herrnschallbach | Hinterbreitenthann | Höfstetten | Jakobsmühle | Jungenhof | Kaltenbronn | Koppenschallbach | Krapfenau | Krapfenauer Mühle | Krebshof | Krobshausen | Krobshäuser Mühle | Kühnhardt am Schlegel | Larrieden | Leiperzell | Lichtenau | Löschenmühle | Lotterhof | Metzlesberg | Mögersbronn | Mosbach | Neidlingen | Oberahorn | Oberdallersbach | Oberhinterhof | Oberlottermühle | Oberransbach | Oberrothmühle | Poppenweiler | Ratzendorf | Reichenbach | Rißmannschallbach | Rödenweiler | Sankt Ulrich | Schönmühle | Seiderzell | Sommerau | Sperbersbach | Steinbach | Tauberschallbach | Thürnhofen | Tribur | Überschlagmühle | Ungetsheim | Ungetsheimer Mühle | Unterahorn | Unterdallersbach | Unterhinterhof | Unterlottermühle | Unterransbach | Unterrothmühle | Volkertsweiler | Vorderbreitenthann | Walkmühle | Wehlmäusel | Weikersdorf | Weiler am See | Winterhalten | Wolfsmühle | Wüstenweiler | Zehdorf | Zischendorf | Zumberg | Zumhaus
Sonstige Wohnplätze: Bronnenmühle | Meierhof | Oberglasmühle | Raffelshof | Unterglasmühle | Wiegelshof
Wüstungen: Aichamühle | Eulenhof | Fallhaus | Freimannsberg | Heimlich | Mackenhofen | Rammerzell | Röschenhof | Schleifmühle | Uzenweiler | Vogelweid | Ziegelhütte