Böhlhof
Böhlhof Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6)&title=B%C3%B6hlhof 49° 13′ N, 10° 20′ O
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| Höhe: | 465 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 6 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Böhlhof (ehemals „die Zumloch“ genannt) ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Böhlhof liegt in der Gemarkung Dorfgütingen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt etwa sechs Kilometer nördlich der Feuchtwanger Stadtmitte am Wolfsgraben, der von links und Osten weniger als einen halben Kilometer abwärts dem Fluss Sulzach zufließt. Nördlich jenseits des Baches liegt in geringem Abstand die Einöde Dornberg. Im Südwesten grenzt das Brechhausfeld an, 1 km südöstlich erhebt sich der Wolfsberg (513 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Dornberg (0,2 km nördlich) bzw. nach Hinterbreitenthann (1,5 km südöstlich). Ein Wirtschaftsweg führt nach Neidlingen (0,8 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Böhlhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Grundherrschaft und das Niedergericht über den Hof hatte das Kastenamt Feuchtwangen. Die Abgaben gingen an die Pfarrei Dorfgütingen.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Böhlhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Bis zum Ende des Alten Reiches hatte sich an den Verhältnissen nichts geändert.<ref>Johann Bernhard Fischer: Zumloch. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 196 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 423.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Böhlhof dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Dorfgütingen zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 in Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Dorfgütingen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Zum Loch. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 541 (Digitalisat).
Weblinks
- Urkataster von Zumloch Nr. 1 und 2. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Böhlhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Böhlhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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