Mögersbronn
Mögersbronn Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(45)&title=M%C3%B6gersbronn 49° 8′ N, 10° 20′ O
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| Höhe: | 491 (483–497) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 45 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09857 | |||||
Mögersbronn ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Mögersbronn liegt in der Gemarkung Aichenzell.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt auf einer flachhügeligen Hochebene, die aus Ackerland und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand besteht. Im Osten liegen die Waldgebiete Schelmholz und Schwarzholz. Dort entspringen der Weitersgraben und das Jägersbrünnlein, beides rechte Zuflüsse der Sulzach, und der Ohmadwiesengraben, der ein linker Zufluss des Jägersbrünnlein ist. 0,5 km nordwestlich liegt das Waldgebiet Pfaffenholz.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bundesstraße 25 kreuzend nach Schopfloch zur Kreisstraße AN 42 (2 km südwestlich) bzw. zur B 25 bei Feuchtwangen (2 km nördlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (1,6 km nordöstlich), die nach Herrnschallbach (1 km nördlich) bzw. nach Zehdorf verläuft (0,5 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Das Kloster Sulz hatte 1341 dort zwei Güter. Im Jahr 1384 besaß das Spital Dinkelsbühl ebenda ein Gut, am 14. Mai 1393 folgte ein weiteres durch Schenkung des Dinkelsbühler Bürgers Georg Prell.<ref>Mögersbronn auf der Website geschichte-feuchtwangen.de </ref>
Mögersbronn lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 13 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (6 Höfe), das Kastenamt Feuchtwangen (1 Hof) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (5 Höfe, 1 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Mögersbronn (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen hatte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts geändert.<ref>Johann Bernhard Fischer: Mögersbronn. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 190 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 634 f.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Mögersbronn dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Aichenzell zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Mögersbronn am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Mögersbronn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 634–635 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 88.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Mögersbronn. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Mögersbronn in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Mögersbronn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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