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Krapfenauer Mühle

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Krapfenauer Mühle
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Krapfenauer+M%C3%BChle 49° 8′ N, 10° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 7′ 58″ N, 10° 21′ 40″ O
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Höhe: 440 m ü. NHN
Postleitzahl: 91555
Vorwahl: 09856

Krapfenauer Mühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Krapfenauer Mühle liegt in der Gemarkung Krapfenau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>

Geografie

Die Einöde<ref>In der Ortsdatenbank von bavarikon fälschlicherweise als Weiler klassifiziert.</ref> liegt an der Sulzach. Unmittelbar südlich des Ortes mündet das Jägersbrünnlein als rechter Zufluss der Sulzach. Im Süden liegt das Waldgebiet Hart. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Krapfenau zur Kreisstraße AN 41 (0,3 km östlich) bzw. zur Hammerschmiede (0,2 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Die Krapfenauer Mühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Mühle zählte ursprünglich zu Krapfenau und hatte das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Krapfenauer Mühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Krapfenau. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 188 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 207.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach wurde die Krapfenauer Mühle bei der Vergabe der Hausnummern als eigener Ort geführt mit einer Hausnummer.<ref name="BAK"/> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde die Krapfenauer Mühle dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Zu dem Anwesen gehörten zwei Parzellen Weideland mit insgesamt 3 ha. Die eine Parzelle liegt 0,6 km westlich von dem Gebäude.<ref name="BAK">Krapfenauer Mühle im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme)</ref> Nach 1888 wurde die Krapfenauer Mühle in den amtlichen Ortsverzeichnissen nicht mehr als Ortsteil geführt. In der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online wird sie wieder als amtlich benannter Gemeindeteil mit der Gemeindekennziffer 571145 aufgelistet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Krapfenauer Mühle am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>

Ehemaliges Baudenkmal

  • Mühle südwestlich von Krapfenau, wohl frühes 19. Jahrhundert. Zweigeschossiges verputztes Satteldachhaus von 6 zu 3 Achsen. Ecklisenen. Über der Haustür ein Steinrelief mit einem von Löwen gehaltenen Mühlrad.<ref>H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 86. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 001836 001840 001871 001885
Einwohner 7 7 8 7
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1836 und 1885 wurden diese als „Wohngebäude“ bezeichnet und 1840 als „Häuser“.</ref> 1 1 2
Quelle <ref>Vorlage:Meyer Rezatkreis 1837</ref> <ref>Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 110 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1185, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1117 (Digitalisat).</ref>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

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