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BMW Motorrad

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BMW Motorrad
Datei:Logo BMW Motorrad 2021.svg

Inhaber Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
Einführungsjahr 2002<ref name="AKZ002932671" />
Produkte Motorräder, Bekleidung
Märkte D-A-CH
Website www.bmw-motorrad.de
Datei:Bundesarchiv Bild 183-2005-0722-511, Motorräder BMW Typ 24.jpg
BMW-Fabrik, 1948
Datei:BMW R47 (1927).jpg
BMW R 47
Datei:BMW R 52.jpg
BMW R 52 (1928–1929)

BMW Motorrad ist eine Marke des Fahrzeug- und Motorenherstellers BMW für das Marktsegment Motorräder. Das Unternehmen wurde am 7. März 1916 als Bayerische Flugzeugwerke (BFW) in München gegründet und konzentrierte sich ursprünglich auf die Herstellung von Flugmotoren. Am 21. Juli 1917<ref>Bayerische Motorenwerke AG (BMW) – Historisches Lexikon Bayerns. Abgerufen am 10. Januar 2022.</ref> wurde das Unternehmen dann in Bayerische Motoren Werke GmbH umbenannt, 1918 erfolgte die Umfirmierung zur Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BMW Geschichte (Memento vom 11. Januar 2010 im Internet Archive) Suche nach Jahr</ref> Seit 1923 stellt das Unternehmen auch Motorräder her. 1928 kam die Automobilherstellung hinzu. Heute trägt das Segment Motorräder rund 2 % zum Umsatz und Ergebnis des Unternehmens bei.<ref>Unternehmenskennzahlen. Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref>

BMW ist der letzte Großserienhersteller hubraumstarker Motorräder in Deutschland und einer der umsatzstärksten in Europa. Zum 1. Januar 2025 waren in Deutschland 650.864 BMW-Krafträder zugelassen, was einem Anteil von 12,9 Prozent entspricht.<ref>Fahrzeugzulassungen (FZ) – Bestand an Personenkraftwagen und Krafträdern nach Marken oder Herstellern 1. Januar 2025 – FZ 17. (XLS) In: kba.de. Kraftfahrtbundesamt, Juni 2025, abgerufen am 25. Juni 2024.</ref> Der Marktanteil in Deutschland lag Ende 2021 mit einigem Abstand vor Honda und KTM bei 23,1 Prozent.<ref name="motorradonline-2022">Dina Dervisevic: Motorrad-Neuzulassungen Gesamtjahr 2021: Motorradmarkt in Deutschland im Minus. In: motorradonline.de. 19. Januar 2022, abgerufen am 19. Juni 2022.</ref> Im weltweiten Maßstab nach Zahl der verkauften Maschinen kam BMW ähnlich Ducati und Triumph Motorcycles 2021 nicht unter die ersten zehn.<ref>Jens Kratschmar: Die größten Motorradhersteller der Welt: Diese Marken bauen die meisten Motorräder. In: motorradonline.de. 17. Januar 2022, abgerufen am 8. Januar 2023.</ref>

Geschichte

Datei:BMW R32 vl TCE.jpg
BMW R 32 mit Zweizylinderboxermotor (1923–1926)
Datei:Motorrad BMW R26.jpg
BMW R 26 (1955–1960)
Datei:64r27qtr.jpg
BMW R 27
Datei:Bmw R60 6.jpg
BMW R 60/6 (1973–1976)
Datei:BMW R90S gold 1975 r TCE.jpg
BMW R 90 S
Datei:BMW R80GS GENUINE.jpg
BMW R 80 G/S (1980–1987)
Datei:BMW motorbike F 650 GS in Gdansk.jpg
BMW F 650 GS Dakar (2004)
Datei:BMW R100RS.jpg
BMW R 100 RS (1977)

Bereits das erste Motorrad von BMW, die R 32, hatte mit Zweizylinder-Boxermotor und Kardanantrieb, eine für BMW lange Zeit typische Bauweise, die bis heute neben anderen fortgeführt wird.

Zwei Jahre später kam mit der R 39 eine zweite Baureihe hinzu, deren Kombination von senkrecht stehendem einzelnen Zylinder und Kardanantrieb nicht weniger typisch war. Vier Jahrzehnte lang waren diese beiden Baureihen das Motorradsortiment von BMW.

Im Zweiten Weltkrieg wurden von BMW besonders Wehrmachtsgespanne gefertigt, so in Eisenach.

1955 begann mit der Einführung der Vollschwingen-BMW die Abkehr von der Geradwegfederung. Zugleich wurde der Kardanantrieb so geändert, dass die Motorräder bei Lastwechseln nicht wie andere um die Querachse kippen, sondern sich komplett heben oder senken. Dieses einzigartige Fahrverhalten führte zum Spitznamen Gummikuh.

1966 wurde mit dem Auslaufen der R 27 die Einzylinder-Baureihe eingestellt und nur noch die Zweizylinder-Baureihe fortgeführt. Kompakte Automobile hatten Motorräder als Kraftfahrzeug des „kleinen Mannes“ abgelöst. BMW war der einzige deutsche Hersteller von Motorrädern, dessen Fertigung hubraumstarker Krafträder das überlebte. Die Kombination von Boxermotor und Kardanantrieb gab es mittlerweile nur von BMW.

1969 stieß BMW mit der neu konstruierten R 75/5 in die damals höchste Hubraumklasse vor. Doch die gleichzeitig eingeführte Honda CB750 Four mit Vierzylindermotor leitete eine Entwicklung ein, die alle europäischen Motorradhersteller gegenüber den japanischen bald ins Hintertreffen geraten ließ. Als BMW 1973 mit der R 90 S Hubraum nachlegte, hatte im Vorjahr die Kawasaki Z1 mit Tassenstößeln bereits einen weiteren Maßstab gesetzt. Fortan gab es Motoren aus Japan, die nicht nur stärker als jene von BMW waren, sondern auch seltener gewartet werden mussten.

1980 überraschte BMW mit der R 80 G/S, die auf den Boom der Enduros setzte, der mit der Yamaha XT500 begonnen hatte. Die R 80 G/S war nicht nur die erste Enduro von BMW, sondern auch die erste Enduro mit Mehrzylindermotor. Aus der „Not“ der üppigen Kardanschwinge hatten die Konstrukteure eine Tugend gemacht, indem sie auf den zweiten Schwingenarm verzichteten. Ein Motorrad mit Mehrzylindermotor und Kardanantrieb im Gelände einzusetzen, erschien damals eher abwegig. Das änderte sich, als BMW die nächste Rallye Dakar gewann. BMW war nach Jahrzehnten auf einen Schlag zurück im Kreis der Unternehmen, mit denen man im Motorradsport rechnen musste.

Datei:BMW K100LT at Reno BMW, 1991.jpg
BMW K 100 LT (1986–1991)

1983 brach mit der K 100 eine neue Ära der Motorräder von BMW an. Ihr Gitterrahmen setzt auf einen tragenden Motor-Getriebe-Block auf. Der Vierzylinder-Reihenmotor mit Wasserkühlung ist nicht wie üblich quer, sondern längs angeordnet. Dadurch bedarf es keiner Umlenkung zwischen Kurbelwelle und Kardanwelle. Die Zylinder liegen waagerecht, um einen ebenso tiefen Schwerpunkt wie bei Boxermotoren zu erzielen. Obwohl die Motoren mit Saugrohreinspritzung vergleichsweise fortschrittlich waren, schöpfen sie die Leistungsgrenzen des Stands der Technik ihrer Zeit nicht aus. Trotzdem gilt dieser Antrieb wegen des eigenständigen und konsequenten Entwurfs als bemerkenswerte Konstrukteursleistung. Ab 1988 war die K 100 RS als erstes Motorrad mit Antiblockiersystem erhältlich. Ab 1989 war die sportliche Variante K1 als erste BMW mit Vierventiltechnik ausgestattet, verfügte als erstes Motorrad über einen geregelten Katalysator und zudem über das neuartige Paralever, das den Kardanantrieb fahrdynamisch dem Ketten-Endantrieb gleichstellt.

1993 führte BMW entgegen der früheren Bekundung, keine Motorräder mit Boxermotor mehr entwickeln zu wollen, die R 1100 RS ein. Ihr Motor trug der konservativen Stammkundschaft Rechnung, wenngleich er von Grund auf neu entwickelt war. Die obenliegende Nockenwelle wurde mit einer Steuerkette angetrieben und betätigte die Ventile über Kipphebel. Spektakulär war an der R 1100 RS das Telelever-System, das erstmals bei einem Serienmotorrad das Einsinken beim Bremsen fast ganz unterband.

Ebenfalls 1993 brachten die Bayerischen Motoren Werke mit der F 650 erstmals ein Motorrad auf den Markt, dessen Motor sie weder selbst entwickelt hatten noch selbst herstellten. Die F 650 basiert auf der Aprilia Pegaso und hat wie diese einen Einzylindermotor von Rotax und Ketten-Endantrieb. Sie wurde auch nicht von BMW, sondern von Aprilia hergestellt. Die Motoren des Nachfolgemodells G 650 stellt das Unternehmen Loncin in der Volksrepublik China her.

Datei:BMW C1 Roller.jpg
BMW C1 (2000–2003)

Im Jahr 2000 stellte BMW den ungewöhnlichen C1 vor, einen überdachten Motorroller. Statt der Helmpflicht unterliegen die Fahrer der Gurtpflicht. Der C1 zielte auf das Marktsegment zwischen normalen Motorrollern und Kleinstwagen wie dem Smart Fortwo.

2005 wurde mit der K 1200 S eine Baureihe mit konventionell quer eingebautem Vierzylindermotor eingeführt, die die Baureihe mit längs eingebautem Vierzylindermotor nach und nach ablöste. Diese Baureihe ist mit Duolever ausgestattet.

2006 führte BMW die F 800 mit Parallel-Twin ein; zunächst mit Riemen-Endantrieb, später auch mit Ketten-Endantrieb. Die Motoren sind wieder von Rotax.

2008 brachte BMW die Sportenduro G 450 X auf den Markt. Der Einzylindermotor wird von Kymco in Taiwan gefertigt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Reich der Mitte.] Motor Presse Stuttgart, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Januar 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Datei:BMW S1000 RR Studio.JPG
BMW S 1000 RR (seit 2009)

2009 führte BMW die S 1000 RR ein. Mit Upside-down-Gabel, quer eingebautem Vierzylindermotor und Ketten-Endantrieb gleicht sie den Produkten der japanischen Mitbewerber in dieser Klasse.

2011 führte BMW die K 1600 GT ein. Sie ist das erste serienmäßige Sechszylindermotorrad aus deutscher Produktion.

2012 brachte BMW mit den Modellen G 650 GS und G 650 GS Sertão wieder Reiseenduros mit Einzylindermotoren auf den Markt, nachdem für einige Jahre auch die Einstiegsmodelle mit Zweizylindermotoren von Rotax ausgerüstet worden waren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., 5. Oktober 2011</ref>

Am 8. April 2013 haben BMW Motorrad und die TVS Motor Company im indischen Chennai einen langfristigen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Motorrädern im Segment unterhalb von 500 Kubikzentimetern.<ref name="bmw_20130408" />

Seit 2014 ist BMW im Roller-Segment mit der C-Serie vertreten; dazu gehört auch der Elektroroller BMW C evolution.<ref>Fahrbericht: Der BMW Maxiscooter C Evolution im Test. In: Tagesspiegel. 8. Oktober 2014 (archive.org).</ref> Im Juni 2019 stellte BMW den elektrischen Vision DC Roadster vor, der optisch Elemente der erfolgreichen Boxermotoren verwendet.<ref>faz.net, BMW baut den Elektro-Boxer, abgerufen am 30. Juni 2019.</ref>

Am 4. April 2020 führte BMW die R 18 im Marktsegment der Cruisermotorräder ein. Ihr Motor mit 1802 cm³ Hubraum ist der größte bisher von BMW gebaute 2-Zylinder-Boxermotor.<ref>BMW R 18: Daten & Ausstattung. In: BMW Motorrad. Abgerufen am 4. April 2020.</ref> Ende November 2023 wurde die kleinere R 12 ergänzt.

Werk Berlin

Seit 1967 werden im BMW-Werk in Berlin, im Ortsteil Haselhorst des Bezirks Spandau, Motorräder gebaut. Rund 1800 Mitarbeiter fertigen inzwischen täglich bis zu 550 Maschinen. Im Jahr 2001 konnte die Produktion des einmillionsten Motorrades gefeiert werden.

Datei:1991K100RS-36.jpg
BMW K 100 RS (1983–1993)
Datei:BMW R 1100 RS, 1085 ccm, 90 PS, Bj. 1993 (vorn) - 2006-07-22.jpg
BMW R 1100 RS (1993–2001)

Das Spandauer Werk ist außerdem ein bedeutendes Zulieferwerk für die Pkw-Produktion von BMW. So werden dort unter anderem sämtliche Bremsscheiben für alle Pkw-Modelle von BMW produziert.

Seit dem Jahr 2000 wird das Werk, welches die Nummer 3.1 trägt, kontinuierlich erweitert und modernisiert. So wurde von 2001 bis 2003 eine weitere Fertigungshalle für Motorräder errichtet. Optisch besonders charakteristisch für die BMW-Motorradproduktion sind die gelben „C-Haken“, welche in zwei Etagen an einem Schienensystem durch die zwei Montagehallen gleiten und auf denen die Motorräder die verschiedenen Fertigungsschritte durchlaufen. Auch heute erfolgt die Motorradproduktion immer noch zum großen Teil durch manuelle Arbeit. Sogar die Zierstreifen an den Motorrädern werden nach wie vor durch besonders erfahrene Mitarbeiter manuell aufgemalt.

Am 6. Mai 2011 lief im Werk das zweimillionste BMW-Motorrad vom Band. Es handelte sich um eine R 1200 GS.<ref>Berlin.de: BMW baut zweimillionstes Motorrad in Berlin, aufgerufen am 14. August 2012</ref>

Am 9. April 2019 wurde das dreimillionste Motorrad des Werks, eine S 1000 RR, fertiggestellt.<ref>bikeundbusiness.de: @1@2Vorlage:Toter Link/www.bikeundbusiness.deBMW Motorrad: Nummer 3.000.000 lebt (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive ), aufgerufen am 12. April 2019</ref>

Datei:BMW F900 GS 2024-06.jpg
BMW Motorrad Welt, Innenraum, hinten die BMW R 80 G/S der 1980er Jahre

Zum 100-jährigen Jubiläum von BMW Motorrad im September 2023 eröffnete BMW im Beisein des damaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz die BMW Motorrad Welt am Motorradwerk in Berlin-Spandau.<ref>Dan Sutherland: A whole new welt: BMW open 'Motorrad Welt' museum in Berlin. In: motorcyclenews.com. 17. Oktober 2023, abgerufen am 30. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Ausstellung aktueller Maschinen mit 1000 m² Fläche befindet sich in einem historischen Backsteingebäude.<ref>Neue BMW Motorrad Welt in Berlin. In: tourenfahrer.de. 26. Juli 2023, abgerufen am 30. Juni 2024.</ref> Dort besteht auch die Möglichkeit, an einer Werkführung in das unmittelbar angrenzende Motorradwerk teilzunehmen.<ref>Führung im Motorradwerk Berlin. Abgerufen am 1. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Aktuelle Modellpalette

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Unter Veränderung von Fahrwerk, Verkleidung und Ausstattung stellt BMW Modelle der nachfolgenden Typen her. Die Buchstaben hinter der gerundeten Hubraumgröße bezeichnen dabei die Bauart, etwa „GS“ für „Gelände & Straße“ oder „RT“ für „Reisetourer“.

Alle Leergewichtsangaben sind gemäß Richtlinie VO (EU) 168/2013 mit allen Betriebsmitteln, mit Serienausstattung und betankt mit mindestens 90 % des nutzbaren Tankvolumens.

R-Reihe

Die R-Baureihe wird mit Zweizylinder-Boxermotoren angetrieben. Diese sind traditionell eine BMW-eigene Domäne und waren stets luft-/ölgekühlt mit in der aktuellen Motorengeneration 1170 cm³ (R 12-Modelle) und im Falle der R 18-Modelle 1802 cm³ Hubraum. Im Jahr 2013 führte BMW eine wassergekühlte Generation mit ebenfalls 1170 cm³ Hubraum ein, der über 1254 cm³ auf inzwischen genau 1300 cm³ erhöht wurde.<ref name="motorrad-122024">Jens Kratschmar, Maik Schwarz: BMW R 12 neu ab 2024: Boxer-Cruiser mit 95 PS und 227 Kilo. In: motorradonline.de. 23. November 2023, abgerufen am 14. Juni 2024.</ref>

Modell Typ Motor Hubraum Maximalleistung Drehmoment Leergewicht Produktion
R 12 Roadster Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Boxermotor 1170 cm³ 70 kW (95 PS) 110 Nm 227 kg seit 2024
R 12 nineT 80 kW (109 PS) 115 Nm 220 kg
R 12 S seit 2025
R 12 G/S Retro-Allroundenduro 229 kg
R 1300 GS Reiseenduro Luft-/Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder-Boxermotor 1300 cm³ 107 kW (145 PS) 149 Nm 237 kg seit 2023
R 1300 GS Adventure 269 kg seit 2024
R 1300 R Naked Bike 239 kg seit 2025
R 1300 RS Sporttourer 245 kg
R 1300 RT Tourer 281 kg
R 18 Cruiser Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Boxermotor 1802 cm³ 67 kW (91 PS) 163 Nm 345 kg seit 2020
R 18 Classic 369 kg seit 2021
R 18 B Bagger 398 kg
R 18 Transcontinental Tourer 433 kg
R 18 Roctane „Factory Hot Rod“ 374 kg seit 2023

Die R 1300 RT wird auch in einer Behördenversion (RT-P) vertrieben.

K-Reihe

Die aktuellen Modelle der K-Reihe werden alle von einem quer eingebauten, wassergekühlten Reihensechszylinder-Motor mit 1649 cm³ Hubraum angetrieben.

Modell Typ Maximalleistung Drehmoment Leergewicht Produktion
K 1600 B<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1) Cruiser 118 kW (160 PS) 180 Nm 344 kg seit 2016
K 1600 GT Tourer 343 kg seit 2011
K 1600 GTL Luxustourer 358 kg
K 1600 Grand America 367 kg seit 2022

<templatestyles src="FN/styles.css" />

S-Reihe

Die Modelle der S-Reihe werden, im Gegensatz zu denen der R- und K-Reihe, die ausschließlich einen Kardanantrieb haben, durch eine Kette angetrieben. Beim Motor handelt es sich um einen quer eingebauten, wassergekühlten Reihenvierzylinder-Motor mit einem Hubraum von 999 cm³.

Modell Typ Maximalleistung Drehmoment Leergewicht Produktion
S 1000 RR Supersportler 154 kW (209 PS) bei 13.750 min−1 113 Nm bei 11.000 min−1 198 kg seit 2009
S 1000 R Naked Bike 125 kW (170 PS) bei 11.000 min−1 114 Nm bei 9.250 min−1 199 kg seit 2013
S 1000 XR Sporttourer 227 kg seit 2015

M-Reihe

Der Antrieb stammt aus der S-Reihe.

Modell Typ Maximalleistung Drehmoment Leergewicht Produktion
M 1000 RR Supersportler 160 kW (218 PS) bei 14.500 min−1 113 Nm bei 11.000 min−1 194 kg seit 2020
M 1000 R Naked Bike 154 kW (209 PS) bei 13.750 min−1 199 kg seit 2022
M 1000 XR Sporttourer 148 kW (201 PS) bei 12.750 min−1 223 kg seit 2024

F-Reihe

Datei:BMW F900 GS 2024-06-v2 (bearb Sp).jpg
F 900 GS (seit 2023)

Die F-Reihe besteht abgesehen von der F 650 und F 650 GS mit Einzylinder Motoren bis 2007 aus Modellen, die von einem quer eingebauten, wassergekühlten Zweizylinder-Viertaktmotor (Parallel-Twin) angetrieben werden. Der Motor wurde nicht von BMW selbst, sondern bis 2018 von Rotax gefertigt, danach vom chinesischen Kooperationspartner Loncin industrial Group Co., Ltd, Chongqing.<ref name="adac-2018-10"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />adac.de vom 15. Oktober 2018, Fahrbericht BMW F 750 GS und F 850 GS: Erfolgs-Enduros runderneuert (Memento vom 7. September 2018 im Internet Archive), abgerufen am 9. März 2019.</ref> Die Reihe bildet die Mittelklasse der BMW-Motorrad-Produktpalette. Als Sekundärantrieb wird bei den von 2006 bis 2019 produzierten Modellen F 800 S/ST und F 800 GT ein Zahnriemen verwendet. Alle anderen Modelle werden mit einer Kette angetrieben. Anfang November 2025 wurde die Reihe nach unten durch die F 450 GS mit einem Zweizylindermotor ergänzt.<ref name="adac-450">Jochen Krauß: Leicht und agil: BMW zeigt Serienversion der F 450 GS. In: adac.de. 5. November 2025, abgerufen am 6. November 2025.</ref>

Modell Typ Hubraum Maximalleistung Drehmoment Leergewicht Produktion
F 450 GS Reiseenduro 420 cm³ <ref name="adac-450"/> 35 kW (48 PS) 43 Nm 178 kg<ref name="adac-450"/>
F 800 GS 895 cm³<ref>Daten und Ausstattung, in bmw-motorrad.de, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> 64 kW (87 PS) 91 Nm 227 kg seit Ende 2023<ref>Manuel Lehbrink: BMW Motorrad zeigt neue F 900 GS, F 900 GS Adventure und F 800 GS. In: de.motor1.com. 11. September 2023, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
gleichnamiges Modell 2008–2018<ref name="adac-2018-10" />
F 900 GS 895 cm³ 77 kW (105 PS) 93 Nm 219 kg seit 2024<ref name="heise-686933">Ingo Gach: BMW F 900 GS im Test: Mehr als erleichtert. In: heise.de. 30. April 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
F 900 GS Adventure 246 kg seit 2024<ref name="heise-686933" />
F 900 R Naked Bike 208 kg seit 2020<ref>Daten & Ausstattung. Abgerufen am 12. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
F 900 XR <templatestyles src="FN/styles.css" /> (A2) Sporttourer 216 kg seit 2020<ref>Daten & Ausstattung. Abgerufen am 12. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(A2) 
kann mit einem entsprechenden Drosselsatz bestellt werden, um mit einem A2-Führerschein (bis 35 kW) gefahren werden zu dürfen.

G-Reihe

Datei:BMW G 310 R.jpg
BMW G 310 R

Die als Einsteiger-Klasse betrachtete G-Reihe besteht ausschließlich aus Modellen mit wassergekühltem Einzylindermotor und 313 cm³ Hubraum. Die Motorräder der aktuellen Modellreihe werden nicht von BMW selbst, sondern von dem indischen Hersteller TVS Motor Company in Hosur im Bundesstaat Tamil Nadu gefertigt. Unter allen BMW-Motorrädern dürfen nur diese ungedrosselt mit einem A2-Führerschein (bis 35 kW) gefahren werden.

Modell Typ Maximalleistung Drehmoment Leergewicht Produktion
G 310 R Naked Bike 25 kW (34 PS) bei 9250 min−1 28 Nm bei 7500 min−1 164 kg seit 2016
G 310 GS Reiseenduro 175 kg seit 2017

C-Reihe

Datei:BMW C650 Sport (MSP16).jpg
BMW C650 Sport
Modell Typ Motor Hubraum/Nennleistung Maximalleistung Drehmoment Leergewicht Reichweite Produktion
C 400 GT Midsize-Scooter Wassergekühlter Einzylinder-Viertaktmotor 350 cm³ 25 kW (34 PS) bei 7500 min−1 35 Nm bei 5750 min−1 219 kg seit 2019
C 400 X 208 kg seit 2018<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />adac.de vom 1. August 2018, BMW C 400 X: Spaß-Scooter für die Stadt (Memento vom 7. September 2018 im Internet Archive), abgerufen am 9. März 2019.</ref>
CE 02 <templatestyles src="FN/styles.css" /> (LR4) E-Motorroller Fremderregter luftgekühlter Synchronmotor 6 / 3,2 kW 11 / 4 kW 55 / 45 Nm 132 / 119 kg 95 / > 45 km seit 2024
CE 04 <templatestyles src="FN/styles.css" /> (LR11) Permanenterregter wassergekühlter Synchronmotor 15 / 11 kW 31 / 23 kW 62 Nm 231 kg 130 / 100 km seit 2021

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(LR4) 
jeweils niedrigerer Wert jeder Angabe bei Leistungsreduzierung auf 4 kW.

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(LR11) 
jeweils niedrigerer Wert jeder Angabe bei Leistungsreduzierung auf 11 kW.

Behördenmotorräder

Datei:Alsheim- Wormser Straße (bei FeG)- Richtung Guntersblum- Motorräder der Polizei Rheinland-Pfalz (BMW) 17.5.2009.jpg
BMW-Motorräder der Polizei Rheinland-Pfalz (2009)
Datei:Münster, Lambertikirchplatz, Motorrad -- 2019 -- 3594.jpg
BMW R 1200 RT in Münster 2019

Die deutschen Bundesländer statteten ihre Kraftradstaffeln fast ausnahmslos mit Fahrzeugen von BMW aus. Auf Grund gesetzlicher Vorgaben ist heute in der Regel eine europaweite Ausschreibung notwendig. Dabei erhielten z. B. in Berlin (2008) und in Hessen (2005) aus wirtschaftlichen Gründen Moto Guzzi (Norge) oder Yamaha den Zuschlag.<ref>Hauptstadtpolizei – Moto Guzzi statt BMW. Moto Guzzi liefert 35 Maschinen Typ Norge 850 an Berlin, Stand: 2008</ref><ref>Yamaha statt BMW. In: hr online. 15. Oktober 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. August 2013; abgerufen am 22. Juni 2017.</ref> Die Ausschreibung 2012 für Behördenmotorräder in Berlin konnte allerdings, wie auch in Hessen (2010), wieder BMW mit der R 900 RT für sich entscheiden.<ref>Sabine Beikler: Polizei sattelt wieder um von Moto Guzzi auf BMW. In: tagesspiegel.de. 23. März 2012, abgerufen am 10. November 2017.</ref><ref>IKT WEB PTLV: BMW R 900 RT für die hessische Polizei. Abgerufen am 15. November 2019.</ref>

Unter anderem fährt die Polizei in folgenden Staaten Polizeimotorräder von BMW: Niederlande, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Kroatien, Dänemark, Spanien (Guardia Civil), Polen, Russland, Großbritannien, Algerien, USA, Ägypten, Äthiopien, Thailand, Kuwait, Kosovo und der Republik China (Taiwan).

Zurzeit (Herbst 2021) vertreibt BMW die Modelle F 750 GS, F 850 GS und R 1250 RT als Behördenmotorräder mit entsprechender Sonderausstattung.<ref>BMW Motorrad Sonderkunden. In: www.bmw-motorrad-authorities.com. Abgerufen am 15. November 2019.</ref> im Herbst 2021 wurde die Behördenversion des E-Scooters CE 04 vorgestellt.<ref>BMW CE 04 als Behördenfahrzeug: Achtung, hier stromert die Polizei. Abgerufen am 10. Dezember 2021.</ref>

Weltweite Absatzzahlen

Jahr Absatz Zum Vorjahr in %
1999 65.168<ref name="gb2002"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gesch‰ftsbericht 2002 (Memento vom 7. Januar 2010 im Internet Archive)</ref> n. b.
2000 81.263<ref name="gb2002" /> +24,69 %
2001 95.327<ref name="gb2002" /> +17,3 %
2002 103.020<ref name="gb2002" /> +8,07 %
2003 92.962<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bmwgroup.com (Memento vom 12. Mai 2014 im Internet Archive)</ref> −9,77 %
2004 92.266<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bmwgroup.com (Memento vom 12. Mai 2014 im Internet Archive)</ref> −0,75 %
2005 97.474<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bmwgroup.com (Memento vom 12. Mai 2014 im Internet Archive)</ref> +5,64 %
2006 100.064<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bmwgroup.com (Memento vom 12. Mai 2014 im Internet Archive)</ref> +2,66 %
2007 102.467<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BMW Group: deutliche Absatzsteigerung 2007 (Memento vom 19. April 2014 im Internet Archive)</ref> +2,40 %
2008 101.000<ref name="MotOnl285938"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Motorrad-Verkäufe 2009 (Memento vom 19. April 2014 im Internet Archive)</ref> −1,43 %
2009 87.000<ref name="MotOnl285938" /> −13,86 %
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2011 104.286<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BMW-Verkaufszahlen erreichen neuen Rekord (Memento vom 19. April 2014 im Internet Archive)</ref> +6,36 %
2012 106.358<ref name="hb-7608204">Absatzrekord für BMW Motorrad. In: handelsblatt.com. 10. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Februar 2015; abgerufen am 11. Februar 2015.</ref> +1,99 %
2013 115.215<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bmwgroup.com (Memento vom 11. März 2014 im Internet Archive)</ref> +8,33 %
2014 123.495<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bmwgroup.com (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref> +7,19 %
2015 136.963<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bmwgroup.com (Memento vom 20. Januar 2016 im Internet Archive)</ref> +10,9 %
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2017 164.153<ref>BMW Group bleibt weltweit führender Premium-Automobilhersteller. Abgerufen am 15. November 2019.</ref> +13,18 %
2018 165.566<ref>BMW Group bleibt 2018 weltweit führender Premiumhersteller. Abgerufen am 15. November 2019.</ref> +0,86 %
2019 175.162<ref>BMW Group erzielt 2019 bei Auslieferungen Bestmarke und bestätigt Position als weltweit führender Premiumhersteller. Abgerufen am 8. März 2020.</ref> +5,8 %
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2021 194.261<ref>E-Offensive und Platz eins im Premium-Segment: BMW Group erzielt 2021 starkes Absatzergebnis. Abgerufen am 6. April 2022.</ref> +14,76 %
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2024 210.385<ref>Startseite | BMW Group Bericht 2024. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref> +0,6 %

Trivia

In Fankreisen werden BMW-Motorräder als „Beamer“ bezeichnet. Die Bezeichnung stammt aus dem englischsprachigen Raum, wo die Abkürzung schwieriger auszusprechen ist.<ref>Woher stammen die Worte Bimmer und Beamer als Synonym für BMW? In: Bimmer Today. 17. November 2013, abgerufen am 22. Juni 2017.</ref>

Seit 2002 finden die BMW Motorrad Days in Garmisch-Partenkirchen statt. Bei der Erstauflage der Veranstaltung in Seefeld in Tirol lautete der Name noch Bikermeeting.

Literatur

  • Werner Enzmann, Claus-Georg Petri: Das Millionending. Jubiläum bei BMW. In: Paul Pietsch (Hrsg.): MOTORRAD. Heft 9. Verlag Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 1991, ISSN 0027-237X, S. 132–140 (Bericht zum 75jährigen Bestehen der Marke und einmillionstes Motorrad).
  • Fred Siemer, Werner Enzmann, Klaus Herder, Anette Johann: 70 Jahre BMW. In: Paul Pietsch (Hrsg.): MOTORRAD. Heft 2. Verlag Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 1993, ISSN 0027-237X, S. 69–132 (Bericht zu 70 Jahren BMW-Motorradproduktion).

Weblinks

Commons: BMW Motorrad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: BMW Motorrad Welt Berlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name=AKZ002932671> Auskunft zu einer Unionsmarke. Deutsches Patent- und Markenamt, abgerufen am 11. Juni 2023. </ref> <ref name="bmw_20130408"> BMW Motorrad plant Einstieg in das Segment unterhalb von 500ccm. BMW Motorrad und TVS Motor Company schließen Kooperationsvertrag. In: PressClub Deutschland. BMW AG, 8. April 2013, abgerufen am 20. Oktober 2016. </ref> </references>

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Supersportler

G 310 RRS 1000 RRM 1000 RR

Sporttourer

F 900 XRR 1300 RSS 1000 XRM 1000 XR

Tourer

R 1300 RTK 1600 GTK 1600 GTLK 1600 BK 1600 Grand AmericaR 18 BR 18 Transcontinental

Reiseenduro

F 450 GSF 800 GSF 900 GSF 900 GS AdventureR 1300 GSR 1300 GS Adventure

Naked Bike

G 310 RF 900 RR 1300 RS 1000 RM 1000 RR 12R 12 G/SR 12 nineTR 12 S

Scooter

C 400 XC 400 GTCE 02CE 04

Cruiser

R 18R 18 ClassicR 18 Roctane

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Vorkriegszeit
Einzylinder

R 39R 2R 3R 4R 35R 20R 23R 36 (Prototyp)

Boxer

R 32R 37R 42R 47R 52R 57R 62R 63R 11R 16R 7 (Prototyp)R 12R 17R 5R 6R 51R 61R 66R 71WR 500 (Rekordmaschine)WR 750 (Rekordmaschine)RS 500 Kompressor (Rennmotorrad)

Zweiter Weltkrieg

R 75 Gespann (Wehrmachtsgespann)

Nachkriegszeit

R 10 (Prototyp)R 24R 25R 25/2R 25/3R 51/2R 51/3R 67/2R 68

Vollschwingen-BMW
1955–1969

R 26R 27R 50RS 54 (Rennmotorrad)R 60R 69R 50/2R 60/2R 50 SR 69 S

„Strich-Fünfer“
1969–1973

R 50/5R 60/5R 75/5

„Strich-Sechser“
1973–1976

R 60/6R 75/6R 90/6R 90 S

„Strich-Siebener“
1976–1985

R 60/7R 75/7R 80/7R 100/7R 100 SR 100 RSR 100 RTR 100 CS

„Kleine“ Zweiventil-Boxer
1978–1985

R 45R 65R 65 SR 65 GS

Zweiventil-Boxer
1980–1997
Vierventil-Boxer (1. Generation)
1993–2006

R 850 GSR 850 RTR 850 R / R ComfortR 850 CR 1100 RR 1100 RSR 1100 SR 1100 GSR 1100 RTR 1150 RTR 1150 RR 1150 R RocksterR 1150 RSR 1150 GSR 1150 GS AdventureR 1200 CR 1200 CL

Vierventil-Boxer (2. Generation)
2004–2013

R 1200 GSR 1200 GS AdventureR 1200 RR 1200 RTR 1200 SR 1200 ST

Vierventil-Boxer (R nineT)
2014-2023

R nineTR nineT PureR nineT ScramblerR nineT RacerR nineT Urban G/S

Wasser-Boxer (1. Generation)
2013–2019

R 1200 GSR 1200 GS AdventureR 1200 RR 1200 RSR 1200 RT

Wasser-Boxer (2. Generation)
seit 2018

R 1250 GS • R 1250 GS Adventure • R 1250 RR 1250 RSR 1250 RT

F- und G-Baureihe
seit 1993
K-Baureihe (Reihenmotor)
seit 1983
Dreizylinder

K 75K 75 CK 75 SK 75 RT

Vierzylinder

K 100K 100 RSK 100 RTK 100 LTK 1K 1100 LTK 1100 RSK 1200 GTK 1200 LTK 1200 RK 1200 R SportK 1200 RSK 1300 GTK 1300 SK 1300 R

HP-Baureihe

HP4HP2 EnduroHP2 SportHP2 Megamoto

Roller

R 10 (Prototyp)C1 125C1 200C 600 SportC 650 GTC Evolution

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