Rauenstadt
Rauenstadt Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(30)&title=Rauenstadt 49° 5′ N, 10° 15′ O
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| Höhe: | 498 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 30 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Rauenstadt ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Rauenstadt liegt in der Gemarkung Esbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt fünf Kilometer westnordwestlich des Dinkelsbühler Zentrums unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Fichtenau in Baden-Württemberg. Im Ort entspringt der Rauenstädter Bach, der mit weiteren Bächen einen rechten Zufluss der Wörnitz bildet. Im Osten liegt das Flurgebiet Stocklach, im Westen der Hauerhut und das Gemeindeholz, im Südosten das Bannholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ketschenweiler (0,5 km nördlich) bzw. nach Buckenweiler (1,4 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Rauenstadt war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das ansbachische Klosterverwalteramt Auhausen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 5 Anwesen und 1 Ansbacher Streiferhaus. Grundherren waren das Klosterverwalteramt Auhausen (4 Güter) und das Rittergut Bernhardsweiler (1 Gütlein).<ref name="N452">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 452.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Rauenstatt. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 160 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 431.)</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.<ref name="N557">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 557 f.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Rauenstadt infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weidelbach zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Esbach überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. April 1971 wurde Rauenstadt im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N557"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ulrich (Weidelbach) gepfarrt.<ref name="N452"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Rauenstatt. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 431 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Rauenstadt in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Rauenstadt im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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