Botzenweiler
Botzenweiler Große Kreisstadt Dinkelsbühl
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(165)&title=Botzenweiler 49° 4′ N, 10° 22′ O
{{#coordinates:49,066111111111|10,363611111111|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Botzenweiler | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 466 (455–479) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 165 (1. Jan. 2015)<ref name="Dinkelsbühl"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Botzenweiler ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Botzenweiler liegt in der Gemarkung Sinbronn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt rund zwei Kilometer von Dinkelsbühl in östlicher Richtung am Ölgraben, der ein linker Zufluss der Wörnitz ist. In der Nähe des Ortes liegen ca. 20 Weiher, die der Fischzucht dienen. Zwischen dem eigentlichen Dorf und der Staatsstraße 2218 im Süden befindet sich ein kleines Industriegebiet mit Firmen aus der Holzverarbeitung und des Baugewerbes. Noch weiter südlich liegt das Waldgebiet Nieß. Im Osten erheben sich das Berglein und der Karlsholzer Buck.
Die Staatsstraße 2218 führt zur Bundesstraße 25 bei Dinkelsbühl (1,7 km südwestlich) bzw. nach Sinbronn (1,7 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Weiherhaus (0,5 km westlich) bzw. nach Hungerhof (0,5 km nordöstlich), eine weitere führt nach Karlsholz (1,7 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Botzenweiler war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 8 Anwesen (1 Halbhof, 5 Viertelhöfe, 1 Haus, 1 Ölmühlgut). Grundherr über alle Anwesen war das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref name="N398">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 398.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Bozenweiler. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 379 (Digitalisat). Hiernach gab es nur 4 Untertansfamilien.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N579">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 579.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Botzenweiler infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Sinbronn zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde Botzenweiler im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N579"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter (Sinbronn) gepfarrt.<ref name="N398"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Vereinsleben
Der Schützenverein Almenrausch ist in Botzenweiler aktiv.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bozenweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 430 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Pozenweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 865–866 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Botzenweiler in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Botzenweiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bernhardswend | Beutenhof | Beutenmühle | Botzenweiler | Burgstall | Dinkelsbühl | Esbach | Freundstal | Froschmühle | Gaismühle | Gersbronn | Hammermühle | Hardhof | Hardmühle | Hausertshof | Hausertsmühle | Hellenbach | Hohenschwärz | Holzapfelshof | Hungerhof (Ungerhof) | Karlsholz | Kemmleinsmühle | Kesselhof | Ketschenweiler | Knorrenmühle | Langensteinbach | Lohe | Lohmühle b.Neustädtlein | Maulmacher | Mögelins-Schlößlein | Mutschach | Neumühle bei Radwang | Neumühle bei Weidelbach | Neustädtlein | Oberhard | Obermeißling | Oberradach | Oberwinstetten | Pfaffenhof | Radwang | Rain | Rauenstadt | Reichertsmühle | Reuenthal | Rosenhof | Röthendorf | Rothhof | Sankt Ulrich | Scheckenmühle | Segringen | Seidelsdorf | Sinbronn | Sittlingen | Steineweiler | Tiefweg | Unsinnige Mühle (Ölmühle) | Untermeißling | Unterradach | Unterwinstetten | Veitswend | Waldeck | Walkmühle | Weidelbach | Weiherhaus | Weißhaus | Wolfertsbronn
Wüstungen: Fischhaus | Kobeltsmühle | Schießstätte | Siebentisch | Siechhaus