Rauenbuch
Rauenbuch Stadt Leutershausen
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(28)&title=Rauenbuch 49° 17′ N, 10° 26′ O
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| Höhe: | 423 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 28 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" /> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 91578 | |||||
| Vorwahl: | 09823 | |||||
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Rauenbuch (fränkisch: Rau-buch<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 157. Dort folgendermaßen transkribiert: raubūch.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Leutershausen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Rauenbuch hat eine Fläche von 5,288 km². Sie ist in 493 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 10.725,51 m² haben.<ref>Gemarkung Rauenbuch (093208). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 21. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Görchsheim, Hannenbach und Weißenmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am linken Ufer der Altmühl und am Bannwiesengraben, der dort als rechter Zufluss in die Altmühl mündet. 1 km nordöstlich erhebt sich der Eichranken und der Rauenberg (466 m ü. NHN), 1,5 km östlich der Rotenberg (470 m ü. NHN). 0,5 km südwestlich liegt das Mönchsholz.
Über die Staatsstraße 2249 gelangt man nach Leutershausen (2,5 km nordwestlich) bzw. an der Weißenmühle vorbei nach Niederdombach (2 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hannenbach zur Staatsstraße 2246 (2,5 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 28. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Ortsnamendeutung
Der Ortsname wird gedeutet als „Siedlung bei dem struppigen (= mit niederem Gebüsch bewachsenen) Buchenwald“.<ref name="Fechter">E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 157.</ref>
Geschichte
Die früheste Nennung des Ortes als „Ruhenbuch“ stammt von 1282.<ref name="Fechter" /> Im frühen 14. Jahrhundert ist im Eichstätter Lehenbuch ein Hof als Sitz des Steinpergs von Pfaffenangst erwähnt. Den Zehnt, ebenfalls Eichstätter Lehen, schenkte der Eichstätter Bischof Friedrich IV. von Oettingen 1390 dem Kollegiatstift Herrieden;<ref>Alfred Wendehorst: Das Bistum Eichstätt. 1, Die Bischofsreihe bis 1535. Berlin/New York 2006, S. 183.</ref> 1520 wurde er von der Gemeinde Rauenbuch erworben und durch eine festgesetzte Abgabe ersetzt.<ref name="HistAtlasFI35-597">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 597 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> 1422 kamen die Herren von Seckendorff zu Leutershausen in den Besitz des Hofes und errichteten hier eine große Schäferei und wohl bald darauf auch einen Edelsitz, denn 1450 wird ein Hans von Seckendorff „zu Rauenbuch“ genannt. 1550 (1551?) ist ausdrücklich von einem Schloss Rauenbuch die Rede, als in diesem Eukarius von Zobel zu Rammersdorf durch einen Schuss getötet wurde.<ref name="HistAtlasFI35-599">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 599 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
Collectaneen-Blatt für die Geschichte Bayerns … , 37 (1873), S. 28.</ref> 1582 kam Endres Fuchs von Bimbach zu Möhren, Statthalter zu Neuburg an der Donau, nach dem Tod der Mutter seiner Gemahlin auf dem Erbwege in den Besitz des Schlosses;<ref>Collectaneen-Blatt für die Geschichte Bayerns … , 37 (1873), S. 28</ref> er war seit 1546 mit Magdalena von Seckendorff verheiratet, die 1564 kinderlos starb. Er besaß auch Rauenbucher Rechte, die der Bischof von Eichstätt ihm 1572 als Eigen gegeben hatte. Am 29. Mai 1594 verkaufte er den Sitz Rauenbuch (und seinen Besitz in Leutershausen) mit allen Zugehörungen und Untertanen an den Markgrafen Georg Friedrich;<ref>H. Schreiber: Leutershausen, S. 102 f.
Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 596 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> zu dem zu dieser Zeit noch intakten Schloss mit Springbrunnen, schönen Gärten und Wassergraben gehörten sechs Weiher, 50 Tagewerk Wiesen, 55 Morgen Feld, 96 Jauchert Wald, ein fast vier Kilometer langes Fischrecht an der Altmühl und das Recht, 500 Schafe zu halten. An Untertanen saßen fünf in Rauenbuch, drei in Leutershausen, einer in Röttenbach, zwei in Oberdombach und zwei in Sachsen bei Leutershausen; außerdem gehörte ein Schaf- und ein Kuhhirt zum Gut Rauenbuch.<ref>H. Schreiber: Leutershausen, S. 111, 395.</ref> Der Markgraf unterstellte Rauenbuch mit dem nun unbewohnten Schloss (so 1608)<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 21/1, 8v. Zitiert nach Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 715 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> unter die Verwaltung des brandenburg-ansbachischen Klosterverwalteramtes Sulz. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges verbrannten die Schweden 1647 das Schlossgut und den Ort.<ref>H. Schreiber: Leutershausen, S. 233.</ref> Das Schloss wurde in der Folge abgebrochen, zuletzt der Turm, der Ort aber nach und nach wieder aufgebaut. Im 16-Punkte-Bericht von 1681 heißt es, dass das Schloss jetzt ein Bauernhaus sei, in dem gebraut werde; der Ort würde sechs Untertanen, darunter einen markgräflichen „Weiler-Vogt“, aufweisen.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 22, 86. Zitiert nach Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 722 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Der Gutsbetrieb des ehemaligen Schlosses wurde bis 1732 aufrechterhalten.<ref>G. P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach, S. 133.
H. Schreiber: Leutershausen, S. 111.</ref> Die Vettersche Oberamtsbeschreibung von 1732 schildert Rauenbuch als einen Weiler mit einem durch Verkäufe zu einem Gütlein heruntergekommenen Schlossgut, mit acht Untertanen des Klosterverwalteramtes Sulz und mit einem gemeindlichen Hirtenhaus. Gepfarrt war der Weiler nach St. Peter in Leutershausen (bis zur Reformation nach Neunstetten im Bistum Eichstätt). Die Untertanen waren vom Zehnt befreit, bis auf den Fischer, der teils dem Klosteramt Sulz, teils dem eichstättischen Kapitel in Herrieden Abgaben leisten musste. Die Rechte lagen beim Klosterverwalteramt Sulz, die Vogtei außer Etters und die Fraisch wurden jedoch vom brandenburg-ansbachischen Stadtvogteiamt Leutershausen wahrgenommen.<ref>H. Schreiber: Leutershausen, S. 397.
Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 900 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus zehn Anwesen, die alle dem brandenburg-ansbachischen Stadtvogteiamt Leutershausen untertan waren: ein Dreiviertelhof, fünf Köblergüter, ein Köblergütlein, die Weißenmühle, ein bezimmertes Feldlehen (das Schafhöflein) und ein Tropfhaus. Außerdem gab es im Ort ein Hirtenhaus und ein Armenhaus der Gemeinde.<ref name="HistAtlasFI35-900">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 900 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Rauenbuch. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 106 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Band 4, Sp. 431). Hiernach gab neun Untertansfamilien.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.<ref name="HistAtlasFI35-1006" />
1806 kam Rauenbuch an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Rauenbuch 1808 dem Steuerdistrikt Wiedersbach zugewiesen. 1810 entstand Ruralgemeinde Rauenbuch, zu der Görchsheim, Hannenbach und Weißenmühle gehörten.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3863: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Leutershausen 1810. Zitiert nach Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 964 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Leutershausen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Colmberg. Ab 1862 gehört Rauenbuch zum Bezirksamt Ansbach (1939 in Landkreis Ansbach umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Leutershausen, seit 1880 ist das Amtsgericht Ansbach zuständig. Die Finanzverwaltung ging 1880 an das Rentamt Ansbach über (1919 in Finanzamt Ansbach umbenannt).<ref name="HistAtlasFI35-1006">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 1006 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 5,343 km².<ref name="OV 1961" />
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Rauenbuch am 1. Januar 1972 nach Leutershausen eingemeindet.<ref> </ref><ref>Leutershausen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 28. März 2025.</ref>
Bodendenkmal
In der Gemarkung Rauenbuch gibt es ein Bodendenkmal:
- Burgstall des ehemaligen Schlosses Rauenbuch derer von Seckendorff. Am Südrand von Rauenbuch auf dem Anwesen Nr. 9 Vertiefung des ehemaligen Wassergrabens und Reste alten Mauerwerks in einem Gebäude der Westseite erhalten.<ref>Denkmalliste für Leutershausen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref><ref>G. P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach, S. 133</ref> Von dem Schloss hat sich eine Abbildung von 1568 erhalten.<ref>Edgar Krausen (Bearb.): Die handgezeichneten Karten im Bayerischen Hauptstaatsarchiv sowie in den Staatsarchiven Amberg und Neuburg a. d. Donau bis 1650, Neustadt a. d. Aisch 1973, S. 19.</ref>
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Einwohnerentwicklung
Gemeinde Rauenbuch
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1952 | 1961 | 1970 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 155 | 164 | 170 | 172 | 163 | 158 | 161 | 174 | 165 | 165 | 152 | 143 | 139 | 165 | 154 | 156 | 149 | 146 | 138 | 220 | 220 | 189 | 156 | 145 |
| Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 34 | 27 | 32 | 31 | 29 | 28 | 24 | 29 | 28 | |||||||||||||||
| Quelle | <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 74 (Digitalisat). Für die Gemeinde Rauenbuch zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Görchsheim (S. 30), Hannenbach (S. 36) und Weißenmühle (S. 102).</ref> | <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 192 (Digitalisat). Im Historischen Gemeindeverzeichnis 1953 hat die Gemeinde 158 Einwohner.</ref> | <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 165, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV" /> | <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 989, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>
Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 153 (Digitalisat). </ref> ||<ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1155, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> ||<ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> ||<ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1091 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1155–1156 (Digitalisat).</ref> ||<ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1192–1193 (Digitalisat). </ref> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1029–1030 (Digitalisat).</ref> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 757 (Digitalisat).</ref> ||<ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 170 (Digitalisat).</ref> |
Ort Rauenbuch
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 45 | 56 | 57 | 51 | 44 | 34 | 37 | 57 | 45 | 37 | 28 |
| Häuser<ref name="Häuser" /> | 13 | 10 | 9 | 9 | 7 | 7 | 7 | 7 | |||
| Quelle | <ref name="OV 1818" /> | <ref name="OV 1846" /> | <ref name="OV 1861" /> | <ref name="OV 1875" /> | <ref name="OV 1885" /> | <ref name="OV 1900" /> | <ref name="OV 1925" /> | <ref name="OV 1950" /> | <ref name="OV 1961" /> | <ref name="OV 1970" /> | <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 329 (Digitalisat).</ref> |
Bürgermeister
| Name | Herkunft | Amtszeit |
|---|---|---|
| Hirsch | Rauenbuch | 1836–1840 |
| Johann Ohr | Rauenbuch | 1840–? |
| Michael Ohr | Rauenbuch | 1875–1906 |
| Georg Ohr | Rauenbuch | 1906–1937 |
| Leonhard Ohr | Rauenbuch | 1937–1945 |
| Georg Ott | Rauenbuch | 1945–1971 |
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter (Leutershausen) gepfarrt.<ref name="HistAtlasFI35-900"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Vitus (Neunstetten) zuständig.<ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref>
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Rauenbuch
Persönlichkeiten
Als auf dem Landwirtschaftsfest 1819 in Ansbach ländliche Dienstboten „wegen Sittlichkeit, Treue, Fleiß, Verträglichkeit und Häuslichkeit“ ausgezeichnet wurden, war darunter auch Maria Uebelhörin von Hannenbach, die 19 Jahre ununterbrochen als Bauernmagd in Rauenbuch bei einem Bauern tätig war.<ref>Oettingisches Wochenblatt vom 10. November 1819 [ohne Paginierung]</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Rauenbuch. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 431 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 157.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 133.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf 1964, DNB 450093387, OCLC 17146040, S. 187.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3922175023 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Georg Schuhmacher: Einige ältere Nachrichten über Leutershausen, Jochsberg, Rauenbuch und Büchelberg. In: Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken 11 (1841), S. 43 ff.
- Gottfried Stieber: Rauhenbuch. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 638–639 (Digitalisat).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Rauenbuch in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Rauenbuch im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Atzenhofen | Bauzenweiler | Brunst | Büchelberg | Clonsbach | Eckartsweiler | Eichholz | Erlach | Erlbach | Erndorf | Frommetsfelden | Froschmühle | Görchsheim | Gutenhard | Hainhof | Hannenbach | Hetzweiler | Hinterholz | Höchstetten | Hohenmühle | Holzmühle | Hundshof | Jochsberg | Kressenhof | Lengenfeld | Lenzersdorf | Leutershausen | Mittelramstadt | Neunkirchen bei Leutershausen | Oberramstadt | Pfetzendorf | Rammersdorf | Rauenbuch | Röttenbach | Sachsen | Schwand | Steinbächlein | Steinberg | Straßenwirtshaus | Tiefenthal | Untreumühle | Waizendorf | Weihersmühle | Weißenkirchberg | Weißenmühle | Wiedersbach | Winden | Wolfsmühle | Zweiflingen
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- Geographie (Leutershausen)
- Weiler im Landkreis Ansbach
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Ersterwähnung 1282
- Gemeindegründung 1810
- Gemeindeauflösung 1971
- Ort an der Altmühl
- Gemarkung im Landkreis Ansbach