Hainhof (Leutershausen)
Hainhof Stadt Leutershausen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(7)&title=Hainhof 49° 20′ N, 10° 22′ O
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dim=10000 | globe= | name=Hainhof | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 445 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 7 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91578 | |||||
| Vorwahl: | 09803 | |||||
Hainhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Leutershausen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hainhof liegt in der Gemarkung Frommetsfelden.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Hainhofgraben, einem rechten Zufluss der Altmühl. 0,75 km westlich liegt das Hainhoffeld, 0,5 km nördlich liegt das Hartholz. Ein Anliegerweg führt nach Frommetsfelden (1 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 28. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Herren von Seckendorff zu Jochsberg waren die Grundherren des Hainhofes, wie aus einer Urkunde von 1544 hervorgeht.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 637.</ref> Nach den 16-Punkte-Berichten des brandenburg-ansbachischen Amtes Colmberg von 1608 und 1681 gehörte Hainhof zum Vogtamt Jochsberg, wobei 1681, wohl infolge des Dreißigjährigen Krieges, der „Heunhof“ öde lag und von der Gemeinde Frommetsfelden als Weide genutzt wurde.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 704, 708.</ref> In den Vetterschen Oberamtsbeschreibungen von 1732 heißt es, dass der Einzelhof in das nunmehr brandenburg-ansbachische Vogtamt Jochsberg gehört, nach St. Wendel in Buch am Wald gepfarrt war, „sein eigene Huth und Trieb“ hat, vom Zehnt befreit ist, mit dem Niedergericht ins Vogtamt Jochsberg, mit der Fraisch aber in das brandenburg-ansbachische Vogtamt Colmberg gehört.<ref>H. Schreiber: Leutershausen, S. 353.</ref> Daran änderte sich nichts bis zum Ende des Alten Reiches.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 474.</ref><ref name="J864">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 864.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Hainhof. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 103 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.<ref name="J979">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 979 f.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hainhof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Frommetsfelden zugeordnet. Es gehörte auch der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Frommetsfelden an.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3863: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Leutershausen 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 964.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gebildete Ruralgemeinde Bieg umgemeindet. Am 1. Juli 1972 wurde Hainhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Leutershausen eingemeindet.<ref>H. Schreiber: Leutershausen, S. 352.</ref><ref name="J979"/><ref>Leutershausen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 28. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendel (Buch am Wald) gepfarrt.<ref name="J864"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hainhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 474 (Digitalisat).
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3922175023 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hainhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hainhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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