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Büchelberg (Leutershausen)

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Büchelberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(77)&title=B%C3%BCchelberg 49° 16′ N, 10° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(77) 49° 16′ 14″ N, 10° 23′ 39″ O
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Höhe: 427 m ü. NHN
Einwohner: 77 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" />
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91578
Vorwahl: 09823
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Datei:Büchelberg (Leutershausen) (4).JPG
Ortsmitte

Büchelberg (fränkisch: Bichlberch<ref name="Fechter">E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 56.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Leutershausen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Büchelberg liegt teils auf dem Gemeindegebiet von Leutershausen, teils auf dem Gemeindegebiet von Aurach. Sie hat eine Fläche von 12,030 km² und ist in 913 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 13.175,90 m² haben.<ref>Gemarkung Büchelberg (093123). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 21. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Atzenhofen, Dietenbronn, Eyerlohe, Haselmühle und Röttenbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>

Geografie

Das Dorf liegt am Großen Aurachbach, einem rechten Zufluss der Altmühl. Etwa einen halben Kilometer nördlich des Ortes befindet sich der aus Blasensandstein bestehende Büchelberg (492 m ü. NHN).<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 5.
H. Schreiber: Leutershausen, S. 354.</ref> 0,75 km westlich liegt das Flurgebiet In der Aub, 0,5 km südwestlich die Hofwiesen und 0,5 km östlich das Steinleinfeld.

Die Kreisstraße AN 3 führt nach Atzenhofen (2 km südwestlich) bzw. nach Sachsen (3 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Erlbach zur AN 4 (1,5 km nordwestlich), eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (1,8 km östlich). Diese verläuft nach Görchsheim (1 km nördlich) bzw. an Eyerlohe vorbei die Staatsstraße 1066 kreuzend nach Hilsbach (4 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 28. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Büchelberg gehörte gemäß einer Auflistung von 1830 zu einem „die Brünst“ oder „die Brunst“ genannten, seit dem Mittelalter stellenweise gerodeten umfangreichen Waldgebiet zwischen Leutershausen und Kloster Sulz mit dem Hauptort Brunst. Die Brünst war für ihre gute Rinderviehzucht bekannt; ihre 22 Dörfer galten als reich.<ref>Friedrich Oechsle: Beiträge zur Geschichte des Bauernkrieges in den schwäbisch-fränkischen Grenzlanden, Heilbronn 1830, S. 320, Fußnote.
Friedrich Benedict Weber: Bemerkungen und Notizen über verschiedene Gegenstände der Landwirthschaft, Leipzig 1815, S. 194.
Heinrich Wilhelm Bensen: Kurze Beschreibung und Geschichte der Stadt Rotenburg ob der Tauber, Erlangen 1856, S. 29.</ref>

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1254 als „Buchelberch“. Der Ortsname leitet sich von „buhül“ = mittelhochdeutsch für Hügel ab.<ref name="Fechter" /> Im Ort besaßen um 1300 die Herren von Birkenfels und die Braun von Birkenfels zu Wiedersbach Eichstätter Lehen.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 263.</ref> Im 14. Jahrhundert sind zwei halbe Lehen im Dorf im Besitz der Burggrafen von Nürnberg.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 556.</ref> Zusammen mit anderen Dörfern der Brünst waren im 15. Jahrhundert Bauern von Büchelberg an einem langwierigen Rechtsstreit um Weiderechte in der Brünst beteiligt.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 600.</ref> Einige Freieigene von Büchelberg kam in den Genuss von Schutz- und Schirmbriefen der Nürnberger Burggrafen, indem sie ihre Güter den Gotteshausmeistern zu Leutershausen unterstellten.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 570.</ref> Als 1540 Wolf von Wilhermsdorf seinen Sitz in Lehrberg aufgab, veräußerte er mit diesem auch seinen Eigenbesitz in „Buschelberg“, nämlich fünf Häuser und eine öde Hofstatt, an die Markgrafen Georg und Albrecht.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 309 f.</ref> 1594 wurde das Rittergut Rauenbuch mit Zugehörungen in Büchelberg an Markgraf Georg Friedrich verkauft; es wurde in der Folge vom brandenburg-ansbachischen Klosteramt Sulz verwaltet.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 598 f. und 624.</ref> Laut dem 16-Punkte-Bericht des Amtes Leutershausen unterstand Büchelberg zur Gänze der Fraisch und der Gemeindeherrschaft des brandenburg-ansbachischen Stadtvogteiamtes Leutershausen. Das Dorf bestand aus 15 Mannschaften, von denen fünf dem Kastenamt Ansbach, zwei nach Leutershausen und Colmberg, zwei nach Sulz, vier der Frühmesse/Kaplanei Leutershausen und je eine dem Rat der Stadt Leutershausen und dem Rat zu Ansbach zinsten. Das Hirtenhaus war gemeindlicher Besitz. Nach dem 16-Punkte-Bericht von 1681 lagen infolge des Dreißigjährigen Krieges noch vier dieser Höfe öde.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 713 und 719.</ref> Gegen Ende des Alten Reiches gehörten alle 18 Anwesen in Büchelberg brandenburg-ansbachischen Ämtern: sechs dem Hofkastenamt Ansbach, vier (davon ein Köblergut mit Schmiedrecht) dem Kastenamt Colmberg, zwei dem Klosterverwalteramt Sulz, je eines dem Ansbacher Rat, nämlich das Gut der Landpflege, und dem Leutershausener Rat, nämlich ein Wirtsgut, und vier, die Pfarrpfründe, dem Stadtvogteiamt Leutershausen. Hirtenhaus und Schulhaus waren Gemeindebesitz.<ref name="J844">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 844.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Büchelberg. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 104 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 478.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.<ref name="J983"/>

Im Jahre 1806 kam Büchelberg an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 der Steuerdistrikt Büchelberg gebildet, zu dem Atzenhofen, Dietenbronn, Eyerlohe, Haselmühle und Röttenbach gehörten. Die Ruralgemeinde Büchelberg entstand 1810<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3863: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Leutershausen 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 964.</ref> und war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Leutershausen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Colmberg. Ab 1862 gehörte Büchelberg zum Bezirksamt Ansbach (1939 in Landkreis Ansbach umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Leutershausen, seit 1880 ist das Amtsgericht Ansbach zuständig. Die Finanzverwaltung ging 1880 an das Rentamt Ansbach über (1919 in Finanzamt Ansbach umbenannt).<ref name="J983">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 983.</ref> Die Gemeinde hatte eine Gebietsfläche von 12,057 km².<ref name="OV 1961" /> Am 30. Juni 1972 wurde die Gemeinde Büchelberg im Zuge der der Gebietsreform in Bayern aufgelöst: Büchelberg, Atzenhofen und Röttenbach wurden Leutershausen eingemeindet, Dietenbronn, Eyerlohe und Haselmühle nach Aurach.<ref> </ref><ref>Leutershausen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 28. März 2025.</ref>

Büchelberg hatte eine eigene evangelische Bekenntnisschule; 1967 trat der Ort freiwillig dem Schulverband Leutershausen bei. Bis 1973 hatte der Ort eine Bahnstation an der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim.<ref>H. Schreiber: Leutershausen, S. 355 f.</ref>

Ehemalige Wallfahrtskapelle St. Stephan

Im Jahre 1424 veranlasste der damalige Leutershausener Pfarrer Bertold Deygsler, dass auf dem Büchelberg eine Kapelle errichtet wurde, die „dem allmächtigen Gott und der Himmelskönigin Maria und allen Gott Heiligen zu Lob und Ehre in Sunderheit den heiligen und getreuen Nothelfern Sant Stephan, Sant Ottilien, Sant Katharin und Sant Barbara“<ref>K. Rosenhauer (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach, S. 124.
H. Schreiber: Leutershausen, S. 203 und 354 f.</ref> geweiht war und sich zu einer Wallfahrtsstätte entwickelte. Nach der Reformation befahl 1556 Markgraf Georg Friedrich die Einstellung der Wallfahrten und die Schließung der Kapelle.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 78.</ref> 1618 kamen die Glocken nach Leutershausen, die kleinere in die Gottesackerkirche, die größere auf den unteren Turm. Die Kapelle wurde abgebrochen, die Steine zum Bau einer Brücke über den Hundsgraben verwendet, der Sächser Gänsebrücke. Nur noch ein Wall am östlichen Bergkopf erinnert an den Standort der Kapelle.<ref>H. Schreiber: Leutershausen, S. 146.</ref>

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 9: Wohnstallhaus<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Leutershausen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
  • Haus Nr. 10: Wohnstallhaus<ref name="Denkmalliste"/>
  • Haus Nr. 12: Wohnstallhaus (nicht mehr auf Denkmalliste)
  • Haus Nr. 13: Fachwerkscheune wohl des 17. Jahrhunderts mit Krüppelwalmdach<ref>G. P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach, S. 86. Das Gebäude wurde abgerissen.</ref>
  • Sühnestein, sogenannter Schaufelstein mit Schaufelrelief, schon 1659 genannt, am Weg vom Ort Büchelberg nach Erlbach, am Lochberg (am Westende des Büchelbergs)<ref name="Denkmalliste"/>

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Bodendenkmäler

In der Gemarkung Büchelberg gibt es drei Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Büchelberg

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 367 365 384 374 359 340 342 385 394 381 341 349 339 337 375 394 346 341 323 476 471 445 307 310
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> 89 71 61 70 71 71 63 67 65
Quelle <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 14 (Digitalisat). Für die Gemeinde Büchelberg zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Atzenhofen (S. 6), Dietenbronn (S. 18), Eyerlohe (S. 24), Haselmühle (S. 37) und Röttenbach (S. 77).</ref> <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 187 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 164, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 987, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 153 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1153, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1087 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1151 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1188 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1024 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 753 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 170 (Digitalisat). Für Dietenbronn, Eyerlohe und Haselmühle S. 167.</ref>

Ort Büchelberg

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 118 113 113 96 99 110 102 173 89 83 77
Häuser<ref name="Häuser" /> 35 24 20 23 20 22 22 20
Quelle <ref name="OV 1818" /> <ref name="OV 1846" /> <ref name="OV 1861" /> <ref name="OV 1875" /> <ref name="OV 1885" /> <ref name="OV 1900" /> <ref name="OV 1925" /> <ref name="OV 1950" /> <ref name="OV 1961" /> <ref name="OV 1970" /> <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 328 (Digitalisat).</ref>

Bürgermeister

Name Herkunft Amtszeit
Alexander Hofmann Atzenhofen um 1846
Johann Georg Reinhard um 1856
Ohr Büchelberg 1868–1885
Leonhard Ohr Büchelberg 1885–1906
Leonhard Niebling Röttenbach 1906–1919
Georg Probst Büchelberg 1919–1929
Georg Ohr Büchelberg 1929–1938
Friedrich Belzner Atzenhofen 1938–1945
Georg Wendhack Büchelberg 1945–1960
Karl Belzner Büchelberg 1960–1972

Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter (Leutershausen) gepfarrt.<ref name="J844"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Commons: Büchelberg (Leutershausen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references responsive />

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