Untermeißling
Untermeißling Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(21)&title=Untermei%C3%9Fling 49° 5′ N, 10° 17′ O
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| Höhe: | 466–477 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 21 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Untermeißling ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Untermeißling liegt in der Gemarkung Seidelsdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Hinterwiesengraben, der 0,75 km weiter südöstlich über den Mühlweiher als linker Zufluss in den Mühlgraben (im Unterlauf Walkenweiherbach genannt) mündet, der wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Im Nordosten liegt das Flurgebiet Lach, das als Golfplatz genutzt wird, im Westen liegt das Waldgebiet Hirtenhölzle. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hausertshof (1 km südöstlich) bzw. nach Obermeißling (0,6 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Untermeißling war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Oberamt Mönchsroth. Der Ort bildete mit Obermeißling eine Realgemeinde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Untermeißling 4 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherr über alle Anwesen war das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl (2 Höfe, 2 Güter).<ref name="N466">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 466.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Ober- und Untermäußling. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 159 (Digitalisat). In beiden Orten gab es insgesamt 7 Untertansfamilien.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.<ref name="N578">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 578.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Untermeißling infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Seidelsdorf zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539.</ref> Am 1. Juli 1970 wurde Untermeißling im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N578"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.<ref name="N466"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Ober- und Untermäußling. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 198 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Untermeißling in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Untermeißling im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
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