Unsinnige Mühle
Unsinnige Mühle Ölmühle Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=Unsinnige+M%C3%BChle 49° 5′ N, 10° 19′ O
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dim=10000 | globe= | name=Unsinnige Mühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 444 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" /> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Unsinnige Mühle (auch Ölmühle genannt) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Unsinnige Mühle liegt in der Gemarkung Dinkelsbühl.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Lohwassergraben, der unmittelbar östlich den Ölweiher speist und 200 Meter weiter westlich als linker Zufluss in die Wörnitz mündet. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2218, die 50 Meter weiter östlich zur Bundesstraße 25 bzw. westlich nach Seidelsdorf führt.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über die Unsinnige Mühle war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Das Anwesen hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn.<ref name="N405">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis. S. 405 ff.</ref><ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Unsinnige Mühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Unsinnigemühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 193 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5, Sp. 613.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Unsinnige Mühle dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Dinkelsbühl zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis. S. 535.</ref><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Als der Ölmüller Lorenz Mack in Konkurs ging, machte die Gerichtsbarkeit zwei Anläufe, das Anwesen zu versteigern (1814 und 1828). Damals befanden sich ein einstöckiges Wohnhaus, eine Scheune und die Mühle auf dem Grundstück.<ref>Rezat-Kreis: Intelligenzblatt des Rezat-Kreises: 1814. Brügel, 1. Januar 1814 (google.com [abgerufen am 19. April 2016]).</ref><ref>Rezat-Kreis: Königlich Bayerisches Intelligenzblatt für den Rezat-Kreis: 1828 [1]. Brügel, 1. Januar 1828 (google.com [abgerufen am 19. April 2016]).</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt,<ref name="N405"/> seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Paul (Dinkelsbühl) zuständig.<ref name="OV 1846"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Oelmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 254 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Unsinnigemühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 613 (Digitalisat).
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Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Unsinnige Mühle (Ölmühle) in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Unsinnige Mühle (Ölmühle) im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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