Neumühle (Radwang)
Neumühle Große Kreisstadt Dinkelsbühl
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4)&title=Neum%C3%BChle 49° 3′ N, 10° 20′ O
{{#coordinates:49,053888888889|10,338611111111|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Neumühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 437 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 4 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Neumühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Neumühle liegt in der Gemarkung Dinkelsbühl.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Walkenweiherbach, der 100 Meter weiter östlich als rechter Zufluss in die Wörnitz mündet, und am Sittlinger Graben, der dort als rechter Zufluss in den Walkenweiherbach mündet. Sie besteht heute (Stand 2018) aus sechs Wohngebäuden und fünf größeren Nebengebäuden. Bei Haus Nr. 6 steht ein sogenanntes Schwedenkreuz.
Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft nach Dinkelsbühl zur Staatsstraße 2220 (1,6 km nordwestlich) bzw. nach Diederstetten (2,4 km südöstlich). Weitere Gemeindeverbindungsstraßen verlaufen nach Radwang (0,3 km südwestlich) und zur Walkmühle (0,2 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im Jahr 1661 wurde die erste Mühle erbaut.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 98.</ref> Die Fraisch über die Neumühle war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Grundherrschaft des Anwesens hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref name="N405">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 405 ff.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Neumühle infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Dinkelsbühl zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535.</ref><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Neumühle 1: ehemaliges Wohn- und Mühlengebäude, sogenannte Neumühle, zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Fachwerkgiebel und Satteldach, im Kern 18. Jahrhundert<ref>Denkmalliste für Dinkelsbühl (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Brücke nordwestlich der Neumühle über einen schmalen Nebenarm der Wörnitz, der zugleich Abfluss für den gestauten Walkweiher ist. Die zweibogige, aus Sandsteinquadern gefügte Brücke im Zuge der Straße Dinkelsbühl–Diederstetten stammt noch aus dem 18. Jahrhundert; gegen die Flussrichtung keilförmige Vorlage des Mittelpfeilers.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 98. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt,<ref name="N405"/> seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Paul (Dinkelsbühl) zuständig.<ref name="OV 1846"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Neumühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 760 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 98.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Neumühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bernhardswend | Beutenhof | Beutenmühle | Botzenweiler | Burgstall | Dinkelsbühl | Esbach | Freundstal | Froschmühle | Gaismühle | Gersbronn | Hammermühle | Hardhof | Hardmühle | Hausertshof | Hausertsmühle | Hellenbach | Hohenschwärz | Holzapfelshof | Hungerhof (Ungerhof) | Karlsholz | Kemmleinsmühle | Kesselhof | Ketschenweiler | Knorrenmühle | Langensteinbach | Lohe | Lohmühle b.Neustädtlein | Maulmacher | Mögelins-Schlößlein | Mutschach | Neumühle bei Radwang | Neumühle bei Weidelbach | Neustädtlein | Oberhard | Obermeißling | Oberradach | Oberwinstetten | Pfaffenhof | Radwang | Rain | Rauenstadt | Reichertsmühle | Reuenthal | Rosenhof | Röthendorf | Rothhof | Sankt Ulrich | Scheckenmühle | Segringen | Seidelsdorf | Sinbronn | Sittlingen | Steineweiler | Tiefweg | Unsinnige Mühle (Ölmühle) | Untermeißling | Unterradach | Unterwinstetten | Veitswend | Waldeck | Walkmühle | Weidelbach | Weiherhaus | Weißhaus | Wolfertsbronn
Wüstungen: Fischhaus | Kobeltsmühle | Schießstätte | Siebentisch | Siechhaus