Knorrenmühle
Knorrenmühle Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2)&title=Knorrenm%C3%BChle 49° 5′ N, 10° 17′ O
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| Höhe: | 462 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" /> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Knorrenmühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Knorrenmühle liegt in der Gemarkung Seidelsdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Hausertsmühlbach (im Unterlauf Walkenmühlbach genannt), einem rechten Zufluss der Wörnitz. Im Süden grenzt auf dem Flurgebiet Lach ein großflächiger Golfplatz an, im Nordwesten befindet sich der Hirtenbuck. Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft nach Seidelsdorf (0,2 km nordöstlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Hausertshof (0,7 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Knorrenmühle wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erstmals schriftlich erwähnt.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 158.</ref>
Die Fraisch über Knorrenmühle war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Der Ort gehörte zur Realgemeinde Seidelsdorf. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 1 Anwesen. Grundherr war das Oberamt Mönchsroth.<ref name="N434">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 434.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Knorrnmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 156 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.<ref name="N578">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 558.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Knorrenmühle infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Seidelsdorf zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539.</ref> Am 1. Juli 1970 wurde Knorrenmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N578"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Seidelsdorf 1: ehemaliges Wohn- und Mühlengebäude, sogenannte Knorrenmühle, zweigeschossiger unverputzter Sandsteinbau mit Satteldach, erstes Viertel 19. Jahrhundert<ref>Denkmalliste für Dinkelsbühl (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.<ref name="N434"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Knorrnmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 168 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 158.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Knorrenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Knorrenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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