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BMW K 1200 LT

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BMW
Datei:Ltglac1a.jpg
BMW K 1200 LT am Gletscher-Nationalpark USA
K 1200 LT
Hersteller Bayerische Motorenwerke AG
Verkaufsbezeichnung K 1200 LT
Produktionszeitraum 1998 bis 2009
Klasse Motorrad
Bauart Tourer
Motordaten
Reihenmotor, Vierzylindermotor
Hubraum 1172 cm³
Leistung bis 2004: 73/98
ab 2004: 85/116 bei 8000 min−1 kW/PS
Drehmoment bis 2004: 115 bei 4750 min−1
ab 2004: 120 bei 5250 min−1 Nm
Getriebe Fünfganggetriebe
Antrieb Kardanantrieb
Bremsen Ø 320-mm-Doppelscheibenbremsen vorn
Ø 285-mm-Scheibenbremse hinten
Radstand 1632 mm
Maße (L × B × H, mm): 2508 × 1080 × 1395
Sitzhöhe 77 cm
Leergewicht 378 kg
Vorgängermodell BMW K 1100 LT
Nachfolgemodell BMW K 1600 GT

Die BMW K 1200 LT (für Luxus-Tourer) ist ein von 1998 bis 2009 erhältliches Touren-Motorrad von BMW, das zuerst für DM 34.400 angeboten wurde und das Modell K 1100 LT ablöste. Als Motorrad der Kategorie Supertourer wurde die K 1200 LT als Konkurrenzprodukt unter anderem zur Honda Gold Wing positioniert.

Datei:Planciabmwk1220.JPG
Cockpit der K 1200 LT
Datei:K1200lt 2.jpeg
Das nicht abnehmbare Koffersystem

Ausstattung

Die K 1200 LT war bereits in der ersten Version ab Werk Berlin-Spandau reichhaltig ausgestattet. Zur Serienausstattung gehörten zum Beispiel Tempomat, vom Anlasser aktivierte Rückwärtsfahrhilfe, Bordcomputer, Radio/Cassetten-Kombination und ein elektrisch verstellbares Windschild. Das im Gegensatz zum Vorgängermodell nicht abnehmbare Koffersystem mit Topcase und zwei Seitenkoffern hat einen Stauraum von rund 120 Litern (bei Serienausstattung, der optionale CD-Wechsler reduziert den Stauraum im rechten Koffer um einige Liter). Das Leergewicht addierte sich damit allerdings auf über 385 kg, die mögliche Zuladung liegt bei 213 kg.

Motor

Der flüssigkeitsgekühlte Vierzylindermotor war eine Weiterentwicklung des liegend eingebauten Reihenmotors mit 1100 cm³ Hubraum aus der Vorläufermodellreihe K 1100. Dieses Triebwerk war schon 1996 für die K 1200 RS auf 1200 cm³ erweitert und modifiziert worden; die Nennleistung stieg auf 130 PS. Für die LT-Version wurde der Motor jedoch auf eine breitere, nutzbare Drehmoment-Spanne (über 90 Nm knapp über Leerlaufdrehzahl und 115 Nm maximales Drehmoment bei 4750/min) und eine reduzierte Spitzenleistung von versicherungsgünstigen 98 PS getrimmt. Statt eines Chokes wie beim Vorgängermodell wurde eine Kaltstartautomatik mit elektronisch gesteuertem Drosselklappensteller eingebaut; ein geregelter Drei-Wege-Katalysator war von Anfang an Serienausstattung (bei der K 1100 LT anfangs nur auf Wunsch). Das Getriebe hat fünf Gänge, von denen der letzte als Overdrive ausgelegt ist. Die Motorkühlung erfolgt über zwei mit Ventilatoren unterstützte Radiatoren.

Fahrwerk, Bremsen

Das Fahrwerk baut auf einem sehr stabilen Aluminiumgussrahmen auf, wobei der Motor kein tragendes Element ist, um Vibrationen zu vermeiden. Bis auf die hintere Paralever-Kardanwellenschwinge hat es mit dem des Vorgängermodells kaum etwas gemeinsam. Die Telelever-Schwinge vorn unter­scheidet sich völlig von der bis dahin verwendeten konventionellen Teleskopgabel-Aufhängung. Fahrwerk und Fahrwerksgeometrie sorgen trotz des hohen Fahrzeuggewichts für eine gute Beherrschbarkeit und eine klassenuntypisch „leichte“ Handhabung. Verkleidung, Kraftstofftank, Sitze, Koffer und Auspuffanlage sind in die Karosserie integriert.

Am Vorderrad verzögert eine Doppelscheibenbremse mit 305 mm Durchmesser und 4-Kolben-Bremszangen, hinten eine schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 285 mm Durchmesser. Das Antiblockiersystem in der weiterentwickelten zweiten Version benötigt hohe Handkräfte, deshalb wurde im Herbst 2000 das bremskraftunterstützte Integral-ABS von FTE automotive als Vollintegralversion in die Serie übernommen. Dieses System wurde auch nach August 2006 bei der K 1200 LT eingebaut und nicht das zu dieser Zeit neue Integral-ABS von Continental-Teves, das seither in allen anderen BMW-Motorrädern der K- und R-Reihe (bis auf R 1200 S) verwendet wird.

Elektrische Anlage

Die Starterbatterie hat eine Kapazität von 19 Ah und versorgt den elektrischen Anlasser. Der Drehstromgenerator der Lichtmaschine erzeugt eine elektrische Leistung von 700 Watt. Die Rückfahrhilfe wird durch den Anlasser angetrieben und hat einen Gang, der den Anlasser mit der Antriebswelle verbindet. Die Motorsteuerung erfolgt durch eine Motronic MA 2.4 mit Kennfeldsteuerung.

Facelift

Im Modelljahr 2004 wurde ein überarbeitetes Modell vorgestellt. Wichtigste Neuerungen waren ein leistungsstärkerer Motor mit 85 kW (116 PS) und einem maximalen Drehmoment von 120 Nm, ein elektro-hydraulisch ausfahrbarer Hauptständer, ein neues Federelement der Hinterradführung mit wegabhängiger Dämpfung und wahlweise Xenonlicht. Der Grundpreis lag im August 2006 bei 20.500 Euro.

Weblinks

Commons: BMW K1200LT – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Supersportler

G 310 RRS 1000 RRM 1000 RR

Sporttourer

F 900 XRR 1300 RSS 1000 XRM 1000 XR

Tourer

R 1300 RTK 1600 GTK 1600 GTLK 1600 BK 1600 Grand AmericaR 18 BR 18 Transcontinental

Reiseenduro

F 450 GSF 800 GSF 900 GSF 900 GS AdventureR 1300 GSR 1300 GS Adventure

Naked Bike

G 310 RF 900 RR 1300 RS 1000 RM 1000 RR 12R 12 G/SR 12 nineTR 12 S

Scooter

C 400 XC 400 GTCE 02CE 04

Cruiser

R 18R 18 ClassicR 18 Roctane

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Vorkriegszeit
Einzylinder

R 39R 2R 3R 4R 35R 20R 23R 36 (Prototyp)

Boxer

R 32R 37R 42R 47R 52R 57R 62R 63R 11R 16R 7 (Prototyp)R 12R 17R 5R 6R 51R 61R 66R 71WR 500 (Rekordmaschine)WR 750 (Rekordmaschine)RS 500 Kompressor (Rennmotorrad)

Zweiter Weltkrieg

R 75 Gespann (Wehrmachtsgespann)

Nachkriegszeit

R 10 (Prototyp)R 24R 25R 25/2R 25/3R 51/2R 51/3R 67/2R 68

Vollschwingen-BMW
1955–1969

R 26R 27R 50RS 54 (Rennmotorrad)R 60R 69R 50/2R 60/2R 50 SR 69 S

„Strich-Fünfer“
1969–1973

R 50/5R 60/5R 75/5

„Strich-Sechser“
1973–1976

R 60/6R 75/6R 90/6R 90 S

„Strich-Siebener“
1976–1985

R 60/7R 75/7R 80/7R 100/7R 100 SR 100 RSR 100 RTR 100 CS

„Kleine“ Zweiventil-Boxer
1978–1985

R 45R 65R 65 SR 65 GS

Zweiventil-Boxer
1980–1997
Vierventil-Boxer (1. Generation)
1993–2006

R 850 GSR 850 RTR 850 R / R ComfortR 850 CR 1100 RR 1100 RSR 1100 SR 1100 GSR 1100 RTR 1150 RTR 1150 RR 1150 R RocksterR 1150 RSR 1150 GSR 1150 GS AdventureR 1200 CR 1200 CL

Vierventil-Boxer (2. Generation)
2004–2013

R 1200 GSR 1200 GS AdventureR 1200 RR 1200 RTR 1200 SR 1200 ST

Vierventil-Boxer (R nineT)
2014-2023

R nineTR nineT PureR nineT ScramblerR nineT RacerR nineT Urban G/S

Wasser-Boxer (1. Generation)
2013–2019

R 1200 GSR 1200 GS AdventureR 1200 RR 1200 RSR 1200 RT

Wasser-Boxer (2. Generation)
seit 2018

R 1250 GS • R 1250 GS Adventure • R 1250 RR 1250 RSR 1250 RT

F- und G-Baureihe
seit 1993
K-Baureihe (Reihenmotor)
seit 1983
Dreizylinder

K 75K 75 CK 75 SK 75 RT

Vierzylinder

K 100K 100 RSK 100 RTK 100 LTK 1K 1100 LTK 1100 RSK 1200 GTK 1200 LTK 1200 RK 1200 R SportK 1200 RSK 1300 GTK 1300 SK 1300 R

HP-Baureihe

HP4HP2 EnduroHP2 SportHP2 Megamoto

Roller

R 10 (Prototyp)C1 125C1 200C 600 SportC 650 GTC Evolution

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