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BMW K 1200 RS

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BMW
Datei:BMW K 1200 RS (2007-06-15) ret.jpg
Modellcode K589 (1997–2000)
K 1200 RS
Hersteller BMW
Verkaufsbezeichnung K 1200 RS
Produktionszeitraum 1997 bis 2005
Klasse Motorrad
Bauart Sporttourer
Motordaten
Reihenmotor mit 4 Zylindern
Hubraum 1171 cm³
Leistung 96/130 bei 8750 min−1 kW/PS
Drehmoment 117 Nm bei 6750 min−1 Nm
Höchst­geschwin­digkeit 247 km/h
Getriebe 6-Gang sequenziell
Antrieb Kardan
Bremsen vorn Ø 305-mm-Doppelscheibenbremsen
hinten Ø 285-mm-Scheibenbremse
Radstand 1549 mm
Maße (L × B × H, mm): 2250 × 850 × 1200
Sitzhöhe 76,9–79,3 cm
Leergewicht 285 kg
Vorgängermodell BMW K 1100 RS
Nachfolgemodell BMW K 1200 GT
BMW K 1200 S
Datei:BMW K 1200 RS Facelift (2001 - 2004).jpg
BMW K 1200 RS Facelift (2001–2004)

Die BMW K 1200 RS ist ein langstreckentaugliches Motorrad von BMW mit Kardanantrieb. Der Sporttourer ist die letzte Evolutionsstufe der BMW-Vierzylinder mit Längsmotor (im Motorradfahrerjargon Flying Brick genannt). Von 1997 bis 2005 wurden im BMW-Werk Berlin in Spandau 37.992 Einheiten<ref name="bmw_2008" /><ref name="Typenkompass">Jan Leek: Typenkompass BMW – Motorräder seit 1945. 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-03475-4, S. 116.</ref> gebaut, von denen 13.352 in Deutschland zugelassen wurden.<ref name="Höhner" />

Modellentwicklung

Die RS wiegt voll getankt 295 kg (nach einer anderen Quelle 285 kg<ref name="Typenkompass" />). Bis 2000 lautete der Werkscode K589. Zum Baujahr 2001 wurde die RS unter dem neuen Modellcode K547 überarbeitet. Die Verkleidung wurde vorn geändert, die Scheibe vergrößert und die Sitzposition etwas weniger sportlich ausgelegt, indem die Fußrasten nach unten und der Lenker etwas höher gesetzt wurden. Zudem wurde das ABS 2 durch das zunächst wahlweise erhältliche Integral-ABS ersetzt.<ref>Longrunner. In: Tourenfahrer. Ausgabe 7/2001. ISSN 0933-4440.</ref>

Im Jahr 2005 endete die Produktion der K 1200 RS mit Längsmotor. Die fast baugleiche K 1200 GT (Version mit Längsmotor) wurde 2006 ebenfalls eingestellt. Einzig der Luxustourer K 1200 LT wurde noch bis 2007 gebaut.<ref name="Typenkompass" /> Als direkte Nachfolgerinnen der K 1200 RS können am ehesten die auf Reisen ausgelegte K 1200 GT (Baujahr 2006 bis 2008) und die sportliche K 1200 S (Baujahr 2004 bis 2009), beide mit Quermotor, bezeichnet werden.

Technische Daten

Antrieb

Der flüssigkeitsgekühlte Reihen-Vierzylindermotor hat einen Hubraum von 1171 cm³ (Bohrung 70,5 mm, Hub 75 mm). Die Nennleistung beträgt 96 kW (130 PS), das maximale Drehmoment 117 Nm bei 6750 min−1.<ref name="sz_1997-03-29" /> Der längs liegend eingebaute Motor hat zwei kettengetriebene obenliegende Nockenwellen, die über Tassenstößel zwei Einlass- und zwei Auslassventile pro Zylinder steuern. Gegenüber dem Vorgängermotor der K 1100 wurde der Hub um 5 mm vergrößert. Das Ansaugsystem wird von einer Staudruckaufladung unterstützt, die durch eine Öffnung in der Frontverkleidung mit Luft versorgt wird.

Das Motorrad beschleunigt in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h.<ref name="Höhner" /> Aufgrund einer herstellerseitigen Selbstbeschränkung wurde das Motorrad in Deutschland und Frankreich bis 2001 zumeist in einer auf 72 kW (98 PS) gedrosselten Version ausgeliefert. Diese zeichnet sich durch ein minimal höheres Drehmoment bei erheblich niedrigerer Drehzahl aus (118 Nm bei 5500/min) und eignet sich daher besser für den Betrieb mit zwei Personen und entspanntes Cruisen. Die maximale Leistung erreicht sie ebenfalls deutlich früher bei einer Drehzahl von 7000/min. Die K 1200 RS hat als eines der ersten Motorräder ein voll digitalisiertes Zünd- und Einspritzsystem, eine Motronic der Robert Bosch GmbH.

Kraftübertragung

Vom Motor zum Getriebe wird die Kraft mit Zahnrädern übertragen (Primärantrieb). Die Kupplung ist eine hydraulisch betätigte Einscheiben-Trockenkupplung, das Getriebe hat sechs Gänge. Der Sekundärantrieb erfolgt über eine Kardanwelle mit einer als Paralever bezeichneten Momentabstützung, die das Ansteigen des Hecks bei starkem Beschleunigen verringert.

Kraftstoffversorgung

Die Kraftstoffaufbereitung erfolgt durch eine Kraftstoffeinspritzung, die von einer Motronic MA 2.4 von Bosch mit Schubabschaltung gesteuert wird. Der Kraftstofftank fasst 22 Liter, davon sind 4 Liter Reserve. Der Hersteller empfiehlt die Verwendung von Benzin mit einer Klopffestigkeit von mindestens 95 Oktan und gibt eine theoretische Reichweite von 312 km an. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch liegt bei 6,9 Litern auf 100 km.<ref name="sz_1997-03-29" />

Zur Abgasnachbehandlung hat die K 1200 RS zwei geregelte Katalysatoren und erreicht die Abgasnorm Euro-2.

Fahrwerk

Das Fahrwerk baut auf einem Gussrahmen aus Aluminium auf. Hinten hat es eine Doppelgelenk-Einarmschwinge, das Vorderrad wird von einem Telelever geführt. Das Hinterrad ist um 5 mm versetzt, um das leichte Übergewicht auf der rechten Seite auszugleichen.

Das Vorderrad hat eine Doppelscheibenbremse von Brembo mit Vierkolbenbremssätteln, das Hinterrad eine Scheibenbremse mit Zweikolbenbremssattel. Ein serienmäßiges Antiblockiersystem unterstützt die Verzögerung an beiden Bremsen. Die Schräglagenfreiheit beträgt 50 Grad.<ref name="sz_1997-03-29" />

BMW hat die unangenehmen Vibrationen früherer K-Modelle durch die Trennung der Antriebseinheit vom Rahmen und die Verwendung von Gummiisolierungen unterdrückt. Der lange Radstand von 1549 mm sorgt für eine gute Fahrstabilität. Die Sitzbank ist in der Höhe von 769 bis 793 mm verstellbar.

Modellgeschichte

  • 1997 Markteinführung der K 1200 RS als erstes K-Modell mit Telelever und Aluguss-Rahmen
  • 1999 Geänderte Kolben für geringeren Ölverbrauch
  • 2000 Entfall der 98-PS-Leistungsvariante, nunmehr 130 PS serienmäßig
  • 2001 Neues Verkleidungsoberteil und größerer Windschild, EVO-Bremse am Vorderrad, Teilintegral-ABS nun serienmäßig, neue Blinker und größere Rückspiegel, Komfortlenker serienmäßig (niedrigerer Lenker weiterhin als Sonderzubehör erhältlich), tiefer positionierte Fußrasten; für Fahrer um 30 mm, für Sozius um 20 mm
  • 2002 Dauerlicht, wartungsfreie Batterie
  • 2006 Abverkauf nach Produktionsstopp im Jahr zuvor

Schwachpunkte

Laut der Zeitschrift Motorrad hat die K 1200 RS Schwachpunkte, die vor allem beim Gebrauchtkauf beachtet werden sollten.

„Bei Exemplaren mit hohen Laufleistungen ohne regelmäßige Werkstattwartung (Scheckheft prüfen) sind ABS-Ausfälle keine Seltenheit. Liegt bereits ein Defekt vor (am besten vom Profi checken lassen), Finger weg! Die Reparatur dieses Bauteils kostet rund 2000 Euro. Außerdem nach Undichtigkeiten an Gabel, Getriebeausgang und Achsgetriebe fahnden und prüfen, ob Elektrik und Anzeigen einwandfrei funktionieren. Bei der Probefahrt auf die Kupplung achten, die häufiger nach 30 000 Kilometern arg strapaziert ist. Normal: Ölverbrauch von bis zu einem halben Liter auf 1000 Kilometer. Bei ordentlicher Wartung (gutes Zeichen: wenige Vorbesitzer) ist die langlebige 1200er jedoch eine solide Bank, sodass auch Laufleistungen deutlich über 50 000 Kilometer nicht vom Kauf abhalten sollten. Zubehör spielt bei diesem Modell kaum eine Rolle, da es in der Regel schon als Neufahrzeug meist reichhaltig ausgestattet wurde.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Thorsten Dentges: Motorrad, Ausgabe 13/2012<ref name="motorrad_2012-13" />

Kritiken

„Auf der Straße überzeugt die BMW K 1200 RS durch ihre unaufdringliche Art. Sie verführt den Fahrer nicht zu einer rasanten Fahrweise, wie das bei sportlichen Motorrädern sonst oft der Fall ist. Trotzdem läßt auch sie sich auf Straßen aller Art ausgesprochen zügig bewegen. Der Motor, der schwingungsentkoppelt durch den neu konstruierten Rahmen seine Vibrationen nicht mehr an den Fahrer weitergibt, begeistert in jeder Fahrsituation.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Marcus Lacroix: Kradblatt, Ausgabe 06/1997<ref name="Kradblatt" />

„Das Motorrad, das die K-Reihe endlich von ihrem Ruf der »fliegenden Ziegelsteine« befreite, ist ein erstaunlich schneller Tourensportler und eine gelungene Alternative zu italienischen und japanischen Maschinen. Im Gegensatz zu den meisten anderen BMWs hat es einen 4-Zylinder-Reihenmotor, wobei dieser wesentlich zum Gewicht der Maschine beiträgt, die voll getankt mit 285 kg kein Leichtgewicht ist.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Alan Dowds: Motorräder<ref name="Dowds" />

„Der serienmäßig mit ABS, Kat und einstellbaren Komponenten wie Windschild, Lenker, Schalthebel, Fahrerfußrasten und Sitz ausgestattete Highspeed-Sprinter taugt prima zum Reisen und genauso gut zur verschärften Schräglagensuche am Wochenende.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Dieter Höhner: Motorradfahrer<ref name="Höhner" />

„Wahnsinns-Sitzkomfort, souveräne Leistungsentfaltung, pflegeleichter Kardan, verstellbares Windschild, variable Sitzbankhöhe und Ergonomie der Lenkerenden - klasse, ein perfektes Reisegerät! Im kurvenreichen Zielgebiet freut sich der Fahrer dann über die für das hohe Gewicht vergleichsweise hohe Fahrdynamik sowie den langhubig ausgelegten, elastischen Reihenvierer, der schon bei knapp über 4000/min rund 100 Nm Drehmoment rausdrückt.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Thorsten Dentges: Motorrad, Ausgabe 13/2012<ref name="motorrad_2012-13" />

Erdgas-Prototyp der Universität Bayreuth

Ausgehend von einer Wette, konstruierten und bauten Studenten der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Universität Bayreuth ab 2007 einen Prototyp der K 1200 RS mit Erdgas-Antrieb. Um die zusätzlichen Erdgastanks unterzubringen, wurde der Heckrahmen bedeutend geändert. Es wurde ein neukonstruierter Gitterrohrrahmen mit notwendigen Befestigungen für die Gasflaschen und alle Anbauteile gebaut. Beide Gasflaschen, eine an jeder Seite, wurden aus optischen Gründen als Endschalldämpfer verkleidet; am Heck sind also drei Endrohre zu sehen. Gegenüber dem Serienmodell kann am Prototyp kein Kofferträgersystem angebaut werden. Der originale Tank blieb für einen bivalenten Antrieb (Benzin und Erdgas) erhalten, um eine Reichweite von rund 400 Kilometern zu erreichen. Der Tankstutzen befindet sich unter der Sitzbank, die für das Tanken abgenommen werden muss. Beim Umbau wurden die Steuerelektronik und die Einspritzanlage so modifiziert, dass der Leistungsverlust lediglich 5 Prozent beträgt. 2008 erhielt der Umbau eine Straßenzulassung. Laut Abgasgutachten werden im Gasbetrieb 78 Prozent weniger Kohlenmonoxid und 28 Prozent weniger Kohlendioxid als im Benzinbetrieb ausgestoßen.<ref>Erdgas-Motorrad vom TÜV abgesegnet. In: auto.de. auto.de Media GmbH, 23. Januar 2009, abgerufen am 16. Dezember 2023.</ref><ref>Thomas Wagner: Umweltfreundlicher auf zwei Rädern. In: deutschlandfunk.de. Deutschlandradio, 23. Januar 2009, abgerufen am 16. Dezember 2023.</ref><ref>PraktING-TV: Das erste Erdgasmotorrad der Welt auf YouTube, 5. Juni 2017, abgerufen am 16. Dezember 2023.</ref> Es blieb beim Prototyp.

Weblinks

Commons: BMW K 1200 RS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Dowds"> Alan Dowds: Motorräder: Atemberaubende Superbikes der Welt. Edition XXL, 2005, ISBN 3-89736-329-1, S. 420. </ref> <ref name="Kradblatt"> Marcus Lacroix: BMW K 1200 RS. In: kradblatt.de. 1. Juni 1997, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2012; abgerufen am 16. November 2021. </ref> <ref name="sz_1997-03-29"> Ulf Böhringer: Ein ziemlich dynamischer Brocken. In: Süddeutsche Zeitung. 29. März 1997, abgerufen am 29. September 2014. </ref> <ref name="bmw_2008"> All Motorcycles. Production models since 1923. (PDF; 1,2 MB) BMW Medieninformation. In: bmweducation.co.uk. 1. Januar 2008, S. 86, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 16. November 2021 (englisch). </ref> <ref name="Höhner"> Dieter Höhner: Reisen & Sport. In: Motorradfahrer. Nr. 05, 2012, ISSN 0935-7645, S. 45. </ref> <ref name="motorrad_2012-13"> Thosten Dentges: Der schwere Tourer von BMW als Gebrauchte. In: Motorrad. 6. Juni 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Mai 2014; abgerufen am 22. Januar 2021. </ref> </references>

Vorlage:BoxenVerschmelzen <templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Supersportler

G 310 RRS 1000 RRM 1000 RR

Sporttourer

F 900 XRR 1300 RSS 1000 XRM 1000 XR

Tourer

R 1300 RTK 1600 GTK 1600 GTLK 1600 BK 1600 Grand AmericaR 18 BR 18 Transcontinental

Reiseenduro

F 450 GSF 800 GSF 900 GSF 900 GS AdventureR 1300 GSR 1300 GS Adventure

Naked Bike

G 310 RF 900 RR 1300 RS 1000 RM 1000 RR 12R 12 G/SR 12 nineTR 12 S

Scooter

C 400 XC 400 GTCE 02CE 04

Cruiser

R 18R 18 ClassicR 18 Roctane

Vorlage:Klappleiste/Ende

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorkriegszeit
Einzylinder

R 39R 2R 3R 4R 35R 20R 23R 36 (Prototyp)

Boxer

R 32R 37R 42R 47R 52R 57R 62R 63R 11R 16R 7 (Prototyp)R 12R 17R 5R 6R 51R 61R 66R 71WR 500 (Rekordmaschine)WR 750 (Rekordmaschine)RS 500 Kompressor (Rennmotorrad)

Zweiter Weltkrieg

R 75 Gespann (Wehrmachtsgespann)

Nachkriegszeit

R 10 (Prototyp)R 24R 25R 25/2R 25/3R 51/2R 51/3R 67/2R 68

Vollschwingen-BMW
1955–1969

R 26R 27R 50RS 54 (Rennmotorrad)R 60R 69R 50/2R 60/2R 50 SR 69 S

„Strich-Fünfer“
1969–1973

R 50/5R 60/5R 75/5

„Strich-Sechser“
1973–1976

R 60/6R 75/6R 90/6R 90 S

„Strich-Siebener“
1976–1985

R 60/7R 75/7R 80/7R 100/7R 100 SR 100 RSR 100 RTR 100 CS

„Kleine“ Zweiventil-Boxer
1978–1985

R 45R 65R 65 SR 65 GS

Zweiventil-Boxer
1980–1997
Vierventil-Boxer (1. Generation)
1993–2006

R 850 GSR 850 RTR 850 R / R ComfortR 850 CR 1100 RR 1100 RSR 1100 SR 1100 GSR 1100 RTR 1150 RTR 1150 RR 1150 R RocksterR 1150 RSR 1150 GSR 1150 GS AdventureR 1200 CR 1200 CL

Vierventil-Boxer (2. Generation)
2004–2013

R 1200 GSR 1200 GS AdventureR 1200 RR 1200 RTR 1200 SR 1200 ST

Vierventil-Boxer (R nineT)
2014-2023

R nineTR nineT PureR nineT ScramblerR nineT RacerR nineT Urban G/S

Wasser-Boxer (1. Generation)
2013–2019

R 1200 GSR 1200 GS AdventureR 1200 RR 1200 RSR 1200 RT

Wasser-Boxer (2. Generation)
seit 2018

R 1250 GS • R 1250 GS Adventure • R 1250 RR 1250 RSR 1250 RT

F- und G-Baureihe
seit 1993
K-Baureihe (Reihenmotor)
seit 1983
Dreizylinder

K 75K 75 CK 75 SK 75 RT

Vierzylinder

K 100K 100 RSK 100 RTK 100 LTK 1K 1100 LTK 1100 RSK 1200 GTK 1200 LTK 1200 RK 1200 R SportK 1200 RSK 1300 GTK 1300 SK 1300 R

HP-Baureihe

HP4HP2 EnduroHP2 SportHP2 Megamoto

Roller

R 10 (Prototyp)C1 125C1 200C 600 SportC 650 GTC Evolution

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