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Liste griechischer Phrasen/Beta

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Beta

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Datei:Le Loup Devenu Berger.jpg
Gustave Doré: Der Wolf als Schäfer
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„Der Wolf wurde angestellt, um die Schafe zu beschützen.“

Diese neugriechische Redewendung mit der Bedeutung „den Bock zum Gärtner machen“ geht auf die Äsopsche Fabel Der Wolf als Schäfer zurück, die auch vom französischen Fabeldichter Jean de La Fontaine bearbeitet wurde, bei dem es in der deutschen Übersetzung heißt:

<poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;"> Ein Wolf, dessen Geschäft in Schafen etwas flau nachgrade ging, mochte wohl meinen, gut wär’s, in anderer Gestalt, wie’n Füchslein schlau, und nur vermummt noch zu erscheinen. </poem>

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Datei:Baptism - Saint Calixte.jpg
Eine der frühesten Darstellungen einer Taufe in der Calixtus-Katakombe (3. Jh.)
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„Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Mit diesen Worten setzte Jesus die Taufe als Sakrament ein. Das Evangelium nach Matthäus endet mit dem so genannten Tauf- oder Missionsbefehl:<ref>Evangelium nach Matthäus 28,18-20</ref><ref>Bibelwissenschaft.de: Matthäus 28 – Novum Testamentum Graece (NA28), Einheitsübersetzung (EUE) (griechisch, deutsch)</ref>

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18 Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“{{#if: || }}

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Die Taufe wird im Neuen Testament als etwas Bekanntes vorausgesetzt. Auch die Essener kannten ähnliche Riten. Die rituelle Waschung wurde regelmäßig ausgeführt. Taufriten wurden ohne öffentliches Bekenntnis vorgenommen. Jedoch galt wohl die erste dieser Waschungen als offizielle Aufnahme eines Novizen.

Die Taufformel „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ kommt nicht in den Tauferzählungen der Apostelgeschichte und der Briefe des Paulus, vor. Dort, wo die Taufhandlung selbst näher beschrieben wird, lautet die Taufformel schlicht: „auf den Namen Jesu Christi“.<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

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Datei:Byzantine Empire animated.gif
Gebietsveränderungen des Byzantinischen Reiches
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„Königreich der Römer“

Das Byzantinische Reich führte auch den inoffiziellen Namen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, der oft zu Byzanz ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) verkürzt wurde. Dieses auch auf Grund der historischen Herkunft als Oströmisches Reich bezeichnete Kaiserreich im östlichen Mittelmeerraum entstand in der Spätantike aus der östlichen Hälfte des Römischen Reiches, bestand das ganze Mittelalter hindurch und endete mit der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen im Jahr 1453.

Das Oströmische Reich mit seiner Hauptstadt Konstantinopel (dem heutigen Istanbul) blieb staatsrechtlich noch bis in das 15. Jahrhundert erhalten – und die Griechen bezeichnen sich noch heute volkstümlich auch als rhomoi („Römer“). Der katholische Westen bevorzugte die Bezeichnung „Reich der Griechen“, da man den vom Papsttum abtrünnigen orthodoxen Christen des Ostens keineswegs das Erbe des Römischen Reiches zusprechen wollte, vielmehr dies für sich selbst beanspruchte (z. B.: Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation), ausgedrückt in der Krönung des Kaisers durch den Papst und in der Theorie der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (Übertragung der Kaiserwürde auf die Franken). Umgekehrt wurde das untergegangene (west-)römische Reich von den Byzantinern auch als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Altrom“) bezeichnet, um die eigene Nachfolgerschaft als das Neue Rom zu betonen.

Sprachen Byzantiner selbst von den Griechen ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), waren stets die vorchristlichen Griechen der Antike gemeint, oft wie bei den griechischen Kirchenvätern im Sinn von Heiden. Auch bei den Einwohnern der muslimischen Reiche war der Name „Rum“ („Römisches Reich“) üblich, wenn das Byzantinische Reich gemeint war.

Die Urum sind eine kleine turksprachige Minderheit im Kaukasus, der Südwestukraine, der Krim und dem Balkan. Die Angehörigen dieser Volksgruppe sind aus ethnischer Sicht als Griechen (türkisch Rum für „Grieche“) anzusehen, deren Vorfahren um das Jahr 1780 die tatarische Sprache annahmen. Bei Volkszählungen werden die Urum in Georgien aufgrund ihres orthodoxen Glaubens als Griechen und nicht als Turkvolk aufgeführt.

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Datei:NAMA Epinetron Bellérophon.jpg
Bellerophontes auf dem Pegasus tötet die Chimära
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„Bellerophon-Brief“

Brief mit dem Auftrag, den Überbringer zu töten. Bellerophon (auch Bellerophontes) war ein Enkel des Sisyphos. Die Frau des Königs Proitos beschuldigte ihn, er habe versucht, sie zu verführen. Der König schickte Bellerophontes darauf zu seinem Schwiegervater Iobates, mit der verschlüsselten Nachricht – vergleiche {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} –, ihn zu töten. Iobates freundete sich mit ihm an. Nachdem er aber den Brief seines Schwiegersohns gelesen hatte, stellte er Bellerophon schwierigste Aufgaben, in der Hoffnung, dass dieser dabei umkomme. Zunächst befahl er Bellerophon, die Chimära zu töten. Bellerophon spürte sie auf und tötete sie. Als Nächstes musste er gegen das Nachbarvolk der Solymer zu Felde ziehen. Diese besiegte er ebenso wie danach die Amazonen.

Nachdem all diese Versuche, Bellerophon umkommen zu lassen, fehlgeschlagen waren, glaubte Iobates, Bellerophon sei ein Liebling der Götter, gab ihm seine Tochter zur Frau und schenkte ihm die Hälfte seines Königreichs.

Ähnlich geht die alttestamentliche Geschichte vom Urijasbrief. Urija war einer der 30 Helden des Königs David. Urija befand sich an der Front, als sich David in seine Frau Batseba verliebte. David ließ Urija an die Front schicken und übergab ihm einen Brief an den Feldherrn. Darin ordnete er an, dass Urija während der Schlacht in vorderster Linie eingesetzt werden sollte und die Mitkämpfer sich schlagartig zurückziehen sollten. Urija wurde, wie beabsichtigt, getötet; Batseba wurde Witwe.

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„bäh bäh“

Auszug aus dem Dionysalexandros des Komödiendichters Kratinos:

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Die Humanisten des 16. Jahrhunderts befehdeten sich heftig, wie altgriechische Texte zu lesen seien. Auf der einen Seite bezüglich der Aussprache des Η standen die Etazisten wie Erasmus von Rotterdam, die für die Aussprache „ä“ plädierten, während sich die Itazisten um Johannes Reuchlin für die neugriechische Aussprache „i“ starkmachten. Nach der neugriechischen Lesung hätten aber die Schafe „wi, wi“ blöken müssen.

Der Philosoph Georg Christoph Lichtenberg griff in diese Auseinandersetzung ein, indem er eine Satire gegen Johann Heinrich Voß richtete, in der es heißt:<ref>Hans Poeschel: Die griechische Sprache.</ref>

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Herodot berichtet in seinen Historien<ref>Herodot, Historien 2,2</ref>, dass Pharao Psammetich I. wissen wollte, welches die ersten Menschen waren, und dafür ein Experiment durchführte. Er ließ zwei neugeborene Kinder von einem Hirten in einer einsamen Hütte aufziehen, wo sie nur stumm gefüttert wurden. Nach etwa zwei Jahren riefen beide Kinder, als der Hirte kam: «{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}» („{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“).

Der Hirte berichtete dies dem König, und dessen Nachforschungen nach der Ursprache ergaben, dass „bekós“ bei den Phrygern in Kleinasien „Brot“ heißt. Man folgerte daraus, dass die Phryger älter seien als die Ägypter. Dieses Experiment soll vom Stauferkaiser Friedrich II. wiederholt worden sein, wobei die Kinder jedoch wegen mangelnder Zuwendung starben.

Zur Aussprache griechischer Wörter schreiben Werner van Gent und Paul L. Walser in ihrem Griechenlandbuch Zimt in der Suppe:<ref>Werner van Gent, Paul L. Walser: Zimt in der Suppe. Überraschendes Griechenland. Zürich: Rotpunktverlag, 2004. ISBN 3-85869-283-2. S. 36f.</ref>

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Dagegen mit antiken Befunden eher übereinstimmend Hans Zinsmeister:<ref>Hans Zinsmeister: Griechische Grammatik I, S. 20, § 7</ref>

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„beseelte Bibliothek“

Der Philosoph Eunapios von Sardes schrieb in seinem Werk Leben der Philosophen und Sophisten über den Lehrer des Porphyrios sehr lobend. Dieser, Cassius Longinus, sei „zu dieser Zeit eine beseelte Bibliothek und ein wandelnder Musenhain“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) gewesen.<ref>Loeb Classical Library: Philostratus and Eunapius, The Lives of the Sophists, {{#if:philostratuseuna00phil

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  }}</ref> Der im Zitat verwendete Ausdruck {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, als „Musenhain“  übersetzt, ist hier als „Ort der Musenkünste“ zu verstehen.

Der Schriftsteller E. T. A. Hoffmann machte daraus den Begriff „lebendiges Conversations-Lexikon“ für den Geheimen Kanzleisekretär Tusmann in der Brautwahl, der in der Form „wandelndes Lexikon“ zum geflügelten Wort wurde. Von Tusmann wird dort erzählt:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Er las, wo er ging und stand, auf dem Spaziergange, in der Kirche, in dem Kaffeehause, er las ohne Auswahl alles, was ihm vorkam, wiewohl nur aus der ältern Zeit, da ihm das Neue verhaßt war. So studierte er heute auf dem Kaffeehause ein algebraisches Buch, morgen das Kavalleriereglement Friedrich Wilhelms des Ersten und dann das merkwürdige Buch »Cicero, als großer Windbeutel und Rabulist dargestellt in zehn Reden« aus dem Jahre 1720. Dabei war Tusmann mit einem ungeheuren Gedächtnisvermögen begabt. Er pflegte alles, was ihm bei dem Lesen eines Buches auffiel, zu zeichnen und dann das Gezeichnete wieder zu durchlaufen, welches er nun nie wieder vergaß. Daher kam es, daß Tusmann ein Polyhistor, ein lebendiges Konversationslexikon wurde, das man aufschlug, wenn es auf irgendeine historische oder wissenschaftliche Notiz ankam.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Er las, wo er ging und stand, auf dem Spaziergange, in der Kirche, in dem Kaffeehause, er las ohne Auswahl alles, was ihm vorkam, wiewohl nur aus der ältern Zeit, da ihm das Neue verhaßt war. So studierte er heute auf dem Kaffeehause ein algebraisches Buch, morgen das Kavalleriereglement Friedrich Wilhelms des Ersten und dann das merkwürdige Buch »Cicero, als großer Windbeutel und Rabulist dargestellt in zehn Reden« aus dem Jahre 1720. Dabei war Tusmann mit einem ungeheuren Gedächtnisvermögen begabt. Er pflegte alles, was ihm bei dem Lesen eines Buches auffiel, zu zeichnen und dann das Gezeichnete wieder zu durchlaufen, welches er nun nie wieder vergaß. Daher kam es, daß Tusmann ein Polyhistor, ein lebendiges Konversationslexikon wurde, das man aufschlug, wenn es auf irgendeine historische oder wissenschaftliche Notiz ankam.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Er las, wo er ging und stand, auf dem Spaziergange, in der Kirche, in dem Kaffeehause, er las ohne Auswahl alles, was ihm vorkam, wiewohl nur aus der ältern Zeit, da ihm das Neue verhaßt war. So studierte er heute auf dem Kaffeehause ein algebraisches Buch, morgen das Kavalleriereglement Friedrich Wilhelms des Ersten und dann das merkwürdige Buch »Cicero, als großer Windbeutel und Rabulist dargestellt in zehn Reden« aus dem Jahre 1720. Dabei war Tusmann mit einem ungeheuren Gedächtnisvermögen begabt. Er pflegte alles, was ihm bei dem Lesen eines Buches auffiel, zu zeichnen und dann das Gezeichnete wieder zu durchlaufen, welches er nun nie wieder vergaß. Daher kam es, daß Tusmann ein Polyhistor, ein lebendiges Konversationslexikon wurde, das man aufschlug, wenn es auf irgendeine historische oder wissenschaftliche Notiz ankam. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Er las, wo er ging und stand, auf dem Spaziergange, in der Kirche, in dem Kaffeehause, er las ohne Auswahl alles, was ihm vorkam, wiewohl nur aus der ältern Zeit, da ihm das Neue verhaßt war. So studierte er heute auf dem Kaffeehause ein algebraisches Buch, morgen das Kavalleriereglement Friedrich Wilhelms des Ersten und dann das merkwürdige Buch »Cicero, als großer Windbeutel und Rabulist dargestellt in zehn Reden« aus dem Jahre 1720. Dabei war Tusmann mit einem ungeheuren Gedächtnisvermögen begabt. Er pflegte alles, was ihm bei dem Lesen eines Buches auffiel, zu zeichnen und dann das Gezeichnete wieder zu durchlaufen, welches er nun nie wieder vergaß. Daher kam es, daß Tusmann ein Polyhistor, ein lebendiges Konversationslexikon wurde, das man aufschlug, wenn es auf irgendeine historische oder wissenschaftliche Notiz ankam.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Die Serapionsbrüder, 3. Band, 5. Abschnitt, Die Brautwahl, 3. Kapitel || <ref>{{#if:E. T. A. Hoffmann|E. T. A. Hoffmann: |}}trim | etahoff/brautwah/chap03 }}.html {{#ifeq:Die Brautwahl – Drittes Kapitel|kurz|Volltext online|Die Brautwahl – Drittes Kapitel{{#if:{{#invoke:Text|sentenceTerminated|Die Brautwahl – Drittes Kapitel}}||}}}} im {{#ifeq:Die Brautwahl – Drittes Kapitel|kurz|Projekt Gutenberg|Projekt Gutenberg-DE}}; ebenso Vorlage:Zeno.org</ref> }}

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„Dies ist das Buch von der Geburt Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams.“

Anfang des Evangeliums nach Matthäus, des ersten Buchs des Neuen Testaments der christlichen Bibel, das für gläubige Juden ursprünglich in hebräischer Sprache geschrieben wurde. Das Matthäusevangelium hat ein großes Interesse daran, Jesus von Nazaret als den Messias der alttestamentlichen Prophetie zu zeigen und beginnt mit dem Stammbaum Jesu:<ref>Vorlage:Bibel/Link, hier zitiert 1{{#if:1-2|,1-2}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}} und 1{{#if:16-17|,16-17}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|1 Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: 2 Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder.
[…]
16 Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird. 17 Im Ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|1 Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: 2 Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder.
[…]
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16 Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird. 17 Im Ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|1 Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: 2 Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder.
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Der Evangelist Matthäus führt Jesu Stammbaum bis auf Abraham zurück, während der Evangelist Lukas noch weiter bis auf Adam zurückgeht.<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref> Abraham war der Stammvater Israels, mit dem Gott einen Bund bis hin zu seinen Nachkommen schloss, dessen Erfüllung nun durch Christus erfolgte. Matthäus stellt damit das auserwählte Volk in den Vordergrund, während Lukas den Anspruch an alle Menschen bekundet.

Matthäus weist die rechtliche Herkunft Jesu in der Linie Josefs nach, während Lukas möglicherweise die Herkunft über Maria darlegt. Die Stammbäume weichen nach David voneinander ab, decken sich dann wieder und gehen bis zu Josef abermals auseinander. Von Abraham bis Josef nennt Matthäus 42 Namen. Für dieselbe Spanne nennt Lukas aber 56 Namen. Die unübersehbaren Unterschiede zwischen den Stammbäumen bereitete der Theologie Probleme, die sie nicht befriedigend lösen konnte.

An der Stelle zwischen Josef und Jesus bricht die natürliche Generationenfolge ab:<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

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Aus dem restlichen Evangelium geht hervor, dass Matthäus davon ausging, dass Josef nicht der leibliche Vater Jesu ist.

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Druck aus dem Jahr 1470
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„parallele Leben“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Die Parallelen Lebensbeschreibungen sind biografische Arbeiten des griechischen Historikers Plutarch, in denen jeweils ein Grieche mit einem Römer verglichen wird. Es handelt sich um 23 Biografienpaare, die jeweils einen Griechen und einen Römer zusammenstellen, deren Leben Ähnlichkeiten aufweisen (z. B. Alexander der Große und Caesar, Demosthenes und Cicero), die er mit negativen und positiven Eigenschaften beschreibt.

Plutarch grenzt seine biografische Arbeit deutlich von der Geschichtsschreibung ab. So schreibt er beispielsweise in der Einleitung seiner Doppelbiografie zu Alexander und Caesar:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Denn ich bin nicht Geschichtsschreiber, sondern Biograph, und es sind durchaus nicht immer die großen Heldentaten, in denen sich die Tüchtigkeit oder die Verworfenheit offenbart. Oft sagt ein unbedeutender Vorfall, ein Ausspruch oder ein Scherz mehr über den Charakter eines Menschen aus als die blutigsten Schlachten, die größten Heeresaufgebote und die Belagerungen von Städten.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Denn ich bin nicht Geschichtsschreiber, sondern Biograph, und es sind durchaus nicht immer die großen Heldentaten, in denen sich die Tüchtigkeit oder die Verworfenheit offenbart. Oft sagt ein unbedeutender Vorfall, ein Ausspruch oder ein Scherz mehr über den Charakter eines Menschen aus als die blutigsten Schlachten, die größten Heeresaufgebote und die Belagerungen von Städten.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Denn ich bin nicht Geschichtsschreiber, sondern Biograph, und es sind durchaus nicht immer die großen Heldentaten, in denen sich die Tüchtigkeit oder die Verworfenheit offenbart. Oft sagt ein unbedeutender Vorfall, ein Ausspruch oder ein Scherz mehr über den Charakter eines Menschen aus als die blutigsten Schlachten, die größten Heeresaufgebote und die Belagerungen von Städten. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Denn ich bin nicht Geschichtsschreiber, sondern Biograph, und es sind durchaus nicht immer die großen Heldentaten, in denen sich die Tüchtigkeit oder die Verworfenheit offenbart. Oft sagt ein unbedeutender Vorfall, ein Ausspruch oder ein Scherz mehr über den Charakter eines Menschen aus als die blutigsten Schlachten, die größten Heeresaufgebote und die Belagerungen von Städten.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Die Paarungen der Parallelbiographien (jeweils in der Reihenfolge Grieche – Römer):

  1. TheseusRomulus
  2. LykurgNuma Pompilius
  3. SolonPoplicola
  4. ThemistoklesCamillus
  5. PeriklesFabius Maximus
  6. AlkibiadesCoriolanus
  7. TimoleonAemilius Paulus
  8. PelopidasMarcellus
  9. AristidesCato Maior
  10. PhilopoimenFlamininus
  11. PyrrhusGaius Marius
  12. LysanderSulla
  13. KimonLucullus
  14. NikiasCrassus
  15. EumenesSertorius
  16. AgesilaosPompeius
  17. Alexander der GroßeCaesar
  18. PhokionCato Minor
  19. Agis und Kleomenes – Tiberius Gracchus und Gaius Gracchus
  20. DemosthenesCicero
  21. DemetriosMarcus Antonius
  22. DionBrutus

Zusätzlich sind auch 2 Einzelbiographien von Arat und Artaxerxes überliefert.

1579 wurden die Parallelen Lebensbeschreibungen aus dem Französischen ins Englische übersetzt, was der Heldenverehrung im damaligen England entgegenkam. In dieser Zeit orientierte sich William Shakespeare vor allem in seinen Dramen Julius Caesar, Coriolanus und Antonius und Cleopatra zu großen Teilen an Plutarch.

Im 17. und 18. Jahrhundert waren Plutarchs Parallelbiografien die meistgelesene Schrift aus der Antike. Beispielsweise beschäftigte sich Friedrich Schiller mit Plutarchs Werken, in dessen Drama Die Räuber Karl Moor seinen Ärger äußert:<ref>Friedrich Schiller, Die Räuber, 1. Akt, 2. Szene</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum, wenn ich in meinem Plutarch lese von großen Menschen.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum, wenn ich in meinem Plutarch lese von großen Menschen.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum, wenn ich in meinem Plutarch lese von großen Menschen. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum, wenn ich in meinem Plutarch lese von großen Menschen.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Nach dem Vorbild Plutarchs veröffentlichte der britische Historiker Alan Bullock 1991 ein Buch mit dem Titel Hitler and Stalin: Parallel Lives (deutsch: Hitler und Stalin. Parallele Leben), in dem er auf Plutarchs Konzept der Doppelbiografie zurückgreift.<ref>Alan Bullock: Hitler und Stalin. ISBN 3-442-75504-2</ref>

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Datei:Lebenspfad Alsenborn 02.JPG
Variante bei Alsenborn
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„Ein Leben ohne Feste ist ein langer Weg ohne Herbergen.“

Sentenz des Philosophen Demokrit,<ref>Stobaios III, S. 485,13</ref> zu der Norbert Wokart in seinem Buch Die Sandalen des Empedokles schreibt:<ref>Norbert Wokart: Die Sandalen des Empedokles. Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-7466-8056-5.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Dieser Vergleich leuchtet jedem eine, der schon einen langen Weg ging, womöglich noch bei schlechtem Wetter und ohne Möglichkeit zu erholsamer Rast und Einkehr. Der Spruch lobt allerdings die Rast auf Kosten des Weges, der nur noch unter dem Aspekt betrachtet wird, mühsam und beschwerlich zu sein, und er diffamiert das alltägliche Leben, weil er nur seine Unterbrechungen, die sporadischen Feiertage und seltene Feste als erfreuliche Momente gelten lässt.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Dieser Vergleich leuchtet jedem eine, der schon einen langen Weg ging, womöglich noch bei schlechtem Wetter und ohne Möglichkeit zu erholsamer Rast und Einkehr. Der Spruch lobt allerdings die Rast auf Kosten des Weges, der nur noch unter dem Aspekt betrachtet wird, mühsam und beschwerlich zu sein, und er diffamiert das alltägliche Leben, weil er nur seine Unterbrechungen, die sporadischen Feiertage und seltene Feste als erfreuliche Momente gelten lässt.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Dieser Vergleich leuchtet jedem eine, der schon einen langen Weg ging, womöglich noch bei schlechtem Wetter und ohne Möglichkeit zu erholsamer Rast und Einkehr. Der Spruch lobt allerdings die Rast auf Kosten des Weges, der nur noch unter dem Aspekt betrachtet wird, mühsam und beschwerlich zu sein, und er diffamiert das alltägliche Leben, weil er nur seine Unterbrechungen, die sporadischen Feiertage und seltene Feste als erfreuliche Momente gelten lässt. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Dieser Vergleich leuchtet jedem eine, der schon einen langen Weg ging, womöglich noch bei schlechtem Wetter und ohne Möglichkeit zu erholsamer Rast und Einkehr. Der Spruch lobt allerdings die Rast auf Kosten des Weges, der nur noch unter dem Aspekt betrachtet wird, mühsam und beschwerlich zu sein, und er diffamiert das alltägliche Leben, weil er nur seine Unterbrechungen, die sporadischen Feiertage und seltene Feste als erfreuliche Momente gelten lässt.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Wokart folgert:

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„Ein blöder Mensch pflegt bei jedem Wort erschreckt dazustehen.“

Zitat aus den Werken des Philosophen Heraklit,<ref>Heraklit, Fragment DK 22, B 87, Übersetzung Hermann Diels/Walther Kranz; vergleiche {{#if:DielsHermannKranzWaltherDieFragmenteDerVorsokratikerBandI1960

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  }}</ref> der eine scharfe Grenze zwischen menschlicher und göttlicher Weisheit zieht, denn „der weiseste Mensch wird gegen Gott gehalten wie ein Affe erscheinen in Weisheit, Schönheit und allem andern.“<ref>Heraklit, Fragment DK 22, B 83, Übersetzung Hermann Diels; vergleiche {{#if:DielsHermannKranzWaltherDieFragmenteDerVorsokratikerBandI1960 
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Datei:Nomos Viotias.png
Böotien heute
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„böotisches Ohr“

Ein böotisches Ohr war im antiken Athen der Inbegriff an Geschmacklosigkeit und Mangel an Bildung. Die Athener verachteten ihre nördlichen Nachbarn in Böotien als ungebildet und ungehobelt. Der Humanist Erasmus von Rotterdam schreibt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia:<ref>Erasmus von Rotterdam: Ausgewählte Schriften. Band 7. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1972.</ref>

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Dieses „Bataverohr“ oder leicht anders übersetzt „batavische Ohr“ heißt bei Martial {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und wird vom Dichter in der kleinen Anekdote erwähnt, die er in dem Epigramm 6,82 erzählt.<ref>Vergleiche Martialis: Epigramme – zweiter Teil (lateinisch, deutsch), Navicula Bacchi (Egon Gottwein).</ref>

Weitere Begriffe, die die Böotier herabwürdigen, sind:

  • Böotische Rätsel (verworrene, schwer verständliche Aussprüche, wie das Rätsel, das die Sphinx dem Ödipus vorlegte. Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.)
  • Böotisches Genie (Böotischer Geist, alles Törichte hieß böotisch. Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.)
  • Böotisches Lied (Wenn jemand in Glück lebt, sein Ende aber stürmisch ist, wie der Gesang der Böotier, die mit Jubelliedern begannen und mit Klagegesängen endeten. Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.)
  • Böotisches Schwein (Ungeschliffener Mensch mit bäurischen Sitten. Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.)

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Datei:Le Renard et le Bouc.jpg
Illustration für die Version der Fabel Der Fuchs und der Bock von Jean de La Fontaine
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„Überlege vor der Tat, damit nichts Törichtes daraus entstehe.“

Dieser Satz findet sich in den Goldenen Versen eines unbekannten Pythagoreers. Das Motiv findet sich aber bereits in einigen Fabeln Äsops:

In Der Fuchs und der Bock geht es um einen Fuchs und einen Ziegenbock, die an einem heißen Tag zusammen in einen Brunnen springen und dann nicht mehr herauskommen. Da hat der Fuchs die Idee, auf den Rücken des Ziegenbocks zu steigen, herauszuklettern und ihm dann ebenfalls herauszuhelfen. Doch als der Fuchs draußen ist, verspottet er den Bock und sagt voll Schadenfreude zum Abschied:<ref>{{#if:Aesop|Aesop: |}}trim | aesop/fabeln/chap043 }}.html {{#ifeq:Fabeln – Der Fuchs und der Bock|kurz|Volltext online|Fabeln – Der Fuchs und der Bock{{#if:{{#invoke:Text|sentenceTerminated|Fabeln – Der Fuchs und der Bock}}||}}}} im {{#ifeq:Fabeln – Der Fuchs und der Bock|kurz|Projekt Gutenberg|Projekt Gutenberg-DE}}</ref>

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Als Moral der Geschichte heißt es dann, in dieser freien Übertragung sprichwörtlich geworden:

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}}

Siehe dazu auch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Klugen Leuten ziemt es, zunächst das Ende eines Unternehmens ins Auge zu fassen, und es erst dann also ins Werk zu setzen.“)

In der Fabel Zwei Frösche müssen sich zwei Frösche einen neuen Lebensraum suchen, weil ihr bisheriger in einem außerordentlich heißen Sommer ausgetrocknet ist. Als sie zu einem tiefen Brunnen kommen, in dem es noch Wasser gibt, will der eine Frosch dort hineinhüpfen, der andere aber warnt:<ref>{{#if:Aesop|Aesop: |}}trim | aesop/fabeln/chap011 }}.html {{#ifeq:Fabeln – Zwei Frösche|kurz|Volltext online|Fabeln – Zwei Frösche{{#if:{{#invoke:Text|sentenceTerminated|Fabeln – Zwei Frösche}}||}}}} im {{#ifeq:Fabeln – Zwei Frösche|kurz|Projekt Gutenberg|Projekt Gutenberg-DE}}</ref>

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Als Moral wird genannt:

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Die Moral dieser Fabeln und diese Sentenz sind wahrscheinlich eines der Vorbilder für die berühmte lateinische Sentenz „Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.“ („Wie auch immer du handelst, handele klug und bedenke die Folgen.“)

Zu weiteren wahrscheinlichen Vorbildern siehe {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Auf das Ende einer jeden Sache muss man schauen, wie sie einmal ausgehen wird.“)

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Du bist ein zyprisches Rind.“
Lateinisch: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“

Die Rinder von der Insel Zypern galten im antiken Griechenland als besonders schmutzig. Man sagte ihnen sogar nach, dass sie von menschlichen Exkrementen lebten.

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Datei:Rembrandt Harmensz. van Rijn 068.jpg
Rembrandt: Juno (bzw. Hera)
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„kuhäugige Hera“

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} des Dichters Homer<ref>Z. B. Homer, Ilias 1,568</ref> für die Göttin Hera, der die Kuh heilig war. Diese Bezeichnung war als Kompliment gedacht. Die Augen der Kuh sind besonders groß und galten als schön. Das Wort {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} selbst ist abgeleitet von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „Rind, Kuh“ und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „Auge“.

Wolfgang Koydl sieht eine andere Ableitung des Wortes kuhäugig und bezieht es auf die mythische Prinzessin Europa, die Zeus in Gestalt eines Stiers nach Europa entführt hatte:<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:Wolfgang Koydl|Wolfgang Koydl: }}{{#if:|{{#if:Sparen mit der holländischen Fichte|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Sparen mit der holländischen Fichte}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.sueddeutsche.de/politik/wortwoertlich-koydls-kleines-lexikon-sparen-mit-der-hollaendischen-fichte-1.652850%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Sparen mit der holländischen Fichte}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.sueddeutsche.de/politik/wortwoertlich-koydls-kleines-lexikon-sparen-mit-der-hollaendischen-fichte-1.652850}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Sparen mit der holländischen Fichte}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:Süddeutsche Zeitung2010-05-17{{#if: 2018-12-17 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}

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{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Dabei hatte alles so vielversprechend angefangen – mit einer Liebelei des griechischen Göttervaters Zeus und der phönizischen Prinzessin Europa. Sie war streng genommen eine frühe illegale Einwanderin aus dem Nahen Osten, als Zeus mit ihr – verwandelt als Stier – vom heutigen Libanon aus nach Kreta schwamm.
Im weitesten Sinne mit Rindern hat auch der Name der jungen Dame zu tun: das griechische euro steht für breit, die Silbe op- für Auge (wie beim Optiker). Je nachdem wie galant man sein will, lässt sich Europa mit kuhäugig oder weitherzig übersetzen.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Dabei hatte alles so vielversprechend angefangen – mit einer Liebelei des griechischen Göttervaters Zeus und der phönizischen Prinzessin Europa. Sie war streng genommen eine frühe illegale Einwanderin aus dem Nahen Osten, als Zeus mit ihr – verwandelt als Stier – vom heutigen Libanon aus nach Kreta schwamm.
Im weitesten Sinne mit Rindern hat auch der Name der jungen Dame zu tun: das griechische euro steht für breit, die Silbe op- für Auge (wie beim Optiker). Je nachdem wie galant man sein will, lässt sich Europa mit kuhäugig oder weitherzig übersetzen.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Dabei hatte alles so vielversprechend angefangen – mit einer Liebelei des griechischen Göttervaters Zeus und der phönizischen Prinzessin Europa. Sie war streng genommen eine frühe illegale Einwanderin aus dem Nahen Osten, als Zeus mit ihr – verwandelt als Stier – vom heutigen Libanon aus nach Kreta schwamm.
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Ähnlich:

  • eulenäugige Athene: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}<ref>Z. B. Homer, Ilias 1,206</ref> {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
  • rosenfingrige Eos: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}<ref>Z. B. Homer, Odyssee 2,1</ref> {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
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W. J. Morgon: Philipp und Nathanael
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„Da ist Philipp auf Nathanael gestoßen.“

Dieses neugriechische Sprichwort entspricht dem deutschen „Da haben sich zwei gesucht und gefunden“. Sie geht zurück auf eine Stelle aus dem Evangelium nach Johannes,<ref>Evangelium nach Johannes 1,45</ref> wo von der Berufung der ersten Jünger durch Jesus berichtet wird:<ref>Bibelwissenschaft.de: Johannes 1,45 – Novum Testamentum Graece (NA28), Einheitsübersetzung (EUE) (griechisch, deutsch)</ref>

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Im Kontext zu dieser Bibelstelle heißt es:<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

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Bezeichnend ist Nathanaels Reaktion:<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

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„Mahl der Götter“

Angeblicher Ausspruch Neros über die vergifteten Pilze, mit denen seine Mutter Agrippina die Jüngere ihren Onkel und Ehemann Kaiser Claudius ermordete.

Laut Sueton soll Agrippina dreimal versucht haben, Claudius durch Gift zu töten, um für Nero, ihren Sohn aus erster Ehe, die Thronfolge zu sichern. In den ersten Jahren übte sie starken Einfluss auf Neros Regierungsarbeit aus, den sie aber in den folgenden Jahren verlor. Im Jahr 59 ließ der bereits deutliche Anzeichen von Caesarenwahn aufweisende Nero schließlich seine Mutter ermorden.

Der Historiker Sueton schreibt:<ref>Sueton: Leben der Caesaren. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1972, ISBN 3-423-06005-0.</ref>

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Weiter heißt es bei Sueton:

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Für den Giftmord reicherte Agrippina das Essen ihres Mannes vermutlich mit dem Extrakt des Grünen Knollenblätterpilzes an. Die tödliche Dosis liegt bei 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, kann also schon in einem einzelnen Pilz enthalten sein. Die ersten Symptome treten in der Regel erst nach acht bis zwölf Stunden auf.

Einzelnachweise

<references />