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Liste griechischer Phrasen/Epsilon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Epsilon

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Altgriechische Zimbel
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„Wenn ich in Menschen- und Engelszungen spräche, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich tönendes Erz oder eine klingende Schelle.“

Auf diese Stelle aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther (13,1{{#if:|,{{{3}}}}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}) des Apostels Paulus geht das geflügelte Wort „mit Engelszungen reden“ in der Bedeutung „eindringlich auf jemanden einreden“ zurück.

Paulus spricht hier vermutlich auf das so genannte „Zungenreden“ an. Wie das Reden in Engelszungen ist, führt Paulus nicht weiter aus, aber in der Bibel sprechen Engel durchaus die menschliche Sprache. Aber diese Zungenrede ist nur Lärm, wenn sie ohne Liebe erfolgt. Erz ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) ist zunächst einmal nur das Material, aus dem das Instrument besteht, meist Kupfer oder eine Kupferlegierung. Die Zimbel ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), eine Art Becken, klingt nicht wirklich schön, sondern erregt in erster Linie Aufmerksamkeit. Liebloses Reden weckt Aufmerksamkeit, ist aber hohl und dient am ehesten der Wichtigtuerei.<ref>1 Kor 13,1-3 - Erster Korintherbrief - Der erste Brief des Paulus an die Korinther (Welt der Bibel, Auslegung und Bibliographie zur Bibel)</ref>

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„Wenn du Wasser trinkst, sage nicht aus jedem Anlass, dass du Wasser trinkst.“

Mahnung im Handbüchlein der Moral des Philosophen Epiktet an selbstgerechte Abstinenzler:<ref>{{#if:Epiktet|Epiktet: |}}trim | epiktet/moral/moral }}.html {{#ifeq:Handbüchlein der Moral|kurz|Volltext online|Handbüchlein der Moral{{#if:{{#invoke:Text|sentenceTerminated|Handbüchlein der Moral}}||}}}} im {{#ifeq:Handbüchlein der Moral|kurz|Projekt Gutenberg|Projekt Gutenberg-DE}}</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Wenn du an eine einfache Lebensart gewöhnt bist, so sei nicht stolz darauf. Trinkst du nur Wasser, so sage nicht bei jedem Anlass: Ich trinke Wasser, sondern bedenke, wie viel kümmerlicher die Armen leben und wie viel sie ertragen; und willst du dich einmal in Arbeit und Ausdauer üben, so tue es für dich und nicht vor den Leuten. Umklammere nicht die Bildsäulen, sondern wenn dich heftig dürstet, so nimm den Mund voll kaltes Wasser, speie es wieder aus und – sage es niemand.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Wenn du an eine einfache Lebensart gewöhnt bist, so sei nicht stolz darauf. Trinkst du nur Wasser, so sage nicht bei jedem Anlass: Ich trinke Wasser, sondern bedenke, wie viel kümmerlicher die Armen leben und wie viel sie ertragen; und willst du dich einmal in Arbeit und Ausdauer üben, so tue es für dich und nicht vor den Leuten. Umklammere nicht die Bildsäulen, sondern wenn dich heftig dürstet, so nimm den Mund voll kaltes Wasser, speie es wieder aus und – sage es niemand.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Wenn du an eine einfache Lebensart gewöhnt bist, so sei nicht stolz darauf. Trinkst du nur Wasser, so sage nicht bei jedem Anlass: Ich trinke Wasser, sondern bedenke, wie viel kümmerlicher die Armen leben und wie viel sie ertragen; und willst du dich einmal in Arbeit und Ausdauer üben, so tue es für dich und nicht vor den Leuten. Umklammere nicht die Bildsäulen, sondern wenn dich heftig dürstet, so nimm den Mund voll kaltes Wasser, speie es wieder aus und – sage es niemand. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Wenn du an eine einfache Lebensart gewöhnt bist, so sei nicht stolz darauf. Trinkst du nur Wasser, so sage nicht bei jedem Anlass: Ich trinke Wasser, sondern bedenke, wie viel kümmerlicher die Armen leben und wie viel sie ertragen; und willst du dich einmal in Arbeit und Ausdauer üben, so tue es für dich und nicht vor den Leuten. Umklammere nicht die Bildsäulen, sondern wenn dich heftig dürstet, so nimm den Mund voll kaltes Wasser, speie es wieder aus und – sage es niemand.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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„Bürgschaft bringt Unheil.“

Diktum des Thales, eines der Sieben Weisen von Griechenland. Der Spruch ist, wie Kleomenes in seiner Schrift über Hesiod sagt, von Homer vorweg genommen mit einem Vers aus der Odyssee (8, 351):

„Bürgschaft für einen Schlechten ist schlecht als Bürgschaft zu nehmen.“
„{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“

Lateinisch heißt dieser Satz: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“

Der Altphilologe Bruno Snell stellt fest, dass dieser und die meisten anderen delphischen Sprüche zeitbedingt sind:<ref>Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen, ISBN 3-7765-2104-X</ref>

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   #if: Die Warnung vor der Bürgschaft setzt die Zustände der beginnenden Geldwirtschaft voraus; die Wichtigkeit der Übung galt einer Zeit besonders hoch, in der man den eigenen Kräften zu trauen begann und nicht mehr die große Leistung dem Wirken der Gottheit zusprach; die Verachtung der Vielen wird offen ausgesprochen, als noch die aristokratische Ordnung herrscht, sich aber Einzelne schon entschlossen als individuelle Persönlichkeiten hervorheben. | {{#if:  |
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In der Schule des Aristoteles betrachtete man diesen Satz als Aussage des Chilon von Sparta und erzählte, dass Chilon bei seiner Ankunft in Delphi als Spende seines Verstandes für den Gott auf eine Säule diese drei Sätze geschrieben habe:

  1. „Erkenne dich selbst!“ – {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
  2. „Nichts zu sehr!“ – {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
  3. „Bürgschaft bringt Unheil.“ – {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Siehe auch das Herodot-Zitat {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Wer Schulden hat, muss auch notwendig lügen.“)

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„Bald – und du hast alles vergessen. Bald – und alles hat dich vergessen.“

Zitat aus den Selbstbetrachtungen des römischen Kaisers Mark Aurel (VII, 21).

Lateinisch lautet dieser Satz:

„{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“

Mark Aurel will damit ausdrücken, dass ein Menschenleben im Ganzen gesehen nur einen winzigen Augenblick ausmacht und selbst die Hoffnung auf Nachruhm belanglos ist. Unser Name, unsere Taten werden bald wieder vergessen sein. Aber das Bewusstwerden dieser Tatsache ist ein großer Schritt zum Verständnis der Welt.

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Datei:Pieter Bruegel der Ältere - Volkszählung zu Bethlehem.jpg
Pieter Bruegel der Ältere: Volkszählung zu Bethlehem
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„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.“

Anfang der Weihnachtsgeschichte im Evangelium nach Lukas, die damit beginnt, dass Kaiser Augustus die erste Volkszählung der Geschichte durchführt und sich deswegen jede Familie in den Heimatort des Familienvaters begeben soll. Aus diesem Grund begibt sich Josef mit seiner hochschwangeren Verlobten Maria nach Bethlehem.

Ein Papyrusfund, den A. Deißmann in seinem Werk Licht von Osten publizierte, scheint zu belegen, dass Volkszählungen durchgeführt wurden:<ref name="HPoeschel1975">Hans Poeschel: Die griechische Sprache. München: dtv, 1975, ISBN 3-423-04174-9</ref><ref>Englische Übersetzung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20080507222522

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Albert Schweitzer schreibt zu dieser Volkszählung:<ref>Albert Schweitzer: Gespräche über das Neue Testament. Esslingen: Bechtle Verlag, 1988, ISBN 3-7628-0480-X</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Von einer solchen Schätzung wissen wir also nichts. Ja noch mehr: zur Zeit der Geburt Jesu konnte der römische Kaiser in Israel gar keine Schätzung vornehmen lassen, denn das Land gehörte damals seinem Freund, dem König Herodes. Die römischen Beamten hatten nichts drin zu sagen und auch keine Volkszählung vorzunehmen, ebenso wenig wie der deutsche Kaiser dies in der Schweiz anordnen könnte.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Von einer solchen Schätzung wissen wir also nichts. Ja noch mehr: zur Zeit der Geburt Jesu konnte der römische Kaiser in Israel gar keine Schätzung vornehmen lassen, denn das Land gehörte damals seinem Freund, dem König Herodes. Die römischen Beamten hatten nichts drin zu sagen und auch keine Volkszählung vorzunehmen, ebenso wenig wie der deutsche Kaiser dies in der Schweiz anordnen könnte.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Von einer solchen Schätzung wissen wir also nichts. Ja noch mehr: zur Zeit der Geburt Jesu konnte der römische Kaiser in Israel gar keine Schätzung vornehmen lassen, denn das Land gehörte damals seinem Freund, dem König Herodes. Die römischen Beamten hatten nichts drin zu sagen und auch keine Volkszählung vorzunehmen, ebenso wenig wie der deutsche Kaiser dies in der Schweiz anordnen könnte. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Von einer solchen Schätzung wissen wir also nichts. Ja noch mehr: zur Zeit der Geburt Jesu konnte der römische Kaiser in Israel gar keine Schätzung vornehmen lassen, denn das Land gehörte damals seinem Freund, dem König Herodes. Die römischen Beamten hatten nichts drin zu sagen und auch keine Volkszählung vorzunehmen, ebenso wenig wie der deutsche Kaiser dies in der Schweiz anordnen könnte.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Datei:Encyclopedie de D'Alembert et Diderot - Premiere Page - ENC 1-NA5.jpg
Titelseite der „Encyclopédie“ von d’Alembert und Diderot, 1772
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„umfassende Bildung“

Das Wort Enzyklopädie (gebildet aus {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „kreisförmig“ und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „Bildung“) beschreibt ursprünglich universale Bildung oder die Propädeutik der Wissenschaft.

In die Spätantike gehört das Bildungssystem der Sieben freien Künste (lateinisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), ein Fächerkanon mit Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Astronomie und Musik.<ref>Boethius: De institutione arithmetica, 1,1</ref> Sie konnten durch ein Philosophiestudium als Krönung der Ausbildung ergänzt werden.

Erst in der Neuzeit entsteht mit dem Werk der französischen Enzyklopädisten d’Alembert und Diderot der Begriff einer Allgemeinwissenschaft und die Darstellung der Totalität des Wissens.

Aufgrund der Methode der französischen Enzyklopädisten, das Wissen in der Form eines alphabetischen Nachschlagewerkes darzustellen, wurde der Begriff schon bald zur Abkürzung des Begriffs Enzyklopädisches Lexikon.

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„Ich werde der erste meines Geschlechts sein.“

Angebliche Antwort des Athener Feldherrn Iphikrates, als ihm jemand seine niedrige Herkunft vorhielt.<ref name="HPoeschel1975" /> Sein Vater war Gerber.

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„Ich habe dich jetzt gefragt, du aber antwortest mir wie zu Agamemnons Zeiten.“

Bemerkung des Philosophen Demonax zu einem Kollegen, der ihm in antikisierendem Attisch antwortete. Der so genannte Attizismus war eine literarische Mode, deren sich intellektuelle Snobs bedienten, indem sie eine übertrieben antik wirkende Sprache verwendeten.

Die Zeit des Demonax (2. Jahrhundert n. Chr.) war von der Zeit des Ilias-Helden Agamemnon immerhin schon ein Jahrtausend entfernt.

Das Attische des 5. Jahrhunderts v. Chr. gilt als klassische Form des Griechischen. Auf Attisch wurden die wichtigsten Schriften der klassischen Periode verfasst, unter anderem die Werke der Philosophen Platon und Aristoteles, der Geschichtsschreiber Xenophon und Thukydides sowie der Dramatiker Aischylos, Sophokles und Aristophanes.

Das antike Vorbild wurde die Norm der griechischen Hochsprache. Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde eine ans Attische angelehnte Form des Neugriechischen (Katharevousa) als Staatssprache an Schulen gelehrt.

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„Nationale Spaltung“

Der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} war ein Zerwürfnis zwischen König Konstantin I. und seinem Premierminister Eleftherios Venizelos über die Frage, ob Griechenland auf der Seite der Alliierten in den Ersten Weltkrieg eingreifen sollten. Die zwei Männer arbeiteten anfangs eng zusammen, aber ihre grundsätzlich verschiedene Auffassungen in außenpolitischen Fragen führte zu einer Konfrontation, die das politische Leben über mehrere Jahrzehnte prägte.

Aufgrund seiner deutschfreundlichen Haltung (er entstammte einem deutschen Adelsgeschlecht und war mit der preußischen Prinzessin Sophie verheiratet) wollte der König sein Land nicht in den Krieg hineinziehen lassen, während Venizelos, der sich zur Seemacht Großbritannien orientierte, dies befürwortete. Im Jahr 1915 entließ der König den Premierminister zweimal, löste das Parlament auf und übernahm selbst die Regierung, während Venizelos in Nordgriechenland eine Gegenregierung installierte und schließlich Konstantin 1917 zum Abdanken zwang.

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„Du bist.“

Nach der Überlieferung Charmides sowie Plutarchs war dies die „dritte apollonische Weisheit“ in Delphi neben:

Inwieweit es das Portal zierte, ist ungewiss. Nach Plutarch war sie vermutlich eine gesprochene Antwort der Besucher des Tempels auf die Inschriften. „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ war anfänglich möglicherweise das Begrüßungswort des Apollon an die Besucher. Hier schreibt der Geschichtsschreiber Plutarch:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim| Beim Eintreten spricht der Gott sozusagen jeden von uns mit seinem ‚Erkenne dich selbst‘ an, was zumindest so gut ist wie ‚Heil!‘}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim| Beim Eintreten spricht der Gott sozusagen jeden von uns mit seinem ‚Erkenne dich selbst‘ an, was zumindest so gut ist wie ‚Heil!‘}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Beim Eintreten spricht der Gott sozusagen jeden von uns mit seinem ‚Erkenne dich selbst‘ an, was zumindest so gut ist wie ‚Heil!‘ | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim| Beim Eintreten spricht der Gott sozusagen jeden von uns mit seinem ‚Erkenne dich selbst‘ an, was zumindest so gut ist wie ‚Heil!‘}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Als Antwort darauf erwiderte der Besucher dem Gott „Du bist“.

Plutarch schreibt weiter:

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„Wenn du vom Wolf sprichst.“

Sprichwort, das wohl auf den verbreiteten Aberglauben zurückgeht, man locke den Wolf (oder auch den Teufel) herbei, wenn man von ihm spreche. Im Deutschen drückt man damit sein Erstaunen über das unerwartete Erscheinen dessen aus, von dem man gerade spricht. Oft ausgedrückt als

„Wenn man den Esel nennt, kommt er g'rennt.“

Oder:

„Wenn man vom Teufel spricht.“

In dem Theaterstück Adelphi („Brüder“) des römischen Dichters Terenz sprechen der Sklave Syrus und der junge Ctesipho gerade von dem alten Demea, als Syrus plötzlich ihr Gespräch unterbricht.<ref>Terenz: Brüder (Adelphi) 537</ref>

  • Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Der Wolf in der Geschichte.“)
  • Neugriechisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Beim Klang der Stimme erscheint auch der Esel.“)

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Datei:Alexander visits Diogenes at Corinth by W. Matthews (1914).jpg
flat}} – „Wäre ich nicht Alexander, wollte ich Diogenes sein.
(von W. Matthews)
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Wäre ich nicht Alexander, wollte ich Diogenes sein.“

Reaktion des Alexander, nachdem ihm Diogenes auf seine Frage, was er für ihn tun könne, geantwortet hatte: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – „Geh mir ein bisschen aus der Sonne.“

So berichtet es zumindest der Historiker Plutarch in seiner Alexander-Biografie Leben des Alexander (14).

In einer modernen Version soll Diogenes darauf bestürzt gesagt haben:

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Was ist nun vom Wahrheitsgehalt dieser Anekdote zu halten? Auf der Website der Universität Göttingen heißt es:<ref>Das Bild Alexanders in antiker Literatur und Kunst (Virtuelles AntikenMuseum Goettingen)</ref>

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Der Fluss Halys heute (türkisch: Kızılırmak)
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„Wenn du gegen die Perser in den Krieg ziehst, wirst du ein großes Reich vernichten.“

Zweideutige Weissagung des Orakels von Delphi für König Krösus.

Bei Aristoteles lautet die Formulierung:<ref>Aristoteles, Rhetorik 3,5,4 (1407a); vergleiche Ρητορική 3,5 (griechische Wikisaource)</ref>

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„Kroisos Halyn diabas megalēn archēn katalysei.“{{#if: Wenn Kroisos den Halys überschreitet, wird er ein großes Reich zerstören. || }}

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Der bekannte doppelsinnige Ausspruch des Orakels von Delphi gegenüber dem lydischen König Krösus, er werde beim Überschreiten des Halys „ein großes Reich zerstören“, bezieht sich auf die Funktion des Flusses als Landesgrenze zwischen den Lydern und den Persern, die den Medern folgten: Krösus zerstörte sein eigenes Reich, als er gegen Kyros II. zu Felde zog.

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„Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“

Forderung aus dem 2. Brief des Paulus an die Thessalonicher:<ref>2. Thessalonicherbrief 3,10</ref><ref>Bibelwissenschaft.de: {{#if:trim|2 Thessalonicher 3,10 –}} Novum Testamentum Graece (NA28), Einheitsübersetzung (EUE) (griechisch, deutsch)</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|καὶ γὰρ ὅτε ἦμεν πρὸς ὑμᾶς, τοῦτο παρηγγέλλομεν ὑμῖν, ὅτι εἴ τις οὐ θέλει ἐργάζεσθαι μηδὲ ἐσθιέτω.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|καὶ γὰρ ὅτε ἦμεν πρὸς ὑμᾶς, τοῦτο παρηγγέλλομεν ὑμῖν, ὅτι εἴ τις οὐ θέλει ἐργάζεσθαι μηδὲ ἐσθιέτω.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| καὶ γὰρ ὅτε ἦμεν πρὸς ὑμᾶς, τοῦτο παρηγγέλλομεν ὑμῖν, ὅτι εἴ τις οὐ θέλει ἐργάζεσθαι μηδὲ ἐσθιέτω. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|καὶ γὰρ ὅτε ἦμεν πρὸς ὑμᾶς, τοῦτο παρηγγέλλομεν ὑμῖν, ὅτι εἴ τις οὐ θέλει ἐργάζεσθαι μηδὲ ἐσθιέτω.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Denn als wir bei euch waren, haben wir euch geboten: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen. || }}

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„Denn als wir bei euch waren, haben wir euch geboten: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“{{#if: || }}

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}}

Dieser Satz wird heute immer noch zitiert, wobei meistens gar nicht bewusst ist, dass er aus der Bibel stammt.

Im Mai 2005 antwortete Franz Müntefering, zu dieser Zeit deutscher Bundesminister für Arbeit und Soziales, auf die Kritik seines SPD-Fraktionskollegen Ottmar Schreiner an Hartz IV mit dem Satz: „Nur, wer arbeitet, soll auch essen.“ In einem Interview mit dem ZDF sagte Müntefering zwei Monate später:<ref>{{#if: wtvnBQAAQBAJ | {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: wtvnBQAAQBAJ ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA136|&pg=136}}{{#if: "Es gab einen ganz alten Spruch in der Sozialdemokratie"|&q=%22Es+gab+einen+ganz+alten+Spruch+in+der+Sozialdemokratie%22}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:"Es gab einen ganz alten Spruch in der Sozialdemokratie"|&q=%22Es+gab+einen+ganz+alten+Spruch+in+der+Sozialdemokratie%22}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:Digitalisat|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Digitalisat}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:ja|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: wtvnBQAAQBAJ |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=wtvnBQAAQBAJ |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:Digitalisat|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|Digitalisat}}|}}}} (Google Books; der Text ist auf der Seite im unteren Kasten zu finden)</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Es gab einen ganz alten Spruch in der Sozialdemokratie: ‚Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.‘ Das traut man sich heute gar nicht mehr zu sagen. Aber das war sozialdemokratisches Denken. Die haben gewusst: Jeder muss sich anstrengen, jeder muss seinen Teil dazu beitragen.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Es gab einen ganz alten Spruch in der Sozialdemokratie: ‚Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.‘ Das traut man sich heute gar nicht mehr zu sagen. Aber das war sozialdemokratisches Denken. Die haben gewusst: Jeder muss sich anstrengen, jeder muss seinen Teil dazu beitragen.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Es gab einen ganz alten Spruch in der Sozialdemokratie: ‚Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.‘ Das traut man sich heute gar nicht mehr zu sagen. Aber das war sozialdemokratisches Denken. Die haben gewusst: Jeder muss sich anstrengen, jeder muss seinen Teil dazu beitragen. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Es gab einen ganz alten Spruch in der Sozialdemokratie: ‚Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.‘ Das traut man sich heute gar nicht mehr zu sagen. Aber das war sozialdemokratisches Denken. Die haben gewusst: Jeder muss sich anstrengen, jeder muss seinen Teil dazu beitragen.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Es gab einen ganz alten Spruch in der Sozialdemokratie: ‚Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.‘ Das traut man sich heute gar nicht mehr zu sagen. Aber das war sozialdemokratisches Denken. Die haben gewusst: Jeder muss sich anstrengen, jeder muss seinen Teil dazu beitragen. | {{#if:  |
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„Wir sind zwei, wir sind drei …“

Dies ist der vorletzte Vers des Liedes {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} Wir sind zwei von Mikis Theodorakis, der zum Slogan der griechischen Linken wurde. Die letzten drei Verse lauten:<ref>Deutsche Übersetzung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20060216185510

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    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20060216185510}}
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         | {{#if: Mikis Theodorakis | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Mikis Theodorakis}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.geocities.com/marxistes_lb/mikis_theodorakis.htm#de}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20060216185510}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
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       | 9 = {{#if: Mikis Theodorakis | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Mikis Theodorakis}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.geocities.com/marxistes_lb/mikis_theodorakis.htm#de}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
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    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Mikis Theodorakis | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Mikis Theodorakis}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.geocities.com/marxistes_lb/mikis_theodorakis.htm#de}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
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            }} 
       }}
  }}</ref>

<poem lang="el" style="margin-left:1.6em; display:inline-block; vertical-align:top;"> Ο εκδικητής ο λυτρωτής είμαστε δυό είμαστε τρείς είμαστε χίλιοι δεκατρείς. </poem> <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Der Rächer, Erlöser Zwei sind wir, sind drei wir sind tausendunddreizehn. </poem>

In dem Liedtext wird von schlagenden Wächtern gesprochen und der Hoffnung, diesem Schicksal zu entgehen.

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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Der Friede sei mit euch.“

Mit diesen Worten grüßte im Evangelium nach Lukas der auferstandene Jesus seine Jünger.<ref>Lukas, 24,36</ref><ref>Bibelwissenschaft.de: Lukas 24,36 – Novum Testamentum Graece (NA28), Einheitsübersetzung (EUE) (griechisch, deutsch)</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|36 Ταῦτα δὲ αὐτῶν λαλούντων αὐτὸς ἔστη ἐν μέσῳ αὐτῶν καὶ λέγει αὐτοῖς· εἰρήνη ὑμῖν. 37 πτοηθέντες δὲ καὶ ἔμφοβοι γενόμενοι ἐδόκουν πνεῦμα θεωρεῖν.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|36 Ταῦτα δὲ αὐτῶν λαλούντων αὐτὸς ἔστη ἐν μέσῳ αὐτῶν καὶ λέγει αὐτοῖς· εἰρήνη ὑμῖν. 37 πτοηθέντες δὲ καὶ ἔμφοβοι γενόμενοι ἐδόκουν πνεῦμα θεωρεῖν.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| 36 Ταῦτα δὲ αὐτῶν λαλούντων αὐτὸς ἔστη ἐν μέσῳ αὐτῶν καὶ λέγει αὐτοῖς· εἰρήνη ὑμῖν. 37 πτοηθέντες δὲ καὶ ἔμφοβοι γενόμενοι ἐδόκουν πνεῦμα θεωρεῖν. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|36 Ταῦτα δὲ αὐτῶν λαλούντων αὐτὸς ἔστη ἐν μέσῳ αὐτῶν καὶ λέγει αὐτοῖς· εἰρήνη ὑμῖν. 37 πτοηθέντες δὲ καὶ ἔμφοβοι γενόμενοι ἐδόκουν πνεῦμα θεωρεῖν.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: 36 Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 37 Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. || }}

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„{{{Latn}}}“{{#if: 36 Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 37 Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. || }}

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36 Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 37 Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.“{{#if: || }}

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}}

Um ihnen zu beweisen, dass er kein Geist sei, ließ Jesus seine Jünger seine Hände und Füße betasten und bat um etwas zu essen. Dann führte Jesus sie bis nach Bethanien und fuhr auf zum Himmel.

Die lateinische Version „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ wird in der Liturgie der katholischen Kirche von der Gemeinde mit „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Und mit deinem Geiste“) beantwortet.

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
Vorlage:lang|flat}}
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Einer sei Herrscher, einer König.“

Oft zitierte Stelle aus der Ilias.<ref>Homer, Ilias 2,204–205</ref> In der Übersetzung von Johann Heinrich Voß heißt es in der Volksversammlung der Griechen vor Troja, in der über eine vorzeitige Abreise beraten wird: <poem style="margin-left:40px; font-style:italic;"> Niemals frommt Vielherrschaft im Volk; nur einer sei Herrscher, Einer König allein, dem der Sohn des verborgenen Kronos Scepter gab und Gesetze, daß ihm die Obergewalt sei. </poem>

Dies sind die Worte, mit denen Odysseus die Soldaten überredete, wieder von den abfahrtsbereiten Schiffen auf den Versammlungsplatz zurückzukehren. In Gustav Schwabs Sagen des klassischen Altertums klingt das so:<ref name="GSchwab">Gustav Schwab: Die schönsten Sagen des klassischen Altertums</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Wir Griechen können doch nicht alle Könige sein! Vielherrschaft ist nichts nütze, nur einem hat Zeus den Szepter verliehen, und diesem sollen die anderen gehorchen!}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Wir Griechen können doch nicht alle Könige sein! Vielherrschaft ist nichts nütze, nur einem hat Zeus den Szepter verliehen, und diesem sollen die anderen gehorchen!}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Wir Griechen können doch nicht alle Könige sein! Vielherrschaft ist nichts nütze, nur einem hat Zeus den Szepter verliehen, und diesem sollen die anderen gehorchen! | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Wir Griechen können doch nicht alle Könige sein! Vielherrschaft ist nichts nütze, nur einem hat Zeus den Szepter verliehen, und diesem sollen die anderen gehorchen!}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Wir Griechen können doch nicht alle Könige sein! Vielherrschaft ist nichts nütze, nur einem hat Zeus den Szepter verliehen, und diesem sollen die anderen gehorchen! | {{#if:  |
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Es war allein der hässliche und schmähsüchtigen Demagoge Thersites, der gegen Agamemnon lästerte:<ref name="GSchwab"/>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|‚Was hast du zu klagen, Atride‘, schrie er, ‚wessen bedarfst du denn? Ist nicht dein Zelt voll von edlem Erz und voll von Weibern? Du lassest es dir wohl sein, und wir sollen uns von dir in allen Jammer hineinführen lassen? Viel besser tun wir, auf den Schiffen heimzusegeln, und diesen hier allein vor Troia sich mit Ehrengeschenken mästen zu lassen!‘}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|‚Was hast du zu klagen, Atride‘, schrie er, ‚wessen bedarfst du denn? Ist nicht dein Zelt voll von edlem Erz und voll von Weibern? Du lassest es dir wohl sein, und wir sollen uns von dir in allen Jammer hineinführen lassen? Viel besser tun wir, auf den Schiffen heimzusegeln, und diesen hier allein vor Troia sich mit Ehrengeschenken mästen zu lassen!‘}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| ‚Was hast du zu klagen, Atride‘, schrie er, ‚wessen bedarfst du denn? Ist nicht dein Zelt voll von edlem Erz und voll von Weibern? Du lassest es dir wohl sein, und wir sollen uns von dir in allen Jammer hineinführen lassen? Viel besser tun wir, auf den Schiffen heimzusegeln, und diesen hier allein vor Troia sich mit Ehrengeschenken mästen zu lassen!‘ | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|‚Was hast du zu klagen, Atride‘, schrie er, ‚wessen bedarfst du denn? Ist nicht dein Zelt voll von edlem Erz und voll von Weibern? Du lassest es dir wohl sein, und wir sollen uns von dir in allen Jammer hineinführen lassen? Viel besser tun wir, auf den Schiffen heimzusegeln, und diesen hier allein vor Troia sich mit Ehrengeschenken mästen zu lassen!‘}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: ‚Was hast du zu klagen, Atride‘, schrie er, ‚wessen bedarfst du denn? Ist nicht dein Zelt voll von edlem Erz und voll von Weibern? Du lassest es dir wohl sein, und wir sollen uns von dir in allen Jammer hineinführen lassen? Viel besser tun wir, auf den Schiffen heimzusegeln, und diesen hier allein vor Troia sich mit Ehrengeschenken mästen zu lassen!‘ | {{#if:  |
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Da nahm Odysseus sein Szepter und schlug ihn damit. Thersites lief tobend vor Schmerz davon, von den schadenfrohen Soldaten verlacht.

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„Einer bedeutet mir so viel wie zehntausend, wenn er der Beste ist.“

Dieser Ausspruch<ref>Heraklit, Fragment DK 22, B 49; vergleiche {{#if:DielsHermannKranzWaltherDieFragmenteDerVorsokratikerBandI1960

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  }}.</ref> ist Ausdruck von Heraklits aristokratischer und antidemokratischer Gesinnung. Er tadelte die Bewohner seiner Heimatstadt Ephesos, die seinen Freund, den prominenten Lokalpolitiker Hermodoros, verbannt hatten:<ref>Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, IX 2.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Recht täten die Ephesier, sich Mann für Mann aufzuhängen allesamt […], sie, die Hermodoros, ihren wertvollsten Mann, hinausgeworfen haben mit den Worten: ‚Von uns soll keiner der wertvollste sein oder, wenn schon, dann anderswo und bei andern.‘}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Recht täten die Ephesier, sich Mann für Mann aufzuhängen allesamt […], sie, die Hermodoros, ihren wertvollsten Mann, hinausgeworfen haben mit den Worten: ‚Von uns soll keiner der wertvollste sein oder, wenn schon, dann anderswo und bei andern.‘}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Recht täten die Ephesier, sich Mann für Mann aufzuhängen allesamt […], sie, die Hermodoros, ihren wertvollsten Mann, hinausgeworfen haben mit den Worten: ‚Von uns soll keiner der wertvollste sein oder, wenn schon, dann anderswo und bei andern.‘ | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Recht täten die Ephesier, sich Mann für Mann aufzuhängen allesamt […], sie, die Hermodoros, ihren wertvollsten Mann, hinausgeworfen haben mit den Worten: ‚Von uns soll keiner der wertvollste sein oder, wenn schon, dann anderswo und bei andern.‘}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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„an den griechischen Kalenden zahlen“

Scherzwort des römischen Kaisers Augustus,<ref>Sueton: Kaiserbiografien</ref> das so viel bedeutete wie am Sankt-Nimmerleins-Tag. Die Griechen hatten nämlich keine Kalenden, wie die Römer den ersten Tag des Monats nannten. Die Kalenden waren im alten Rom als Zahlungstermin gebräuchlich. Wurde also jemand auf Lateinisch mit der Bezahlung „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ vertröstet, sollte er sein Geld nicht mehr erhalten.

Die Direktübersetzung der lateinischen Redensart ging auch in den Wortschatz moderner europäischer Völker ein:

  • Neugriechisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
  • Französisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
  • Portugiesisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

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Datei:Trinity (Guiard des Moulins, Bible historiale, 15 c.).jpg
Dreifaltigkeit in einer französischen Bibel des 15. Jahrhunderts
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„im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“

Nach dem Evangelium nach Matthäus sandte Jesus Christus seine Jünger mit den folgenden Worten aus:<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. | {{#if:  |
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In der katholischen Kirche wird diese Bibelstelle mit der Nennung der Heiligen Dreifaltigkeit zum Kreuzzeichen zitiert: <poem lang="grc" style="margin-left:40px; display:inline-block; vertical-align:top;"> εἰς τὸ ὄνομα τοῦ πατρὸς καὶ τοῦ υἱοῦ καὶ τοῦ ἁγίου πνεύματος </poem> <poem lang="la" style="margin-left:40px; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti. </poem> <poem style="margin-left:40px; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. </poem>

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„einer der Zwölf“

Formel, mit der im Evangelium nach Matthäus der Verräter Judas Iskariot benannt wird.<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref> In den Evangelien der Bibel wird von einer Auswahl aus den Jüngern Jesu berichtet, die auch „die zwölf Apostel“ oder kurz „die Zwölf“ genannt werden. Diese Zahl hat aufgrund der jüdischen Tradition der zwölf Stämme Israels eine spezielle Bedeutung.

Apostelliste nach Matthäus
Nr. Bild Matthäusevangelium Anmerkungen
1 Teilansicht des Gemäldes Die vier Apostel von Albrecht Dürer, Ausschnitt mit Simon Petrus Simon, genannt Petrus
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full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}, griechisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, latinisiert Petrus. Es bedeutet in beiden Sprachen „Stein“. Diesen Beinamen soll Jesus persönlich Simon verliehen haben: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – “„Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ Er ist der erste männliche Augenzeuge des Auferstandenen sowie Sprecher der Apostel und Leiter der Jerusalemer Urgemeinde. Der Katholizismus führt den Primatsanspruch des römischen Bischofs und damit das Papsttum auf Petrus zurück.
2 Martyrium des Andreas, Gemälde eines unbekannten Künstlers Andreas, „dessen Bruder“
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Das Johannesevangelium berichtet, Andreas sei zuerst ein Jünger Johannes des Täufers gewesen, der ihn dann an Jesus wies, worauf er auch seinen Bruder Simon Petrus zu Jesus führte mit der Botschaft „Wir haben den Messias gefunden.“ Daher kommt sein traditioneller Beiname der Erstberufene. Seine Bedeutung für die orthodoxe Kirche ist vergleichbar mit der seines Bruders Petrus für die römisch-katholische Kirche. Der heutige Erzbischof von Konstantinopel gilt als 270. Nachfolger des Apostels Andreas.
3 Apostel Jakobus, Gemälde von Albrecht Dürer Jakobus, (der Sohn) des Zebedäus
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Jakobus der Ältere“ gehört zusammen mit seinem Bruder Johannes neben Andreas und Simon Petrus zu den erstberufenen Jüngern. Jakobus und Johannes erhalten von Jesus wegen ihrer ungestümen Wesensart den Beinamen Donnerskinder. Jakobus ist zusammen mit Petrus und Johannes im Garten Getsemani bei Jesus und auch auf dem Berg der Verklärung, als Jesus mit Elija und Mose spricht.
4 Johannes Evangelist, Gemälde von El Greco Johannes, „dessen Bruder“
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Wie Jakobus der Ältere ein Sohn des Zebedäus. Eine Identität mit dem Evangelisten Johannes ist nicht nachweisbar, auch wenn er in der kirchlichen Tradition mit dem „Lieblingsjünger“ Jesu aus dem Johannesevangelium identifiziert wird. Johannes wird in den Evangelien als Sohn des Zebedäus und der Salome und als der Bruder von Jakobus dem Älteren vorgestellt. Johannes und Jakobus sollen von Beruf Fischer am See Gennesaret gewesen sein. Sie bekamen von Jesus den Beinamen Donnerskinder, entweder wegen ihres starken Feuereifers oder wegen ihrer erschütternden Rede.
5 Apostel Philippusen, Gemälde von Albrecht Dürer Philippus
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Philippus wurde von Jesus direkt berufen, ihm nachzufolgen. Er ist es, der das Erlebte dem Nathanael weitererzählte. („{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ – „Da ist Philip auf Nathanael gestoßen.“) Ansonsten taucht er in allen biblischen Apostelverzeichnissen auf. Er ist von dem in Apostelgeschichte erwähnten Diakon und späteren Evangelisten zu unterscheiden, auch wenn in der Legendenbildung die beiden Philippus-Biographien miteinander verbunden wurden.
6 Teilansicht des Gemäldes Das Jüngste Gericht von Michelangelo, Ausschnitt mit Bartholomäus Bartholomäus
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Bartholomäus“ ist wahrscheinlich identisch mit „Nathanael“ aus dem Johannesevangelium. Sein voller Name war aller Wahrscheinlichkeit nach Natanaël Bar-Tolmai. Er wird in den Apostellisten der drei ersten Evangelien genannt. Es kann vermutet werden, dass er ein Schriftgelehrter oder Schriftgelehrtenschüler war. Seit dem 13. Jahrhundert wird er mit abgezogener Haut dargestellt. In Michelangelos Jüngstem Gericht in der Sixtinischen Kapelle in Rom gilt das Antlitz auf der von Bartholomäus getragenen Haut als Selbstbildnis Michelangelos.
7 Santo Tomás, Gemälde von Jusepe Martínez Thomas
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flat}}, das griechische Wort für „Zwilling“) genannt. Er ist bekannt als der ungläubige Thomas, weil er bei der ersten Erscheinung Jesu nach dessen Auferstehung nicht dabei war und dies nicht glauben wollte: „Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“<ref>Evangelium nach Johannes, 20.25</ref>
8 Matthäus Evangelist und der Engel, Gemälde von Guido Reni flat}} Es wird eine Identität mit dem Evangelisten Matthäus vermutet, die jedoch nicht nachweisbar ist. Der Jünger Matthäus ist der Sohn des Alphäus. Er war von Beruf Zöllner in Kafarnaum. Im Markus- und dem Lukasevangelium wird er jedoch nicht erwähnt, in der Apostelgeschichte lediglich einmal. Hieronymus schreibt dazu: „Matthäus, der auch Levi ist und der von einem Zöllner zu einem Apostel wurde, und zwar als erster aller Evangelisten, verfasste ein Evangelium von Christus in Judäa in der hebräischen Sprache und in hebräischen Schriftzeichen zum Nutzen derjenigen aus der Beschneidung, die geglaubt hatten.“
9 Apostel Jakobus der Jüngere, Deckenfresko in Pfarrkirchen Jakobus, der Sohn des Alphäus
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
Jakobus der Jüngere wird auch „Jakobus, Sohn des Alphäus“ genannt – im Gegensatz zu „Jakobus, Sohn des Zebedäus“. In der kirchlichen Tradition haben sich die Bezeichnungen Jakobus der Jüngere und Jakobus der Ältere durchgesetzt.

In der Kirchengeschichte wurde Jakobus, der Sohn des Alphäus, auch mit Jakobus dem Kleinen und Jakobus, dem Bruder Jesu gleichgesetzt. Die Gleichsetzung von Jakobus Alphäus mit Jakobus, dem Kleinen, und Jakobus, dem Herrenbruder, wurde auf dem Konzil von Trient für die katholische Kirche verbindlich gemacht.

10 Sankt Judas Thaddäus, Gemälde von Georges de La Tour Judas Thaddäus, „dessen Bruder“
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
Wie Jakobus der Jüngere ein Sohn des Alphäus. „Judas“ und „Thaddäus“ könnten auch verschiedene Personen sein, werden aber traditionellerweise miteinander identifiziert. Im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte des Lukas findet sich in der Liste der zwölf Apostel ein „Judas, der Sohn des Jakobus“. Das Matthäusevangelium kennt ebenso wie das Markusevangelium einen „Thaddäus“, der jedoch nicht „Judas“ heißt. Das Johannesevangelium wiederum erwähnt einen „Judas, nicht den Iskariot“. In der kirchlichen Tradition wird unter all diesen Namen ein und dieselbe Person mit dem Doppelnamen Judas Thaddäus identifiziert. Er wird aber auch mit Simon Zelotes identifiziert.
11 Der Heilige Simon mit seinem Attribut, der Säge, Gemälde eines unbekannten Künstlers im Stil Caravaggios Simon Kananäus
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
Das Lukasevangelium bezeichnet Simon (Kanaanäus) als Zelot, also „Eiferer“, Mitglied einer Unabhängigkeitsbewegung, Simon Zelotes. „Kananäer“ ist ein Herkunftsname. Seinen Beinamen Zelotes, im aramäischen „Kananäu“, im Deutschen „der Eiferer“, erhielt er wohl aufgrund seiner ursprünglichen Zugehörigkeit zur radikalen Zelotenpartei, die sich zum Ziel setzten, die Römer gewaltsam aus Israel zu vertreiben. In älteren Bibelübersetzungen wurde der Name oft falsch als „Simon der Kanaaniter“ wiedergegeben.
12 Teilansicht des Gemäldes Der Judaskuss von Giotto di Bondone, Ausschnitt mit Judas Iskariot Judas Iskariot
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„Iskariot“: Beiname „Mann aus Kariot“ (wahrscheinlicher) oder „Sikarier“ („Messerkämpfer“, Mitglied einer Unabhängigkeitsbewegung, weniger wahrscheinlich). Matthias ist derjenige Apostel, der durch das Los zu den verbliebenen elf Aposteln hinzugefügt wurde, um Judas Ischariot nach dessen Selbstmord zu ersetzen (Apostelgeschichte 1:23-26). Er wird daher manchmal auch als der dreizehnte Apostel bezeichnet.

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„Davon nämlich [sc. von schönem Gewand] verbreitet sich guter Ruf unter den Menschen.“ (Homer, Odyssee)<ref>Odyssee 6.29 f.</ref>

„Kleider machen Leute“ also schon damals. – Mit diesen Worten begründet Nausikaas Mutter die Aufforderung, die Tochter solle ihre schönen Kleider, die ungepflegt herumliegen, waschen.

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„Mit Zeus beginnend“

Zitat aus dem Zyklus An Artemis Orthia des Dichters Alkman:<ref>Alkman - Griechische Lyrik, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref> <poem lang="grc" style="margin-left:1.6em; display:inline-block; vertical-align:top;"> ἐγὼν δ’ ἀείσομαι ἐκ Διὸς ἀρχομένα </poem> <poem lang="grc-Latn" style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> egōn d’ aeisomai ek Dios archomena </poem> <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Zu singen heb ich an Nehme von Zeus den Beginn. </poem>

Zeus war der Anfang allen Gesanges.

Beim römischen Dichter Vergil sagt Damoetas:<ref>Vergil, ecloge 3: Palaemon (lateinisch, deutsch), Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref> <poem lang="la" style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Ab Iove principium, Musae, Iovis omnia plena; ille colit terras, illi mea carmina curae. </poem> <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Hebt von Iuppiter an, ihr Musen, der alles erfüllet; Iuppiter segnet das Land, ihm wert sind meine Gesänge. </poem>

Die Worte „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Der Ursprung des Geschlechts rührt von Jupiter her.“) finden sich im 7. Buch von Vergils Aeneis.

Mit einer weiteren Variante beginnt Arat sein astronomisches Lehrgedicht {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (bekannt unter der latinisierten Form Phaenomena):<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> <poem lang="grc" style="margin-left:1.6em; display:inline-block; vertical-align:top;"> ἐκ Διὸς ἀρχώμεσθα, τὸν οὐδέποτ’ ἄνδρες ἐῶμεν ἄρρητον … </poem> <poem lang="grc-Latn" style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> ek Dios archōmestha, ton oudepot’ andres eōmen arrēton … </poem> <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Mit Zeus laßt uns beginnen, den wir Menschen niemals ungesagt lassen …

(Übersetzung: Manfred Erren) </poem>

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Datei:Flag of the Sacred Band of 1821.svg
Flagge Ypsilantis
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altgriechisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
neugriechisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Aus meiner Asche bin ich neugeboren.“

Diese Darstellung fand sich auf dem Heiligen Band ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) des griechischen Freiheitskämpfers Alexander Ypsilantis zu Beginn der Griechischen Revolution ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).

Sie greift die Rückseite der griechischen Flagge des Kaisers Konstantin mit einem Phönix auf, der aus seiner Asche neugeboren wird. Auf deren Vorderseite stand die bekanntere Phrase {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „In diesem [Zeichen] siege!“)

Die drei Farben der Flagge haben folgende Bedeutung:

  • Rot für Patriotismus
  • Weiß für Brüderlichkeit
  • Schwarz für Opferbereitschaft

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Datei:Reggio calabria cattolica dei greci iscrizione greca.jpg
Griechische Inschrift an der Kirche Cattolica dei Greci in Reggio Calabria: Vorlage:Inschrift
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„das ganze herausgerufene Volk“

Von dieser Bezeichnung für die Heeresversammlung und die Volksversammlung {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „herausrufen, auffordern“) zur Zeit der attischen Demokratie und später auch für den Versammlungsort leitet sich der christliche Begriff {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} als Versammlung der Gläubigen und ihr Versammlungsort her und wurde als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ein Lehnwort im Lateinischen.

Ekklesia ist im Christentum die Bezeichnung für die Gemeinde. Bereits im Alten Testament wurde das Volk Israel aus Ägypten herausgerufen und ab jenem Zeitpunkt die Gemeinde Israel genannt. Die Gemeinde Jesu wird damit als das aus der Welt „herausgerufene“ Volk Gottes gesehen, das sich im Namen Jesu versammelt.

Von Ekklesia ist auch der griechische Name Ekklesiastes ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) für das alttestamentliche Buch Kohelet (hebräisch {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}, auch Prediger Salomo) abgeleitet.

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
flat}} (Freiheit).
Datei:1821 Flag of Spetses.svg
flat}}
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„Freiheit oder Tod!“

Wahlspruch der Griechischen Republik in der Nationalhymne {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Ode an die Freiheit“). Diese hat 158 Strophen und gilt als die Nationalhymne Griechenlands sowie der Republik Zypern. Der Text wurde 1823 von Dionysios Solomos auf seiner Heimatinsel Zakynthos geschrieben.

<poem lang="el" style="margin-left:1.6em; display:inline-block; vertical-align:top;"> Σε γνωρίζω από την κόψη του σπαθιού την τρομερή, σε γνωρίζω από την όψη που με βια μετράει τη γη. </poem> <poem lang="el-Latn" style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Se gnorízo apó tin kópsi tou spathioú tin tromerí, se gnorízo apó tin ópsi pou me via metrái ti gi. </poem> <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Ja, ich kenn’ dich an der Klinge deines Schwerts so scharf und blank, wie auf diesem Erdenringe, schreitet dein gewalt’ger Gang. </poem>

Die 9 Streifen in der Flagge Griechenlands sollen für die Anzahl der Silben des Wahlspruchs des griechischen Befreiungskriegs, {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, stehen oder für die Buchstaben des Wortes {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.

Von Solomos stammt auch der Spruch auf der Flagge der Insel Zakynthos: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Freiheit braucht Tugend und Mut.“)

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

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„Du machst einen Elefanten aus einer Fliege.“

Vorbild der deutschen Redewendung „aus einer Mücke einen Elefanten machen“.

Bereits Lukian bezeichnet diese Wendung als sprichwörtlich, wenn er sagt:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Ich hätte noch viel zu sagen. Trotzdem komme ich nun zum Schluss meiner Rede, denn ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich, wie das Sprichwort sagt, aus der Mücke einen Elefanten mache.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Ich hätte noch viel zu sagen. Trotzdem komme ich nun zum Schluss meiner Rede, denn ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich, wie das Sprichwort sagt, aus der Mücke einen Elefanten mache.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Ich hätte noch viel zu sagen. Trotzdem komme ich nun zum Schluss meiner Rede, denn ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich, wie das Sprichwort sagt, aus der Mücke einen Elefanten mache. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Ich hätte noch viel zu sagen. Trotzdem komme ich nun zum Schluss meiner Rede, denn ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich, wie das Sprichwort sagt, aus der Mücke einen Elefanten mache.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Ich hätte noch viel zu sagen. Trotzdem komme ich nun zum Schluss meiner Rede, denn ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich, wie das Sprichwort sagt, aus der Mücke einen Elefanten mache. | {{#if:  |
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Erasmus von Rotterdam gibt diesen Spruch lateinisch mit „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ wieder und bezieht ihn auf sein Verhältnis zu Martin Luther. Erasmus beginnt seine Abhandlung ironisch:

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So schreibt Johannes Eck am 28. Oktober 1519 im gleichen Zusammenhang an den Bischof von Meißen, Johann von Schleynitz:<ref>Eck an Johann von Schleynitz, Bischof von Meißen</ref>

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„Seine schwachen Begründungen – so nenne ich sie – lassen LUTHER weiterhin aus »einer Mücke einen Elefanten« machen: die Kirche Christi habe nach seinem Leiden bereits zwanzig Jahre bestanden, bevor die römische Kirche entstanden sei.“{{#if: || }}

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Es gibt zwei neugriechische Varianten dieser Redewendung:

  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Er macht die Fliege zum Ochsen.“)
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Er macht ein Haar zum Strick.“)

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

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„Griechenland der christlichen Griechen“

Wichtigster Slogan der griechischen Militärjunta von 1967 bis 1974, die daneben auch noch den folgenden Slogan propagierte:

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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Vaterland, Religion, Familie“

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

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„Hellenische Republik“

Selbstbezeichnung der Republik Griechenland, die sich herleitet von dem Volksstamm der Hellenen. Bezeichnungen für die Griechen sind und waren:

  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}/{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Hellenen“, heute): Name eines thessalischen Stammes nach dessen mythischem Stammvater Hellen. Im spätantiken Oströmischen Reich zunächst nur noch für die Anhänger der alten griechischen Kulte, später für alle Nichtchristen gebraucht.
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Argiver“, bei Homer): Nach der Argos. Ursprünglich soll Argos Phoroneikon geheißen haben, nach Phoroneus, dem Großvater des Argos.
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Danaer“, bei Homer): Eine von drei Bezeichnungen der Griechen bei Homer. Sie sind benannt nach Danaos, dem Stammvater von Menelaos und Agamemnon.
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Achaier“, bei Homer): Die Achaier lebten in der Landschaft Achaia im Nordwesten der Peloponnes.
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Römer“, in der Spätantike; siehe auch Rhomäer): Im Oströmischen Reich bezeichneten sich die Einwohner auch nach dem Ende der Antike, also im byzantinischen Mittelalter, weiterhin als „Römer“ und hielten ihr Reich für das Neue Rom ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – mit einem Wortspiel; denn der Ausdruck bedeutet auch „neue Kraft/Macht“). Im Türkischen und Arabischen wurde der Begriff Rumi für die Griechen gebraucht, der dieselbe Herkunft hat.
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Griechen“, nach dem boiotischen Stammes der Graeci, römische Bezeichnung): Griechen, die im 8. Jahrhundert in Italien, der späteren Magna Graecia, siedelten und sich selbst als Graikoi oder ähnlich bezeichneten. Abgeleitet vom Namen einer boiotischen Stadt namens Graia ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Byzantiner“, moderne Bezeichnung): Bewohner des Byzantinischen Reiches, abgeleitet von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Ionier“, bei den antiken Völker des Nahen Ostens): Die Perser bezeichneten Griechenland als Yauna, und der Begriff drang in alle Sprachen des Perserreichs. So verbreitete sich die Bezeichnung in der ganzen muslimischen Welt, Beispiele sind arabisch {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:(Yunani)| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:|[}}{{{IPA}}}{{#if:
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Die heutigen Griechen definieren sich als direkte und einzige Nachfahren der antiken Hellenen, als Söhne von Homer, Platon und Sokrates, und betrachten sich als einzige legitime Erben Alexanders des Großen. Im Namensstreit um Mazedonien beharrte der griechische Staat auf dieser alleinigen Nachfolge auch für die antiken Makedonen.

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Datei:50 largest Greek diaspora.png
50 Staaten mit der größten griechischen Bevölkerung
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„hellenische Diaspora“

Mit diesem Begriff (Diaspora: „Zerstreuung“) werden Angehörige der griechischen Nation bezeichnet, die außerhalb des traditionellen griechischen Mutterlandes leben. Heute sind damit die Staaten Zypern und Griechenland gemeint, zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte zum griechischen Mutterland auch noch Kleinasien und in der Antike Süditalien und Sizilien.

Die Griechen in Deutschland sind mit 361.270 Personen (Stand 31. Dezember 2022) die achtgrößte Zuwanderergruppe der Bundesrepublik.<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:|{{{autor}}}: }}{{#if:|{{#if:Ausländische Bevölkerung nach Geschlecht und ausgewählten Staatsangehörigkeiten|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Ausländische Bevölkerung nach Geschlecht und ausgewählten Staatsangehörigkeiten}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/auslaendische-bevoelkerung-geschlecht.html%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Ausländische Bevölkerung nach Geschlecht und ausgewählten Staatsangehörigkeiten}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/auslaendische-bevoelkerung-geschlecht.html}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Ausländische Bevölkerung nach Geschlecht und ausgewählten Staatsangehörigkeiten}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:Deutsches Statistisches Bundesamt2022-12-31{{#if: 2023-10-04 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}

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Ende des 17. Jahrhunderts war das Zentrum des Auslandsgriechentums in Deutschland Leipzig, das damals ein bedeutendes Handelszentrum war. An der Universität Leipzig promovierten etwa 25 Griechen im Jahr. Auch Goethe lernte viele griechische Kommilitonen dort kennen. Ein Nachfahre dieser Griechen war beispielsweise der Dirigent Herbert von Karajan.

Eine weitere griechische Gemeinde bildete sich im frühen 19. Jahrhundert in München; seitdem der Wittelsbacher Otto I. König von Griechenland geworden war, konnten sich Griechen in Bayern niederlassen oder kostenlos studieren.

Während des griechischen Bürgerkriegs schickten kommunistische Eltern ihre Kinder in die DDR und andere osteuropäische Länder. Währenddessen begann aus Westdeutschland eine Anwerbung von so genannten Gastarbeitern. Später kamen Pontosgriechen aus der ehemaligen Sowjetunion als griechische Staatsbürger nach Deutschland, so dass die Gesamtzahl der Griechen in Deutschland – trotz Rückwanderung – relativ stabil geblieben ist.

Die griechische Sprache übernahm in diesem Verlauf einige wenige Lehnwörter aus dem Deutschen. Dazu gehören:

  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}: „Gastarbeiter“
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}: „Schnitzel“
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}: „Fräulein“

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Hoffnungen gibt es bei den Lebenden, hoffnungslos sind die Toten.“

Der Satz – ein Zitat aus Theokritos, Eidyllia 4,42 – ist eine der zum Sprichwort gewordenen Aussagen, auf die der lateinische Spruch „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Solange ich atme, lebe ich“) zurückgeht.

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Datei:Biberach-esel.jpg
Eselsskulptur (nach Wielands „Der Prozess um des Esels Schatten“) auf dem Marktplatz von Biberach
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„‚Ich habe‘, sagte er, ‚den Esel vermietet, nicht den Schatten.‘“

Schlüsselsatz aus der Parabel „Über des Esels Schatten“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), die der Redner Demosthenes vor den Athenern hielt.

Demosthenes wurde daran gehindert, seine Rede zu beenden und fing an, von einem Athener zu erzählen, der sich einen Esel gemietet hatte und sich in der Mittagshitze im Schatten des Esels ausruhen wollte. Der Eselstreiber jedoch hinderte ihn daran, weil er ihm zwar den Esel vermietet habe, aber nicht dessen Schatten. Der Athener jedoch behauptete, auch den Schatten gemietet zu haben. Danach hörte Demosthenes auf zu reden. Als ihn die Athener aufforderten, seine Rede zu beenden, sagte er ihnen:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Εἶτα περὶ μὲν ὄνου σκιᾶς», ἔφη, «βούλεσθε ἀκούειν, λέγοντος δ’ ἐμοῦ περὶ σπουδαίων πραγμάτων ἀκούειν οὐ βούλεσθε.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|Εἶτα περὶ μὲν ὄνου σκιᾶς», ἔφη, «βούλεσθε ἀκούειν, λέγοντος δ’ ἐμοῦ περὶ σπουδαίων πραγμάτων ἀκούειν οὐ βούλεσθε.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Εἶτα περὶ μὲν ὄνου σκιᾶς», ἔφη, «βούλεσθε ἀκούειν, λέγοντος δ’ ἐμοῦ περὶ σπουδαίων πραγμάτων ἀκούειν οὐ βούλεσθε. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Εἶτα περὶ μὲν ὄνου σκιᾶς», ἔφη, «βούλεσθε ἀκούειν, λέγοντος δ’ ἐμοῦ περὶ σπουδαίων πραγμάτων ἀκούειν οὐ βούλεσθε.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Eita peri men onou skias“, ephe, „boulesthe akouein, legontos d’ emou peir spoudaion pragmaton akouein ou boulesthe.Demnach wollt ihr zwar“, sagte er, „über den Schatten eines Esels hören, aber über ernsthafte Dinge wollt ihr mich nicht reden hören! || }}

{{#if: Eita peri men onou skias“, ephe, „boulesthe akouein, legontos d’ emou peir spoudaion pragmaton akouein ou boulesthe.

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„Eita peri men onou skias“, ephe, „boulesthe akouein, legontos d’ emou peir spoudaion pragmaton akouein ou boulesthe.“{{#if: Demnach wollt ihr zwar“, sagte er, „über den Schatten eines Esels hören, aber über ernsthafte Dinge wollt ihr mich nicht reden hören! || }}

}}{{#if: Demnach wollt ihr zwar“, sagte er, „über den Schatten eines Esels hören, aber über ernsthafte Dinge wollt ihr mich nicht reden hören!

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„Demnach wollt ihr zwar“, sagte er, „über den Schatten eines Esels hören, aber über ernsthafte Dinge wollt ihr mich nicht reden hören!“{{#if: || }}

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   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Der Text stammt aus dem 3./4. Jahrhundert n. Chr., der Autor ist unbekannt. Er befindet sich in den {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (Leben der zehn Redner), die einst Plutarch zugesprochen und in seinen Moralia mitüberliefert wurden, weshalb er als Pseudo-Plutarch bezeichnet wird.<ref>Textquelle daher: Plutarch (Pseudo-Plutarch), Moralia 848A/B (= {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Kap. 8, Demosthenes).</ref>

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Vorn der Abgrund, hinten die Wölfe.“

Etwas freier übersetzt:

„Vor mir klafft der Abgrund, hinter mir lauern die Wölfe.“

In der Sprichwörtersammlung Adagia des Humanisten Erasmus von Rotterdam zweisprachig überlieferte Redewendung, lateinisch „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“.

Entspricht dem deutschen „Wahl zwischen Pest und Cholera“.

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Datei:Europe a Prophecy, copy D, object 1 (Bentley 1, Erdman i, Keynes i) British Museum.jpg
William Blake: The Ancient of Days, 1794
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.“

Erster Satz der Genesis in der Septuaginta, der auf Hebräisch „{{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}“ („{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“) lautet. Der hebräische Name des Buches gibt seine ersten Worte wieder: „Im Anfang“ ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}).

Der Titel Genesis hingegen stammt aus der griechischen Übersetzung des Tanach, der Septuaginta. Das griechische Substantiv {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} bedeutet „Geburt, Ursprung“ (zu {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „werden“).

Die deutsche Bezeichnung Genesis folgt dem kirchlichen Sprachgebrauch, der Mose als Autor hervorhebt.

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Im Anfang war das Wort.“

Dies sind die ersten Worte des Johannesevangeliums, bei denen, an die Stoa anknüpfend, der Logos ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) zum „Wort Gottes“ wird:<ref>Johannes 1,1</ref><ref>Bibelwissenschaft.de: Johannes 1,1 – Novum Testamentum Graece (NA28), Einheitsübersetzung (EUE) (griechisch, deutsch)</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: En archē ēn ho logos, kai ho logos ēn pros ton theon, kai theos ēn ho logos.Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. || }}

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„En archē ēn ho logos, kai ho logos ēn pros ton theon, kai theos ēn ho logos.“{{#if: Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. || }}

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„Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“{{#if: || }}

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Datei:Faust dans son cabinet (Delteil 59), PPG3658.jpg
Eugène Delacroix: „Faust in seinem Studierzimmer“

In Goethes Drama Faust – eine Tragödie versucht Faust diesen Anfang des Johannesevangeliums zu übersetzen und sieht sich vor der Schwierigkeit, das griechische Wort {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} angemessen zu übertragen:<ref>Wissen im Netz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20070513192155

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            }} 
       }}
  }}</ref>

<poem style="margin-left:40px; font-style:italic;"> Wir sehnen uns nach Offenbarung, Die nirgends würd’ger und schöner brennt Als in dem Neuen Testament. Mich drängt’s, den Grundtext aufzuschlagen, Mit redlichem Gefühl einmal Das heilige Original In mein geliebtes Deutsch zu übertragen.

       (Er schlägt ein Volum auf und schickt sich an.)

Geschrieben steht: „Im Anfang war das Wort!“ Hier stock’ ich schon! Wer hilft mir weiter fort? Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen, Ich muss es anders übersetzen, Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin. Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn. Bedenke wohl die erste Zeile, Dass deine Feder sich nicht übereile! Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft? Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft! Doch, auch indem ich dieses niederschreibe, Schon warnt mich was, dass ich dabei nicht bleibe. Mir hilft der Geist! Auf einmal seh’ ich Rat Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat! </poem>

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„eins durch zwei“

Das Hendiadyoin ist in der Rhetorik und Linguistik eine Stilfigur, bei der ein Begriff zur Steigerung und Intensivierung durch zwei Wörter mit annähernd derselben Bedeutung wiedergegeben wird.

Beispiele:

  • kreuz und quer (Gesamtbedeutung durcheinander)
  • Feuer und Flamme (Gesamtbedeutung begeistert)
  • frank und frei (Gesamtbedeutung direkt)
  • Grund und Boden (rechtssprachliche Paarformel)
  • Hab und Gut (Gesamtbedeutung sämtlicher Besitz)
  • wüst und leer (Gesamtbedeutung nichts vorhanden)

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„eins und alles“

Philosophischer Terminus für die Alleinheit. Der Begriff ist antiken Ursprungs, erlangte aber eine philosophiegeschichtlich spezifische Rolle im Deutschen Idealismus. In diesem Kontext stand die Formel für ein Bekenntnis zur Philosophie Spinozas, die im nachkantischen philosophischen Diskurs durch den Pantheismusstreit großen Einfluss ausübte. Insbesondere hatten Hegel, Schelling und Hölderlin sich „hen kai pan“ als Losung für die philosophische Gesinnungsgemeinschaft gewählt, in der sie sich am Tübinger Stift einander verbunden fühlten. Walter Schulz schrieb dazu:

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„Im Wein (liegt) die Wahrheit.“

In dieser Fassung stammt der Spruch von Erasmus von Rotterdam. Die Verbindung von Wein und Wahrheit geht zurück auf den Dichter Alkaios von Lesbos:<ref>Alkaios, Fragment 366 (Alc. fr. 366 Voigt)</ref>

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Von Alkaios existieren auch andere Äußerungen zum gleichen Thema:<ref>Alkaios von Lesbos, Fragment 16</ref>

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Die bekanntere lateinische Version lautet: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.“ Dies drückte auch Plinius der Ältere in seiner Naturgeschichte aus:<ref>Plinius, Naturalis historia 14,50</ref>

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„und allgemein ist längst die Wahrheit mit dem Wein verbunden.“{{#if: || }}

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In Platons Gastmahl (Symposion)<ref>Platon, Symposion 217 e</ref> wird eine ähnliche Redensart zitiert: Wein offenbare, ob ohne Kinder oder mit Kindern, die Wahrheit.

Ganz ähnlich behauptet das deutsche Sprichwort: „Kinder und Narren sagen die Wahrheit.“

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Datei:EnToutoNika.jpg
flat}}“ („In diesem [Zeichen] siege!“) auf Kreta
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„In diesem (Zeichen) siege!“

Diese Worte erschienen, der Legende zufolge, Kaiser Konstantin entweder im Traum oder unter einem leuchtenden Kreuz am Himmel, als er in der Schlacht an der Milvischen Brücke gegen seinen Gegenkaiser Maxentius kämpfte.

Bischof Eusebius von Caesarea, Konstantins Hoftheologe, berichtet von einem Kreuz mit entsprechender griechischer Inschrift, das Konstantin in der Sonne sah und schildert das Geschehen ähnlich der Bekehrung des Apostels Paulus von Tarsus in der Apostelgeschichte des Lukas (22, 6).

Im Jahr 313 vereinbarte Konstantin mit Licinius, dem Herrscher im Osten des Reiches, bei einem Treffen in Mailand das Mailänder Edikt, das den Christen und allen anderen Religionsfreiheit gewährte.

Die bekanntere lateinische Version dieses Spruchs ist „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („In diesem Zeichen wirst du siegen.“)

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„Nach der Klaue den Löwen (malen)“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} oder
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Der Dichter Alkaios von Lesbos behauptete, der Bildhauer Phidias habe aus der Klaue eines Löwen auf die Größe des ganzen Tieres schließen können. Überliefert ist dies durch den Geschichtsschreiber Plutarch<ref>Plutarch: Moralia, Der Verfall der Orakel, Kapitel 3</ref>

Später ist damit die Darstellung des Menschen über den Daumen gemeint wie es in dem Buch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} dargelegt wird, das eine Methode der anthropometrischen Skizzierung des Menschen mit Hilfe eines Gitternetzes zeigt, wie es auch Albrecht Dürer zeigte.

Während Alkäus mit dieser Redewendung ausdrücken wollte, dass sich aus einem gegebenen Teil das Ganze erschließen lasse, verwendete der Schweizer Mathematiker Johann I Bernoulli das lateinische Äquivalent {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} in dem Sinne, dass man an der Handschrift oder dem Stil den Schreiber erkennt. Er bezog sich dabei im konkreten Fall auf den Physiker Isaac Newton, der anonym in den Philosophical Transactions des Jahres 1697 eine Lösung zum Brachistochronenproblem veröffentlichte. Doch Bernoulli identifizierte ihn mit den Worten „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („den Löwen von der Pranke her“), da sich Newton durch seine Methode verraten hatte.<ref>Johann Bernoulli und das Brachistochronenproblem (Karin Mueller, Mathematik-Didaktik, Universität Bayreuth, 1. Juni 1997)</ref>

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„weit vom Schuss“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Der Humanist Erasmus von Rotterdam schreibt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia zu dieser Redewendung:<ref>Erasmus von Rotterdam: Ausgewählte Schriften, Band 7. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1972</ref>

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Datei:Gefluegelte Worte von 1880.JPG
Georg Büchmanns Geflügelte Worte, 1880
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geflügelte Worte

Geflügelte Worte sind im Deutschen der Inbegriff für eine viel benutzte Redewendung. Bei Homer bedeuteten geflügelte Worte allerdings „schnell von den Lippen des Redenden enteilende, zum Ohr des Hörenden fliegende Worte“. Dieser Ausdruck kommt im Gesamtwerk Homers 104-mal vor.

In der Ilias heißt es zum Beispiel:<ref>Homer, Ilias 15,145</ref>

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In der Odyssee heißt es von Telemachos:<ref>Homer, Odyssee 16,7</ref>

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Im Jahr 1864 wurde der Zitatensammler Georg Büchmann zum Urheber der übertragenen Bedeutung dieses Wortes. Die deutsche Bezeichnung entstammt den Homer-Nachdichtungen des Johann Heinrich Voß. Sie ist die Lehnübersetzung von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „mit Flügeln versehene Wörter“. Bereits vor dieser Übersetzung verwendete allerdings Friedrich Gottlieb Klopstock in seinem Epos Der Messias diesen Ausdruck:<ref>Friedrich Gottlieb Klopstock: Der Messias, 7. Gesang, vergleiche {{#if:|{{{3}}}: |}}[http://www.zeno.org/{{#ifeq: {{#invoke:Str|left|{{#if:trim|Literatur/M/Klopstock,+Friedrich+Gottlieb/Gedichte/Der+Messias/Zweiter+Theil/Siebenter+Gesang?hl=geflugelte+worte#44}}|1}}

 |/
 | {{#invoke:Str|cropleft|{{#if:trim|Literatur/M/Klopstock,+Friedrich+Gottlieb/Gedichte/Der+Messias/Zweiter+Theil/Siebenter+Gesang?hl=geflugelte+worte#44}}|1}}
 | {{#if:trim|Literatur/M/Klopstock,+Friedrich+Gottlieb/Gedichte/Der+Messias/Zweiter+Theil/Siebenter+Gesang?hl=geflugelte+worte#44}} 

}} {{#if: Gedichte, Der Messias, 7. Gesang | Gedichte, Der Messias, 7. Gesang | Liste griechischer Phrasen/Epsilon }}] bei Zeno.org.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Geflügelte Worte sprach er zu ihnen, dann sandt’ er sie unter das weichende Volk aus.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Geflügelte Worte sprach er zu ihnen, dann sandt’ er sie unter das weichende Volk aus.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Geflügelte Worte sprach er zu ihnen, dann sandt’ er sie unter das weichende Volk aus. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Geflügelte Worte sprach er zu ihnen, dann sandt’ er sie unter das weichende Volk aus.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Geflügelte Worte sprach er zu ihnen, dann sandt’ er sie unter das weichende Volk aus. | {{#if:  |
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}} Nur wenig später, noch im selben Gesang, nutzte er die Wendung „mit geflügelten Worten“.<ref>{{#if:Klopstock, Friedrich Gottlieb|Klopstock, Friedrich Gottlieb: |}}[http://www.zeno.org/{{#ifeq: {{#invoke:Str|left|{{#if:trim|Literatur/M/Klopstock,+Friedrich+Gottlieb/Gedichte/Der+Messias/Zweiter+Theil/Siebenter+Gesang?hl=mit+geflugelten+worten#50}}|1}}

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 | {{#if:trim|Literatur/M/Klopstock,+Friedrich+Gottlieb/Gedichte/Der+Messias/Zweiter+Theil/Siebenter+Gesang?hl=mit+geflugelten+worten#50}} 

}} {{#if: Gedichte, Der Messias, 7. Gesang | Gedichte, Der Messias, 7. Gesang | Liste griechischer Phrasen/Epsilon }}] bei Zeno.org.</ref>

Büchmanns Nachfolger Walter Robert-Tornow präzisierte den Begriff in der von ihm 1884 herausgegebenen 14. Auflage folgendermaßen:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen des Vaterlandes dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleich welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen des Vaterlandes dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleich welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen des Vaterlandes dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleich welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen des Vaterlandes dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleich welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen des Vaterlandes dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleich welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist. | {{#if:  |
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Datei:Blason et drapeau grec commémoration jour du non.JPG
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„Jahrestag des »Nein«“

Der Ochi-Tag wird jährlich in Griechenland am 28. Oktober gefeiert und erinnert an die Ablehnung des von Benito Mussolini am 28. Oktober 1940 an Griechenland gestellten Ultimatums. Der griechische Diktator Ioannis Metaxas verweigerte dessen Annahme angeblich nur mit dem einen Wort „Nein“.

Das Ultimatum wurde durch den italienischen Botschafter Emanuele Grazzi übergeben und beinhaltete die Forderungen, dass Griechenland den Achsenmächten erlauben sollte, griechisches Territorium zu betreten, eine Ablehnung dieser Forderung würde mit Krieg beantwortet werden. Metaxa habe dieses Ultimatum der Legende nach mit einem schlichten „Nein“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) beantwortet.

Wie Grazzi in seinen Erinnerungen schreibt, lautete die auf Französisch formulierte Antwort in Wirklichkeit jedoch:<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:Anna Oistros|Anna Oistros: }}{{#if:|{{#if:28th of October in Greece, the OXI day|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=28th of October in Greece, the OXI day}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.ovimagazine.com/art/969%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=28th of October in Greece, the OXI day}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.ovimagazine.com/art/969}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=28th of October in Greece, the OXI day}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:Ovi Magazine2006-10-29{{#if: 2023-10-04 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}

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}}

Grazzi erwiderte daraufhin:

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„Nicht unbedingt, Exzellenz.“{{#if: || }}

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}}

Woraufhin Metaxas entgegnete:

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Als Antwort auf Metaxas’ Ablehnung marschierten italienische Truppen von Albanien aus in Nordgriechenland ein.

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Datei:Theater Epidauros.jpg
Theater in Epidauros
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„Die Epidaurier haben im Heiligtum ein, wie ich meine, höchst sehenswertes Theater.“

Nach Pausanias hatte der griechische Architekt Polyklet das Theater im antiken Kurort Epidauros gebaut, das alle römischen Theater übertreffe.<ref>Pausanias, 2,27,5</ref>

Pausanias war der Ansicht, dass niemand mit Polyklet konkurrieren konnte, und setzte den Architekten Polyklet mit dem gleichnamigen Bildhauer Polyklet gleich, was aber aus chronologischen Gründen auszuschließen ist.

Das große, in einen Hang gebaute Theater mit grandiosem Blick auf die Berglandschaft der Argolis stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Besonders die große, halbkreisförmige Zuschauertribüne, die bis zu 14.000 Personen Platz bietet, beeindruckt auch heutige Besucher.

Das Theater verfügt über eine exzellente Akustik, so dass man auch von den obersten Reihen jedes Wort verstehen kann. Erreicht wird dies vermutlich durch die nach unten gewölbte Form der Sitzsteine. Ein beliebter „Akustik-Test“ ist das Fallenlassen einer Münze auf die Steinplatte im Zentrum des Bühnenrings, das auch vom obersten Rang gehört werden kann.

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„Wissenschaft von den triebhaften Bedürfnissen des Körpers nach Füllung und Entleerung“

Antike Definition der Heilkunst. Der ganze Satz lautet, wie Platon in seinem Symposion vom Arzt Eryximachos erklären lässt:<ref>Platon: Symposion, 186c-187a</ref><ref>Epidauros, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref>

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„Denn die Heilkunst ist, um es grob zu skizzieren, das Wissen um die triebhaften Bedürfnissen des Körpers nach Füllung und Entleerung.“{{#if: || }}

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Die griechische Medizin entfernte sich von der Vorstellung, Krankheit sei eine göttliche Strafe, und betrachtete Medizin als Wissenschaft. Von großer Bedeutung war außerdem die Harmonie der Temperamente, analog zu den Körpersäften und Elementen.

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„Arbeit schändet nicht.“

Zitat aus den Werken des Dichters Hesiod, das vollständig folgendermaßen lautet:<ref>Hesiod: Werke und Tage, 311</ref>

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Das antike Griechenland sah Arbeit als Sache der Sklaven und der Frauen, die Muße hingegen war allein den freien Männern vorbehalten. Griechen, Römer und Christen fanden, dass die Arbeit ein Fluch ist und dem Menschen auf Grund seiner Unvollkommenheit verhängt wurde. Obwohl erst das Bürgertum die Arbeit adelte (Schiller: Das Lied von der Glocke, „Arbeit ist des Bürgers Zierde.“), hat schon Hesiod mit diesen Versen der Arbeit eine besondere Bedeutung gegeben.<ref>Deutsche Welle: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20080320020657

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„Leb’ wohl!“

Ein beliebter antiker Briefschluss mit der ursprünglichen Bedeutung „sei stark“, die dem lateinischen „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ entspricht.

Als Beispiel sei hier der Brief einer Philomene an ihren Kriton angeführt, der mit dieser Formel endet:<ref name="HPoeschel1975" />

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Was plagst du dich viel schreibend? Ich brauche fünfzig Goldstücke und ich brauche keine Briefe. Wenn du also liebst, gib! Wenn du aber das Geld liebst, falle nicht zur Last. Leb’ wohl!}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Was plagst du dich viel schreibend? Ich brauche fünfzig Goldstücke und ich brauche keine Briefe. Wenn du also liebst, gib! Wenn du aber das Geld liebst, falle nicht zur Last. Leb’ wohl!}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Was plagst du dich viel schreibend? Ich brauche fünfzig Goldstücke und ich brauche keine Briefe. Wenn du also liebst, gib! Wenn du aber das Geld liebst, falle nicht zur Last. Leb’ wohl! | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Was plagst du dich viel schreibend? Ich brauche fünfzig Goldstücke und ich brauche keine Briefe. Wenn du also liebst, gib! Wenn du aber das Geld liebst, falle nicht zur Last. Leb’ wohl!}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Datei:Turtle Aphrodite AO20126 mp3h9188.jpg
Aphrodite Urania im Louvre
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„himmlische Liebe“

Die „himmlische“ beziehungsweise „geistige Liebe“ steht im Gegensatz zur „irdischen Liebe“ {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}. Erstere ist sakral, letztere profan. Diese beiden Archetypen des dualen Liebesgottes Eros, die im Lateinischen die weibliche Form Venus Urania und Venus Pandemos annehmen.

Aphrodite Urania hatte mehr maskuline Eigenschaften als Aphrodite Pandemos, die Kinder austrägt und weiblicher ist. Sie war vollkommen ideal und gebar niemals Kinder.

Diese Vorstellungen sind Hintergrund für die Herausbildung des Begriffs der Platonischen Liebe, einer Liebe auf rein geistiger Ebene. Nach Platon ist wahre, von „sexuellem“ Interesse freie Liebe, nur unter „Gleichen“ möglich. Frauen waren das im antiken Athen nicht. Somit blieb die platonische Liebe ausschließlich Männern untereinander vorbehalten.

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Datei:Hector Astyanax MN Jatta.jpg
Hektor verabschiedet sich zum letzten Mal von seiner Familie
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„Einst wird kommen der Tag, da die heilige Ilios hinsinkt.“ (So die klassisch gewordene Formulierung in der Ilias-Übersetzung von Johann Heinrich Voß.)

Diese berühmten Worte sprach Hektor bei der Verabschiedung von seiner Frau Andromache und seinem kleinen Sohn Astyanax.<ref>Homer, Ilias 6,448</ref> Ilios ist ein anderer Name für die Stadt Troja, deren Untergang Hektor hier vorhersagt, und er ist betrübt durch den Gedanken, dass Andromache die Sklavin eines Griechen sein wird.

Der römische Feldherr Scipio zitierte weinend angesichts des brennenden Karthago ahnungsvoll diese Worte.<ref>Appian, Römische Geschichte 8,132</ref>

Essetai ämar {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ist auch der Titel eines Gedichtes von Georg Herwegh gegen die Konterrevolution, bei dem jede Strophe mit den Worten „Der Tag wird kommen“ endet. Das Gedicht beschreibt Ereignisse aus dem Jahr 1862 und beginnt mit der folgenden Strophe: <poem style="margin-left:40px; font-style:italic;"> Besiegt, gefangen der Rebell, Besiegt vom Sohn des Verhuel, Vom schlechtesten der beste Mann, Ormuz besiegt von Ahriman! So klang die Trauerkunde, so – Doch einer in Paris war froh. Der Tag wird kommen. </poem>

Diese Wendung findet sich auch mehrfach in der Rede des Journalisten Philipp Jakob Siebenpfeiffer auf dem Hambacher Fest im Jahr 1832:<ref>Rede von Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer auf dem Hambacher Fest 1832 (PDF; 133 kB)</ref>

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Taiji, die chinesische Entsprechung Yin und Yang
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„Andere aus derselben Gruppe behaupten, es gebe zehn Ursachen.“

Die zehn Prinzipien der so genannten Pythagoreer, wie sie Aristoteles in seiner Metaphysik aufzählt. Der Satz lautet vollständig:<ref>Aristoteles: Metaphysik, A 5.985 b 23</ref><ref>Pythagoras und die Pythagoreer, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref>

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„Andere aus derselben Gruppe behaupten, es gebe zehn Ursachen, die sie paarweise herzählen: Grenze und Unbegrenztes, Ungerades und Gerades, Eins und Vielheit, rechts und links, männlich und weiblich,ruhend und bewegt, gerade und krumm, Licht und Dunkel, gut und schlecht, quadratisch und rechteckig.“{{#if: || }}

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Original Übersetzung
flat}} Grenze und Unbegrenztes
flat}} Ungerades und Gerades
flat}} Eins und Vielheit
flat}} rechts und links
flat}} männlich und weiblich
flat}} ruhend und bewegt
flat}} gerade und krumm
flat}} Licht und Dunkel,
flat}} gut und schlecht
flat}} quadratisch und rechteckig

Die Pythagoreer waren die Angehörigen einer religiös-philosophischen Schule, die Pythagoras in den zwanziger Jahren des 6. Jahrhunderts v. Chr. in Unteritalien gründete und die nach seinem Tod noch einige Jahrzehnte fortbestand. Die vollkommene Zehn betrachtete man als für die Weltordnung grundlegend.

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„heiliger Jahrgang“

In Notzeiten wurde bei einigen antiken Völkern das nächstfolgende Jahr zum „heiligen Jahrgang“, lateinisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (heiliger Frühling), erklärt. Das bedeutete, dass alle Kinder und Haustiere, die im März oder April geboren wurden, den Göttern geopfert wurden. In späteren Zeiten wurden die in diesem Frühling geborenen Kinder, sobald sie 21 waren, vertrieben oder der Brauch wurde ganz auf die Haustiere beschränkt.<ref>Vergleiche Plutarch, Leben des Flavius Maximus, Kap. 4 (griechisch, französisch); Strabon, Geografica, V.4.12 (griechisch, französisch); Livius, Ab urbe condita, XXXIII.44 und XXXIV.44</ref>

In seinem Gedicht Ver Sacrum erzählt der Dichter Ludwig Uhland den Hintergrund dieses Brauchs. In der dritten Strophe heißt es, dass nach diesem Gelübde die Macht der Etrusker gebrochen wurde:<ref>Autoren-Gedichte, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20080404142225

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            }} 
       }}
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<poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;"> „Ihm sei der Frühling heilig! – rief das Heer – Und was der Frühling bringt, sei ihm gebracht!“ Da rauschten Fittiche, da klang der Speer, Da ward geworden der Etrusker Macht. </poem>

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„Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.“

Stelle aus dem Evangelium nach Matthäus<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>, das Gleichnis vom Nadelöhr.

Vermutlich geht der Vergleich auf einen Übertragungsfehler im Griechischen zurück, wo sich die Begriffe für Kamel und Strick lediglich in einem einzigen Buchstaben unterscheiden ([[Eta|Vorlage:Grek]] anstelle von [[Iota|Vorlage:Grek]]): {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Strick“) und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Kamel“), die aufgrund des Itazismus gleichlautend wurden.

Da die ursprüngliche Lesart kamilos der Textkritik lange unbekannt war, wurden verschiedene Erklärungen bemüht, von denen sich auch heute noch die gängigste Interpretation hartnäckig hält,<templatestyles src="FN/styles.css" /> <{{#ifeq: | 0 | span | sup}} class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="{{#invoke:URLutil|anchorencode|1=(Anm.)|2=1}}">{{#invoke:TemplUtl|nowiki1|(Anm.)}}</{{#ifeq: | 0 | span | sup}}>{{#switch:0|10|11=|#default={{#invoke:TemplatePar|match |1=1=+ |2=SUP=n |3=gruppe=* |template=Vorlage:FN |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Fußnoten }}{{#switch: ERROR

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=Vorlage:FN, Fehler in Parameter 1: Keine eckigen Klammern verwenden, das führt sonst zu Verwechslungen mit dem offiziellen MediaWiki-Belegsystem. }}}} nach der eine hypothetische enge Gasse in Jerusalem mit einem kleinen Tor an ihrem Ende gemeint sei, die im Volksmund angeblich den Namen „Nadelöhr“ trug. Nach dieser mittlerweile allgemein verworfenen Vermutung konnte ein Kamel das Tor nur passieren, wenn es kniete und nicht mit zu viel Gütern bepackt war.

Mittlerweile sind Fälle der ursprünglichen Lesart als „Strick“ bekannt geworden, darunter die Übersetzungen der armenischen und der georgischen Bibel.

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Datei:Comic History of Rome p 186 Archimedes taking a Warm Bath.jpg
Archimedes in der Badewanne
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„Ich hab’s!“

Ältere Version „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ (Transkription im Wesentlichen identisch: [[Epsilon|Vorlage:Grek]] und [[Eta|Vorlage:Grek]] werden beide durch E dargestellt, allenfalls durch das Längenzeichen für das Eta unterschieden).

Der Ausruf ist nach einer von Plutarch und Vitruv<ref>Vitruv, De architectura 9, praefatio 10</ref> überlieferten Anekdote berühmt geworden, der zufolge Archimedes von Syrakus nackt und laut „Heureka!“ rufend durch die Stadt gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte.

Hieron II. von Syrakus wollte wissen, ob seine Krone wirklich aus reinem Gold war und bat Archimedes, den Goldgehalt der Krone zu überprüfen. Archimedes dachte lange nach, fand jedoch keine Lösung. Als er aber im Bad bemerkte, dass Badewasser über den Rand der Wanne schwappte und die aus der Badewanne geflossene Wassermenge dem Volumen seines eingetauchten Körpers entsprach, rannte Archimedes begeistert nackt durch Syrakus und rief laut: „Ich hab’s!“

Die Krone bestand tatsächlich zum großen Teil aus unedlem Metall und der Goldschmied wurde hingerichtet.

Eine ähnliche Anekdote über einen zerstreuten Gelehrten erzählt Platon vom Naturphilosophen Thales, der bei der Beobachtung der Sterne in einen Brunnen gefallen sein soll. Darauf habe ihn eine Magd verspottet, er wolle zwar die Dinge am Himmel kennenlernen, habe aber keine Ahnung von dem, was zu seinen Füßen liege: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Du bemühst dich zu wissen, was im Himmel ist, aber das, was auf der Erde ist, siehst du nicht?“)

Das von Heureka abgeleitet Eureka ist das Motto des US-Bundesstaates Kalifornien und bezieht sich dabei – in einem völlig anderen Kontext – auf die Entdeckung von Gold bei Sutter’s Mill im Januar 1848, die den kalifornischen Goldrausch auslöste.

Einzelnachweise

<references />

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