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Liste griechischer Phrasen/Chi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Α, α | Β, β | Γ, γ | Δ, δ | Ε, ε | Ζ, ζ | Η, η | Θ, θ | Ι, ι | Κ, κ | Λ, λ | Μ, μ | Ν, ν | Ξ, ξ | Ο, ο | Π, π | Ρ, ρ | Σ, σ | Τ, τ | Υ, υ | Φ, φ | Χ, χ | Ψ, ψ | Ω, ω }} Vorlage:Klappleiste/Ende

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Chi

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(Oberrheinischer Meister um 1410)
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„Sei gegrüßt, du Gnadenreiche, der Herr ist mit dir.“

Nach dem Evangelium nach Lukas<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref> waren dies die Worte, mit denen der Engel Gabriel die Jungfrau Maria begrüßte und ihr verkündete, dass sie die Mutter des Erlösers sein werde. Lateinisch lautet diese Stelle „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“

Von diesen Worten leitet sich das Ave Maria ab, eines der Grundgebete der katholischen Kirche: <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;"> Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir. </poem>

An Verkündigung des Herrn feiert die Kirche, was im Lukasevangelium berichtet wird: Der Engel Gabriel kommt zu Maria nach Nazaret und kündigt ihr die Geburt ihres Sohnes Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes ohne Mitwirkung eines Mannes an. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Diese Ankündigung ist zugleich als Moment der Empfängnis verstanden.

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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (neugriechische Aussprache: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
„Freut euch!“

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ist eine im Griechischen auch heute noch gebräuchliche Gruß- und Abschiedsformel.

Diese Aufforderung ist auch der kürzeste Vers im Neuen Testament und findet sich im 1. Brief des Paulus an die Thessalonicher.<ref>1. Thessalonicher 5,16</ref> Im Griechischen besteht der Vers aus zwei Worten, die deutsche Übersetzung benötigt etwas mehr:<ref>Bibelwissenschaft.de: {{#if:trim|1. Thessalonicher 5,16 –}} Novum Testamentum Graece (NA28), Einheitsübersetzung (EUE) (griechisch, deutsch)</ref>

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Im Kontext schreibt der Apostel Paulus:<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

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Im Singular ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}/{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) kommt diese Wendung auch mehrfach in der griechischen Nationalhymne {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (Hymne an die Freiheit) vor:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Χαίρε, ω χαίρε, Ελευθεριά!}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: el | de | „{{#if:trim|Χαίρε, ω χαίρε, Ελευθεριά!}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Χαίρε, ω χαίρε, Ελευθεριά! | el }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Χαίρε, ω χαίρε, Ελευθεριά!}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Chere, o chere, Eleftheria!Freiheit, sei gegrüßt, o sei gegrüßt! || }}

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„Freiheit, sei gegrüßt, o sei gegrüßt!“{{#if: || }}

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Datei:Epikouros BM 1843.jpg
Epikur
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„Jetzt lebt wohl und erinnert euch der Lehren.“

Letzte Worte des Philosophen Epikur an seine Schüler laut Diogenes Laertios.<ref>Diogenes Laertios 10,16. Anth. Pal. 7,106.</ref> Er starb an einer Nierenkolik. In einem Brief an einen seiner Schüler beschrieb er seinen letzten Lebenstag so:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Es ist der gepriesene Festtag und zugleich der letzte Tag meines Lebens, an dem ich diese Zeilen schreibe. Harnzwang und Dysenterie haben sich bei mir eingestellt mit Schmerzen, die jedes erdenkliche Maß überschreiten. Als Gegengewicht gegen all dies dient mir die freudige Erhebung der Seele bei der Erinnerung an die zwischen uns gepflegten Gespräche.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Es ist der gepriesene Festtag und zugleich der letzte Tag meines Lebens, an dem ich diese Zeilen schreibe. Harnzwang und Dysenterie haben sich bei mir eingestellt mit Schmerzen, die jedes erdenkliche Maß überschreiten. Als Gegengewicht gegen all dies dient mir die freudige Erhebung der Seele bei der Erinnerung an die zwischen uns gepflegten Gespräche.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Es ist der gepriesene Festtag und zugleich der letzte Tag meines Lebens, an dem ich diese Zeilen schreibe. Harnzwang und Dysenterie haben sich bei mir eingestellt mit Schmerzen, die jedes erdenkliche Maß überschreiten. Als Gegengewicht gegen all dies dient mir die freudige Erhebung der Seele bei der Erinnerung an die zwischen uns gepflegten Gespräche. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Es ist der gepriesene Festtag und zugleich der letzte Tag meines Lebens, an dem ich diese Zeilen schreibe. Harnzwang und Dysenterie haben sich bei mir eingestellt mit Schmerzen, die jedes erdenkliche Maß überschreiten. Als Gegengewicht gegen all dies dient mir die freudige Erhebung der Seele bei der Erinnerung an die zwischen uns gepflegten Gespräche.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Es ist der gepriesene Festtag und zugleich der letzte Tag meines Lebens, an dem ich diese Zeilen schreibe. Harnzwang und Dysenterie haben sich bei mir eingestellt mit Schmerzen, die jedes erdenkliche Maß überschreiten. Als Gegengewicht gegen all dies dient mir die freudige Erhebung der Seele bei der Erinnerung an die zwischen uns gepflegten Gespräche. | {{#if:  |
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Epikur hat sich mehrfach zum Thema Tod und Sterben geäußert:

  • „Ein jeder scheidet aus dem Leben, als sei er gerade geboren.“<ref>Epikur: Sprüche in: Briefe, Sprüche, Werkfragmente</ref>
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}:<ref>Epikur: Hauptlehrsätze ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), 2 und Brief an Menoikeus, 125</ref>
    „Der Tod berührt uns nicht.“
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}:<ref>Epikur: Brief an Menoikeus, 125</ref>
    „Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.“

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„Das Gute ist schwer (zu erreichen).“

Zitat aus dem Dialog Der Staat, in dem Platon zu seinem älteren Bruder Glaukon sagt:<ref>Politeia, 4,435</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Es kommt mir gar nicht vor, als wäre sie unbedeutend, entgegnete er, denn vielleicht, o Sokrates, ist wahr, was man zu sagen pflegt, daß das Schöne schwer ist.
Es sieht so aus, versetzte ich. Und wisse nur, Glaukon, wie mir es vorkommt, werden wir auf solchen Wegen, wie wir sie gegenwärtig in den Untersuchungen wandeln, genau dies nimmermehr erfassen, denn ein anderer, größerer und längerer Weg ist es, der hierzu führt, vielleicht indessen steht es im richtigen Verhältnisse zu dem vorher Gesagten und Untersuchten.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Es kommt mir gar nicht vor, als wäre sie unbedeutend, entgegnete er, denn vielleicht, o Sokrates, ist wahr, was man zu sagen pflegt, daß das Schöne schwer ist.
Es sieht so aus, versetzte ich. Und wisse nur, Glaukon, wie mir es vorkommt, werden wir auf solchen Wegen, wie wir sie gegenwärtig in den Untersuchungen wandeln, genau dies nimmermehr erfassen, denn ein anderer, größerer und längerer Weg ist es, der hierzu führt, vielleicht indessen steht es im richtigen Verhältnisse zu dem vorher Gesagten und Untersuchten.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Es kommt mir gar nicht vor, als wäre sie unbedeutend, entgegnete er, denn vielleicht, o Sokrates, ist wahr, was man zu sagen pflegt, daß das Schöne schwer ist.
Es sieht so aus, versetzte ich. Und wisse nur, Glaukon, wie mir es vorkommt, werden wir auf solchen Wegen, wie wir sie gegenwärtig in den Untersuchungen wandeln, genau dies nimmermehr erfassen, denn ein anderer, größerer und längerer Weg ist es, der hierzu führt, vielleicht indessen steht es im richtigen Verhältnisse zu dem vorher Gesagten und Untersuchten. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Es kommt mir gar nicht vor, als wäre sie unbedeutend, entgegnete er, denn vielleicht, o Sokrates, ist wahr, was man zu sagen pflegt, daß das Schöne schwer ist.
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   #if: Es kommt mir gar nicht vor, als wäre sie unbedeutend, entgegnete er, denn vielleicht, o Sokrates, ist wahr, was man zu sagen pflegt, daß das Schöne schwer ist.

Es sieht so aus, versetzte ich. Und wisse nur, Glaukon, wie mir es vorkommt, werden wir auf solchen Wegen, wie wir sie gegenwärtig in den Untersuchungen wandeln, genau dies nimmermehr erfassen, denn ein anderer, größerer und längerer Weg ist es, der hierzu führt, vielleicht indessen steht es im richtigen Verhältnisse zu dem vorher Gesagten und Untersuchten. | {{#if: |

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Dieser Satz ist auch überliefert durch Plutarchs Schrift über die Erziehung<ref>Plutarch: Erziehung, Kap. 9</ref> und wird bei Erasmus von Rotterdam mit „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“<ref>Erasmus von Rotterdam: Adagiorum chiliades, 2.1.12</ref> ins Lateinische übersetzt. Eine Variante ist „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“.

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Datei:Pittacos Louvre Ma 3572.jpg
Pittakos
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„Es ist schwer, edelmütig zu werden.“

Ausspruch des Tyrannen Pittakos von Mytilene auf Lesbos, eines der Sieben Weisen, dem der Dichter Simonides von Keos entgegnet, es sei nicht schwer, edel zu werden, sondern es zu sein.

Im Dialog Protagoras lässt Platon Sokrates Folgendes äußern:<ref>Platon: Protagoras 344a; zitiert nach Platon: Sämtliche Werke. Band 1, Berlin 1940, S. 55–129, hier S. 102 (Vorlage:Zeno.org. Hervorhebungen von dort übernommen).</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Laßt es uns also alle mit einander darauf ansehen, ob ich recht habe: Gleich der Anfang dieses Gedichtes würde ja widersinnig erscheinen, wenn er bloß sagen wollte, es sei schwierig, ein braver Mann zu werden, und dann dennoch jenes Wohl gesetzt hätte. Denn dasselbe ist offenbar ganz zwecklos eingeschoben, wenn man nicht annimmt, Simonides trete damit gleichsam streitend gegen den Ausspruch des Pittakos auf. Indem nämlich Pittakos sagt: Schwer ist es, ein braver Mann zu sein, erklärt er dagegen: Nein, aber wohl es zu werden, Pittakos, ist in Wahrheit schwer; denn nicht muß man verbinden in Wahrheit werden ein braver Mann, und nicht hierauf bezieht er das in Wahrheit, als wenn es einige gäbe, die wirklich brav, und andere, die es auch, aber nicht in Wirklichkeit sind; denn das wäre offenbar abgeschmackt und des Simonides nicht würdig; sondern man muß eine Versetzung des in Wahrheit im Gedichte annehmen, so daß wir den Ausspruch des Pittakos uns etwa so denken, als ob dieser selbst redete und Simonides ihm antwortete, indem der erstere sagte: O Menschen, schwer ist es, wacker zu sein, und der letztere ihm erwiderte: Pittakos, du hast Unrecht, denn nicht es zu sein, aber wohl zu werden ein wackerer Mann, an Haupt und Gliedern und Geiste kraftvoll, der jeglichen Tadels bar und ledig ist, ist in Wahrheit schwer.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Laßt es uns also alle mit einander darauf ansehen, ob ich recht habe: Gleich der Anfang dieses Gedichtes würde ja widersinnig erscheinen, wenn er bloß sagen wollte, es sei schwierig, ein braver Mann zu werden, und dann dennoch jenes Wohl gesetzt hätte. 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   #if: Laßt es uns also alle mit einander darauf ansehen, ob ich recht habe: Gleich der Anfang dieses Gedichtes würde ja widersinnig erscheinen, wenn er bloß sagen wollte, es sei schwierig, ein braver Mann zu werden, und dann dennoch jenes Wohl gesetzt hätte. Denn dasselbe ist offenbar ganz zwecklos eingeschoben, wenn man nicht annimmt, Simonides trete damit gleichsam streitend gegen den Ausspruch des Pittakos auf. Indem nämlich Pittakos sagt: Schwer ist es, ein braver Mann zu sein, erklärt er dagegen: Nein, aber wohl es zu werden, Pittakos, ist in Wahrheit schwer; denn nicht muß man verbinden in Wahrheit werden ein braver Mann, und nicht hierauf bezieht er das in Wahrheit, als wenn es einige gäbe, die wirklich brav, und andere, die es auch, aber nicht in Wirklichkeit sind; denn das wäre offenbar abgeschmackt und des Simonides nicht würdig; sondern man muß eine Versetzung des in Wahrheit im Gedichte annehmen, so daß wir den Ausspruch des Pittakos uns etwa so denken, als ob dieser selbst redete und Simonides ihm antwortete, indem der erstere sagte: O Menschen, schwer ist es, wacker zu sein, und der letztere ihm erwiderte: Pittakos, du hast Unrecht, denn nicht es zu sein, aber wohl zu werden ein wackerer Mann, an Haupt und Gliedern und Geiste kraftvoll, der jeglichen Tadels bar und ledig ist, ist in Wahrheit schwer. | {{#if:  |
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Datei:Diomedes Glaucus MAR Gela.jpg
Diomedes und Glaukos tauschen die Waffen
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„Bronze gegen Gold“

Beispiel für einen ungleichen Tausch aus der Ilias. Der auf Seiten der Trojaner kämpfende Heerführer Glaukos entdeckte auf dem Schlachtfeld vor Troja den griechischen Vorkämpfer Diomedes und beschloss, die einst von ihren Großvätern geschlossene Gastfreundschaft durch den Tausch von Gastgeschenken zu bekräftigen. Zeus aber verwirrte Glaukos, so dass er mit Diomedes seine goldenen Waffen gegen dessen bronzene tauschte. Seine eigenen Waffen waren aber hundert Rinder wert, die Waffen des Diomedes jedoch nur neun Rinder:<ref>Homer, Ilias 6,230–236; Übersetzung von Johann Heinrich Voß</ref> <poem lang="grc" style="margin-left:1.6em; display:inline-block; vertical-align:top;"> ἔνθ' αὖτε Γλαύκῳ Κρονίδης φρένας ἐξέλετο Ζεύς, ὃς πρὸς Τυδεΐδην Διομήδεα τεύχε' ἄμειβε χρύσεα χαλκείων, ἑκατόμβοι' ἐννεαβοίων. </poem> <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic; display:inline-block; vertical-align:top;"> Doch den Glaukos erregte Zeus, daß er ohne Besinnung Gegen den Held Diomedes die Rüstungen, goldne mit ehrnen, Wechselte, hundert Farren sie wert, neun Farren die andern. </poem>

Das Beispiel wird zitiert mit Bezug auf einen ungleichen Tausch: „Gold gegen Bronze“ oder „Bronze gegen Gold“.

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Datei:Bradypodion damaranum1.jpg
Chamäleon
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„wechselhafter als ein Chamäleon“

Die Chamäleons ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, wörtlich „Erdlöwe“) galten auch im antiken Griechenland als Sinnbild der Unbeständigkeit. Sprichwörtlich ist das Chamäleon als Begriff für Personen, die es verstehen, sich jeder Umgebung anzupassen.

Der Farbwechsel dient aber nicht in erster Linie der Tarnung, sondern vor allem zur Kommunikation mit Artgenossen. Die Bereitschaft zur Balz wird z. B. oft von auffälligeren Farben und Mustern begleitet. Die Färbung hängt zudem von äußeren Faktoren wie Tageszeit oder Temperatur ab. Um die Farbe zu wechseln, verwenden die Tiere kleinste Muskeln, die darunter liegende Farbpigmente freilegen bzw. überdecken können.

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Eine Hand wäscht die andere.“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Redewendung für „gegenseitige Unterstützung ist hilfreich“, meist mit negativer Konnotation.

Sie ist zuerst bei Epicharmus (5. Jahrhundert v. Chr.) zu finden und von Platon überliefert:<ref>DK 23, B 30; vergleiche {{#if:DielsHermannKranzWaltherDieFragmenteDerVorsokratikerBandI1960

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  }}, auch Übersetzung (Hermann Diels).</ref>

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}}

Von Menander (4. Jahrhundert v. Chr.) ist folgende Variante überliefert:<ref name="Men.Mon.543">Menander, Monosticha 543; vergleiche Menander: Monosticha - Sententiae (Gnomai), Buchstabe Vorlage:Grek, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Χεὶρ χεῖρα νίπτει, δάκτυλοι δὲ δακτύλους.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|Χεὶρ χεῖρα νίπτει, δάκτυλοι δὲ δακτύλους.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Χεὶρ χεῖρα νίπτει, δάκτυλοι δὲ δακτύλους. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Χεὶρ χεῖρα νίπτει, δάκτυλοι δὲ δακτύλους.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Cheir cheira niptei, daktyloi de daktylous.Eine Hand wäscht die andere, die Finger waschen Finger. || }}

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„Cheir cheira niptei, daktyloi de daktylous.“{{#if: Eine Hand wäscht die andere, die Finger waschen Finger. || }}

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„Eine Hand wäscht die andere, die Finger waschen Finger.“{{#if: || }}

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Lateinisch (hier werden die Finger zuerst genannt.):<ref name="Men.Mon.543" />

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„{{{Latn}}}“{{#if: Finger wäscht Finger und Hand wäscht Hand. || }}

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„Finger wäscht Finger und Hand wäscht Hand.“{{#if: || }}

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„chthonische Götter“

Chthonische Götter sind erdverbundene Gottheiten ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}: „Erde, Erdboden“), die einen geringeren Rang einnehmen als die zwölf olympischen Götter.

Der Altphilologe Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff schreibt in seiner Abhandlung Die erste Rede des Antiphon:<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Aber die Erinyen sind die Vollstrecker des Willens der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, so weit diese des Rechtes walten, und uns ist ihre Nennung bezeichnender. Wissen wir doch, dass gegen die Gattenmörderin Klytaimnestra die Erinyen nicht eingeschritten sind, dass aber den Orestes die Erinyen des Vaters zur Rache ebenso jagten, wie die der Mutter nach vollbrachter That.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Aber die Erinyen sind die Vollstrecker des Willens der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, so weit diese des Rechtes walten, und uns ist ihre Nennung bezeichnender. Wissen wir doch, dass gegen die Gattenmörderin Klytaimnestra die Erinyen nicht eingeschritten sind, dass aber den Orestes die Erinyen des Vaters zur Rache ebenso jagten, wie die der Mutter nach vollbrachter That.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Aber die Erinyen sind die Vollstrecker des Willens der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, so weit diese des Rechtes walten, und uns ist ihre Nennung bezeichnender. Wissen wir doch, dass gegen die Gattenmörderin Klytaimnestra die Erinyen nicht eingeschritten sind, dass aber den Orestes die Erinyen des Vaters zur Rache ebenso jagten, wie die der Mutter nach vollbrachter That. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Aber die Erinyen sind die Vollstrecker des Willens der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, so weit diese des Rechtes walten, und uns ist ihre Nennung bezeichnender. Wissen wir doch, dass gegen die Gattenmörderin Klytaimnestra die Erinyen nicht eingeschritten sind, dass aber den Orestes die Erinyen des Vaters zur Rache ebenso jagten, wie die der Mutter nach vollbrachter That.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Aber die Erinyen sind die Vollstrecker des Willens der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, so weit diese des Rechtes walten, und uns ist ihre Nennung bezeichnender. Wissen wir doch, dass gegen die Gattenmörderin Klytaimnestra die Erinyen nicht eingeschritten sind, dass aber den Orestes die Erinyen des Vaters zur Rache ebenso jagten, wie die der Mutter nach vollbrachter That. | {{#if:  |
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Datei:1543,Visalius'OpticChiasma.jpg
Chiasma opticum
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„optische Kreuzung“

Mit der latinisierten Bezeichnung {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, wird die Sehnervenkreuzung der Sehnerven vom rechten und linken Auge beschrieben.

Im {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} kreuzen die Nervenfasern jeweils der nasenwärts gelegenen Sinneszellen der Netzhaut zur gegenüberliegenden Großhirnhälfte. Dadurch bekommt die rechte Hirnhälfte nur Seheindrücke der linken Gesichtsfeldhälften zur Verarbeitung und umgekehrt.

Der Begriff Chiasma, deutsch „Kreuzung“, leitet sich von Form und Namen des griechischen Buchstaben Chi ab.

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
Vorlage:lang|flat}}
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„tausend Jahre sind wie ein Tag“

Zitat aus Psalm 90 nach der griechischen Septuaginta-Übersetzung des Alten Testaments:<ref>hier Psalm 89, vergleiche Bibelwissenschaft.de: Psalm 89 – Septuaginta (LXX) (griechisch)</ref><ref>Psalm 90 – Einheitsübersetzung (EUE)</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|ὅτι χίλια ἔτη ἐν ὀφθαλμοῖς σου ὡς ἡ ἡμέρα ἡ ἐχθές, ἥτις διῆλθεν, καὶ φυλακὴ ἐν νυκτί.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|ὅτι χίλια ἔτη ἐν ὀφθαλμοῖς σου ὡς ἡ ἡμέρα ἡ ἐχθές, ἥτις διῆλθεν, καὶ φυλακὴ ἐν νυκτί.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| ὅτι χίλια ἔτη ἐν ὀφθαλμοῖς σου ὡς ἡ ἡμέρα ἡ ἐχθές, ἥτις διῆλθεν, καὶ φυλακὴ ἐν νυκτί. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|ὅτι χίλια ἔτη ἐν ὀφθαλμοῖς σου ὡς ἡ ἡμέρα ἡ ἐχθές, ἥτις διῆλθεν, καὶ φυλακὴ ἐν νυκτί.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der Tag, der gestern vergangen ist, wie eine Wache in der Nacht. || }}

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|

„{{{Latn}}}“{{#if: Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der Tag, der gestern vergangen ist, wie eine Wache in der Nacht. || }}

}}{{#if: Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der Tag, der gestern vergangen ist, wie eine Wache in der Nacht.

|

„Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der Tag, der gestern vergangen ist, wie eine Wache in der Nacht.“{{#if: || }}

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}}

Im neutestamentlichen 2. Brief des Petrus wird darauf Bezug genommen, wenn es heißt:<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Chiliasmus bezeichnet den Glauben an die Wiederkunft Jesu Christi und das Aufrichten seines tausend Jahre währenden Reichs, manchmal mit Israel als Weltmacht. Der Begriff wird auch als Bezeichnung für den Glauben an das nahe Ende der Welt verwendet. Als Christus 1000 n. Chr. nicht erschien, wurde es notwendig, die Dauer der tausend Jahre allegorisch aufzufassen.

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„Mäntel und Leibröcke“

Wendung, die Homer oft – in der Form „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ – verwendet, wenn er die Kleidung der griechischen Soldaten vor Troja beschreibt:

  • Die {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} entspricht der römischen Toga.
  • Der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} entspricht der römischen Tunika.

Beide zusammen sind der Hintergrund für das deutsche Sprichwort „Das Hemd ist mir näher als der Rock.“ Das lateinische Äquivalent dafür ist: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“

Der Humanist Erasmus von Rotterdam schreibt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia dazu erläuternd:<ref name="Adagia72">Erasmus von Rotterdam: Ausgewählte Schriften, Band 7. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1972.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Bei Plautus im Trinummus steht die sprichwörtliche Metapher: Die Tunica ist mir näher als das Pallium. Damit ist gemeint, daß wir den einen von unseren Freunden mehr, den anderen weniger verpflichtet sind und daß nicht alle den gleichen Anspruch auf unsere Hilfe haben.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Bei Plautus im Trinummus steht die sprichwörtliche Metapher: Die Tunica ist mir näher als das Pallium. Damit ist gemeint, daß wir den einen von unseren Freunden mehr, den anderen weniger verpflichtet sind und daß nicht alle den gleichen Anspruch auf unsere Hilfe haben.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Bei Plautus im Trinummus steht die sprichwörtliche Metapher: Die Tunica ist mir näher als das Pallium. Damit ist gemeint, daß wir den einen von unseren Freunden mehr, den anderen weniger verpflichtet sind und daß nicht alle den gleichen Anspruch auf unsere Hilfe haben. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Bei Plautus im Trinummus steht die sprichwörtliche Metapher: Die Tunica ist mir näher als das Pallium. Damit ist gemeint, daß wir den einen von unseren Freunden mehr, den anderen weniger verpflichtet sind und daß nicht alle den gleichen Anspruch auf unsere Hilfe haben.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Weiter erklärt Erasmus die antike Rangordnung der Verpflichtungen, wie sie Gellius aufführt:<ref>Aulus Gellius, 5. Buch, Kap. 13.</ref>

  1. Eltern
  2. Mündel
  3. Klienten
  4. Gastfreunde
  5. Bluts- und Anverwandte.

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Datei:Chirho.jpg
Christusmonogramm Chi-Rho auf einer römischen Münze aus dem 4. Jahrhundert
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Chi-Rho

Das Christusmonogramm {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} oder Konstantinische Kreuz ist nach dem Kreuz und dem Fisch ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) das am häufigsten verwendete Symbol für Jesus Christus, besonders in der Spätantike.

Zum christlichen Symbol wurde das Christusmonogramm, weil die Ligatur {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} die ersten beiden Buchstaben des Wortes {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Christus“) verbindet. Die Laute „Ch“ und „R“ werden im Griechischen durch die Buchstaben Vorlage:Grek (Chi) und Vorlage:Grek (Rho) repräsentiert, die mit den lateinischen Buchstaben X und P optisch identisch sind.

Siehe auch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („JES[US]“) und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („ICHThYS“).

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Man muss sagen und denken, dass etwas ist.“

Zitat aus den Fragmenten des Philosophen Parmenides von Elea.<ref>Fragment DK 28, B 6; vergleiche {{#if:DielsHermannKranzWaltherDieFragmenteDerVorsokratikerBandI1960

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Das einzige Werk des Parmenides ist ein Lehrgedicht, das unter dem Titel Über das Sein bekannt geworden ist, sich allerdings nur in wenigen Fragmenten erhalten hat. Der gängigen Interpretation zufolge ging es Parmenides darum, die Alltagswahrnehmung der Welt als eine Scheinwahrheit aufzudecken.

Das Seiende ist der Hauptbegriff der parmenideischen Philosophie. Theophrast hat dies folgendermaßen zusammengefasst:<ref>Zitiert nach Parmenides als Vertreter der vorsokratischen Philosophie, Navicula Bacchi (Egon Gottwein).</ref>

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Das Seiende muss daher ewig sein, denn das Seiende kann nicht aus dem Nichtseienden entstanden sein.

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Datei:Christos anesti 01.JPG
flat}}) in der Osternacht
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Polytonisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
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„Christus ist auferstanden!“

In Griechenland üblicher Ostergruß, den man sich in der Osternacht und am Ostersonntag zuruft. Die Antwort darauf ist:

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Polytonisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
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„Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Der Priester bemüht sich, den entscheidenden Satz „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ pünktlich um Mitternacht zu singen, und wird dabei oft von Knallkörpern unterbrochen.

Martin Pristl beschreibt die Osternacht in Gebrauchsanweisung für Griechenland so:<ref>Martin Pristl: Gebrauchsanweisung für Griechenland. München, Zürich: Piper-Verlag, 1996. ISBN 3-492-04985-0</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Die Vorsänger sind selten Punkt Mitternacht mit der Liturgie zu Ende, sehen auf die Uhr (23.45 Uhr, noch Samstag also), schielen zum Popen, der ebenfalls einen Blick auf die Uhr wirft, dann mit den Achseln zuckt und dem Kirchendiener das verabredete Zeichen gibt, worauf dieser nach und nach die elektrischen Sicherungen herausdreht. Nach einigen Sekunden Dunkelheit – jetzt herrscht wirklich Stille – klickt ein Feuerzeug, und der Pope entzündet die Osterkerze: Christós anésti! schallt es vom Altar, Christus ist auferstanden! Die Kirchenglocken beginnen zu läuten, die Kerzen werden nach und nach entzündet. Man umarmt sich gegenseitig, küßt sich, wiederholt Christós anésti und antwortet gleich selbst Alithós anésti – Wahrhaftig, er ist auferstanden.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Die Vorsänger sind selten Punkt Mitternacht mit der Liturgie zu Ende, sehen auf die Uhr (23.45 Uhr, noch Samstag also), schielen zum Popen, der ebenfalls einen Blick auf die Uhr wirft, dann mit den Achseln zuckt und dem Kirchendiener das verabredete Zeichen gibt, worauf dieser nach und nach die elektrischen Sicherungen herausdreht. Nach einigen Sekunden Dunkelheit – jetzt herrscht wirklich Stille – klickt ein Feuerzeug, und der Pope entzündet die Osterkerze: Christós anésti! schallt es vom Altar, Christus ist auferstanden! Die Kirchenglocken beginnen zu läuten, die Kerzen werden nach und nach entzündet. Man umarmt sich gegenseitig, küßt sich, wiederholt Christós anésti und antwortet gleich selbst Alithós anésti – Wahrhaftig, er ist auferstanden.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Die Vorsänger sind selten Punkt Mitternacht mit der Liturgie zu Ende, sehen auf die Uhr (23.45 Uhr, noch Samstag also), schielen zum Popen, der ebenfalls einen Blick auf die Uhr wirft, dann mit den Achseln zuckt und dem Kirchendiener das verabredete Zeichen gibt, worauf dieser nach und nach die elektrischen Sicherungen herausdreht. Nach einigen Sekunden Dunkelheit – jetzt herrscht wirklich Stille – klickt ein Feuerzeug, und der Pope entzündet die Osterkerze: Christós anésti! schallt es vom Altar, Christus ist auferstanden! Die Kirchenglocken beginnen zu läuten, die Kerzen werden nach und nach entzündet. Man umarmt sich gegenseitig, küßt sich, wiederholt Christós anésti und antwortet gleich selbst Alithós anésti – Wahrhaftig, er ist auferstanden. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Die Vorsänger sind selten Punkt Mitternacht mit der Liturgie zu Ende, sehen auf die Uhr (23.45 Uhr, noch Samstag also), schielen zum Popen, der ebenfalls einen Blick auf die Uhr wirft, dann mit den Achseln zuckt und dem Kirchendiener das verabredete Zeichen gibt, worauf dieser nach und nach die elektrischen Sicherungen herausdreht. Nach einigen Sekunden Dunkelheit – jetzt herrscht wirklich Stille – klickt ein Feuerzeug, und der Pope entzündet die Osterkerze: Christós anésti! schallt es vom Altar, Christus ist auferstanden! Die Kirchenglocken beginnen zu läuten, die Kerzen werden nach und nach entzündet. Man umarmt sich gegenseitig, küßt sich, wiederholt Christós anésti und antwortet gleich selbst Alithós anésti – Wahrhaftig, er ist auferstanden.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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   #if: Die Vorsänger sind selten Punkt Mitternacht mit der Liturgie zu Ende, sehen auf die Uhr (23.45 Uhr, noch Samstag also), schielen zum Popen, der ebenfalls einen Blick auf die Uhr wirft, dann mit den Achseln zuckt und dem Kirchendiener das verabredete Zeichen gibt, worauf dieser nach und nach die elektrischen Sicherungen herausdreht. Nach einigen Sekunden Dunkelheit – jetzt herrscht wirklich Stille – klickt ein Feuerzeug, und der Pope entzündet die Osterkerze: Christós anésti! schallt es vom Altar, Christus ist auferstanden! Die Kirchenglocken beginnen zu läuten, die Kerzen werden nach und nach entzündet. Man umarmt sich gegenseitig, küßt sich, wiederholt Christós anésti und antwortet gleich selbst Alithós anésti – Wahrhaftig, er ist auferstanden. | {{#if:  |
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Das Osterfest ist in der Orthodoxen Kirche das Hauptfest und wird gewöhnlich nach jüdischem Vorbild {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (Aussprache Pas-cha) genannt. Weil die Feste nach dem alten Julianischen Kalender begangen werden, fällt es nur alle paar Jahre mit dem westlichen Osterfest zusammen; meist wird es ein bis fünf Wochen später gefeiert (siehe Osterdatum).

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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„Viele Jahre!“

Dieser neugriechische Gruß wird, um den aktuellen Anlass ergänzt, zu jeder Festlichkeit, sei es nun Neujahr, Ostern oder Geburtstag, gewünscht:

  • „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Alles Gute zum neuen Jahr!“)
  • „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Frohe Ostern!“)
  • „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Herzliche Gluckwunsche! Viele und glückliche Jahre!“)
  • „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!“)

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„Die Zeit verdunkelt alles, gibt es dem Vergessen preis.“

Sentenz aus den Monosticha des Dichters Menander.<ref name="Men.Mon.545">Menander, Monosticha 545; vergleiche Menander: Monosticha - Sententiae (Gnomai), Buchstabe Vorlage:Grek, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref>

Lateinisch lautet der Satz:<ref name="Men.Mon.545" /> „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
„goldene Berge versprechen“

Diese Redewendung geht wie die lateinische Entsprechung „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ womöglich auf Goldvorkommen in den „goldenen Bergen“ des alten Persien zurück. Diese aber waren so weit entfernt, dass ein solches Versprechen nicht eingelöst werden konnte.<ref>Erasmus von Rotterdam, Adagia 1,9,15</ref>

Der Humanist Erasmus von Rotterdam schreibt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia:<ref name="Adagia72" />

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Eine sprichwörtliche Hyperbel dafür, daß jemand großartige Versprechungen macht und die herrlichsten Dinge in Aussicht stellt. Es leitet sich vom Größenwahn der Perser her, die wegen ihrer Goldminen mit goldenen Bergen prahlten.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Eine sprichwörtliche Hyperbel dafür, daß jemand großartige Versprechungen macht und die herrlichsten Dinge in Aussicht stellt. Es leitet sich vom Größenwahn der Perser her, die wegen ihrer Goldminen mit goldenen Bergen prahlten.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Eine sprichwörtliche Hyperbel dafür, daß jemand großartige Versprechungen macht und die herrlichsten Dinge in Aussicht stellt. Es leitet sich vom Größenwahn der Perser her, die wegen ihrer Goldminen mit goldenen Bergen prahlten. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Eine sprichwörtliche Hyperbel dafür, daß jemand großartige Versprechungen macht und die herrlichsten Dinge in Aussicht stellt. Es leitet sich vom Größenwahn der Perser her, die wegen ihrer Goldminen mit goldenen Bergen prahlten.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Weiter schreibt Erasmus:

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   #if: Apuleius im ersten Teil seiner Apologie: Wenn sich einer nur aus Habsucht arm fühlt und bei allem Gewinst nie genug bekommen kann, den werden auch goldene Berge nicht zufriedenstellen. Der hl. Hieronymus gegen Rufinus: Goldene Berge hast du versprochen, und was bekommt man von deinen Schätzen? Nicht einmal einen braunen Heller. | {{#if:  |
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„goldenes Zeitalter“
Lateinisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Das Goldene Zeitalter bezeichnet eine als Idealzustand betrachtete Urphase der Menschheitsgeschichte. Der Mythos wird erstmals vom Dichter Hesiod erwähnt. Dieser schildert in Werke und Tage (109 ff.) die Zeit des Goldenen Geschlechts der Sterblichen, in welcher der Gott Kronos (der Vater des Zeus) herrschte. Damals lebten die Menschen in Frieden, sorglos wie Götter, ihre Körper alterten nicht, ihr Tod war ein Einschlafen, und sie genossen ihre Festlichkeiten. Hauptmerkmal dieses Zeitalters war, dass die Erde von sich aus alle benötigte Nahrung reichlich hervorbrachte.

Eine alternative lateinische Bezeichnung war „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Herrschaft Saturns, der mit Kronos identifiziert wurde).

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„Die nach Gold suchen, graben viel Erde um und finden nur wenig.“

Zitat von Heraklit,<ref>Fragment DK 22, B 22; vergleiche {{#if:DielsHermannKranzWaltherDieFragmenteDerVorsokratikerBandI1960

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  }}.</ref> das der frühchristliche Theologe Clemens von Alexandria verwendete und somit überlieferte.<ref>Clemens von Alexandria, Stromateis IV 4,2; vergleiche Digitalisat (Bibliothek der Kirchenväter)</ref>

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Datei:Golden Horn and Sultanahmet.jpg
Goldenes Horn
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Goldenes Horn

Das Goldene Horn ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=tr|SCRIPTING=Latn|SERVICE=türkisch}}) ist eine langgezogene, ähnlich einem Horn gebogene Bucht des Bosporus in Istanbul und begrenzt gemeinsam mit dem Marmarameer die südlich von ihm gelegene Halbinsel, auf der der historische Kern der Stadt liegt. Während des Byzantinischen Reichs war das Goldene Horn der wichtigste Hafen der Stadt. Am Eingang zum Horn gab es eine große Kette, die verhinderte, dass unerwünschte Schiffe hereinkamen.

Der Name hat seinen Ursprung in dem Prunk, mit dem die Herrscher des Römischen und später Oströmischen Reiches ihre Macht und ihren Reichtum zur Schau stellten.

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Datei:Entwurf einer Verfassung fuer Europa.png
Verfassungsentwurf für die Europäische Union
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„Denn wir machen Gebrauch von einer Verfassung“

Diese Worte aus der Gefallenenrede des Perikles in der Geschichte des Peloponnesischen Krieges von Thukydides auf die Toten des ersten Kriegsjahres sind der Anfang eines stolzen Satzes, der vollständig folgendermaßen lautet:<ref>Thukydides, Der Peloponnesische Krieg 2,37; vergleiche {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (griechische Wikisource)</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Χρώμεθα γὰρ πολιτείᾳ οὐ ζηλουσῃ τοὺς τῶν πέλας νόμους, παράδειγμα δὲ μᾶλλων αὐτοὶ ὄντες τισὶν ἢ μιμούμενοι ἑτέρους, καὶ ὄνομα μὲν διὰ τὸ μὴ ἐς ὀλίγους ἀλλ’ ἐς πλείονας οἰκεῖν δημοκρατία κέκληται.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|Χρώμεθα γὰρ πολιτείᾳ οὐ ζηλουσῃ τοὺς τῶν πέλας νόμους, παράδειγμα δὲ μᾶλλων αὐτοὶ ὄντες τισὶν ἢ μιμούμενοι ἑτέρους, καὶ ὄνομα μὲν διὰ τὸ μὴ ἐς ὀλίγους ἀλλ’ ἐς πλείονας οἰκεῖν δημοκρατία κέκληται.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Χρώμεθα γὰρ πολιτείᾳ οὐ ζηλουσῃ τοὺς τῶν πέλας νόμους, παράδειγμα δὲ μᾶλλων αὐτοὶ ὄντες τισὶν ἢ μιμούμενοι ἑτέρους, καὶ ὄνομα μὲν διὰ τὸ μὴ ἐς ὀλίγους ἀλλ’ ἐς πλείονας οἰκεῖν δημοκρατία κέκληται. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Χρώμεθα γὰρ πολιτείᾳ οὐ ζηλουσῃ τοὺς τῶν πέλας νόμους, παράδειγμα δὲ μᾶλλων αὐτοὶ ὄντες τισὶν ἢ μιμούμενοι ἑτέρους, καὶ ὄνομα μὲν διὰ τὸ μὴ ἐς ὀλίγους ἀλλ’ ἐς πλείονας οἰκεῖν δημοκρατία κέκληται.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Denn wir haben eine Verfassung, die sich nicht nach den Gesetzen der Nachbarn richtet; eher sind wir selbst das Vorbild für andere als dass wir uns nach anderen richten; und weil die Herrschaft nicht auf wenigen, sondern auf der Mehrheit beruht, heißt sie Demokratie. || }}

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„Denn wir haben eine Verfassung, die sich nicht nach den Gesetzen der Nachbarn richtet; eher sind wir selbst das Vorbild für andere als dass wir uns nach anderen richten; und weil die Herrschaft nicht auf wenigen, sondern auf der Mehrheit beruht, heißt sie Demokratie.“{{#if: || }}

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Diese Rede<ref>Thukydides, Der Peloponnesische Krieg 2,35–46</ref> wollte der französische Politiker Valéry Giscard d’Estaing als Präambel vor die geplante Europäische Verfassung setzen. Nach Giscard d’Estaings Willen sollte eines Tages jedes Schulkind diese Präambel deklamieren können. Doch der fehlende Gottesbezug erregte Widerspruch unter den katholisch geprägten Ländern Irland, Portugal und Polen.

Joachim Fritz-Vannahme schrieb in der Wochenzeitung Die Zeit vom 17. Juni 2004 über den Verfassungsstreit:<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Giscards schwülstiger erster Abschnitt fiel der irischen Schere jetzt ganz zum Opfer, und mit ihm der umstrittene Passus aus Thukydides’ Geschichte des Peloponnesischen Krieges: ‚Die Verfassung, die wir haben …, heißt Demokratie…‘ Ausgerechnet dem dort zitierten Perikles war weniger an der Demokratie als an seiner Rolle als Erster und Einziger in der Polis gelegen.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Giscards schwülstiger erster Abschnitt fiel der irischen Schere jetzt ganz zum Opfer, und mit ihm der umstrittene Passus aus Thukydides’ Geschichte des Peloponnesischen Krieges: ‚Die Verfassung, die wir haben …, heißt Demokratie…‘ Ausgerechnet dem dort zitierten Perikles war weniger an der Demokratie als an seiner Rolle als Erster und Einziger in der Polis gelegen.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Giscards schwülstiger erster Abschnitt fiel der irischen Schere jetzt ganz zum Opfer, und mit ihm der umstrittene Passus aus Thukydides’ Geschichte des Peloponnesischen Krieges: ‚Die Verfassung, die wir haben …, heißt Demokratie…‘ Ausgerechnet dem dort zitierten Perikles war weniger an der Demokratie als an seiner Rolle als Erster und Einziger in der Polis gelegen. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Giscards schwülstiger erster Abschnitt fiel der irischen Schere jetzt ganz zum Opfer, und mit ihm der umstrittene Passus aus Thukydides’ Geschichte des Peloponnesischen Krieges: ‚Die Verfassung, die wir haben …, heißt Demokratie…‘ Ausgerechnet dem dort zitierten Perikles war weniger an der Demokratie als an seiner Rolle als Erster und Einziger in der Polis gelegen.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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„Land des Lichts“

Mit 300& Sonnentagen und rund 3.000 Sonnenstunden im Jahr bezeichnet sich Griechenland selbst als Land des Lichts. {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Griechenland, Land des Lichts“) war auch der Titel, mit dem die griechische Sängerin Keti Garbi im Jahr 1993 beim Eurovision Song Contest antrat.

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

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„Nichts Schlechtes widerfährt dem Mann, der ledig bleibt.“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Es handelt sich um eine von vielen misogynen Sentenzen aus den Monosticha des Komödiendichters Menander,<ref>Menander, Monosticha 541; vergleiche Menander: Monosticha - Sententiae (Gnomai), Buchstabe Vorlage:Grek, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref> für den die Ehe ein notwendiges Übel ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) war. Letzterer Begriff wurde als „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ins Lateinische übernommen.

Einzelnachweise

<references/>

{{safesubst:#ifeq:0|10| {{#switch: Liste griechischer Phrasen/Chi |Navigationsleiste|NaviBlock|0=|#default= Vorlage:Templatetransclusioncheck Vorlage:Dokumentation/ruler }}}}Vorlage:Klappleiste/Anfang {{#if:

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Α, α | Β, β | Γ, γ | Δ, δ | Ε, ε | Ζ, ζ | Η, η | Θ, θ | Ι, ι | Κ, κ | Λ, λ | Μ, μ | Ν, ν | Ξ, ξ | Ο, ο | Π, π | Ρ, ρ | Σ, σ | Τ, τ | Υ, υ | Φ, φ | Χ, χ | Ψ, ψ | Ω, ω }} Vorlage:Klappleiste/Ende