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Liste griechischer Phrasen/Gamma

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Α, α | Β, β | Γ, γ | Δ, δ | Ε, ε | Ζ, ζ | Η, η | Θ, θ | Ι, ι | Κ, κ | Λ, λ | Μ, μ | Ν, ν | Ξ, ξ | Ο, ο | Π, π | Ρ, ρ | Σ, σ | Τ, τ | Υ, υ | Φ, φ | Χ, χ | Ψ, ψ | Ω, ω }} Vorlage:Klappleiste/Ende

Datei:GAMMA (capital and small).png
Gamma

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Flagge Griechenlands
Datei:Flag of Greece (1828-1978).svg
Nationalflagge 1822–1969 und 1975–1978
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„die Blauweiße“

Umgangssprachliche Bezeichnung für die Flagge Griechenlands, die offiziell {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} genannt wird. Ein anderer Name ist {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, das ebenso mit „die Blauweiße“ zu übersetzen ist (vergleiche Cyan).

Die häufigste Auslegung ist, dass die Farben Blau und Weiß für Himmel und Meeresschaum stehen. Eine andere besagt, das Weiß stehe für die Reinheit des Kampfes der Unabhängigkeit. Das Kreuz steht für die christliche Tradition. Ursprünglich wurde nur die Version mit dem Kreuz in der Mitte verwendet, später kam die Streifenflagge als Seeflagge hinzu. Aufgrund der Bedeutung der Seefahrt für Griechenland wurde diese auch die Staatsflagge.

Die Farben lassen sich bis in das byzantinische Kaiserreich zurückführen. Sie waren die Farben des griechischen Freiheitskampfes. Das Blau variierte. Während der Zeit des Wittelsbacher-Königs Otto I. wurde ein Mittelblau bayrischen Ursprungs verwendet. Die Militärjunta setzte ein sehr dunkles Blau ein. Im modernen Flaggengesetz ist von einem Hellblau die Rede.

Die neun Streifen sollen für die neun Silben des Nationalmottos {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Freiheit oder Tod!“) stehen.

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„Hallo!“, „Tschüs!“

Neugriechische Grußformel, die sich herleitet aus {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Gesundheit“, vergleiche Hygiene) und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („dein[e]“). {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#ifeq: 1 | 0

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}}) bedeutet „hallo“. Spricht man zu mehreren Personen (bzw. zu jemandem, den man siezt), so lautet es {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#ifeq: 1 | 0

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| }} Anhören?/

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}}). Gleich als Nächstes kommt nach der Begrüßung nicht die Frage nach dem Befinden des Gegenübers, sondern:

„Was gibt es Neues?“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})

Die Formel {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „unser“) bedeutet Prost und wird beim Anstoßen benutzt.

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Weltkarte des Herodot
Datei:Hecataeus world map-de.svg
Weltkarte des Hekataios
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„Ich lache, wenn ich sie ihre Erdkarten zeichnen sehe.“

Mit diesen Worten amüsiert sich Herodot in seinen Historien über die Weltkarten seiner Zeitgenossen. Im Kontext mit der Beschreibung Persiens und Asiens schreibt er:<ref>Historien des Herodot 4,36</ref>

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„Ich lache, wenn ich sie ihre Erdkarten zeichnen sehe, viele Leute schon, von denen aber keiner die Sache vernünftig zu erklären weiß: sie zeichnen Okeanos, wie er rings um die Erde fließt, die kreisrund ist, wie mit einem Zirkel gestaltet, und Asien machen sie gleich groß wie Europa.“{{#if: || }}

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Für Herodot stand es außer Frage, dass Europa viel größer als Asien war.

Hekataios von Milet unternahm zahlreiche Forschungsreisen nach Europa, Asien und Ägypten. Seine geografischen Kenntnisse erlaubten es ihm, die nicht mehr erhaltene Erdkarte von Anaximander so wesentlich zu verbessern, dass antike Quellen behaupteten, „dass es ein Wunder zu nennen sei“. Er sah die Erde kreisrund mit Delphi als Mittelpunkt der Welt.

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„megarisches Gelächter“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}<ref>Erasmus von Rotterdam: Adagia, 815</ref>

Eine Art von derben Scherzen, bei denen man eher einen Freund als einen Witz opfert. Die Bewohner der attischen Hafenstadt Megara standen bei den Athenern in üblem Ruf.

Der Altphilologe Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff schreibt 1878 in seiner Abhandlung Die megarische Komödie:<ref>Die megarische Komödie, Wikisource</ref>

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„Es werde Licht!“
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„Es werde Licht!“

Dieses Zitat aus der alttestamentlichen Schöpfungsgeschichte der Genesis<ref>Genesis 1,3</ref> ist eine wörtliche Übersetzung des hebräischen {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}. Die lateinische Version ist „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“.<ref>Bibelwissenschaft.de: Genesis 1,3 – Einheitsübersetzung (EUE), Biblia Hebraica Stuttgartensia (BHS), Septuaginta (LXX), Biblia Sacra Vulgata (VUL) (deutsch, hebräisch, griechisch, lateinisch)</ref> Es steht ganz am Anfang des Alten Testaments und ist die zentrale Aussage am ersten Schöpfungstag:<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|1 Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. 2 Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. 3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. 4 Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|1 Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. 2 Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. 3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. 4 Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| 1 Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. 2 Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. 3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. 4 Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|1 Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. 2 Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. 3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. 4 Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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„Generation von ’30“

Als Generation der 30er Jahre wird eine Gruppe von Schriftstellern bezeichnet, die im Jahrzehnt zwischen 1930 und 1940 in Griechenland literarisch in Erscheinung trat, einen Bruch mit der vorangegangenen Dichtergeneration erzwang und den Modernismus in der neugriechischen Literatur etablierte.

Im Jahr 1929 veröffentlichte Giorgos Theotokás einen Essay mit dem Titel Freier Geist ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), der zum Manifest der Generation der 30er Jahre wurde.

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Datei:939b2.jpg
Phorminx
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„Werde, der du bist!“

Mahnung des Dichters Pindar, neben {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Erkenne dich selbst!“) eine der berühmten Inschriften von Delphi. Damit ist die Entwicklung der Persönlichkeit mit dem Auftrag zur Selbsterkenntnis verbunden. Adressat dieser Aufforderung war Hieron I., der Herrscher von Syrakus und Sieger im Wagenrennen bei den Pythischen Spielen in Delphi.<ref>Pindar: 2. Pythische Ode, 72; vergleiche Digitalisat Pindar, Pythian 2 (Perseus Project)</ref>

Dieser Satz wird auch von Martin Heidegger in seiner Schrift Was ist Metaphysik? zitiert.<ref>Martin Heidegger: Was ist Metaphysik?, Tübingen: 1987 (5. Auflage), S. 77</ref>

Die beiden Sätze kombiniert, bedeutet es:

„Erkenne, wer du im Kern deines Wesens bist, dann versuche es zu werden.“

Anlass des Chorliedes war der Sieg Hierons mit dem Viergespann, der kurz zuvor (etwa 475 v. Chr.) die Stadt Aitna ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) gegründet hatte. Zum König der Stadt bestellte er seinen Sohn und förderte Dichter wie Aischylos, Simonides von Keos, Bakchylides und eben Pindar. Wegen dieser Stadtgründung ließ er sich bei seinem Sieg in Delphi als Aitnaier ausrufen und Pindar erhielt den Auftrag, das Siegeslied zu dichten.

Pindar beginnt mit dem Lobpreis der Phorminx, deren Ton sogar Blitz und Adler einschläfert. Aber die mit den Göttern verfeindeten Ungeheuer versetzt sie in Angst und Schrecken.

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„Erde und Wasser“

Die Perser unter Dareios II. verlangten von den griechischen Staaten Erde und Wasser als Zeichen ihrer Unterwerfung und schickten Herolde durch ganz Griechenland, um ihre Forderungen bekanntzugeben. Ein Großteil der Griechen folgte dieser Aufforderung, sich zu unterwerfen, auch Ägina, was sich zu einem innergriechischen Konflikt ausweitete. Die Athener benutzten diesen Vorwand, um die Ägineten in Sparta des Verrats zu verklagen. In den Historien des Herodot heißt es:<ref>Historien des Herodot, 6,48-49; griechisch und deutsch zitiert nach Die Perserkriege, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|οἵ τε δὴ ἄλλοι νησιῶται διδοῦσι γῆν τε καὶ ὕδωρ Δαρείῳ καὶ δὴ καὶ Αἰγινῆται. ποιήσασι δέ σφι ταῦτα ἰθέως Ἀθηναῖοι ἐπεκέατο, δοκέοντές τε ἐπὶ σφίσι ἐπέχοντας τοὺς Αἰγινήτας δεδωκέναι ὡς ἅμα τῷ Πέρσῃ ἐπὶ σφέας στρατεύωνται, καὶ ἄσμενοι προφάσιος ἐπελάβοντο, φοιτέοντές τε ἐς τὴν Σπάρτην κατηγόρεον τῶν Αἰγινητέων τὰ πεποιήκοιεν προδόντες τὴν Ἑλλάδα.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|οἵ τε δὴ ἄλλοι νησιῶται διδοῦσι γῆν τε καὶ ὕδωρ Δαρείῳ καὶ δὴ καὶ Αἰγινῆται. ποιήσασι δέ σφι ταῦτα ἰθέως Ἀθηναῖοι ἐπεκέατο, δοκέοντές τε ἐπὶ σφίσι ἐπέχοντας τοὺς Αἰγινήτας δεδωκέναι ὡς ἅμα τῷ Πέρσῃ ἐπὶ σφέας στρατεύωνται, καὶ ἄσμενοι προφάσιος ἐπελάβοντο, φοιτέοντές τε ἐς τὴν Σπάρτην κατηγόρεον τῶν Αἰγινητέων τὰ πεποιήκοιεν προδόντες τὴν Ἑλλάδα.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| οἵ τε δὴ ἄλλοι νησιῶται διδοῦσι γῆν τε καὶ ὕδωρ Δαρείῳ καὶ δὴ καὶ Αἰγινῆται. ποιήσασι δέ σφι ταῦτα ἰθέως Ἀθηναῖοι ἐπεκέατο, δοκέοντές τε ἐπὶ σφίσι ἐπέχοντας τοὺς Αἰγινήτας δεδωκέναι ὡς ἅμα τῷ Πέρσῃ ἐπὶ σφέας στρατεύωνται, καὶ ἄσμενοι προφάσιος ἐπελάβοντο, φοιτέοντές τε ἐς τὴν Σπάρτην κατηγόρεον τῶν Αἰγινητέων τὰ πεποιήκοιεν προδόντες τὴν Ἑλλάδα. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|οἵ τε δὴ ἄλλοι νησιῶται διδοῦσι γῆν τε καὶ ὕδωρ Δαρείῳ καὶ δὴ καὶ Αἰγινῆται. ποιήσασι δέ σφι ταῦτα ἰθέως Ἀθηναῖοι ἐπεκέατο, δοκέοντές τε ἐπὶ σφίσι ἐπέχοντας τοὺς Αἰγινήτας δεδωκέναι ὡς ἅμα τῷ Πέρσῃ ἐπὶ σφέας στρατεύωνται, καὶ ἄσμενοι προφάσιος ἐπελάβοντο, φοιτέοντές τε ἐς τὴν Σπάρτην κατηγόρεον τῶν Αἰγινητέων τὰ πεποιήκοιεν προδόντες τὴν Ἑλλάδα.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Die übrigen Inselbewohner nun gaben dem Dareios Erde und Wasser, insbesondere auch die Aigineten. Kaum aber hatten sie dies getan, so waren sogleich die Athener hinter ihnen, welche meinten, die Aigineten hätten aus Feindschaft gegen sie sich dem Perser übergeben, um zusammen mit diesem sie zu bekriegen. Sie ergriffen daher gern den Vorwand und gingen nach Sparta, wo sie die Aigineten des Verrats verklagten, den sie an Hellas begangen. || }}

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„Die übrigen Inselbewohner nun gaben dem Dareios Erde und Wasser, insbesondere auch die Aigineten. Kaum aber hatten sie dies getan, so waren sogleich die Athener hinter ihnen, welche meinten, die Aigineten hätten aus Feindschaft gegen sie sich dem Perser übergeben, um zusammen mit diesem sie zu bekriegen. Sie ergriffen daher gern den Vorwand und gingen nach Sparta, wo sie die Aigineten des Verrats verklagten, den sie an Hellas begangen.“{{#if: || }}

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Athen und Sparta waren die einzigen, die sich der Forderung nach Unterwerfung widersetzten, und sie töteten die Boten sogar. Die Spartaner warfen die Boten in einen Brunnen und sagten zu ihnen:

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Nach dieser Provokation rüstete Dareios zum Krieg.

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„Ich werde alt und lerne immer noch Vieles dazu.“

Auf dieses Solon-Zitat nimmt Platon mehrfach Bezug.<ref>Solon: Elegien</ref> Es entspricht dem deutschen Sprichwort „Man lernt nie aus“ und lautet in der Kurzform:

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In seiner Schrift über das Greisenalter schreibt Marcus Tullius Cicero, der diese Worte im griechischen Original zitiert:<ref>{{#if:Marcus Tullius Cicero (Übersetzer: Raphael Kühner)|Marcus Tullius Cicero (Übersetzer: Raphael Kühner): |}}trim | cicero/greis/greis1 }}.html {{#ifeq:Cato oder Von dem Greisenalter, VIII,26|kurz|Volltext online|Cato oder Von dem Greisenalter, VIII,26{{#if:{{#invoke:Text|sentenceTerminated|Cato oder Von dem Greisenalter, VIII,26}}||}}}} im {{#ifeq:Cato oder Von dem Greisenalter, VIII,26|kurz|Projekt Gutenberg|Projekt Gutenberg-DE}}</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Ein Gleiches habe ich gethan; denn ich habe mich noch als Greis mit der Griechischen Literatur bekannt gemacht, und ich ergriff sie so gierig, als ob ich einen langwierigen Durst zu stillen wünschte, und so sind mir gerade die Dinge bekannt geworden, die ihr mich jetzt als Beispiele anführen seht.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Ein Gleiches habe ich gethan; denn ich habe mich noch als Greis mit der Griechischen Literatur bekannt gemacht, und ich ergriff sie so gierig, als ob ich einen langwierigen Durst zu stillen wünschte, und so sind mir gerade die Dinge bekannt geworden, die ihr mich jetzt als Beispiele anführen seht.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Ein Gleiches habe ich gethan; denn ich habe mich noch als Greis mit der Griechischen Literatur bekannt gemacht, und ich ergriff sie so gierig, als ob ich einen langwierigen Durst zu stillen wünschte, und so sind mir gerade die Dinge bekannt geworden, die ihr mich jetzt als Beispiele anführen seht. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Ein Gleiches habe ich gethan; denn ich habe mich noch als Greis mit der Griechischen Literatur bekannt gemacht, und ich ergriff sie so gierig, als ob ich einen langwierigen Durst zu stillen wünschte, und so sind mir gerade die Dinge bekannt geworden, die ihr mich jetzt als Beispiele anführen seht.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Er geht weiter auf den Athleten Milon ein:<ref>{{#if:Marcus Tullius Cicero (Übersetzer: Raphael Kühner)|Marcus Tullius Cicero (Übersetzer: Raphael Kühner): |}}trim | cicero/greis/greis2 }}.html {{#ifeq:Cato oder Von dem Greisenalter, IX,27|kurz|Volltext online|Cato oder Von dem Greisenalter, IX,27{{#if:{{#invoke:Text|sentenceTerminated|Cato oder Von dem Greisenalter, IX,27}}||}}}} im {{#ifeq:Cato oder Von dem Greisenalter, IX,27|kurz|Projekt Gutenberg|Projekt Gutenberg-DE}}</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Als dieser schon ein Greis war und Wettkämpfer sich auf der Rennbahn üben sah, soll er seine Arme angeschaut und weinend gesagt haben: »Ach, diese sind schon abgestorben!« Nein, nicht diese, sondern vielmehr du selbst, Schwätzer. Denn niemals bist du durch dich berühmt geworden, sondern durch deine Brust und deine Arme.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Als dieser schon ein Greis war und Wettkämpfer sich auf der Rennbahn üben sah, soll er seine Arme angeschaut und weinend gesagt haben: »Ach, diese sind schon abgestorben!« Nein, nicht diese, sondern vielmehr du selbst, Schwätzer. Denn niemals bist du durch dich berühmt geworden, sondern durch deine Brust und deine Arme.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Als dieser schon ein Greis war und Wettkämpfer sich auf der Rennbahn üben sah, soll er seine Arme angeschaut und weinend gesagt haben: »Ach, diese sind schon abgestorben!« Nein, nicht diese, sondern vielmehr du selbst, Schwätzer. Denn niemals bist du durch dich berühmt geworden, sondern durch deine Brust und deine Arme. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Als dieser schon ein Greis war und Wettkämpfer sich auf der Rennbahn üben sah, soll er seine Arme angeschaut und weinend gesagt haben: »Ach, diese sind schon abgestorben!« Nein, nicht diese, sondern vielmehr du selbst, Schwätzer. Denn niemals bist du durch dich berühmt geworden, sondern durch deine Brust und deine Arme.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Solon teilte das Leben in 12 Siebenjahres-Phasen ein. Ab dem 21. Lebensjahr beginnt die Blütezeit, mit 35 besteht der Höhepunkt der geistigen Klarheit, mit 50 Jahren dann der Höhepunkt der gesellschaftlichen Anerkennung. Im Alter von 63 Jahren beginnt der Abbau der vitalen Kräfte, doch will man an Erfahrungen zunehmen.

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Datei:Francesco Salviati 005-contrast-detail.jpg
Francesco Salviati: Haarschopf des Kairos (Ausschnitt aus einem Fresko)
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„Erkenne den rechten Zeitpunkt!“

Ausspruch des Pittakos von Mytilene.

Der Gott des günstigen Augenblicks, Kairos ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), wird mit einem kahlen Hinterkopf und einem Haarschopf an der Stirn dargestellt, an dem man den günstigen Augenblick gut fassen konnte, worauf die Redewendung „die Gelegenheit beim Schopf fassen“ zurückgeht. Wenn die Gelegenheit vorbei ist, kann man sie am kahlen Hinterkopf nicht mehr fassen.

Ausgehend davon bezeichnet man in der Psychologie die Angst, Entscheidungen zu fällen, die Situationsangst bei Nervenschwachen, als Kairophobie.

  • Lateinisch: “{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}” oder “{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}”.
  • Neugriechisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Ich ergreife eine Gelegenheit an den Haaren.“)
  • Deutsch: „Was du dem Augenblicke ausgeschlagen, | Bringt keine Ewigkeit zurück.“ (Friedrich Schiller)

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„Um diese Zeit lebte Jesus …“

Beginn des Testimonium Flavianums, das „Zeugnis“ (lateinisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) des jüdischen Historikers Flavius Josephus über Jesus von Nazaret. Es ist enthalten in dessen Antiquitates Judaicae („Jüdische Altertümer“) und wurde im Jahr 93 n. Chr. veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die erste außerchristliche Belegstelle, die Jesus erwähnt, und sie weist darauf hin, dass Josephus Kenntnisse vom frühen Christentum besaß. Im Kontext heißt es:<ref>Flavius Josephus: Antiquitates Judaicae (Jüdische Altertümer), Buch XVIII 3,3</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Γίνεται δὲ κατὰ τοῦτον τὸν χρόνον Ἰησοῦς, σοφὸς ἀνήρ, εἴγε ἄνδρα αὐτὸν λέγειν χρή· ἦν γὰρ παραδόξων ἔργων ποιητής, διδάσκαλος ἀνθρώπων τῶν ἡδονῇ τἀληθῆ δεχομένων, καὶ πολλοὺς μὲν Ἰουδαίους, πολλοὺς δὲ καὶ τοῦ Ἑλληνικοῦ ἐπηγάγετο· ὁ Χριστὸς οὗτος ἦν. καὶ αὐτὸν ἐνδείξει τῶν πρώτων ἀνδρῶν παρ᾿ ἡμῖν σταυρῷ ἐπιτετιμηκότος Πιλάτου, οὐκ ἐπαύσαντο οἱ τὸ πρῶτον ἀγαπήσαντες· ἐφάνη γὰρ αὐτοῖς τρίτην ἔχων ἡμέραν πάλιν ζῶν, τῶν θείων προφητῶν ταῦτά τε καὶ ἄλλα μυρία περὶ αὐτοῦ θαυμάσια εἰρηκότων. εἰς ἔτι τε νῦν τῶν Χριστιανῶν ἀπὸ τοῦδε ὠνομασμένον οὐκ ἐπέλιπε τὸ φῦλον.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|Γίνεται δὲ κατὰ τοῦτον τὸν χρόνον Ἰησοῦς, σοφὸς ἀνήρ, εἴγε ἄνδρα αὐτὸν λέγειν χρή· ἦν γὰρ παραδόξων ἔργων ποιητής, διδάσκαλος ἀνθρώπων τῶν ἡδονῇ τἀληθῆ δεχομένων, καὶ πολλοὺς μὲν Ἰουδαίους, πολλοὺς δὲ καὶ τοῦ Ἑλληνικοῦ ἐπηγάγετο· ὁ Χριστὸς οὗτος ἦν. καὶ αὐτὸν ἐνδείξει τῶν πρώτων ἀνδρῶν παρ᾿ ἡμῖν σταυρῷ ἐπιτετιμηκότος Πιλάτου, οὐκ ἐπαύσαντο οἱ τὸ πρῶτον ἀγαπήσαντες· ἐφάνη γὰρ αὐτοῖς τρίτην ἔχων ἡμέραν πάλιν ζῶν, τῶν θείων προφητῶν ταῦτά τε καὶ ἄλλα μυρία περὶ αὐτοῦ θαυμάσια εἰρηκότων. εἰς ἔτι τε νῦν τῶν Χριστιανῶν ἀπὸ τοῦδε ὠνομασμένον οὐκ ἐπέλιπε τὸ φῦλον.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Γίνεται δὲ κατὰ τοῦτον τὸν χρόνον Ἰησοῦς, σοφὸς ἀνήρ, εἴγε ἄνδρα αὐτὸν λέγειν χρή· ἦν γὰρ παραδόξων ἔργων ποιητής, διδάσκαλος ἀνθρώπων τῶν ἡδονῇ τἀληθῆ δεχομένων, καὶ πολλοὺς μὲν Ἰουδαίους, πολλοὺς δὲ καὶ τοῦ Ἑλληνικοῦ ἐπηγάγετο· ὁ Χριστὸς οὗτος ἦν. καὶ αὐτὸν ἐνδείξει τῶν πρώτων ἀνδρῶν παρ᾿ ἡμῖν σταυρῷ ἐπιτετιμηκότος Πιλάτου, οὐκ ἐπαύσαντο οἱ τὸ πρῶτον ἀγαπήσαντες· ἐφάνη γὰρ αὐτοῖς τρίτην ἔχων ἡμέραν πάλιν ζῶν, τῶν θείων προφητῶν ταῦτά τε καὶ ἄλλα μυρία περὶ αὐτοῦ θαυμάσια εἰρηκότων. εἰς ἔτι τε νῦν τῶν Χριστιανῶν ἀπὸ τοῦδε ὠνομασμένον οὐκ ἐπέλιπε τὸ φῦλον. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Γίνεται δὲ κατὰ τοῦτον τὸν χρόνον Ἰησοῦς, σοφὸς ἀνήρ, εἴγε ἄνδρα αὐτὸν λέγειν χρή· ἦν γὰρ παραδόξων ἔργων ποιητής, διδάσκαλος ἀνθρώπων τῶν ἡδονῇ τἀληθῆ δεχομένων, καὶ πολλοὺς μὲν Ἰουδαίους, πολλοὺς δὲ καὶ τοῦ Ἑλληνικοῦ ἐπηγάγετο· ὁ Χριστὸς οὗτος ἦν. καὶ αὐτὸν ἐνδείξει τῶν πρώτων ἀνδρῶν παρ᾿ ἡμῖν σταυρῷ ἐπιτετιμηκότος Πιλάτου, οὐκ ἐπαύσαντο οἱ τὸ πρῶτον ἀγαπήσαντες· ἐφάνη γὰρ αὐτοῖς τρίτην ἔχων ἡμέραν πάλιν ζῶν, τῶν θείων προφητῶν ταῦτά τε καὶ ἄλλα μυρία περὶ αὐτοῦ θαυμάσια εἰρηκότων. εἰς ἔτι τε νῦν τῶν Χριστιανῶν ἀπὸ τοῦδε ὠνομασμένον οὐκ ἐπέλιπε τὸ φῦλον.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Um diese Zeit lebte Jesus, ein Mensch voll Weisheit, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er tat nämlich ganz unglaubliche Dinge und war der Lehrer derjenigen Menschen, welche gern die Wahrheit aufnahmen; so zog er viele Juden und viele aus dem Heidentum an sich. Er war der Messias. Auf Anklage der Vornehmen bei uns verurteilte ihn Pilatus zwar zum Kreuzestode; gleichwohl wurden die, welche ihn früher geliebt hatten, auch jetzt ihm nicht untreu. Er erschien ihnen nämlich am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten neben tausend anderen wunderbaren Dingen von ihm verkündet hatten. Noch bis jetzt hat das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, nicht aufgehört. || }}

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„Um diese Zeit lebte Jesus, ein Mensch voll Weisheit, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er tat nämlich ganz unglaubliche Dinge und war der Lehrer derjenigen Menschen, welche gern die Wahrheit aufnahmen; so zog er viele Juden und viele aus dem Heidentum an sich. Er war der Messias. Auf Anklage der Vornehmen bei uns verurteilte ihn Pilatus zwar zum Kreuzestode; gleichwohl wurden die, welche ihn früher geliebt hatten, auch jetzt ihm nicht untreu. Er erschien ihnen nämlich am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten neben tausend anderen wunderbaren Dingen von ihm verkündet hatten. Noch bis jetzt hat das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, nicht aufgehört.“{{#if: || }}

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Griechische Drachme mit Eulendarstellung
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„Eule nach Athen“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – Plural)

Die Redewendung – bekannt als „Eulen nach Athen tragen“ – steht für eine überflüssige Tätigkeit. Sie geht auf den Dichter Aristophanes zurück, der den Ausspruch in seiner Komödie „Die Vögel“ prägte. Dort wird in Vers 301 eine herbeifliegende Eule mit den folgenden Worten kommentiert:<ref>{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (griechische Wikisource)</ref>

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„Wer hat eine Eule nach Athen gebracht?“

In der Übersetzung von Ludwig Seeger heißt es:<ref>{{#if:Aristophanes|Aristophanes: |}}trim | aristoph/arvoegel/arvoeg01 }}.html {{#ifeq:Die Vögel, Erste Szene|kurz|Volltext online|Die Vögel, Erste Szene{{#if:{{#invoke:Text|sentenceTerminated|Die Vögel, Erste Szene}}||}}}} im {{#ifeq:Die Vögel, Erste Szene|kurz|Projekt Gutenberg|Projekt Gutenberg-DE}} (ohne Angabe des Übersetzers, vergleiche aber {{#if: 4ohKAAAAYAAJ | {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: 4ohKAAAAYAAJ ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA289|&pg=289}}{{#if: "Eul'" "Eulen nach Athen"|&q=%22Eul%27%22+%22Eulen+nach+Athen%22}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:"Eul'" "Eulen nach Athen"|&q=%22Eul%27%22+%22Eulen+nach+Athen%22}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:Digitalisat|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Digitalisat}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:1|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: 4ohKAAAAYAAJ |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=4ohKAAAAYAAJ |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:Digitalisat|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|Digitalisat}}|}}}} bei Google Books)</ref>

Pisthetairos: „Siehst du dort die Eul’?“
Euelpides: „Ich bitte, »bringt man Eulen nach Athen«?“

Die Version {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} wurde mehrfach von Cicero in Briefen verwendet (in Griechisch).<ref>Epistulae ad familiares VI,3 sowie IX,3; Epistulae ad Quintum fratrem II,15 (emendiert, vergleiche Cicero ad Quintum Fratrem II.15 (16): {{

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}})</ref> Um 1500 hat Erasmus von Rotterdam sie gemeinsam mit der lateinischen Übersetzung in seiner Sprichwörtersammlung, den Adagia, aufgezeichnet.<ref>Siehe beispielsweise Ululas Athenas (Institut d'Histoire des Représentations et des Idées dans les Modernités [IHRIM, UMR 5317], Clermont-Ferrand).</ref> Er erwähnt auch, dass Lukian (2. Jahrhundert n. Chr.) die Wendung in seinem Werk Nigrinus ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) verwendet habe.

Eulen gab es als Symbol der Göttin Athene, der Schutzgöttin der Stadt, sehr viele. Wahrscheinlich ist auch, dass Aristophanes sich auf die Münzen bezog, auf denen eine Eule geprägt war. Aristophanes bezeichnete es als überflüssig, ins reiche Athen Silbermünzen (mit der Eule) zu schicken und schrieb deshalb: „An Eulen aus Laurion wird es euch nie mangeln.“<ref>Aristophanes, Die Vögel, Vers 1106; griechisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (nach {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, griechische Wikisource)</ref> „Laurion“ steht hier metonymisch für die dortigen Silberminen und daher für die Münzen.

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Datei:PSM V11 D162 The tawny owl of europe.jpg
Eule mit Gelege
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„Eulenei“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Zitat aus der Sprichwörtersammlung Adagia des Erasmus von Rotterdam.

Bezeichnung für etwas sehr Seltenes und schwer zu Findendes, da man in der Antike glaubte, dass Eulen keine Eier legten.

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„Sprachstreit“

Die griechische Sprachfrage (Kurzform: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) war die Auseinandersetzung um die Frage, ob die neugriechische Volkssprache (Dimotiki) oder die antikisierende Hochsprache (Katharevousa) offizielle Sprache der griechischen Nation sein solle. Der Streit begann im 19. Jahrhundert und wurde erst 1976 zugunsten der Volkssprache entschieden, die seitdem Amtssprache Griechenlands (und Zyperns) ist. Der Dichter Adamantios Korais beschritt einen Mittelweg ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) und schrieb 1804:

„Wir schreiben für unsere griechischen Landsleute von heute, nicht für unsere toten Vorfahren.“<ref>Adamantios Korais: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Paris 1833, {{#if:trim|S. 49 f.}}</ref>

Vertreter der Katharevousa beschimpften Demotizisten als „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Langhaarige“) und „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Herdentiere“), während die Anhänger der Volkssprache ihre Widersacher umgekehrt als „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „in geistiger Finsternis Lebende“) und „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „Altertümler“) bezeichneten.<ref>Vergleiche Babiniotis (2002), {{#if:trim|S. 427 f.}} und Karvounis (2002), S. 16</ref>

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Datei:Gnothi Sauton Reichert-Haus in Ludwigshafen.jpg
Gnôthi sautón im Kulturhaus der Stadt Ludwigshafen am Rhein
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„Erkenne dich selbst!“

Motto über dem Eingang zum Apollo-Tempel bei Delphi. „Erkenne dich selbst!“ ist die mittlere der drei apollonischen Weisheiten, neben

und

Dieser Satz wird dem Weisen Chilon von Sparta, aber auch drei weiteren Personen zugeschrieben: Thales, Pythagoras und Solon.

Die Forderung, sich selbst zu erkennen, bedeutete ursprünglich, zu erkennen, dass man als Mensch kein Gott sei. Später findet sich die Deutung, dass sich der Mensch bewusst sein solle, sterblich zu sein. Sokrates entwickelt daraus das Prinzip der Selbsterkenntnis als Vorbedingung der philosophischen Erkenntnis und Weisheit.

Durch Elision entstand die Variante {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.

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Datei:Alexander cuts the Gordian Knot.jpg
Jean-Simon Berthélemy: Alexander der Große durchtrennt den Gordischen Knoten
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Gordischer Knoten

Der Ausdruck bezeichnet ursprünglich der Legende nach kunstvoll verknotete Seile, die am Streitwagen des Königs Gordios von Phrygien durch die Götter befestigt waren. Sie sollten die Deichsel des dem Zeus geweihten Wagens untrennbar mit dem Zugjoch verbinden.

Alexander der Große soll diesen Knoten einfach mit seinem Schwert durchschlagen und damit seinen Siegeszug durch Asien eingeläutet haben.<ref>Arrian, Anabasis 2,3</ref> Es existiert jedoch auch eine andere Überlieferung, der zufolge Alexander den Knoten durch Schläue gelöst haben soll, weil er erkannte, dass er nur den Pflock herauszuziehen brauche, damit der Knoten in sich zusammenfällt.

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„Klage gegen gesetzwidrige Beschlüsse“

Die Graphe paranomon war eine Klageart im antiken Athen, die der Überprüfung eines Gesetzes oder sonstigen Beschlusses der Volksversammlung diente. Sie wurde um das Jahr 415 v. Chr. eingeführt und kann als Ersatz für das Scherbengericht angesehen werden, das zu derselben Zeit abgeschafft wurde. Dahinter stand die Überlegung, dass Beschlüsse nicht in Widerspruch zu einem Gesetz und ein neues Gesetz nicht in Widerspruch zu einem bereits geltenden stehen sollte. Sobald jemand unter Eid ankündigte, er werde eine solche Klage anhängig machen, war das Gesetzgebungsverfahren oder der Beschluss bis zur Entscheidung über die Klage suspendiert. Diese Klage ähnelt einem Normenkontrollverfahren, wie es viele moderne Rechtsordnungen kennen.

Die Klage hatte eine doppelte Funktion:

  1. Zum einen diente sie der Sicherung der Rechtsstaatlichkeit.
  2. Zum anderen bot sie rivalisierenden Politikern eine Waffe, mit der sie einander schaden konnten.

Hatte die Klage Erfolg, hatte dies auch eine Strafe für denjenigen zur Folge, der das Gesetz vorgeschlagen hatte.

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Datei:Andrea Mantegna 036.jpg
Andrea Mantegna: Christus am Ölberg im Garten Gethsemane
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„Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet.“

Mit diesen Worten weckte Jesus im Garten Getsemani seine schlafenden Jünger.<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>

In Detlev von Liliencrons Ballade „Legende“ wird seine Einsamkeit vor dem Verrat durch Judas Iskariot verarbeitet:<ref>{{#if:Detlev von Liliencron|Detlev von Liliencron: |}}trim | liliencr/gedichte/chap053 }}.html {{#ifeq:Legende|kurz|Volltext online|Legende{{#if:{{#invoke:Text|sentenceTerminated|Legende}}||}}}} im {{#ifeq:Legende|kurz|Projekt Gutenberg|Projekt Gutenberg-DE}}</ref> <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;"> Als der Herr in Gethsemane auf Knieen lag im schwersten Weh, als er sich hob, nach den Jüngern zu schauen, ließ er die Tränen niedertauen: Er fand sie schlafend, und mit den Genossen hatte selbst Petrus die Augen geschlossen. Zum zweitenmal sucht er die Seinen dann, die liegen noch immer in Traumes Bann, und zum dritten, allein im Schmerz, zeigt er Gott das kämpfende Herz. </poem>

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Datei:Jean-Léon Gérôme - El rey Candaules.jpg
Jean-Léon Gérôme: Der König Kandaules
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„(der) Ring des Gyges“

Gyges war ein historisch belegter, aber auch sagenumwobener König des kleinasiatischen Lydien. Er gilt als Begründer der Mermnaden-Dynastie, die fünf Generationen später mit dem ebenfalls sagenumwobenen König Krösus unterging.

Die Geschichte seiner Machtergreifung ist in unterschiedlichen Varianten überliefert. In der Variante von Platon steigt Gyges mit Hilfe eines magischen Ringes vom einfachen Hirten zum König auf: Der Hirte Gyges entdeckte eines Tages in einer Erdspalte, die sich nach einem Erdbeben gebildet hatte, eine Höhle, in der er ein hohles Pferd aus Bronze und darin einen übermenschlich großen Leichnam fand, von dessen Finger er einen Ring abzog. Als er an diesem Ring drehte, wurde er unsichtbar. Am Königshof verführte er mit Hilfe dieses Ringes die Königin, tötete den König Kandaules und riss die Herrschaft an sich.

Platons Version wurde von der Antike bis in die Neuzeit vielfach literarisch bearbeitet.

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„mit unbedecktem Haupt“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Der Humanist Erasmus von Rotterdam schreibt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia:<ref name="WBG1972">Erasmus von Rotterdam: Ausgewählte Schriften, Band 7. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1972.</ref>

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So verhüllt Sokrates in Platons Dialog Phaidros sein Haupt, als er von der Schmähung des Eros spricht und der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart schreibt in seinen autobiografischen Erinnerungen Leben und Gesinnungen:<ref>Christian Friedrich Daniel Schubart: Schubartߣs Leben und Gesinnungen. Erster Theil, Stuttgart 1791, S. 156 (Vorlage:Zeno.org).</ref>

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„nackt wie aus dem Mutterleib“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Der Humanist Erasmus von Rotterdam schreibt in seinen Adagia zu dieser Redewendung:<ref name="WBG1972" />

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Einzelnachweise

<references />