<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em;">
Virtutis monumenta tuae testisque perennis
Cultior, immensum qua patet, orbis erit
</poem>
<poem lang="de" style="display:inline-block">
Deiner Tüchtigkeit Denkmal und unvergänglicher Zeuge
wird gebildeter der Erdkreis sein, so unermesslich weit er sich erstreckt.
</poem>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quaque die (qd)
„Jeden Tag“ – Anweisung auf ärztlichen Verschreibungen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quaque hora (qh)
„Zu jeder Stunde“ – Anweisung auf ärztlichen Verschreibungen.
Quae
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quae Caesaris Caesari, quae Dei Deo.
„Dem Kaiser, was des Kaisers, Gott, was Gottes [ist].“
Antwort Jesu auf die Fangfrage, ob es Juden erlaubt sei, dem römischen Kaiser Steuern zu zahlen. Zitiert nach dem Evangelium nach Markus, 12,17 ({{#switch: VUL
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| #default =VUL}}, {{#switch: LUT
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| #default =LUT}}). Das griechische Original lautet: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quae caret ora cruore nostro?
„Welche Küste hat noch nicht unser Blut [getrunken]?“ – Horaz, Carmina 2,1,36 über den römischen Bürgerkrieg zwischen Cäsar und Pompeius.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quae fuerant vitia, mores sunt.
„Tunc autem est consummata infelicitas, ubi turpia non solum delectant, sed etiam placent, et desinit esse remedio locus, ubi, quae fuerant vitia, mores sunt.“ („Dann aber ist der Gipfel des Unglücks erreicht, wenn die Unsittlichkeit nicht nur Vergnügen macht, sondern auch noch Beifall findet, und es gibt keine Aussicht auf Heilung mehr, wo das, was früher Laster waren, als das normale Verhalten gilt.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quae medicamenta non sanant, ferrum sanat; quae ferrum non sanat, ignis sanat; quae vero ignis non sanat, insanabilia reputari oportet.
„Was Medikamente nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt das Feuer; was aber das Feuer nicht heilt, das muss als unheilbar betrachtet werden.“ – Aus den Aphorismen des antiken Arztes Hippokrates.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant.
„Obwohl unter Wasser, versuchen sie doch weiter zu schimpfen.“ – Ovid, Metamorphosen 6, 376.
Die lykischen Bauern wurden von der Göttin Latona in Frösche verwandelt, weil sie ihr das Trinken aus einem See verweigerten. Die Pointe des Verses liegt in der Onomatopoesie: „[…] sub aqua, sub aqua […]“ ahmt lautmalerisch das Quaken der Frösche nach.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quando conveniunt Ancilla, Sibylla, Camilla, garrire incipiunt et ab hoc et ab hac et ab illa
„Wenn Ancilla, Sibylla und Camilla zusammentreffen, geht es gleich mit dem Schnattern los über den, über die und über jene!“
„Manchmal schläft sogar der große Homer.“ – Horaz, Ars poetica 359.
Das vollständige Zitat lautet: „Indignor, quandoque bonus dormitat Homerus“ („Ich ärgere mich, wenn auch der vortreffliche Homer einmal schläft“).
Während Horaz über die Fehler und Versehen kleinerer Künstler und Dichter lachen kann, ärgert er sich, wenn er beim großen Homer eine Nachlässigkeit feststellt.
Quasi
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quasi modo geniti infantes
„Wie die neugeborenen Kindlein“
Quasimodogeniti ist im evangelischen wie im katholischen Kirchenjahr der erste Sonntag nach Ostern, auch Weißer Sonntag(Dominica in albis) oder seit 2000 katholisch Barmherzigkeitssonntag genannt. Der Name kommt von der Antiphon zum Introitus, die aus dem 1. Petrusbrief stammt: „Quasi modo geniti infantes – alleluia – rationabile sine dolo lac concupiscite, alleluia alleluia alleluia.“ („Wie die neugeborenen Kindlein seid – Halleluja! – nach der geistigen, lauteren Milch begierig, halleluja, halleluja, halleluja!“)
In der Vulgata steht sicut für quasi: „Sicut modo geniti infantes, rationabile, sine dolo lac concupiscite.“ (1. Petrus 2{{#if:2|,2}} {{#switch: VUL
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| #default =VUL}}).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quem di diligunt, adulescens moritur.
„Wen die Götter lieben, der stirbt jung.“ – Plautus, Bacchides 816f.
Der Satz stammt ursprünglich aus dem Schauspiel Der zweifache Betrüger von Menander: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – „Wen die Götter lieben, der stirbt jung.“)
Plautus verwendet diese Sentenz allerdings höchst sarkastisch:
Chrysalus (zu dem begriffsstutzigen Nicobulus): „Wen die Götter lieben, der stirbt jung, solang er noch wohlauf ist, denkt und bei Verstand ist. Wenn den da [sc. Nicobulus] irgendein Gott lieben würde: Seit mehr als zehn Jahren, mehr als zwanzig schon müsste der tot sein. Als Hass der Erde spaziert er jetzt herum, weiß nichts, denkt nichts, ist soviel wert wie ein modriger Pilz.“ (Bacchides 818–821)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui diligit filium suum, adsiduat illi flagella.
„Wer seinen Sohn liebt, hält den Stock für ihn bereit.“ – Aus den Erziehungsanweisungen des Alten Testaments (Jesus Sirach 30{{#if:1|,1}} {{#switch: VUL
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| #default =MENG}}).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui dormit, non peccat.
„Wer schläft, sündigt nicht.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui fert malis auxilium, post tempus dolet.
„Wer Schurken Hilfe bringt, muss später dafür büßen.“ – Phädrus, Fabulae 4,20,1 (Serpens. Misericordia nociva – „Schlange. Schädliches Mitleid“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui fodit foveam, incidet in eam.
„Wer eine Grube gräbt, wird in sie hineinfallen.“ – Bibelzitat, Buch der Sprichwörter 26,27 ({{#switch: VUL
„Wer sich nicht verstellen kann, kann auch nicht herrschen.“
Von dem französischen König Ludwig XI. wird erzählt, er habe von seinem Sohn, dem künftigen König Karl VIII., verlangt, dass er nur diese fünf lateinischen Wörter können müsse.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui nimium probat, nihil probat.
„Wer zu viel beweist, beweist nichts.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui non aemulatur, non amat.
„Wer nicht eifersüchtig ist, der liebt nicht.“ – Zitat aus den Werken des Kirchenlehrers Augustinus.
Vergleiche:
Qui non zelat, non amat.
„Wer nicht eifert, liebt nicht.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui peccat ebrius, luat sobrius.
„Wer betrunken sündigt, büße es nüchtern.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui potest capere, capiat.
„Wer es begreifen kann, der begreife es.“ – Matthäus 19,12 ({{#switch: VUL
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui potest mori, non potest cogi.
„Wer sterben kann, kann nicht gezwungen werden.“
Freiere Deutung: „Wer bereit ist zu sterben, kann zu nichts gezwungen werden.“
Seneca zugeschriebene, aber so in seinen Schriften nicht nachweisbare Sentenz; der Sinngehalt entspricht jedoch seiner philosophischen Auffassung (Stoizismus) und er hat diesen Gedanken mehrfach ähnlich formuliert. Am ähnlichsten ist (Hercules furens 426): „Cogi qui potest nescit mori.“ („Wer [zu etwas] gezwungen werden kann, weiß nicht zu sterben.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui se excusat, se accusat.
„Wer sich entschuldigt, klagt sich an.“
Vergleiche die französische Redensart „Qui s’excuse, s’accuse“ und das lateinische „Dum excusare credis, accusas“ („Während du dich zu entschuldigen glaubst, klagst du dich an“) aus den Schriften des Kirchenvaters Hieronymus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui sibi semitam non sapiunt, alteri monstrant viam!
„Die für sich keinen Pfad wissen – einem anderen zeigen sie den Weg!“ – Ennius, fr<agmenta> scen<ica> 321.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui studet optatam cursu contingere metam, multa tulit fecitque puer, sudavit et alsit, abstinuit venere et vino.
„Wer sich bemüht, im Wettlauf das erwünschte Ziel zu erreichen, der hat schon in jungen Jahren viel ertragen und getan, hat geschwitzt und gefroren, hat auf Liebe und Wein verzichtet.“
„Wer (mich) berührt, soll zerbrochen werden!“ – Wahlspruch des englischen Kriegsschiffs HMS Repulse.Datei:Flag of Connecticut.svgFlagge des US-Bundesstaates Connecticut mit dem Motto: „Qui transtulit, sustinet.“
„Wer herüberbrachte, wird erhalten.“ – Motto des US-Bundesstaates Connecticut.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui uti scit, ei bona; illi, qui non utitur, recte mala.
„Wer sie zu gebrauchen weiß, dem sind sie gut, wer sie nicht gebraucht, dem sind sie zu Recht schlecht.“ – Zitat aus den Werken des römischen Dichters Terenz.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Qui vitia odit, homines odit.
„Wer Fehler hasst, der hasst die Menschen.“ – Zitat aus den Werken des römischen Dichters Plinius d. J.
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}}}} die Gesetze, wo allein das Geld herrscht?“ – Petronius, Satyricon 14,2.
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=Vorlage:FN, Fehler in Parameter 1: Keine eckigen Klammern verwenden, das führt sonst zu Verwechslungen mit dem offiziellen MediaWiki-Belegsystem.
}}}} „Quid faciant leges, ubi sola pecunia regnat?“ („Was sollen denn die Gesetze tun, wo allein das Geld herrscht?“)
}}<{{#if: imFließtext|span|div}} class="fussnoten-inhalt references {{#if: imFließtext||{{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|fussnoten-floatfix}} }}">{{#invoke:TemplUtl|nowiki1|(∗)}}{{#if: imFließtext| | }}{{#ifeq: Anmerkung: Die maßgebliche Handschriftengruppe O sowie die meisten Manuskripte der Klasse L (vergleiche Textkritik) haben den Indikativfaciunt. Es gibt keinen Grund, davon abzuweichen und den Konjunktivfaciant zu lesen.<ref>Dazu und zur Übersetzung von faciunt im Sinn von proficiunt (sprachliche Erscheinung des verbum simplex statt des verbum compositum) siehe: Natalie Breitenstein: Petronius, Satyrica 1–15. Text, Übersetzung, Kommentar. Berlin 2009. ISBN 978-3-11-022082-7.</ref> Übrigens übersetzte schon Wilhelm Heinse in Begebenheiten des Enkolp im Jahr 1773 „Allein was hilft das Recht“.|-||<{{#if: imFließtext|span|div}} class="reference-text">Anmerkung: Die maßgebliche Handschriftengruppe O sowie die meisten Manuskripte der Klasse L (vergleiche Textkritik) haben den Indikativfaciunt. Es gibt keinen Grund, davon abzuweichen und den Konjunktivfaciant zu lesen.<ref>Dazu und zur Übersetzung von faciunt im Sinn von proficiunt (sprachliche Erscheinung des verbum simplex statt des verbum compositum) siehe: Natalie Breitenstein: Petronius, Satyrica 1–15. Text, Übersetzung, Kommentar. Berlin 2009. ISBN 978-3-11-022082-7.</ref> Übrigens übersetzte schon Wilhelm Heinse in Begebenheiten des Enkolp im Jahr 1773 „Allein was hilft das Recht“.</{{#if: imFließtext|span|div}}>}}</{{#if: imFließtext|span|div></div}}>{{#switch:0|10|11=|#default={{#invoke:TemplatePar|match
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quid leges sine moribus?
„Was [nützen] Gesetze ohne Moral?“ – Horaz, Carmina 3,24,35f.
Vollständig lautet dieser Satz: „Quid leges sine moribus vanae proficiunt?“ („Was nützen Gesetze, wenn sie ohne Moral hohl sind?“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quid nimis miseri volunt, hoc facile credunt.
„Was die Unglücklichen allzu sehr wünschen, das glauben sie leicht.“ – Seneca, Tragödie Hercules furens 313f.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quid non mortalia pectora cogis, auri sacra fames?
„Wozu treibst du nicht die sterblichen Herzen, verfluchter Hunger nach Gold?“ – Vergil, Aeneis 3,56.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quid novi ex Africa?
„Was gibt’s Neues aus Afrika?“
Variation zu Ex Africa semper aliquid novi. Abgeleitet von einem Zitat aus der Naturgeschichte des Aristoteles, in dem es heißt „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – „Libyen bringt immer etwas Neues.“) Aristoteles spricht hier die Artenvielfalt in Libyen an (Libyen wurde in der lateinischen Übersetzung zu Africa).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quid nunc? oder Quidnunc?
„Was nun?“
Als Nomen ist ein Quidnunc ein Wichtigtuer oder ein Klatschmaul.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quid pro quo
„Was wofür“
Ökonomisches Prinzip, nach dem jemand, der etwas gibt, dafür eine angemessene Gegenleistung erhalten soll. Weitere Bedeutungen unter dem Lemma.
„Hüte dich zu fragen, was morgen sein wird!“ – Horaz, Carmina I,9,13.
Die Fortsetzung im folgenden Vers zeigt, dass der Satz als Aufforderung, im Heute zu leben, gemeint ist: "„Quem fors dierum cumque dabit, lucro adpone!“ („Und jeden Tag, den dir das Schicksal gibt, verbuche als Gewinn!“)
Quidquid
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.
„Was auch immer du tust, tu es klug und bedenke die Folgen.“
Diese Sentenz stammt aus der spätmittelalterlichen Exempelsammlung Gesta Romanorum („Taten der Römer“)<ref>Gesta Romanorum, 103 (lateinische Wikisource) oder Gesta Romanorum, Cap. CIII. Ulrich Zell, Köln nach 1472 (Digitalisat der ULB Düsseldorf).</ref> – dort in der leicht abweichenden Variante „Quicquid agas, prudenter agas et respice finem.“ („Was auch immer du tun mögest, mögest du klug tun und bedenke das Ende.“)
Die Sentenz basiert vermutlich auf griechischen Vorbildern und einem Satz im Alten Testament:
In den von einem unbekannten Pythagoreer verfassten Goldenen Versen heißt es: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ – „Überlege vor der Tat, damit nichts Törichtes daraus entstehe.“)
Herodot lässt den Weisen Solon zu Krösus sagen: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ – „Auf das Ende einer jeden Sache muss man schauen, wie sie einmal ausgehen wird.“)
Ähnlich heißt es im Alten Testament bei Jesus Sirach (Kapitel 7):<ref>Griechisch in der Septuaginta: Sirach 7{{#if:36|,36}} {{#switch: LXX
| NA =LXX
| OT
| BHS =LXX
| LXX =LXX
| VUL =LXX
| #default =LXX}}; lateinisch in der Vulgata (mit abweichender Nummerierung): Sirach 7{{#if:40|,40}} {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
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| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}; deutsch hier in der Einheitsübersetzung: Sirach 7{{#if:36|,36}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}.</ref> „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“) „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ „Bei all deinen Worten bedenke dein Ende und du wirst in Ewigkeit nicht sündigen!“
Während in Herodots Text das Ende einer Aktion oder eines Prozesses gemeint ist, was im Kontext auch das Leben sein kann, wird im Bibelspruch allein auf das Lebensende Bezug genommen. Das Satzende „respice finem“ des mittelalterlichen Spruchs, das auch separat rezipiert wurde, ist in dieser Beziehung mehrdeutig.
Laokoon in Vergils Aeneis über das Danaergeschenk des Trojanischen Pferdes. Laokoon wird für diese Warnung mit seinen Söhnen von Schlangen erwürgt. Nachdem die griechische Armee ihren Abzug vorgetäuscht hat, holen die Trojaner das hölzerne Pferd in die Stadt, die dadurch von den Griechen erobert werden kann.
Dazu existiert die profane küchenlateinische Abwandlung „Quidquid id est, timeo puellas et oscula dantes.“ („Was immer es ist, ich fürchte die Mädchen, auch wenn sie Küsse geben.“) Dabei geht das hexametrische Versmaß verloren.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quidquid in altum Fortuna tulit, ruitura levat.
„Was auch immer das Schicksal in die Höhe hebt, hebt es empor, um es zu stürzen.“ – Seneca, Agamemnon 100f.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quidquid latine dictum sit, altum sonatur.
„Was auch immer auf lateinisch gesagt wird, klingt anspruchsvoll.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quidquid praecipies, esto brevis.
„Was auch immer du lehren wirst, fasse dich kurz!“ – Horaz, Ars poetica 335.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quidquid praeter spem eveniat, omne id deputa esse in lucro.
„Alles, was wider Erwarten eintrifft, rechne als Gewinn.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quidquid valet de genere, valet et (etiam) de specie.
„Was von der Gattung gilt, gilt (auch) von der Art.“
Quiescendo
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quiescendo et sedendo anima fit sapiens et prudens.
„Durch Ruhen und Sitzen wird der Geist weise und klug.“ – Thomas von Aquin, De anima 1,8,19.
Mit diesem Satz plädiert Thomas nicht für faules Nichtstun, sondern für Schweigen und Nachdenken.
Quilibet
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quilibet fortunae suae faber.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quis nisi nos?
„Wer, wenn nicht wir?“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quis? Quid? Ubi? Quibus auxiliis? Cur? Quomodo? Quando?
„Wer? Was? Wo? Wodurch? Warum? Wie? Wann?“ – Von dem Frankfurter Philosophen Joachim Georg Darjes gedichteter Hexameter, der die Kategorien der Schulphilosophie des 18. Jahrhunderts aufzählt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quis Solem fallere possit?
„Wer könnte den Sonnengott täuschen?“ – Ovid, Ars amatoria 2,573.
Ovid beschreibt zuvor, dass sich Venus und Mars in ihrem Liebesnest versteckt hatten. Doch der Sonnengott Sol sah die beiden in flagranti und berichtete Vulcanus, dem Gatten der Venus, davon. Vulcanus knüpfte ein unsichtbares Netz, mit dem er Venus und Mars bei einer weiteren Zusammenkunft festhielt und den übrigen Göttern zur Schau stellte, die sich darüber sehr erheiterten und in das so genannte homerische Gelächter ausbrachen.Datei:StMichaelAtCathedralCologne.jpgErzengel Michael am Kölner Dom mit lateinischer Devise auf seinem Schild
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quis ut deus?
„Wer ist wie Gott?“ – Übersetzung des hebräischen Namens Michael.
Der Erzengel Michael hat deshalb oft die Devise „Quis ut deus?“ auf seinem Schild.
„Wohin gehst du?“ – Nach den apokryphenPetrusakten stellte Petrus diese Frage, als ihm Jesus auf der Via Appia vor Rom erschien. Christus soll geantwortet haben, er komme, sich ein zweites Mal kreuzigen zu lassen; daraufhin sei der Apostel umgekehrt und habe in Rom das Martyrium erlitten.
„Dies sei gut, günstig, glücklich und gesegnet!“ – Cicero, De Divinatione 102.
Alte Segensformel.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod erat demonstrandum (q. e. d.)
„Was zu beweisen war.“ – Hinweis beim Resultat eines mathematischen oder allgemein logischen Beweisgangs auf die Identität mit der ursprünglichen Proposition. Die gleichbedeutende griechische, Euklid zugeschriebene Originalformulierung lautet: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod est in mundo, sit in actis.
„Alles, was in der Welt (sc. über das Verbrechen) vorhanden ist, das soll auch in den Akten vorhanden sein.“
Der zugrundeliegende juristische Grundsatz lautet eigentlich „Quod non est in actis, non est in mundo.“ („Was nicht in den Akten ist, das ist nicht in der Welt.“) Er fordert das Prinzip der Schriftlichkeit im Verfahrensrecht, ähnlich wie die Maxime „Quod non legitur, non creditur“. („Was nicht gelesen wird, wird nicht geglaubt.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod est necessarium, est licitum
„Was frei behauptet wird, wird frei geleugnet.“ – Spruch aus dem 19. Jahrhundert.
Grundlage der als Hitchens’ Rasiermesser bekannten erkenntnis- und argumentationstheoretischen Maxime „Was ohne Nachweis behauptet werden kann, kann auch ohne Nachweis verworfen werden.“
„Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt.“
Die Herkunft dieser Sentenz ist nicht vollständig geklärt. Eine mögliche Erklärung ist, dass der Vers „Aliis si licet, tibi non licet.“ („Wenn es anderen erlaubt ist, so doch nicht dir.“ – Terenz, Heautontimoroumenos 797) in mittelalterlicher Zeit in die reimende Form gebracht wurde; zu weiteren Herleitungen siehe im Artikel zur Sentenz.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod me nutrit, me destruit.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod non fecerunt barbari, fecerunt Barberini.
„Was die Barbaren nicht getan haben, haben die Barberini getan.“
Spottvers des Apostolischen Protonotars Carlo Castelli auf Papst Urban VIII. aus der Familie der Barberini, der aus der Bronzeverkleidung des Pantheons den Tabernakel der Peterskirche und achtzig Kanonen zur Aufstellung auf der Engelsburg gießen ließ. Angespielt wird dabei auf die Verwüstung Roms durch die barbarischen Vandalen im Jahr 455, die zwar die Stadt plünderten, die Kunstwerke jedoch an ihrem Platz gelassen hatten. In einer Inschrift in der Vorhalle des Pantheon aus dem Jahre 1632 erklärt Urban, er habe die bronzene Kassettendecke des alten Göttertempels einschmelzen lassen, „damit der unnütze und nahezu der Fama selbst unbekannte Zierat im Vatikanischen Tempel zu Schmuckstücken des Apostelgrabes, in der Hadrianischen Burg zu Werkzeugen der öffentlichen Sicherheit werde“ („ut decora inutilia / et ipsi prope famae ignota / fierent / in Vaticano templo / Apostolici sepulchri ornamenta / in Hadriana arce / instrumenta publicae securitatis“).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20191228210048
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod principi placuit legis habet vigorem.
„Was der Gebieter angeordnet hat, hat Gesetzeskraft.“ – Sentenz des spätklassischen Juristen und Beamten Ulpian, die in den Digesten des Kaisers Justinian überliefert ist (Digesta, I,4,1 pr.).
Der Satz bringt die im konkreten und wörtlichen Sinne zu verstehende Idee zum Ausdruck, dass der Princeps – zu Ulpians Zeit der römische Kaiser – mit dem Mandat der vollständigen und absoluten Gesetzgebungsbefugnis über und für den Staat ausgestattet ist. Vollständig heißt es:
„Quod principi placuit, legis habet vigorem: Utpote cum lege regia, quae de imperio eius lata est, populus ei et in eum omne suum imperium et potestatem conferat.“ („Was der Princeps angeordnet hat, hat Gesetzeskraft. Denn mit dem königlichen Gesetz, das ihm durch seine Herrschaft gegeben wurde, hat ihm das Volk anstelle seiner selbst seine gesamte Herrschaft und Macht übertragen.“)
Gemeint ist damit, dass der Herrscher im Namen und durch den Willen des Volkes („in eum“) regiere.
Die Kurzversion wurde auch zu einem spanischen Sprichwort „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“. („Es gibt Gesetze, wo die Könige es wollen.“)
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („In der Regierung des Commonwealth of Massachusetts werden die gesetzgebende, ausführende und gerichtliche Gewalt in getrennten Verwaltungen untergebracht, damit es eine Regierung der Gesetze und nicht der Menschen sein möge.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod semper, ubique et ab omnibus creditum est, hoc est vere catholicum.
„Was immer, überall und von allen geglaubt worden ist, das ist wahrhaft katholisch.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod supra nos, nihil ad nos.
„Was über uns (ist), (bedeutet) nichts für uns.“
Die Dinge über uns (meteora) haben keine Bedeutung für unsere Lebensführung.
Maxime, die dem Philosophen Sokrates zugeschrieben wird,<ref>Minucius Felix spricht in seinem Octavius 13,1-2 dem Sokrates den Ausspruch zu. Wortlaut unter M. Minucius Felix: Octavius.</ref><ref>Ernst Lautenbach: Latein – Deutsch: Zitaten-Lexikon: Quellennachweise. Münster:Lit, 2002, S. 707.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20191228205450
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod temptabam scribere, versus erat.
„Was ich zu schreiben versuchte, war ein Vers“. – Ovid, Tristia 4,10,26.
Der Dichter erzählt hier, wie er nach dem Vorbild seines Bruders und auf den Rat des Vaters hin zu dichten aufhören wollte, aber bei seinen Schreibversuchen „kam von selbst ein Gedicht heraus zu passenden Vermaßen, und was ich zu schreiben versuchte, wurde zum Vers.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod tibi fieri non vis, alteri ne feceris!
Die griechische Originalformulierung im Neuen Testament ist: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quod vide oder Quod videas (q. v.)
„Siehe dies“ oder „siehe dieses“ – nach einem Begriff, der an anderer Stelle im Dokument nachzuschlagen ist.
Quorum
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quorum pars magna fui.
„Daran hatte ich großen Anteil.“ – Vergil, Aeneis 2,5.
Aus der Einleitung des Äneas zu seiner Schilderung des Untergangs von Troja.
Auf diese Stelle bezieht sich Goethe in seinem Brief über die Kanonade von Valmy an Karl Ludwig von Knebel. Wie Äneas betont er, dass er das Unglück mit eigenen Augen gesehen hat, ändert dann aber das Zitat und schreibt: „et quorum pars minima fui“ („und daran hatte ich ein klein wenig Anteil“). Ob der oft zitierte Satz Goethes aus der zwanzig Jahre später geschriebenen Campagne in Frankreich („Ihr könnt’ sagen, ihr seid dabei gewesen“) damals wirklich fiel, ist weiter nicht belegt; der Brief an Knebel ist jedoch „direkt vom Schauplatz“<ref>Rüdiger Safranski, Goethe. Kunstwerk des Lebens. München 2013. S. 373.</ref> geschrieben.
Quos
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quos Deus perdere vult, dementat prius.
„Denjenigen, die Gott vernichten will, nimmt er vorher den Verstand.“
Aposiopese aus dem ersten Buch der Aeneis von Vergil, Zuruf Neptuns an die tobenden Winde. Als Kunstmotiv unter anderem aufgenommen von Peter Paul Rubens. Galletti spricht anachronistisch, aber im Grunde treffend, von den berühmten Worten Vergils „quos ego“ – „und dann machte er einen Gedankenstrich.“
Quot
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quot capita, tot sensus
„So viele Meinungen wie Köpfe.“
Angelehnt an Horaz, Satirae 2,1,27f.: „quot capitum vivunt, totidem studiorum milia“ („wievieltausend Köpfe leben, sovieltausend Bestrebungen gibt es“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quot homines, tot sententiae.
„Wie viele Menschen, so viele Ansichten.“ – Terenz, Phormio 454.
Weil sententia auch die bei einer Abstimmung abgegebene Stimme bedeutet, kann der Satz auch besagen „Wie viele Menschen, so viele Stimmen“; dies bedeutet, dass die Stimmen gezählt, nicht gewogen werden. Plinius d. J. drückt dies in einem Brief mit dem Satz aus (Epistulae 2,12, 5): „Numerantur sententiae, non ponderantur“ („Gezählt werden die Stimmen, nicht gewogen“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Quot servi, tot hostes.