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Liste lateinischer Phrasen/T

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Tabula

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tabula gratulatoria
„Liste der Glückwünsche“
Datei:Tablette de cire-1.jpg
Nachbildung eines Wachstäfelchens
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tabula rasa
„Geschabte, geglättete Tafel“ – sinngemäß „leere Tafel“
Die Römer schrieben gewöhnlich auf Wachs-Täfelchen, die man radierte, indem man mit dem flachen Ende des Schreibgriffels (stilus) das Wachs wieder glättete. John Locke gebrauchte den Ausdruck, um den menschlichen Geist bei der Geburt, vor dem Erwerb jeglicher Kenntnisse, zu beschreiben.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tabula votiva
Votivtafel
An Wallfahrtsorten häufig zu sehende Bilder mit der Darstellung von Notlagen oder Wundern; auch Abbildungen von Gliedmaßen in Miniaturform. Die Votivtafeln sind Gott oder einem Heiligen gewidmet, um eine Bitte oder Dank auszudrücken.

Taedium

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Taedium vitae
„Lebensüberdruss“

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Talis qualis
„als solcher“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Taliter qualiter
„So so“, „einigermaßen“, „mittelmäßig“, auch „so gut es eben geht“.
Beispiele:
  • „Jeder erste und taliter qualiter beste“.
  • Gotthold Ephraim Lessing an Karl Gotthelf Lessing am 2. Februar 1774: „Ein deutsches Lexikon zusammenzuschreiben, diesen albernen Gedanken habe ich lange aufgegeben; und ich würde ihn nun wohl am wenigsten wieder hervorsuchen, da ich ihn taliter qualiter von einem andern ausgeführt sehe. Aus diesem taliter qualiter wirst du indeß abnehmen, daß ich mit Adelungs Arbeit nicht ganz zufrieden bin.“.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Tam

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tam deest avaro, quod habet, quam quod non habet.
„Dem Habgierigen fehlt sowohl, was er hat, als auch, was er nicht hat.“ – Publilius Syrus, Sententiae T 3.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tam similis est quam ovo ovum.
„So ähnlich wie ein Ei dem andern“ – nach einer Formulierung aus der Apocolocynthosis des Philosophen Seneca.

Tamen

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tamen est laudanda voluntas.
„Dennoch ist der Wille zu loben.“
Verkürzte Form von „Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas.“ („Wenn auch die Kräfte fehlen, ist der Wille dennoch zu loben.“ – Ovid, Epistulae ex Ponto 3,4,79).

Tandem

Tandem
„schließlich, endlich, zuletzt“
Der lateinische Begriff wurde in England auf ein Gefährt übertragen, bei dem die Pferde einzeln hintereinander angespannt werden (siehe Artikel). Das beruht vermutlich auf einem küchenlateinischen Scherz: Die englische Übersetzung von tandem ist unter anderem „at length“ und diese auf einen Zeitraum bezogene Phrase wurde dann umgedeutet auf die räumliche Anordnung der Pferde „der Länge nach“.
Vom Fuhrwerk wurde die Bezeichnung später für den gleichnamigen Fahrradtyp übernommen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tandem bona causa triumphat.
„Am Ende triumphiert die gute Sache!“
Inschrift am Haus Paland im Erkelenzer Ortsteil Borschemich. Die Inschrift bezieht sich wahrscheinlich auf den Ausgang eines langen Rechts- oder Erbschaftsstreits.
Ferner Wahlspruch von Kurfürst Gebhard I. von Waldburg.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tandem patientia victrix.
„Endlich ist die Geduld Siegerin.“
Dieser Wahlspruch ziert eine der Medaillen der Stadt Osnabrück mit Bildern der Friedensstifter von 1648.
„Sit pax in terris tandem (et) patientia victrix“ („Friede sei endlich auf Erden und die Geduld siegreich“) ist die Aufschrift auf den so genannten Friedenswunschdukaten der Stadt Nürnberg aus dem Jahr 1632.
Datei:Saint Mercurius killing Iulian.jpg
Tandem vicisti: Julian wird vom heiligen Mercurius getötet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tandem vicisti, Galilaee.
„Am Ende hast du gewonnen, Galiläer.“
Angeblich die letzten Worte des römischen Kaisers Julian, der vom Christentum zum Heidentum zurückgekehrt war. Als „Galiläer“ ist hier Jesus angesprochen. Der Spruch ist erst im 5. Jahrhundert bei Theodoret bezeugt, der Kirchengeschichte aus christlicher Perspektive schrieb. Bereits der Kirchenvater Hieronymus hatte Julians frühen Tod als verdiente Strafe für seinen Abfall vom Christentum gedeutet.

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tantae molis erat Romanam condere gentem.
„Solche Mühsal war es, das Volk der Römer zu gründen.“ – Vergil, Aeneis 1,33.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tantum deus intelligitur, quantum diligitur.
„Gott wird soweit begriffen, als er geliebt wird.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tantum devolutum, quantum appellatum.
„So weit abgewälzt, wie weit angefochten.“ – Bezeichnet den Devolutiveffekt von Rechtsbehelfen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tantum religio potuit suadere malorum.
„So viel Übles hat Glauben anzuraten vermocht.“ – Lukrez, De rerum natura, 1,101.
Warnung vor religiösem Wahn angesichts der Opferung Iphigenies vor der Abfahrt der Griechen nach Troja.

Tarde

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tarde venientibus ossa
„Den (zu) spät Kommenden die Knochen“
Die Rechte sind für die Aufgeweckten geschrieben, den zu spät Kommenden bleiben nur Knochen. Entspricht dem deutschen Sprichwort „Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss sehen, was übrig bleibt.“
Es existiert auch eine Variante mit Sero.

Taurum

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Taurum tollet, qui vitulum sustulerit.
„Einen Stier wird tragen, wer ein Kalb gehoben hat.“
Dieses Zitat von Petronius spielt auf Milon von Kroton an, einen der berühmtesten Athleten (Ringer) der Antike. Der Legende zufolge stemmte er täglich ein Kalb. Mit dem heranwachsenden Tier wuchs seine Kraft, bis er schließlich den ausgewachsenen Stier stemmen konnte.

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Te Deum laudamus
„Dich, Gott, loben wir.“
Anfang eines Lob- und Dankgesangs der katholischen Kirche. Der Legende nach sollen die Heiligen Augustinus und Ambrosius gemeinsam diesen Gesang komponiert haben. Er beginnt mit den folgenden Worten: „Te Deum laudamus. Te Dominum confitemur. Te aeternum patrem omnis terra veneratur.“ („Großer Gott, wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Te intus et in cute novi.
„Dich kenne ich innen und unter der Haut.“ – Persius, Saturae 3,30.
Eigentlich ein Pleonasmus: Mit in cute ist nochmals gesagt, dass man das Innere, das unter der Erscheinung Verborgene, kennt, jemanden also ganz wörtlich durchschaut. Es handelt sich wohl um eine umgangssprachliche oder sprichwörtliche Wendung. Ähnlich spielerisch geht das deutsche „Ich kenne ihn in- und auswendig“ mit den Worten und Bedeutungen um.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Te ipsum cura, medice.
„Heil dich selbst, Arzt!“
Datei:Abelard and Heloise.jpeg
Petrus Abaelardus und Heloisa in einer Handschrift des 14. Jahrhunderts
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Te semper, ut omnibus patet, immoderato amore complexa sum.
„Ich habe dich immer, wie alle wissen, in maßloser Liebe umarmt.“ – Die Äbtissin Heloisa in einem Brief an ihren früheren Geliebten, den Philosophen und Theologen Petrus Abaelardus.
Siehe auch Tua me ad religionis habitum iussio, non divina traxit dilectio.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Temet nosce
„Erkenne dich selbst!“
Übersetzung ins Lateinische der griechischen Inschrift Gnothi seauton ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) am Apollotempel im Heiligtum von Delphi.
Auf diesen Ursprung weist zum Beispiel Cicero hin (De finibus bonorum et malorum 5,44): „Iubet igitur nos Pythius Apollo noscere nosmet ipsos“ („So befiehlt uns also der Apollo von Delphi, uns selbst zu erkennen“).
Diese Variante wurde sehr populär durch ihre Verwendung in den Filmen Matrix und Matrix Revolutions.<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:|{{{autor}}}: }}{{#if:|{{#if:Temet Nosce – A Latin Sign for a Greek Oracle?|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Temet Nosce – A Latin Sign for a Greek Oracle?}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://matrix4humans.com/matrix-temet-nosce/%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Temet Nosce – A Latin Sign for a Greek Oracle?}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://matrix4humans.com/matrix-temet-nosce/}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Temet Nosce – A Latin Sign for a Greek Oracle?}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:Matrix4Humans{{#if: 2022-11-19 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
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Das Enklitikum -met wurde eher im informellen, umgangssprachlichen Latein verwendet. Andere Variante in klassischem Latein: Nosce te ipsum.

Tempora

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempora Heroica
„das heroische Zeitalter
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.
„Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns mit ihnen.“
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„Im Unglück wirst du allein sein.“ – Verkürzung eines Zitats von Ovid: „Donec eris felix, multos numerabis amicos. Tempora si fuerint nubila, solus eris.

Tempus

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempus clausum
„geschlossene Zeit“ – in der katholischen Kirche Bezeichnung für die Bußzeiten im Kirchenjahr, die Fastenzeit und den Advent
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„Die Zeit heilt alles.“
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„die gefräßige Zeit“ – Ovid, Metamorphoses 15,234
Davon abgeleitet ist die Redewendung Zahn der Zeit.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempus fert rosas.
„Zeit bringt Rosen.“
Mit dieser sprichwörtlichen Redensart drückten die Paracelsisten ihren Zukunftsoptimismus hinsichtlich der Höherentwicklung der Heilkunst aus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempus flendi et tempus ridendi
„Eine Zeit zu weinen und eine Zeit zu lachen“ – Zitat aus dem alttestamentlichen Buch Kohelet 3,4 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}}

| #default =EU}}).

Datei:Tempusfugit.JPG
Tempus fugit an einer Uhr
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempus fugit.
„Die Zeit flieht.“
Die Zeit geht dahin, die Zeit rast; an Sonnenuhren oft ergänzt durch „velut umbra“ („wie der Schatten“).
Verkürzt aus „tempus irreparabile fugit“ („Unersetzlich flieht die Zeit dahin“ – Vergil, Georgica 3,284).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempus ipsum affert consilium.
„Die Zeit selbst bringt Rat herbei.“ – „Kommt Zeit, kommt Rat.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempus peto.
„Ich erbitte Zeit.“
Im Lateinunterricht altsprachlicher Gymnasien verwendeter Terminus, wenn man zur Toilette gehen musste. Die Antwort des Lehrers lautete in der Regel: „Habeas.“ („Du sollst sie haben.“)
Datei:Tempus valet volat velat Resiutta steeple 14072007 02.jpg
Tempus valet volat velat an einer Kirchenuhr in Resiutta im Friaul
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempus valet, volat, velat.
„Die Zeit ist stark, sie fliegt, sie verhüllt.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tempus vincit omnia.
„Die Zeit besiegt alles.“
Vergleiche omnia vincit amor und labor omnia vincit.

Teneo

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Teneo, quia teneor.
„Ich halte, weil ich gehalten werde.“ – Motto der Bekennenden Kirche, später Lebensmotto von Johannes Rau.

Ter

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ter in die (tid)
„dreimal täglich“ – Hinweis auf ärztlichen Verschreibungen

Terminus

Terminus
„Grenze“
Das Wort Terminus bezeichnet unter anderem ein Fachwort einer Fachsprache, die sprachliche Benennung eines gedanklich klar umrissenen, abgegrenzten Begriffs, in der römischen Mythologie den Gott der Grenzsteine oder das Ende einer Frist (daher „Termin“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terminus, a quo
„Zeitpunkt, von dem an …“ – „Anfangstermin“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terminus, ad quem
„Zeitpunkt, bis zu dem …“ – „Endtermin“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terminus, ante quem
„Zeitpunkt, vor dem …“
Terminus technicus für Datierungen: ein zeitlich gesicherter Sachverhalt, vor dem der zu datierende Vorgang geschehen sein muss.
Gelegentlich auch als „Terminus, post quem non“ („Zeitpunkt, nach dem nicht …“) bezeichnet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terminus, post quem
„Zeitpunkt, nach dem …“
Terminus technicus für Datierungen: ein zeitlich gesicherter Sachverhalt, nach dem der zu datierende Vorgang geschehen sein muss.
Gelegentlich auch als „Terminus, ante quem non“ („Zeitpunkt, vor dem nicht …“) bezeichnet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terminus technicus
„Fachausdruck“ – fachsprachliche Benennung

Terra

Datei:Mercator World Map.jpg
Weltkarte von Rumold Mercator mit dem Südkontinent „Terra Australis“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terra Australis incognita
„das unbekannte Südland“
Bezeichnung eines in der Antike postulierten, hypothetischen Südkontinentes. Geprägt hat den Namen Claudius Ptolemäus, der glaubte, dass alle Meere von Land umgeben seien, so wie das Mittelmeer und deshalb eine große im Süden liegende Landmasse voraussagte. Darauf zurück geht die Bezeichnung des australischen Kontinents.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terra firma
„fester Grund“ – bekanntes Gebiet
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terra incognita
„unbekanntes Land“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terra nova
„Neues Land“ – lateinischer Name für Neufundland.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terra nullius
„Niemandsland“
Unbesiedeltes Land; Land, das niemandes Eigentum ist. Das Konzept der „terra nullius“ spielte eine wichtige Rolle bei der ideologischen Rechtfertigung von Kolonisation.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terra, quae lacte et melle manabat
„Das Land, in dem Milch und Honig fließt“ – Bezeichnung des verheißenen Landes im 4. Buch Mose 16,13 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}).

Terribilis

Datei:Christ the King Church, Monterrey, Nuevo Leon, Mexico 03.jpg
Inschrift „Terribilis est locus iste …“ an einer Kirche in Monterrey, Mexiko
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terribilis est locus iste. Hic domus Dei est et porta caeli.
„Ehrfurcht gebietend ist dieser Ort! Hier ist das Haus Gottes und die Pforte des Himmels.“
Die zitierten Worte stammen vom biblischen Stammvater Jakob, der im Traum die Himmelsleiter gesehen hatte, auf der die Engel auf- und niederstiegen (vergleiche Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: {{{4}}}

| NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}).

Terror

Datei:Musee-de-lArmee-IMG 1072.jpg
Französischer Marschallstab: „… decus pacis“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Terror belli decus pacis
„Schrecken im Krieg, Zierde in Friedenszeiten“ – Inschrift auf dem französischen Marschallstab

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tertium/Tertius

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tertium Comparationis
„das Dritte des Vergleiches“ – „der dritte Punkt in einem Vergleich“
Zwei Dinge, die miteinander verglichen werden, haben eine dritte Größe gemeinsam, die ihre Vergleichbarkeit bewirkt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tertium non datur.
„Es gibt kein Drittes“ – logisches Axiom, nach dem ein Satz nur wahr oder falsch sein kann und nichts anderes.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tertius gaudens
der sich freuende Dritte“ – „der lachende Dritte“.

Testimonium

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Testimonium paupertatis
Armutszeugnis
Das Armutszeugnis ermöglicht bei hinreichender Erfolgsaussicht das vorläufig kostenlose Führen eines Zivilprozesses.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Testimonium perhibere veritati
„Für die Wahrheit Zeugnis ablegen“ – Wahlspruch des Kurienerzbischofs Georg Gänswein (vergleiche Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: {{{4}}}

| NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}})

Testis

Datei:Coat of arms of Rainer Maria Woelki (Cologne).svg
Nos sumus testes: Rainer Maria Woelkis Wappen als Erzbischof von Köln
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Testis non est iudicare.
„Der Zeuge hat nicht zu urteilen.“ – Das heißt, der Zeuge hat lediglich seine Wahrnehmungen mitzuteilen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Testis unus, testis nullus.
„Ein Zeuge ist kein Zeuge.“ – Die Aussage nur eines Zeugen beweist nichts.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nos sumus testes.
„Wir sind Zeugen.“ – Wahlspruch von Rainer Maria Kardinal Woelki (Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: LUT

| NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}).

Teutones

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Teutones in pace
„Deutsche in Frieden“ – Aufschrift am Tor zum Campo Santo Teutonico der Vatikanischen Gärten.
In seinem Gedicht „Teutones in Pace“ wünscht sich der Dichter Werner Bergengruen, in Rom begraben zu sein.

Theta

Datei:Retiarius vs secutor from Borghese mosaic.jpg
Gladiatoren-Mosaik (Villa Borghese) – die beiden am Boden liegenden Gladiatoren sind durch ein Theta nigrum als Tote gekennzeichnet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Theta nigrum
„schwarzes Theta“
In griechischen und lateinischen Texten und Inschriften verwendetes Todessymbol, das aus einem Kreis besteht, der mittig von einer waagerechten Linie durchkreuzt wird, und damit der Majuskel Vorlage:Grek (Theta) des griechischen Alphabets ähnelt.
Der Begriff wurde von Theodor Mommsen geprägt nach einem Vers des römischen Dichters Persius (Saturae 4,13):<ref>Vergleiche Persius, Saturae IV (lateinische Wikisource).</ref> „Et potius est nigrum praefigere vitio theta“ („Auch ist ein schwarzes Theta voranzusetzen mächtiger als das Vergehen“ – „Vergehen“ steht hier wohl euphemistisch für „Verbrechen“).

Timeo

Datei:The Procession of the Trojan Horse in Troy by Giovanni Domenico Tiepolo (cropped).jpg
Das Trojanische Pferd wird in die Stadt Troja gezogen (Gemälde von G. D. Tiepolo, circa 1760).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Timeo Danaos et dona ferentes.
„Ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen.“
Warnung des Priesters Laokoon vor dem Danaergeschenk (das Trojanische Pferd).
Leicht gekürzt von Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Timeo lectorem unius libri.
„Ich fürchte den Leser eines einzigen Buches.“
Dieser Spruch wird in etwas unterschiedlicher Formulierung von der Antike bis in die Neuzeit angeführt:
„Timeo/cave hominem/lectorem/virum unius libri.“ (auch: „Cave ab homine …“ – „Ich fürchte einen / hüte dich vor einem Menschen/Leser/Mann mit nur einem einzigen Buch!“)
Die ältesten lateinisch schreibenden Autoren, die mit diesem Dictum in Zusammenhang gebracht werden, sind Plinius der Jüngere, Seneca, Quintilian und Augustinus. Der wahre Urheber ist für keine dieser Formulierungen eruierbar.<ref>Ausführlich über Autoren, Wortlaut und unterschiedliche Interpretationen Fritsch, Andreas: Timeo lectorem unius libri. In: Vox Latina 19 (1983), S. 309ff.</ref>

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Timidi/Timidus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Timidi mater non flet.
„Die Mutter eines Feiglings weint nicht.“
Denn sie hat keinen Grund dazu, da sich ihr Sohn nicht in Gefahr begibt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Timidus se vocat cautum; avarus parcum.
„Der Ängstliche nennt sich vorsichtig; der Geizige nennt sich sparsam.“ – Publilius Syrus, Sententiae.

Timor

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Timor Domini principium sapientiae.
„Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang.“ – Buch der Sprüche 9,10 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}})

Toga

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Toga candida
„weiße Toga
Diese wurde von den Bewerbern um Staatsämter getragen. Daher leitet sich das deutsche Wort Kandidat her.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Toga non currit.
„Eine Toga rennt nicht.“
Toga steht hier für Lehrer: „Ein Lehrer rennt nicht.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Toga picta
„Bemalte Toga“ – eine (sehr kostspielige) purpurne Toga, mit goldenen Sternen verziert, die der Triumphator anlegte.

Tolle

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tolle assertiones, et Christianismum tulisti.
„Heb die festen Aussagen auf, und du hast das Christentum aufgehoben.“ – Sentenz aus Martin Luthers programmatischer Schrift De servo arbitrio.
Mit diesem Satz wendet sich Luther gegen den hermeneutischen Skeptizismus des Erasmus von Rotterdam, der, um Ausgleich bemüht, die Möglichkeit letztgültiger Satzaussagen in Frage stellt.
Datei:TolleLege.jpg
Bekehrung des Augustinus: „Tolle lege.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tolle, lege
„Nimm und lies.“
Oft zitierter Spruch um den Kirchenlehrer Augustinus von Hippo, der dies in seinen „Bekenntnissen“ schildert. In einem Zustand religiöser Unruhe und Ungewissheit ging er in den Garten. Er legte sich unter einen Feigenbaum und weinte. Plötzlich hörte er eine Kinderstimme, die immer wieder rief: „Nimm und lies!“ Da er etwas Ähnliches über den Wüstenheiligen Antonius gelesen hatte, verstand er, was gemeint war: Gott gab ihm den Befehl, ein Buch aufzuschlagen und die Stelle zu lesen, auf die sein Blick als erste fallen würde. Er ging zurück, schlug die Paulusbriefe auf und las: „Nicht in Fressen und Saufen, nicht in Wollust und Unzucht, nicht in Hader und Neid, sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an und pflegt das Fleisch nicht zur Erregung eurer Lüste.“ (Römer 13,13–14 [{{#switch: LUT

| NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}, {{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}]).

Tota

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tota erras via.
„Du irrst den ganzen Weg lang.“ – Terenz, Eunuchus 245.

Totidem

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Totidem hostes quot servi
„(Man hat) so viele Feinde wie Diener.“ – Durch Seneca (Epistulae morales 47,5) überliefertes antikes Sprichwort.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Totis/Toto/Totus

Datei:Gradierwerk 07.JPG
Salinentor in Bad Dürkheim mit der Sentenz Totis corporibus nihil esse utilius sale et sole
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Totis corporibus nihil esse utilius sale et sole.
„Nichts ist für den ganzen Körper so nützlich wie Salz und Sonne.“ – Plinius der Ältere, Naturalis historia 31,102.
Inschrift am Tor zum Gradierwerk („Saline“ genannt) in Bad Dürkheim.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Toto caelo errare
„sich irren um den ganzen Himmel“ – „sich ganz gewaltig irren“
Den Ausdruck liest man zum ersten Mal, und dort bereits als Sprichwort zitiert, bei Macrobius (Saturnalia 3.12.10). Es handelt sich vielleicht um die lateinische Nachbildung eines bei Aristophanes überlieferten ähnlichen griechischen Dictums.<ref>Aristophanes, Die Frösche: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „soweit der Himmel ist, habe ich mich geirrt“.</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Toto pectore
„von ganzem Herzen“
Siehe auch ab imo pectore.
Datei:London, UK (August 2014) - 156.JPG
Nachbau des Globe Theatres in London
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Totus mundus agit histrionem.
„Die ganze Welt agiert als Schauspieler.“ – „Die ganze Welt ist ein Theater.“
Inschrift auf dem Globe Theatre in London, das vor allem durch Aufführungen von Werken William Shakespeares einen bedeutenden Platz in der Theatergeschichte einnimmt. Die Aufschrift ließ Shakespeare selbst anbringen. Das Motto geht auf eine Petronius-Paraphrase in Johannes von Salisburys Hauptwerk Policraticus zurück, in dem es heißt: „Quod fere totus mundus iuxta Petronium exerceat histrionem.“ („Dieses ungefähr gemäß Petronius [zitiert]: Die ganze Welt übt sich als Schauspieler.“) Aus Shakespeares Theaterstück As you like it („Wie es euch gefällt“, 1599) stammt die folgende englische Version:<ref>William Shakespeare: Wie es euch gefällt 2.7.138-9</ref>
„All the world’s a stage, And all the men and women merely players.“ („Die ganze Welt ist eine Bühne, Und alle Männer und Frauen sind nur Spieler.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Totus tuus
„Ganz der deine“ – Wahlspruch des Papstes Johannes Paul II., der damit seine Marienverehrung ausdrückte.

Transire

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Transire suum pectus mundoque potiri
„Den eigenen Verstand überschreiten und sich der Welt bemächtigen“ – abgewandeltes Zitat des Astrologen Marcus Manilius (Astronomicon 4,392).
Inschrift auf der Fields-Medaille.

Translatio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Translatio imperii
„Übertragung des Reichs“
Theorie des Mittelalters und der frühen Neuzeit, der zufolge ein Weltreich das andere ablöst, basierend auf der aus dem Buch Daniel stammenden Vier-Reiche-Lehre (Daniel 2,39–40 [{{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}]).

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tres/Tria

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tres bonae matres pariunt tres malos filios: veritas odium, pax ocium, nimia familiaritas contemptum.
„Drei gute Mütter gebären drei schlimme Kinder: die Wahrheit den Hass, der Frieden die Trägheit, allzu große Vertrautheit den Überdruss.“
ocium ist eine mittellateinische Schreibvariante zu otium.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tres faciunt collegium.
„Drei bilden eine Gruppe.“
Der oströmische Kaiser Justinian I. veranlasste 528 n. Chr. eine Sammlung von Rechtsvorschriften, das spätere Corpus Juris Civilis. Dort wird der römische Jurist und Suffektkonsul Lucius Neratius Priscus wie folgt zitiert: „Neratius Priscus tres facere existimat collegium“ („Neratius Priscus erklärt, dass drei ein Kollegium ausmachen“).<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Damit wurde festgestellt, dass es mindestens dreier Stimmberechtigter bedarf, um einen Mehrheitsbeschluss herbeiführen zu können.
Seit dem Mittelalter gab es an den Universitäten die Regel, dass außer dem Dozenten mindestens noch zwei Studenten anwesend sein mussten, damit eine Vorlesung gehalten werden konnte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tria mala aeque nocent. Sterilitas, morbus, vicinus.
„Drei Übel schaden gleichermaßen: Unfruchtbarkeit, Krankheit und der Nachbar.“ – Palladius, De re rustica 1,6.
Das schreibt Paöadius in seinem Werk „Vom Landbau“ über die Weinkultur und meint damit: Den Reben schaden am meisten ein unfruchtbarer Boden, Rebkrankheiten und die Unterpflanzung unpassender Kulturen.

Treuga

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Treuga Dei
„Gottesfrieden“ – Waffenruhe von Mittwoch bis Montag im Sinne eines kirchlich befohlenen Waffenstillstandes.

Tu

Datei:SanPietroTuEsPetrus-SteO153.jpg
Einsetzungsworte für Petrus im Petersdom: „Tu es Petrus et super …“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam.
„Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“
Mit diesen Worten setzte Jesus nach dem Evangelium nach Matthäus, 16,18 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}), Simon Petrus als seinen Nachfolger ein. Auf diese Einsetzungsworte beruft sich auch das Papsttum als Nachfolge Christi. Diese Worte stehen lateinisch in der Kuppel des Petersdoms und lauten im griechischen Original: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}). Im kirchlichen Stundengebet ist der Vers eine der Antiphonen in der Vesper am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni).

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tu felix Austria nube.
„Du, glückliches Österreich heirate!“ – Verkürzte Version von Bella gerant alii, tu felix Austria nube.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tu fui, ego eris.
„Ich war du, du wirst ich sein“ – Was du bist, war ich; was ich bin, wirst du sein.
Inschrift auf einem Grabstein, die an die Unausweichlichkeit des Todes erinnert.
Siehe auch Sum quod eris.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!
„Weiche du nicht den Übeln, sondern du sollst ihnen kühner entgegengehen!“ – Vergil, Aeneis 6,95.
Datei:Vincenzo Camuccini - La morte di Cesare.jpg
Ermordung Cäsars (V. Camuccini, circa 1805)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tu quoque fili?
„Auch du, mein Sohn?“
Julius Caesar zugeschrieben, als er Marcus Iunius Brutus unter den Attentätern sah. Cäsar soll diesen Ausruf aber auf Griechisch getan haben: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Auch du, mein Kind?“)
Siehe auch Et tu Brute?
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tu si hic sis, aliter sentias.
„Wenn du hier wärst, würdest du anders denken.“ – Terenz, Andria 310.

Tua

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tua est, o Deus, gloria.
„Dein ist, o Gott, der Ruhm.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tua me ad religionis habitum iussio, non divina traxit dilectio.
„Dein Befehl brachte mich zur Nonnentracht, nicht die Liebe zu Gott.“ – Die Äbtissin Heloisa in einem Brief an ihren früheren Geliebten, den Philosophen und Theologen Petrus Abaelardus.
Siehe auch Te semper, ut omnibus patet, immoderato amore complexa sum.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tua res agitur.
„Um deine Sache geht es.“
Es handelt sich hier um ein verkürztes Horaz-Zitat (Epistulae 1.18.84): „Nam tua res agitur, paries cum proximus ardet.“ („Denn um deine Sache geht es, wenn die Wand des Nachbarn brennt.“)
Siehe auch Iam proximus ardet Ucalegon.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tua verba nobis exemplo sint.
„Deine Worte seien uns ein Beispiel.“

Tuebor

Datei:Seal of Michigan.svg
Siegel Michigans
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tuebor.
„Ich werde schützen.“ – Motto des US-Bundesstaates Michigan.

Tunica

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tunica propior pallio est.
„Die Tunica ist näher als der Mantel.“ – Plautus, Trinummus 1154.
Diese Redensart aus einer Komödie des römischen Dichters Plautus entspricht dem deutschen Sprichwort „Das Hemd ist näher als der Rock“.

Tuo

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tuo ex ingenio mores alienos probas.
„Du beurteilst den Charakter anderer nach deinem eigenen.“ – Plautus, Persa 212.
Der Satz aus einer Komödie des Dichters Plautus entspricht dem deutschen Ausdruck „von sich auf andere schließen“.

Turpe

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Turpe est laudari ab illaudatis.
„Es ist unerfreulich, von Leuten gelobt zu werden, die selbst kein Lob verdienen.“ – Lob von der falschen Seite.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Turpe est in patria vivere et patriam ignorare
„Schändlich ist es, in der Heimat zu leben und diese nicht zu kennen.“
Oft klassischen Autoren der Antike zugeschriebener Aphorismus, der aber wohl erst im 18. Jahrhundert entstanden ist.

Turris

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Turris fortis mihi Deus.
„Ein fester Turm ist mir Gott.“
Motto des schottischen Kelly-Clans nach Psalm 61 (in der Vulgata Psalm 60), Vers 4, wo es lautet:
„Quia factus es spes mea, turris fortitudinis a facie inimici.“ („Denn Du bist geworden meine Hoffnung, ein Turm der Festigkeit gegen des Feindes Gesicht.“)

Einzelnachweise

<references />

ca:Locució llatina#T ro:Listă de locuțiuni în limba latină#T