„Bakkalaureus der freien Künste“ – b. a. sc. liberalium; Universitätsdiplom untersten Grades. Das französische Baccalauréat (informelle Kurzform Bac) entspricht heute in etwa dem Abitur beziehungsweise der Matura und wird in Frankreich als erster akademischer Grad verstanden.
„Bäder, Steuern, Liebe, Streit, Würfel, Rausch und Geschrei behindern das Studium in Würzburg sehr.“ – Leoninischer Hexameter des Scholasters Albert im 14. Jahrhundert auf seine Zeit in Würzburg.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Balnea, vina, Venus corrumpunt corpora nostra; / sed vitam faciunt: balnea, vina, Venus.
„Die Bäder, die Weine, die Liebe: sie richten unseren Körper zugrunde; / aber sie machen das Leben aus: Die Bäder, die Weine, die Liebe.“ – Inschrift (CIL 6,3,15258,5-8; elegisches Distichon).
Sinngemäß deutsch: "Es macht den Menschen nichts so hin wie Alkohol und Nikotin. Doch fühlt er sich besonders wohl bei Nikotin und Alkohol."
Barba
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Barba crescit, caput nescit.
„Der Bart wächst, (aber) der Kopf wird nicht weiser.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Barba non facit philosophum.
„Der Bart macht keinen Philosophen.“ – Nach Aulus Gellius.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Barba tangenda te virum esse memineris.
„Wenn du deinen Bart berührst, wirst du dich daran erinnern, dass du ein Mann bist.“ – Nach den Sententiae des Caecilius Balbus
Im Original heißt es: „Lysander interrogatus, cur magnam barbam libenter haberet, respondit: Ut solum tangendo eam virum me esse meminerim“ (Auf die Frage, warum er so sehr an seinem langen Bart hänge, antwortete Lysander: „Um mich, wenn ich ihn berühre, daran zu erinnern, dass ich ein Mann bin.“)
„Barbara, Celarent, Darii und Ferio sind die ersten [sc. Figuren], Cesare, Camestres, Festino und Baroco die zweiten; als drittes trägt man mit großer Inbrunst Darapti, Felapton, Disamis, Datisi, Bocardo und Ferison vor; die vierten sind Bamalip, Calemes, Dimatis, Fesapo und Fresison.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Barbarus hic ego sum, quia non intelligor ulli.
„Hier bin ich der Barbar, weil ich von niemandem verstanden werde.“
Denn als Barbaren wurden diejenigen bezeichnet, deren Sprache man nicht verstand.
So beklagt sich Ovid (Epistulae ex Ponto [„Briefe vom Schwarzen Meer“] 5,10,37) aus seinem Verbannungsort Tomis am Schwarzen Meer. Er erzählt vom rauen Klima, den rohen Barbaren, der steten Kriegsgefahr und der Einsamkeit. Er beteuert seine Unschuld, doch beide Kaiser (Augustus und Tiberius) heben die Verbannung nicht auf.
Beata
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Beata aeternitas vel aeterna beatitudo
„Selige Ewigkeit oder ewige Seligkeit“ – Augustinus, De civitate Dei 9.13
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Beata morte nil beatius.
„Kein größeres Glück als ein seliger Tod.“ – Sprichwort
„Glücklich [sind] die Besitzenden.“ – Bei einem Streit um das Eigentum ist derjenige, der die Sache in Besitz hat, im Vorteil und muss nicht sein Recht beweisen. Das muss vielmehr derjenige, der die Sache beansprucht.
Römischer Rechtsgrundsatz, der sich in diesem Wortlaut im Corpus Juris Civilis nicht findet.<ref name="buechmann">Georg Büchmann, Geflügelte Worte, 26. Auflage 1920, S. 350 ({{#if:geflgelteworder00bogcuoft
| {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: YOxTT1WymMQC ||1}}
| <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA39|&pg=39}}{{#if:|&q=}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:|&q=}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:Digitalisat|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Digitalisat}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:ja|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: YOxTT1WymMQC |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=YOxTT1WymMQC |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}}
}}
| Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}
| Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all=
|opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText=
|cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}}
|template= Vorlage:Google Buch
|format= @@@
}}{{#if:Digitalisat|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|Digitalisat}}| Linktext ungültig}}}} – Google Books).</ref> Sachlich ist er jedoch in den Digesten mehrmals genannt.<ref>Zum Beispiel in Digesten 50,17,154 (Ulpian), wo Satz 1 lautet: „Cum par delictum est duorum, semper oneratur petitor et melior habetur possessoris causa.“ („Liegt bei zwei Parteien das gleiche Delikt vor, so hat der Beanspruchende die Beweislast und der Besitzer ist in der besseren Lage.“)</ref>
Die Formulierung geht zurück auf ein nur in Fragmenten erhaltenes Drama „Danaë“ des Euripides:<ref name="buechmann" /><ref>Tragicorum Graecorum Fragmenta, ed. August Nauck, Ed. 2, Leipzig Teubner 1889, S. 458, Nr. 326. Zeile 8 ({{#if:tragicorumgraeco00naucuoft
|[https://archive.org/{{#switch:
|DL=download
|DS=stream
|#default=details}}/{{#if:trim|tragicorumgraeco00naucuoft}}{{#if: | /{{{Fragment}}} | {{#if: 458 | /page/458/mode/{{#if:{{#if:|{{#invoke:TemplUtl|faculty|{{{doppelseitig}}}}}}}|2|1}}up{{#if:|/search/%7B%7B%7BHervorhebung%7D%7D%7D}} | {{#ifeq: {{#if: | {{{Ausgabe}}} | ST}}@{{#if: | {{{Typ}}} | T}} | ST@T | /mode/1up }} }} }} {{#if:Digitalisat|{{#if:trim|Digitalisat}}|{{#if:458| {{#if:|{{{Fundstelle}}}|Textarchiv – Internet Archive}} | archive.org}}}}]{{#if:| ({{#if:
| {{#switch: {{{FORMAT}}}
|PDF=PDF
|DJVU=DjVu
|MP3=MP3
|MP4=MP4
|OGG=Ogg
|#default={{{Format}}}}}; }}{{{KBytes}}} kB)}}{{#if: | im {{#switch:-
|A=Audioarchiv – Internet Archive
|B
|I=Bildarchiv – Internet Archive
|F
|M=Videoarchiv – Internet Archive
|S=Softwarearchiv – Internet Archive
|T=Textarchiv – Internet Archive
|-=
|#default=Unbekannter Parameterwert Typ={{{Typ}}} }} |{{#if:Digitalisat| – Internet Archive| }} }} }}{{#invoke:TemplatePar|match
|1=1=/[^#%s]+/
|2=2=*
|3=Typ=/[TABIFMS%-]?/
|4=Fragment=/[^#%s]*/
|5=Blatt=/[^#%s]*/
|6=Hervorhebung=*
|7=Ausgabe=/[DSds]?[TSLto]?%l*/
|8=Fundstelle=/%d*/
|9=doppelseitig=/%a*/
|10=Format=/%u*/
|11=KBytes=/%d*/
|format=@@@
|template=Vorlage:archive.org
|cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:archive.org
|errNS=0
}}) und James Turney Allen & Gabriel Italie: A Concordance to Euripides, S. 311 ({{#if: 9jfb3u5jfDUC
| {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: 9jfb3u5jfDUC ||1}}
| <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA311|&pg=311}}{{#if:|&q=}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:|&q=}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:Digitalisat|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Digitalisat}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:ja|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: 9jfb3u5jfDUC |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=9jfb3u5jfDUC |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}}
}}
| Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}
| Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all=
|opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText=
|cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}}
|template= Vorlage:Google Buch
|format= @@@
}}{{#if:Digitalisat|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|Digitalisat}}| Linktext ungültig}}}} – Google Books).</ref> {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Schlecht geht es dem, der nicht hat; die Besitzenden sind glücklich“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Beati, qui nunc fletis, nam ridebitis.
„Glücklich seid ihr, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Beatius est magis dare quam accipere.
„Seliger ist es mehr, zu geben als zu empfangen.“ – Vulgata, Apostelgeschichte 20,35 ({{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}, {{#switch: LUT
| NA =LUT
| OT
| BHS =LUT
| LXX =LUT
| VUL =LUT
| #default =LUT}}).
Diese Auffassung steht im Einklang mit der Lehre der römischen Stoiker, dass man Wohltaten mit Zinsen zurückzahlen soll; zum Beispiel Seneca (Epistulae morales 81,17): „Errat enim, si quis beneficium accipit libentius quam reddit. […] Ingratus est, qui beneficium reddit sine usura“ („Es irrt, wer eine Wohltat lieber empfängt als zurückzahlt. […] Undankbar ist, wer eine Wohltat ohne Zinsen erwidert“).
Das verkürzte Sprichwort „Geben ist seliger denn nehmen“ geht auf das Zitat aus der Apostelgeschichte zurück.
„Glücklich jener, der fern von Geschäften.“ – Horaz, Epodes 2,1.
Gemeint ist damit die Begeisterung für das Landleben. Das vollständige Zitat lautet folgendermaßen:
<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em">
Beatus ille, qui procul negotiis,
ut prisca gens mortalium,
paterna rura bobus exercet suis,
solutus omni faenore;
Neque excitatur classico miles truci
neque horret iratum mare
forumque vitat et superba civium
potentiorum limina.
</poem>
<poem style="display:inline-block; font-style:italic; margin-right:1em;">
Glücklich der Mann, der fern von Geschäften,
wie einst das Menschengeschlecht,
die väterliche Scholle mit seinen Ochsen pflügt,
frei von Schuldenlast;
weder wird er als Soldat vom wilden Signal aufgescheucht
noch vom grollenden Meer verängstigt,
er meidet das Forum und die stolzen
Paläste der Mächtigen.
</poem>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bella gerant alii, tu felix Austria nube.
„Kriege mögen andere führen, du, glückliches Österreich heirate.“
Motto der Heiratspolitik der Habsburger aus dem 17. Jahrhundert. Das vollständige Distichon lautet „Bella gerant alii, tu felix Austria nube. Nam quae Mars aliis, dat tibi diva Venus.“ („Kriege lass andere führen, du, glückliches Österreich, heirat’! Denn was den anderen Mars, Venus, die Göttin, gibt’s dir.“)
Im Trojanischen Krieg sprang der Held Protesilaos als erster Grieche an Land und wurde auch als erster getötet. Um seine Witwe Laodameia zu trösten, erlaubten die Götter dem Getöteten, noch drei Stunden mit seiner Gemahlin zu verbringen.
„Brief des Bellerophon“ – Brief, der statt einer Empfehlung den Befehl enthält, den Überbringer des Briefes zu töten, Wiedergabe des griechischen Ausdrucks „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
Bellerophon war ein Enkel des Sisyphos. Die Frau des Königs Proitos beschuldigte ihn, er habe versucht, sie zu verführen. Der König schickte Bellerophontes darauf zu seinem Schwiegervater Iobates, mit der verschlüsselten Nachricht, ihn zu töten.
Darauf spielt Plautus (Bacchides 810f.) an: „Aha, Bellerophontem tuos me fecit filius: egomet tabellas tetuli, ut vincirer.“ („Aha, zum Bellerophon hat mich dein Sohn gemacht: Ich selber habe den Brief überbracht, dass ich gefesselt werden soll.“)
Die Theorie vom Gerechten Krieg soll die Beurteilung ermöglichen, ob eine Anwendung militärischer Gewalt vom moralischen Standpunkt her erlaubt oder sogar geboten ist. Hierbei wird zwischen zwei Kategorien unterschieden: dem ius ad bellum („Recht zum Krieg“ – unter welchen Umständen darf Krieg geführt werden?) und dem ius in bello („Recht im Krieg“ – Regeln zur legitimen Kriegführung).
„Krieg aller gegen alle“ – Bezeichnung des Naturzustands durch Thomas Hobbes.
Das Theorem vom „Krieg aller gegen alle“ gab der Staatsrechtsdiskussion eine Option, weltliche Macht unabhängig von religiösen Konzepten zu legitimieren.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bellum omnium pater.
„Der Krieg ist aller (Dinge) Vater.“ – Sentenz des griechischen Philosophen Heraklit, die im Original folgendermaßen lautet:
Nach Heraklit besteht das Prinzip der Welt darin, dass es etwas Gleichbleibendes gibt, das sich durch ein Umschlagen von einem Pol zum anderen stetig wandelt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bellum se ipsum alet.
„Der Krieg wird sich selbst nähren.“ – Marcus Portius Cato bei Livius, Ab urbe condita 34.9,12.<ref name="ReclamZitate">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bene vixit, qui bene latuit.
„Gut hat gelebt, wer sich gut verborgen hat.“
Das Diktum ist ein etwas verändertes Zitat des Ovid, bei dem es in den Tristia 3,4,25 heißt: „bene qui latuit, bene vixit“.
Benedicite
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Benedicite, omnia opera.
„Lobet, alle Werke!“
Anfang des Hymnus der Drei Jünglinge im Feuerofen (Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: {{{4}}}
| NA ={{{4}}}
| OT
| BHS ={{{4}}}
| LXX ={{{4}}}
| VUL ={{{4}}}
| #default =EU}}): „Benedicite, omnia opera Domini, Domino“ („Lobt, alle Werke des Herrn, den Herrn!“)
Benedictio
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Benedictio Dei divites facit.
„Bernhard liebt die Täler.“ – Dieser Merkvers über vier wichtige katholische Orden lautet vollständig so:
„Bernhardus valles, montes Benedictus amabat, / oppida Franciscus, magnas Ignatius urbes.“ („Bernhard liebte die Täler, Benedikt die Berge; Franziskus die Ortschaften, Ignatius die großen Städte.“)
„Berlin, Licht des Erdkreises“ – Anagramm des westfälischen Pfarrers Johann Kayser im Jahr 1698 auf einer Dienstreise nach Berlin, im Andenken an den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bibere et manducare nulli concessum est ad gulam explendam, sed ad famem sitimque restringendam.
„Es ist keinem gestattet, zu trinken und zu essen, um seinen Schlund zu füllen, sondern um Hunger und Durst zu stillen.“ – Beda Venerabilis, Proverbiorum liber.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bibere humanum est, ergo bibamus.
„Trinken ist menschlich, also lasst uns trinken.“ – Inschrift im Nürnberger Ratskeller.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bibamus et gaudeamus.
„Lasst uns trinken und uns freuen!“ – Zitat aus einem Studentenlied:
<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em">
Bibamus et gaudeamus, dum iuvenes sumus,
nam tarda senectus venit
et post eam mors; post mortem nihil!
</poem>
<poem style="display:inline-block; font-style:italic; margin-right:1em;">
Trinken wir und freuen wir uns, solange wir noch jung sind,
denn lähmend kommt das Alter
und danach der Tod; nach dem Tod nichts.
</poem>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bibant in poenitentiam.
„Mögen sie es zur Buße trinken.“ – Verdikt aus Rom, als ein bayerischer Bischof dort darum ersuchte, den Mönchen während der Fastenzeit den Biergenuss zu verbieten. Rom erbat eine Kostprobe und empfand das Bier als ungenießbar.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bibite, fratres, bibite, ne diablus vos otiosos inveniat.
„Trinkt, Brüder, trinkt, damit der Teufel euch nicht untätig finde.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bis ad eundem lapidem offendere
„Zwei Mal an denselben Stein stoßen“
Entspricht dem griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}(„Zweimal denselben Fehler zu begehen ist eines weisen Mannes Sache nicht.“).
Der römische Dichter Ausonius schrieb in seinen Briefen an Paulus:<ref>Ausonius, Epistulae 7.</ref>
„[…] ea quae tibi iam cursim fuerant recitata, transmisi. etenim hoc poposcisti atque id ego malui, tu ut tua culpa ad eundem lapidem bis offenderes, ego autem, quaecumque fortuna esset, semel erubescerem.“ („[…] das, was Dir schon flüchtig vorgelesen worden war, übersende ich Dir. Denn Du forderst dies und ich will das lieber, daß Du an denselben Stein zweimal stößt, ich aber, was auch immer der Fall sei, nur einmal erröte.“)<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bis dat, qui cito dat.
„Doppelt gibt, wer schnell gibt.“ – Zitat aus den Varronischen Sentenzen des Dichters Publilius Syrus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bis de eadem re ne sit actio.
„Zweimal über dieselbe Sache gebe es keine Verhandlung.“ – Rechtsgrundsatz, der eine zweite (Gerichts-)Verhandlung derselben Angelegenheit untersagt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bis idem non est idem.
„Zweimal das Gleiche ist nicht dasselbe.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bis in die (bid)
„Zweimal am Tag“ – medizinische Abkürzung: bid.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bis peccare in bello non licet.
„Zweimal im Krieg Fehler zu machen ist nicht erlaubt.“
Vielleicht nach Horaz, De arte poetica (Epistula ad Pisones) 365 – dort steht in einem Vergleich poetischer Werke mit Gemälden: „Haec placuit semel, haec deciens repetita placebit“ („Dieses gefiel einmal, dieses wird zehnmal wiederholt noch gefallen“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bis vivit, qui bene vivit.
„Zweimal lebt, wer gut lebt.“
Bona
Bona
„(Prognose) gut“ – medizinischer Fachausdruck
Siehe auch Prognosis: dubia, incerta, mala, infausta.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bona causa nullum iudicem verebitur.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Boni pastoris est tondere pecus, non deglubere.
„Ein guter Hirte schert sein Vieh, er zieht ihm nicht das Fell ab.“ – Laut Sueton Äußerung des römischen Kaisers Tiberius über seine Statthalter.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bonum ad virum cito moritur iracundia.
„Bei einem guten Mann stirbt der Zorn schnell.“ – Zitat aus den Werken des Dichters Publilius Syrus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bonum commune communitatis
„Allgemeinwohl“ – lLiterarisch auch für „Allgemeingut“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bonum commune hominis
„Allgemeingut“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bonum et aequum
„Recht und billig (Angemessenes)“ – Billigkeit im Sinne des römischen Zivilrechts, wo dieses Begriffspaar Teil der zivilrechtlichen Naturrechtslehre ist.
Auch als „bono et aequo“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bonum magis carendo quam fruendo cernitur.
„Das Gute wird stärker wahrgenommen, wenn man es entbehrt, als wenn man es genießt.“Datei:Coat of arms of Enrique Almaraz y Santos.svgWappen des spanischen Kardinals Enrique Almaraz y Santos (1847–1922) mit dem Motto Bonus pastor animam suam dat pro ovibus suis
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bonus pastor animam suam dat pro ovibus suis.
„Der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe.“ – Motto des Guten Hirten, Ehrentitel für Jesus Christus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bonus vir semper tiro.
„Ein guter Mensch bleibt immer Lehrling.“ – Martial, Epigrammata 12,51,2.
Der vorausgehende Satz lautet: „Dass unser Fabullinus so oft betrogen wird, wundert dich, Aulus?“ Die Aussage dieses Zweizeilers ist es also, dass gutmütige Menschen oft Lehrgeld zahlen müssen. Goethe nahm diesen Spruch in seine Maximen und Reflexionen auf.<ref>J. W. Goethe: Maximen und Reflexionen, 5. Band, Heft 3 (dort Nummer 3).</ref>
Bonna
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bonna solum felix
„Glücklicher Boden Bonn“ – Spruch aus dem 16. Jahrhundert über die Stadt Bonn.
Boreas
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Boreas domus, mare amicus.
„Der Norden ist unsere Heimat, das Meer unser Freund.“ – Motto der schottischen Orkney-Inseln.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Breve et irreparabile tempus omnibus est vita.
„Eine kurze und unwiederbringliche Zeit ist für alle das Leben.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Brevi manu (B. m.)
„Kurzer Hand“ – Ohne Umstände.
In der Rechtssprache bedeutet Brevi manu traditio „Übergabe kurzer Hand“, die Aushändigung einer Sache zum Beispiel durch einen Boten, bei der es keiner förmlichen Übergabe mehr bedarf. Corpus Iuris Civilis, Digesta 23.3,43,1 (Ulpian).
„Ein kurzes Lied ist schnell gesungen.“ – Sprichwort.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Brevis esse laboro, obscurus fio.
„Ich bemühe mich, kurz zu sein, und werde dunkel.“
Beschreibt die Tatsache, dass durch Kürzen eines Textes der Inhalt unklarer werden kann.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Brevis nobis a natura vita data est.
„Uns ist von der Natur ein kurzes Leben gegeben.“ – Umformulierung von Cicero, Philippica 14,32, wo es heißt:
„Brevis a natura vita vobis data est, at memoria bene redditae vitae sempiterna“ („Ein kurzes Leben ist euch von der Natur gegeben, aber die Erinnerung, es gut zurückgegeben zu haben, auf ewig“).
Im Roman „Gargantua und Pantagruel“ von Rabelais (1,41) hat dieses Sprichwort eine zweite Hälfte und lautet vollständig: „Brevis oratio penetrat coelos et longa potatio evacuat scyphos“ („Ein kurzes Gebet dringt in den Himmel ein und langes Trinken leert die Becher“).
Bruta
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bruta licet soleant animalia iure timeri, omnibus est illis plus metuendus homo.
„Mag man auch meist zu Recht die wilden Tiere fürchten, mehr als sie alle muss man den Menschen fürchten.“ – Sprichwörtlich gewordenes Distichon, das die abschließende Moral der 17. Fabel des Avianus („Venator et Tigris“) ist.
Bulla
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bulla est vita hominum.
„Das menschliche Leben ist eine Seifenblase.“ – Inschrift auf Sonnenuhren.
Bursa
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Bursa carens aere nequit inter vina sedere.
„Fehlt es dem Beutel an Geld, kann man nicht beim Wein sitzen.“ – Wörtlich: „Ein Beutel ohne Geld kann nicht beim Wein sitzen.“