Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ubi dolor, ibi digitus.
„Wo der Schmerz ist, da legt man den Finger drauf.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ubi dubium, ibi libertas.
„Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ubi enim sunt duo vel tres congregati in nomine meo, ibi sum in medio eorum.
„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ – Vulgata, Matthäusevangelium 18,20 ({{#switch: VUL
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ubi libertas, ibi patria.
„Wo Freiheit ist, da ist meine Heimat.“
Motto von Carl Schurz, dem US-amerikanischen Politiker und Publizist deutscher Herkunft. Manchmal wird der Spruch auch dem US-Präsidenten Thomas Jefferson zugeschrieben.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ubi mel, ibi apes.
„Wo Honig ist, da sind auch Bienen.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ubi non accusator, ibi non iudex.
„Wo kein Kläger, da kein Richter.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ubi panis, ibi patria.
„Wo Brot ist, da ist die Heimat.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ubi papa, ibi Roma.
„Wo der Papst ist, da ist Rom!“
Hat seinen Ursprung in der Zeit der Vertreibung des Papstes aus Rom im Mittelalter. Damals saßen die Päpste eine Zeit lang unter anderem in Avignon, wo noch heute ein Papstpalast steht. Siehe Papsttum in Avignon und Abendländisches Schisma.
Der vollständige Topos lautet: „Ubi sunt qui ante nos in mundo fuere?“ („Wo sind sie [geblieben], die vor uns auf der Welt waren?“) Es handelt sich dabei um eine formelhafte Wendung in Predigten und der Dichtung des Mittelalters, die dazu diente, an Beispielen vergangener Macht oder Schönheit die Vergänglichkeit alles Irdischen in Erinnerung zu rufen.
Weiterhin ist der vollständige Topos ein Vers in der lateinischen Version des studentischen Liedes Gaudeamus igitur.
Ululare
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ululare cum lupis
„mit den Wölfen heulen“ – aus einer Inschrift in Bonn
Die Wendung steht für eine überflüssige Tätigkeit. Sie geht auf den Dichter Aristophanes zurück, der den Ausspruch in seiner satirischen Komödie „Die Vögel“ prägte. Griechisch heißt es „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – bei Aristophanes) oder „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – bei Cicero und Erasmus von Rotterdam).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Umbra et imaginibus utimur.
„Wir verwenden Schatten und Abbilder.“ – Cicero, De officiis 3,69.
Aus dem Kontext ergibt sich das Gemeinte: „Vom wahren Recht und der wirklichen Gerechtigkeit haben wir keine verlässliche und genaue Vorstellung, sondern verwenden Umriss (umbra) und Bilder (imaginibus). Wenn wir doch diesen folgen würden!“Datei:"Umbra Sumus" sundial - geograph.org.uk - 321257.jpg„Umbra Sumus“ auf einer englischen Sonnenuhr von 1748
Verkürzung aus den Oden des Dichters Horaz: „Pulvis et umbra sumus.“ („Wir sind Staub und Schatten.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Umbram suam metuere
„seinen eigenen Schatten fürchten“
Una
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Una domus non alit duos canes.
„Ein Haus ernährt nicht zwei Hunde.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Una hirundo non facit ver.
„Eine Schwalbe macht keinen Frühling.“
Diese sprichwörtliche Redewendung stammt aus einer Fabel Äsops. Dort verkauft ein verschwenderischer junger Mann seinen Mantel, als er die erste Schwalbe im Frühjahr heimkehren sah. Als es aber dann noch einmal so kalt wurde, dass die Schwalbe erfror, schimpfte er über die Schwalbe. Im griechischen Original heißt es: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Eine Schwalbe macht keinen Frühling und auch nicht ein Tag.“) Dieser Text stammt von Aristoteles (Nikomachische Ethik I,1098a,7.)
Entspricht der deutschen Redewendung „eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“.
„Mit einer Stimme“ – Zitat aus den Werken des römischen Politikers, Schriftstellers und Philosophen Cicero.
Ende einiger Präfationen in der katholischen Heiligen Messe: „[angeli et archangeli] una voce dicentes“ („[Engel und Erzengel,] die wie aus einem Munde rufen“).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Undique ad inferos tantundem viae est.
„Von überallher ist es gleich weit zur Unterwelt.“ – Antwort des griechischen Philosophen Anaxagoras auf die Frage, ob er nach dem Tod in seine Vaterstadt Klazomenai übergeführt werden wolle.
„Einer von vielen“ – eine zufällige Person (Horaz)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Unus papa Romae, unus portus Anconae, una turris Cremonae, una ceres Raconae.
„Ein Papst in Rom, ein Hafen in Ancona, ein Turm in Kremun, ein Bier in Rakonitz.“ – Motto der Brauerei in Rakovník (früher Rakonitz).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Urbem Romam a principio reges habuere. Libertatem et consulatum L. Brutus instituit.
„Die Stadt Rom hatten vom Anfang an Könige in ihrer Gewalt. Freiheit und Konsulat richtete L. Brutus ein.“ – Anfang der Annalen des Tacitus.
Die Tatsache, dass der erste Satz ein Hexameter ist, soll vielleicht darauf verweisen, dass die frühe Überlieferung über Gründung und Königszeit im Wesentlichen mythischen und poetischen Charakters ist.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Urbem venalem et mature perituram, si emptorem invenerit.
Standardeinleitung römischer Proklamationen. Das Ritual des päpstlichen Segens Urbi et Orbi entwickelte sich im 13. Jahrhundert und geht wohl auf die Investitur des neuen Papstes mit den folgenden Worten zurück: „Investio te de Papatu Romano, ut praesis urbi et orbi“ („Ich bekleide dich mit der römischen Papstwürde, auf dass du der Stadt und dem Erdkreise vorstehest“).
„Auf dass mit lockeren … vermögen“ – Beginn des Johannes-Hymnus.
Mit Hilfe des Johannes-Hymnus lehrte Guido von Arezzo seine Gesangsschüler das Memorieren der Töne. Aus den Anfangsbuchstaben der Zeilen wurden die Solmisationssilben Ut, Re, Mi, Fa, Sol, La.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ut quimus, aiunt, quando ut volumus non licet.
„Geht’s nicht, wie man wünscht, sagt man, so lebt man, wie’s eben geht.“ – Terenz, Andria 805.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ut sementem feceris, ita metes.
„Wie du säst, so wirst du ernten.“ – Zitat aus den Werken Ciceros.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ut sit finis litium.
„Damit ein Ende des Streits sei.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ut spectent, veniunt, spectentur ut ipsae.
„Sie kommen zum Zuschauen, (und) damit sie selbst gesehen werden.“
Ovid gibt in seiner Ars amatoria den Rat, dass man im Theater gut Bekanntschaften machen kann, denn die Frauen kämen nicht nur, um das Schauspiel anzuschauen, sondern auch, um selbst gesehen zu werden. Im Originalwortlaut heißt es (Buch 1, Vers 99): „Spectatum veniunt, veniunt spectentur ut ipsae“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ut supra
„Fides autem catholica haec est: ut unum Deum in Trinitate, et Trinitatem in unitate veneremur.“ („Dies aber ist der katholische Glaube: Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ut unum sint
Doktrin im Völkerrecht, der zufolge in einem Krieg gewonnene oder verlorene Gebiete auch nach Ende der Kampfhandlungen im Besitz ihres Eroberers bleiben, sofern nicht ein Friedensvertrag ausdrücklich anderes vereinbart.