„Seltener Vogel“ – etwas Ungewöhnliches oder Besonderes – aus JuvenalsSaturae (6,165):
„rara avis in terris nigroque simillima cycno“ („ein seltener Vogel auf Erden und ganz wie ein schwarzer Schwan“)
Angeblich ursprünglich nach Herodot auf den Phönix bezogen (Historien 2,73,1):
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Es gibt noch einen anderen heiligen Vogel namens Phönix […] er besucht sie selten, alle 500 Jahre, wie die Heliopolitaner sagen.“)
Bei Horaz ist der seltene Vogel ein gebratener Pfau (Sermones 2.2,23–26):
„posito pavone velis quin // hoc potius quam gallina tergere palatum // corruptus vanis rerum quia veneat auro // rara avis et picta pandat spectacula cauda“ („Warum willst du deinen Gaumen lieber mit einem dir vorgesetzten Pfau berühren als mit einem Huhn? Du wirst irregeleitet durch den nichtigen Umstand, dass der seltene Vogel teuer ist, und durch das Schauspiel, wie er seinen bunten Schwanz ausbreitet.“)
Später für eine ausgefallene Person oder Sache verwendet, im Deutschen als „bunter Vogel“ bekannt.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rara temporum felicitas, ubi quae velis sentire et quae sentias dicere licet.
„Seltenes Glück der Zeiten, wo du denken darfst, was du willst, und sagen, was du denkst!“
„rara temporum felicitate ubi sentire quae velis et quae sentias dicere licet“ („[…] im seltenen Glück der Zeiten, wo man denken darf, was man will, und sagen, was man denkt.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rara sunt cara.
„Seltenes ist teuer.“<ref>Siehe zum Beispiel Thema einer Ausstellung der Universitätsbibliothek Dortmund 2006/07: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20160304074849
Dieser Satz kommt in einem satirischen EpigrammGrillparzers aus dem Jahr 1838 vor:
<poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Als unser großer Staatsmann nun verstand
Sein Schoßkind sei verlustig doch des Thrones,
Rief er, den Kopf wider die Wand:
„Carlos, redde mihi milliones.“
</poem>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Redeo […] inhumanior, quia inter homines fui.
„Ich kehre […] unmenschlicher zurück, weil ich unter Menschen war.“ – Seneca, Epistulae morales 7,3.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Redire in viam
„Auf den (rechten) Weg zurückkehren“
Das Diktum ist ein umformulierter Ausdruck aus der Komödie Andria (V. 190) von Terenz.
Reductio
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Reductio ad absurdum
„Rückführung ins Absurde“
Eine Beweistechnik, bei der eine These widerlegt wird, indem gezeigt wird, dass ihre Konsequenzen unsinnig sind; häufig in der Mathematik und Philosophie.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Reductio ad Hitlerum
„Rückführung auf Hitler“
Nach Leo Strauss ein Scheinargument, das sich der extremen Negativität Hitlers bedient. Seine allgemeine Form ist: „Hitler war A, deshalb ist A schlecht.“ Beispiel: „Hitler hat gerne Wagner gehört, deshalb ist es schlecht, Wagner zu hören.“ Variante des Argumentum ad hominem.
Reformatio
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Reformatio in peius
„Veränderung zum Schlechteren“
Verbot der reformatio in peius: Rechtsgrundsatz, nach dem jemand in der nächsten Instanz nicht schwerer verurteilt werden kann, wenn er (aber nicht der Ankläger) in Berufung oder Revision gegangen ist.
Das Regina caeli ist eine marianische Antiphon, die in der Osterzeit gesungen wird:
<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Regina caeli, laetare, alleluia.
Quia quem meruisti portare, alleluia,
Resurrexit, sicut dixit, alleluia.
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
O Himmelskönigin, frohlocke, Halleluja.
Denn er, den du zu tragen würdig warst, Halleluja,
ist erstanden, wie er sagte, Halleluja,
</poem>
Lateinische Wiedergabe einer formelhaften Wendung aus den Historien des Herodot, mit der angegeben wird, dass man das Berichtete nur durch Hörensagen, nicht aus persönlichem Erleben weiß. Im Griechischen heißt es {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
Rem
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rem acu tetigisti.
„Du hast die Sache mit der Nadel berührt.“ – Plautus, Rudens 1306.
„Du hast es genau getroffen“ oder als Redewendung „Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen“.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rem tene, verba sequentur.
„Halte dich an die Sache, die Worte werden dann schon folgen“ – Zitat aus den Werken des Historikers, Schriftstellers und Staatsmanns Marcus Porcius Cato.
Remota
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Remota itaque iustitia quid sunt regna nisi magna latrocinia?
“Nimm die Gerechtigkeit weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?” – Augustinus, De civitate Dei IV,4,1.
Repetitio
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Repetitio est mater studiorum.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Requiem aeternam dona eis, Domine.
„Ewige Ruhe schenke ihnen, o Herr!“
Das Requiem ist die Messfeier für Verstorbene (auch „Missa pro defunctis“). Das Wort bezeichnet sowohl den Ritus der Begräbnismesse nach der katholischen Liturgie als auch kirchenmusikalische Kompositionen für das Totengedenken. Die Bezeichnung ist abgeleitet vom ersten Wort des Introitus:
„Requiem aeternam dona eis, Domine, et lux perpetua luceat eis.“ („Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen.“)
„Nebensache“ – im juristischen Sinn die zu einer anderen, der Hauptsache, in einem untergeordneten Verhältnis stehende Sache.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Res ad triarios venit.
„Die Sache kommt zu den Triariern.“
Jetzt kommen die erfahrensten Kämpfer an die Reihe. Die Triarier waren die Elite der römischen Legion. „Jetzt müssen die Triarier kämpfen“ bedeutet, dass die letzten Reserven mobilisiert werden müssen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Res inter alios acta
„Eine zwischen Anderen ausgeführte Sache“ – römischer Rechtsgrundsatz, wonach das Handeln Anderer einen weder berechtigt noch verpflichtet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Res ipsa loquitur.
„Eine beurteilte Sache“ – etwas, das bereits gerichtlich entschieden wurde (und deshalb nicht erneut diskutiert werden soll).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Res non verba
„Taten statt Worte“
„Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.“ (Matthias Claudius).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Res publica
„Öffentliche Sache“ – Staat, Gemeinwesen.
Die klassische Definition von Cicero lautet:
„Est igitur res publica res populi, populus autem non omnis hominum coetus quoquo modo congregatus, sed coetus multitudinis iuris consensu et utilitatis communione sociatus.“ („Es ist also das Gemeinwesen die Sache des Volkes, Volk ist aber nicht jede Vereinigung von Menschen, die auf irgendeine Weise zusammengewürfelt wurde, sondern die Vereinigung einer Menge, die sich aufgrund einer Übereinstimmung des Rechts und einer Gemeinsamkeit des Nutzens verbunden hat.“)
Davon abgeleitet ist das Wort Republik, eine Staatsform, die im Lateinischen libera res publica (Freistaat) heißt.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Respice post te, hominem te esse memento.
„Schau hinter dich; bedenke, dass du ein Mensch bist!“
Der frühchristliche Schriftsteller Tertullian berichtet, dass der Staatssklave, der den Lorbeerkranz bei Triumphzügen über das Haupt des Triumphators hielt, diesem diese Worte ins Ohr zu flüstern hatte.
Restat
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Restat iter caeli; caelo tentabimus ire.
„Es bleibt der Weg durch den Himmel, am Himmel werden wir (weg) zu gehen versuchen.“ – Zitat aus den Werken des Dichters Ovid.
Dädalus erklärt hier seinem Sohn Ikarus den letzten verbleibenden Fluchtweg.
Rex
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rex datur propter regnum, non regnum propter regem.
„Der König ist für das Königreich da, nicht das Königreich für den König.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rex legibus absolutus est.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rex regnat, sed non gubernat.
„Der König herrscht, aber er regiert nicht.“
Dieser Satz charakterisiert ein Regierungssystem, in welchem der König zwar der Herrscher ist, das Regieren im Einzelnen aber den Ministern zugewiesen ist, zum Beispiel in der Zeit des Bürgerkönigtums in Frankreich.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ridentem dicere verum
„Lachend die Wahrheit sagen“ – Horaz, Satirae 1,1,24.
Im Zusammenhang: „ridentem dicere verum quid vetat?“ („Die Wahrheit lachend vorzutragen – was spricht dagegen?“) Horaz rechtfertigt damit seine Art der satirischen Dichtung, nämlich unter Verzicht auf persönliche Bloßstellung allgemein menschliches Fehlverhalten zu karikieren.
Oft auch abgewandelt zitiert: „ridendo dicere verum“: „lachend die Wahrheit sagen.“Datei:Blason ville it Rome.svgWappen der Stadt Rom: SPQR
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rideo Quia Papa Sum.
„Ich lache, weil ich der Papst bin.“
Die Anfangsbuchstaben ergeben zusammen RQPS. Schon im 17. Jahrhundert bekannte Verballhornung des rückwärts gelesenen {{#if:trim|S. P. Q. R.}} – Johann Balthasar Schupp schrieb in einem seiner Werke: „Sancte Pater, Quare Rides?“ (Als {{#if:trim|S. P. Q. R.}} abzukürzen! – „Heiliger Vater, warum lachst Du?“) – Antwort: „Rideo, Quia Papa Sum.“ („Ich lache, weil ich der Papst bin.“)<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Rigor
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rigor mortis
„Totenstarre“ – die nach dem Tod (post mortem) eintretende Erstarrung der Muskulatur
„Das Strenge“ – Eine Form der mündlichen Promotionsprüfung an einer Hochschule. Es ist aus der Bezeichnung „examen rigorosum“ („strenge Prüfung“) abgeleitet.
Die Redewendung geht auf Cato den Älteren zurück, dessen Ausspruch Cicero (De divinatione 2,24,51) überliefert (mit haruspex statt augur):
„Vetus autem illud Catonis admodum scitum est, qui mirari se aiebat, quod non rideret haruspex, haruspicem cum vidisset.“ („Gut bekannt ist jenes Dictum Catos, er wundere sich, dass ein Wahrsagepriester nicht lacht, wenn er einen anderen Wahrsagepriester sieht.“)
„Chiisches Lachen“ – (unterstelltes) leichtsinniges und mutwilliges Lachen der Bewohner der Insel Chios, deren Sitten in der alten Komödie in keinem guten Ruf standen.
Das Osterlachen – mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Brauch der Prediger, die Zuhörer nach dem Ernst der Fastenzeit zum Lachen zu bringen.
Reformatoren und Aufklärer kämpften dagegen, schließlich wegen allzu deftiger Späße auch die Kirche selbst, so dass der Brauch im 18./19. Jahrhundert außer Anwendung geriet.
„Sardonisches Lachen“ – das Lachen bei einem großen Unglücksfall oder bei Freveltaten.
Bei der Urbevölkerung Sardiniens (Sardoni) soll die Sitte bestanden haben, ihre siebzig Jahre alten Eltern zu opfern und die Feier mit krampfartigem Gelächter zu begleiten, an dem die Seele unbeteiligt war.
Heutige Bedeutung: von Krämpfen scheinbar zum Lachen verzerrte Gesichtszüge als Symptom bei einer Infektion mit dem Erreger von Tetanus (Wundstarrkrampf) oder bei Strychnin-Vergiftungen.
Rixantur
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rixantur de lana caprina.
„Sie streiten sich um Ziegenwolle.“ – Um etwas Sinnloses streiten.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Roma locuta, causa finita.
„Rom hat gesprochen, der Fall ist beendet.“
Innerhalb der römisch-katholischen Kirche geprägter Ausdruck, um die Endgültigkeit einer Entscheidung zu unterstreichen. In den Schriften des Kirchenlehrers Augustinus findet sich die Formulierung „Iam enim de hac causa duo concilia missa sunt ad Sedem Apostolicam: inde etiam rescripta venerunt. Causa finita est: utinam aliquando finiatur error“ (Sermo 131,10 – „In diesem Fall wurden schon zwei Konzilsschreiben an den Apostolischen Stuhl geschickt. Es kamen von dort sogar Antwortschreiben. Der Fall ist erledigt: Möge der Irrtum endlich ein Ende haben!“), nicht aber die erst im 18. Jahrhundert aufgekommene prägnante Formel, in der Rom metonymisch für die höchste kirchliche Autorität steht. Diese geht womöglich auf das satirische Gedicht Philotanus, ou l’Histoire de la constitution UnigenitusJean-Baptiste de Grécourts (1683–1743) zurück, in dem es im französischen Original heißt: « Rome a parlé, l'affaire est terminé e». Von diesem Gedicht erschien 1747 auch eine lateinische Fassung, in der die betreffende Zeile „Roma locuta est, hoc satis“ („Rom hat gesprochen, das reicht“) lautet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Roma uno die non est condita.
„Rom wurde (auch) nicht an einem Tage erbaut.“ – Aus: Li Proverbe au Vilain („Die Sprichwörter des gemeinen Mannes“), circa 1190.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Romam cuncta undique atrocia atque pudenda confluunt celebranturque.
„Nach Rom fließt von überall her alles Schreckliche und Schändliche zusammen und wird gefeiert.“ – Zitat aus den Werken des Tacitus.
In Monty Pythons Film Das Leben des Brian von Brian von Nazareth auf Befehl eines oberlehrerhaften Centurios zur Strafe einhundertmal auf die Mauern des Statthalter-Palastes geschrieben, nachdem er in falschem Latein „Romanes eunt domus“ („Romanes gehen das Haus“, dabei ist „Romanes“ ein falscher Plural für „Römer“) geschrieben hatte; eine Anspielung auf den Slogan „Ami – go home!“
Obwohl eine Deutung angesichts des völlig fehlerhaften Lateins eigentlich keinen Sinn ergibt, wird Romanes im englischen Original als “People called Romanes” übersetzt (vollständig “People called Romanes they go the house.”) – sicherlich im Bestreben, den fehlerhaften Satz verständlich zu machen –, gemeint ist aber „Römer“, wie Brian selbst bestätigt. Zu beachten ist hier, dass Monty Python auch die Autoren des Films waren. In der deutschen Synchronisation wurde daraus „Menschen, genannt Romanes“ (vollständig „Menschen, genannt Romanes, gehen das Haus.“). Auf verschiedenen Webseiten findet sich auch die Abwandlung „Menschen, die Romanes heißen“.
Rorate ist die Bezeichnung für Morgenmessen während der Adventszeit nach dem Anfangswort des Eröffnungsverses dieser Messen: „Rorate caeli desuper et nubes pluant iustum“ (Jesaja 45,8 [{{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}}
| NA ={{{4}}}
| OT
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| LXX ={{{4}}}
| VUL ={{{4}}}
| #default =EU}}] – „Tauet, ihr Himmel, von oben den Gerechten [Singular] und, ihr Wolken, regnet ihn herab!“). Mit der Nachdichtung Tauet, Himmel, den Gerechten beginnt ein häufig gesungenes Kirchenlied der Adventszeit.
Rore
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rore vivit sicut cicada.
„Er lebt vom Tau wie die Zikade.“
Nach der Meinung der Antike lebten die Zikaden von Tau.
Rosa
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rosa de spinis floret.
„Eine Rose blüht zwischen Dornen.“ – Zitat aus den Schriften des Kirchenlehrers Hieronymus.
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Rosa rubicundior,
lilio candidior,
omnibus formosior,
semper in te glorior.
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Röter als die Rose,
weißer als die Lilie,
schöner als alle,
stets erwerbe ich Ruhm durch dich.
</poem>
„Rumores fuge, ne incipias novus auctor haberi; nam nulli tacuisse nocet, nocet esse locutum.“ („Meide Gerüchte, damit man dich nicht für ihren Erfinder hält; denn es schadet keinem, geschwiegen zu haben; es schadet, gesprochen zu haben.“)
Rus
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rus in urbe
„Land in der Stadt“
Der römische Dichter Martial preist Sparsus wegen seines Lebens in einem hoch gelegenen Haus in ruhiger und idyllischer Umgebung: „rus in urbe“ (Epigrammata 12,57,21) habe er sich geschaffen. Einen solchen Traum vom ländlichen Wohnen in der Stadt findet man zum Beispiel verwirklicht im sogenannten „Haus des Octavius Quartio“ (II 2.2) in Pompeji.
Rustica
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Rustica gens semper sequitur sua iura libenter.
„Das bäuerliche Geschlecht folgt gern seinen eigenen Gesetzen.“ – Sprichwort in Form eines Hexameters.