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Thule (Mythos)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Thule carta marina Olaus Magnus.jpg
Die Insel „Thule“ als „Tile“ in der Carta Marina aus dem Jahre 1539. Erstellt von Olaus Magnus (1490–1557).

Das antike Thule (Vorlage:GrcS, auch Tuli, Tile oder Tyle) ist eine von dem antiken griechischen Entdecker Pytheas aus Massilia (Marseille) im 4. Jahrhundert v. Chr. beschriebene Insel, die später eine quasi-mythische Bedeutung erhielt.

Ursprung: Bericht des Pytheas

Um 325 v. Chr. bereiste Pytheas Nordwesteuropa. Von ihm überlieferte konkrete Angaben beginnen mit den Mündungsgebieten von Garonne und Loire an der Westküste Galliens. Die meisten Informationen erhob er in Britannien. Strabon zufolge hat Pytheas angegeben, Thule liege sechs Tagesfahrten nördlich von Britannien.<ref name="strabon-1">Strabon, Geographika 1,4,2 (englische Übersetzung).</ref>

Pytheas‘ Werk Über das Weltmeer ist nur noch durch Zitate in den Werken anderer Autoren (u. a. Strabon, Eratosthenes oder Plinius dem Älteren) bekannt. Dabei ist bemerkenswert, dass diese Autoren sich gegenseitig kritisieren, einander Fehler vorwerfen und die Entfernungsangaben bezweifeln.<ref>Strabon, Geographika 2,4,1f. (englische Übersetzung).</ref> Strabon wirft ihm sogar vor, er sei ein „Fälscher“, weil andere Reiseberichte über Britannien und Irland die Insel Thule nicht erwähnen, sondern stattdessen über viele kleine Inseln berichten.<ref name="strabon-1" /> Pytheas und die ihm folgenden Autoren verorteten Thule im hohen Norden, da einer seiner Notizen zufolge das „geronnene Meer“ (also wohl das Eismeer) eine Tagesfahrt von Thule entfernt beginnt. Daher stand der Name Thule seit der Antike sprichwörtlich für den äußersten Nordrand der Welt ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}}).

Demzufolge wurde von verschiedenen Seiten angenommen, dass es sich um die Shetlandinseln, Island oder die Färöer gehandelt haben könnte.<ref>{{ #if:François Lasserre|François Lasserre: |}}{{ #if:Thule|Thule|Thule (Mythos) }}. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 5, Stuttgart {{#switch: 5 | 1 = 1964 | 2 = 1967 | 3 = 1969 | 4 = 1972 | 5 = 1975 }}{{#if:799|, Sp. 799{{#if:|{{#ifexpr: <>799|{{#ifexpr: 799+1=| f{{#if:Digitalisat|.}}|–}}}} |}}|}}{{#if:|, {{{Fundstelle}}}}}{{#if: Digitalisat| (Digitalisat)}}.{{#invoke:TemplatePar|match |template=Vorlage:KlP |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:KlP |format=@@@ |1=1=N>0 |2=1=<=5 |3=2=n |4=3=n |5=4=* |6=5=* |7=6=* |8=Fundstelle=*}}</ref> Eine neuere Untersuchung von Geodäten und Wissenschaftshistorikern deutete Thule als die Insel Smøla vor der norwegischen Küste nahe Trondheim.<ref name="Germania" />

Thule in römischer Zeit

Der Historiker Tacitus berichtete in seinem Werk Agricola, dass zur Zeit des Statthalters Gnaeus Iulius Agricola eine römische Flotte die britischen Inseln umsegelte und dabei die Inselgestalt Britanniens bewiesen habe. Während der Fahrt seien die orcades (Orkney-Inseln) entdeckt und „bezwungen“ worden. Dann folgt der Satz:

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Die Römer verstanden unter „Thule“ also etwas, das jenseits der „orcades“ lag. Ob damit die Shetland-Inseln gemeint sind, ist fraglich, da angenommen wird, dass diese bereits von Pomponius Mela (43 n. Chr.) und Plinius dem Älteren (77 n. Chr.) als Haemodae, bzw. Acmodae, genannt wurden.

In römischer Zeit schuf auch Claudius Ptolemäus (s. u.) um die Mitte des 2. Jahrhunderts seine georeferenzierte Karte Geōgraphikē Hyphēgēsis. Er kannte ‚Thule‘ als den Namen der nördlichsten Insel. Seine Koordinaten passen, bezogen auf unterschiedliche Vergleichsorte, zu unterschiedlichen Bereichen der norwegischen Westküste, seine Ausdehnung der Insel zu mehreren der Halbinseln, in die diese Küste durch die Fjorde gegliedert wird. Die ausgedehnte Landmasse Skandinaviens war ihm anscheinend nicht bewusst, im Unterschied zu Plinius, dem zufolge die Einwohner der Insel Scatinavia ihr Land als zweiten Orbis Terrarum betrachteten,<ref>Plinius Maior: Historia naturalis</ref> also vergleichbar mit den Landmassen der Kontinente um das Mittelmeer. Ptolemäus lokalisierte seine Insel Skandia nordöstlich der Swine- und nördlich der Weichselmündung, östlich des heutigen Südschweden und weit südöstlich seines Thule.

Thule im Mittelalter

„Thule“ wurde in spätantiken und mittelalterlichen Schriften dann in den verschiedensten Zusammenhängen erwähnt. So berichtete etwa der spätantike Historiker Prokop (500–562) in seinem Werk Der Gotenkrieg:

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Beda (672–735) beschrieb die Insel Thule als vier Tage Seereise nördlich von Britannien am Wendekreis des Krebses gelegen; dort gebe es im Sommer keine Nacht und im Winter keinen Tag.<ref>Beda: Caput XXXI: De dispari longitudine dierum et vario statu umbrarum („Über Unterschiede in der Länge der Tage und der Schatten“)</ref> Diese Beschreibung trifft einigermaßen für Island zu. Adam von Bremen († 1081 oder 1085) verwendete den Namen Thule in Verbindung mit Lebensbedingungen, die für Island zutreffen.<ref>Natascha Mehler: Island und Grönland zur Zeit des Adam von Bremen - eine archäologische Spurensuche. in Denkmalpflege in Bremen Heft 16</ref> Wahrscheinlich ist, dass die durch die antiken Schriften bekannte Bezeichnung auf die verschiedensten Orte im Norden Europas übertragen wurde, ohne dass ein Zusammenhang bestehen muss.

Das mythische Thule

Die Bruchstückhaftigkeit der antiken Überlieferung bedingt auch, dass Thule schon in römischer Zeit und im Mittelalter eine mythische Bedeutung erhielt, die eher an Avalon, Atlantis oder Camelot als an die nüchterne pytheische Geografie erinnert.

In dieser Tradition wurde „Thule“ als fiktive Örtlichkeit in Kunstwerken verarbeitet. In Goethes Faust findet sich das Lied Der König in Thule. Von Vladimir Nabokovs Romanfragment Solus Rex ist ein dort situiertes Kapitel Ultima Thule erhalten. Die Comic-Figur Prinz Eisenherz wird als Sohn des Königs von Thule beschrieben.

Vermutete geografische Lage

Datei:3 x Thule.png
Mögliche Orte von Thule: Insel Smøla, Halbinsel Fosen, Westnorwegen um Bergen

Ein Forscherteam des Instituts für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin versuchte im Rahmen der Erforschung des Kartenwerks Ptolemäus’ die tatsächliche geografische Lage Thules nachzuweisen.<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:Axel Bojanowski|Axel Bojanowski: }}{{#if:|{{#if:Eine neue Vermessung der alten Welt|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Eine neue Vermessung der alten Welt}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.sueddeutsche.de/wissen/ptolemaeus-korrigiert-eine-neue-vermessung-der-alten-welt-1.826706%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Eine neue Vermessung der alten Welt}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.sueddeutsche.de/wissen/ptolemaeus-korrigiert-eine-neue-vermessung-der-alten-welt-1.826706}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Eine neue Vermessung der alten Welt}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:sueddeutsche.de2010-05-17{{#if: 2023-02-28 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}

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Für den Archäologen Malcolm Todd war Thule dagegen weniger eine geographische Lokalisierung als ein „Konzept“ bzw. ein literarischer Terminus. Die Unklarheit darüber, wo es denn lag und was es war, halte seit der Antike an: „Alles, was man sich von Th[ule] erzählte, wußte man nur vom Hörensagen“.<ref>{{ #if:Malcolm Todd|Malcolm Todd: |}}{{ #if:Thule|Thule|Thule (Mythos) }}. In: {{#if:Vorlage:Str match|{{#switch: 12/1 | Suppl. 1 = Walter Eder, Johannes Renger (Hrsg.): Herrscherchronologien der antiken Welt. Namen, Daten, Dynastien | Suppl. 2 = Manfred Landfester (Hrsg.): Geschichte der antiken Texte. Autoren- und Werklexikon | Suppl. 3 = Anne-Maria Wittke, Eckart Olshausen, Richard Szydlak (Hrsg.): Historischer Atlas der antiken Welt | Suppl. 4 = Manfred Landfester, Brigitte Egger (Hrsg.): Register zur Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte. Register zu den Bänden 13–15/3 des Neuen Pauly | Suppl. 5 = Maria Moog-Grünewald (Hrsg.): Mythenrezeption. Die antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart | Suppl. 6 = Peter Kuhlmann, Helmuth Schneider (Hrsg.): Geschichte der Altertumswissenschaften. Biographisches Lexikon | Suppl. 7 = Christine Walde (Hrsg.): Die Rezeption der antiken Literatur. Kulturhistorisches Werklexikon | Suppl. 8 = Peter von Möllendorff, Annette Simonis, Linda Simonis (Hrsg.): Historische Gestalten der Antike. Rezeption in Literatur, Kunst und Musik | Suppl. 9 = Manfred Landfester (Hrsg.): Renaissance-Humanismus. Lexikon zur Antikerezeption | Suppl. 10 = Anne-Maria Wittke (Hrsg.): Frühgeschichte der Mittelmeerkulturen. Historisch-archäologisches Handbuch | Suppl. 11 = Falko Daim (Hrsg.): Byzanz. Historisch-kulturwissenschaftliches Handbuch | Suppl. 12 = Leonhard Burckhardt, Michael A. Speidel (Hrsg.): Militärgeschichte der griechisch-römischen Antike. Lexikon | Suppl. 13 = Joachim Jacob, Johannes Süßmann (Hrsg.): Das 18. Jahrhundert. Lexikon zur Antikerezeption in Aufklärung und Klassizismus | Suppl. 14 = Konrad Vössing, Matthias Becher, Jan Bemmann (Hrsg.): Die Germanen und das Römische Reich. Historisch-archäologisches Lexikon }} (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band {{#invoke:Str|cropleft|12/1|7}}). Metzler, Stuttgart/Weimar|Der Neue Pauly (DNP). {{#if:12/1|Band 12/1,|}} Metzler, Stuttgart}} {{#switch: 12/1 | 1 = 1996 | 2 = 1997 | 3 = 1997 | 4 = 1998 | 5 = 1998 | 6 = 1999 | 7 = 1999 | 8 = 2000 | 9 = 2000 | 10 = 2001 | 11 = 2001 | 12/1 = 2002 | 12/2 = 2002 | 13 = 1999 | 14 = 2000 | 15/1 = 2001 | 15/2 = 2002 | 15/3 = 2003 | 16 = 2003 | Suppl. 1 = 2004 | Suppl. 2 = 2007 | Suppl. 3 = 2007 | Suppl. 4 = 2005 | Suppl. 5 = 2008 | Suppl. 6 = 2012 | Suppl. 7 = 2010 | Suppl. 8 = 2013 | Suppl. 9 = 2014 | Suppl. 10 = 2015 | Suppl. 11 = 2016 | Suppl. 12 = 2022 | Suppl. 13 = 2018 | Suppl. 14 = 2023 | #default = 1996–2023 }}, ISBN {{#switch: 12/1 | 1 = 3-476-01471-1 | 2 = 3-476-01472-X | 3 = 3-476-01473-8 | 4 = 3-476-01474-6 | 5 = 3-476-01475-4 | 6 = 3-476-01476-2 | 7 = 3-476-01477-0 | 8 = 3-476-01478-9 | 9 = 3-476-01479-7 | 10 = 3-476-01480-0 | 11 = 3-476-01481-9 | 12/1 = 3-476-01482-7 | 12/2 = 3-476-01487-8 | 13 = 3-476-01483-5 | 14 = 3-476-01484-3 | 15/1 = 3-476-01485-1 | 15/2 = 3-476-01488-6 | 15/3 = 3-476-01489-4 | 16 = 3-476-01486-X | Suppl. 1 = 3-476-01912-8 | Suppl. 2 = 978-3-476-02030-7 | Suppl. 3 = 978-3-476-02031-4 | Suppl. 4 = 3-476-02051-7 | Suppl. 5 = 978-3-476-02032-1 | Suppl. 6 = 978-3-476-02033-8 | Suppl. 7 = 978-3-476-02034-5 | Suppl. 8 = 978-3-476-02468-8 | Suppl. 9 = 978-3-476-02469-5 | Suppl. 10 = 978-3-476-02470-1 | Suppl. 11 = 978-3-476-02422-0 | Suppl. 12 = 978-3-476-02471-8 | Suppl. 13 = 978-3-476-02472-5 | Suppl. 14 = 978-3-476-02473-2 | #default = 3-476-01470-3 }}{{#if:512|, {{#switch: 12/1 | 16 | Suppl. 1 | Suppl. 2 | Suppl. 3 | Suppl. 4 | Suppl. 5 = S.  | #default = Sp.  }}512{{#if:|{{#ifexpr: 512 <> |–|}}|}}|}}{{#if:|, {{{Fundstelle}}}}}{{#if:Digitalisat| (Digitalisat)}}.{{#invoke:TemplatePar|match |template=Vorlage:DNP |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:DNP |format=@@@ |1=1=* |2=2=n |3=3=n |4=4=* |5=5=* |6=6=* |7=Fundstelle=*}}{{#if: 12/1|{{#switch: 12/1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12/1 | 12/2 | 13 | 14 | 15/1 | 15/2 | 15/3 | 16 | Suppl. 1 | Suppl. 2 | Suppl. 3 | Suppl. 4 | Suppl. 5 | Suppl. 6 | Suppl. 7 | Suppl. 8 | Suppl. 9 | Suppl. 10 | Suppl. 11 | Suppl. 12 | Suppl. 13 | Suppl. 14 = | #default = Vorlage:DNP: Ungültige Bandnummer. }}|}}</ref> Der Althistoriker Martin Zimmermann bezweifelt, dass die vagen und unklaren Angaben, die in Pytheas nur fragmentarisch überlieferten Angaben gemacht werden, eine sichere und überzeugende Lokalisierung zulassen: „Kein moderner Lokalisieungsvorschlag kann alle Beschreibungen des Pytheas widerspruchslos miteinander verbinden“.<ref>Martin Zimmermann: Die seltsamsten Orte der Antike. Gespensterhäuser, hängende Gärten und die Enden der Welt, C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72704-7, S. 318 f.</ref>

Neuere Bezugnahmen

Ultima Thule

Als „Ultima Thule“ wird von Geologen der nördlichste Landpunkt der Erde benannt. Dabei handelt es sich um eine Insel vor der Nordküste Grönlands. Dabei ist umstritten, ob dies Kaffeklubben Ø ist oder eine der zahlreichen regelmäßig durch das Treibeis entstehenden und wieder zerfallenden Kiesbänke etwas weiter nördlich, die im Artikel Nördlichste Insel der Erde behandelt werden.

Astronomische Objekte

Der 1888 entdeckte Asteroid (279) Thule erhielt diesen Namen, da seine Umlaufbahn die nach damaliger Kenntnis am weitesten von der Sonne entfernte war.

Das transneptunische Objekt (486958) Arrokoth erhielt als das bis dahin erdfernste Objekt, das Anfang 2019 von einer Raumsonde aus der Nähe untersucht wurde, den inoffiziellen, vorläufigen Namen „Ultima Thule“, vor seiner Benennung Ende 2019 als Arrokoth.

Thule-Gesellschaft

Im August 1918 ging aus dem deutschen antisemitischen Germanenorden in München die Thule-Gesellschaft hervor, die die geheimen Aktivitäten des Ordens im öffentlichen Bereich ergänzen sollte. Die Bezeichnung „Thule“ wurde gewählt, um die Verbindung zu der Geheimgesellschaft zu kaschieren.<ref>Nicholas Goodrick-Clarke: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus. Marix Verlag, Wiesbaden 22004, S. 129.</ref> Die Thule-Gesellschaft war neben ihrer antisemitischen Propaganda-Tätigkeit auch aktiv an der Bekämpfung des im Rahmen der Novemberrevolution durch Kurt Eisner ausgerufenen Freien Volksstaates Bayern und der nachfolgenden Münchner Räterepublik beteiligt. Danach löste sie sich bald auf.

Wilhelm Landig

Der ehemalige SS-Mann Wilhelm Landig (1909–1997) veröffentlichte die Trivialromane Götzen gegen Thule (1971), Wolfszeit um Thule (1980) und Rebellen für Thule (1991). Die Trilogie – ein „Standardwerk des esoterischen Neonazismus“<ref>Julian Strube: Die Erfindung des esoterischen Nationalsozialismus im Zeichen der Schwarzen Sonne. In: Zeitschrift Für Religionswissenschaft 20, Heft 2(2012), S. 223–268, hier S. 233.</ref> – greift Ideen des metaphysischen Rassentheoretikers Julius Evola auf und schildert den Kampf einer Gruppe von SS-Leuten, die von Thule, einer geheimen Basis in der Arktis, aus in Reichsflugscheiben Freimaurer und die „Hilfstruppen des Berges Zion“ bekämpfen, weil diese eine Weltregierung errichten möchten.<ref>Dana Schlegelmilch, Jan Raabe: Die Wewelsburg und die „Schwarze Sonne“. In: Martin Langebach, Michael Sturm (Hrsg.): Erinnerungsorte der extremen Rechten. Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-00131-5, S. 79–100, hier S. 89.</ref>

Thule-Seminar

Des Weiteren findet sich „Thule“ im Namen des neuheidnisch geprägten rechtsextremen Thule-Seminars, das 1980 in Kassel gegründet wurde. Die Gruppierung nimmt mit dem Namen Bezug auf die Thule-Gesellschaft.<ref>Martina Kirfel, Walter Oswalt: Die Rückkehr der Führer. Europaverlag 1991, S. 193.</ref>

Element Thulium

Das 1879 in Schweden entdeckte chemische Element Thulium wurde nach Thule benannt.

Final Fantasy XIV

In der Erweiterung „Endwalker“ des MMORPG Final Fantasy XIV ist Ultima Thule eine Region am Rand des Universums, die Spieler bereisen müssen, um den drohenden Untergang ihrer Heimatwelt zu verhindern.

Literatur

  • Gustav Moritz Redslob: Thule. Die phönicischen Handelswege nach dem Norden, insbesondere nach dem Bernsteinlande sowie die Reise des Pytheas von Massilien. Leipzig 1855.
  • Richard Francis Burton: Ultima Thule; or, A summer in Iceland. W. P. Nimmo, London/Edinburgh 1875, S. 1–34 (Digitalisat).
  • Barry Cunliffe, Marie-Geneviève l’Her: Pythéas le grec découvre l’Europe du Nord. Autrement, Paris 2003, ISBN 2-7467-0361-0.
  • Monique Mund-Dopchie: Ultima Thulé: historie d’un lieu et genèse d’un mythe. Droz, Genf 2008, ISBN 978-2-600-01234-8.
  • Thibaud Guyon, Jeanine Rey, Philippe Brochard: Pythéas l’explorateur. De Massalia au cercle polaire. École des loisirs, Paris 2001, ISBN 2-211-06251-2.
  • Hugues Journès, Yvon Georgelin, Jean-Marie Gassend: Pythéas, explorateur et astronome. ed. de la Nerthe, Ollioules 2000, ISBN 2-913483-10-0.
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • Jean Mabire: Thulé, le Soleil retrouvé des hyperboréens. Pardès, Paris 1975, Lafont, Paris 1978, Éd. du Trident, Paris 1986, ISBN 2-86714-287-3.
  • Ferdinand Lallemand: Journal de bord de Pytheas. éditions de Paris, Paris 1956, éditions France-Empire, Paris 1974, J.-M. Garçon, Marseille 1989, ISBN 2-9502847-6-0.
  • Dimitri Michalopoulos, Ultima Thule ou Dieu a de l’humour. (online).
  • Samivel (d. i. Paul Gayet-Tancrède): L’or de l’Islande. Arthaud, Paris 1963. Deutsche Ausgabe: Island. Kleinod im Nordmeer. Rascher, Zürich/Stuttgart 1964.

Einzelnachweise

<references />