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Liste von Fürstenbahnhöfen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Fuerstenbahnhof Friedberg Hesse.JPG
Bahnhof Friedberg (Hessen)
Datei:PrienKöniglPavillon3.jpg
Bahnhof Prien a Chiemsee
Datei:Centraal2.jpg
Amsterdam Centraal Station
Datei:NN Emperor's Pavilion on Moscow Station 08-2016.jpg
Kaiserlicher Wartesaal des Moskauer Bahnhofs in Nischni Nowgorod
Datei:Palazzina Reale Firenze.JPG
Königspavillon in Florenz am Bahnhof Firenze Santa Maria Novella (Florenz SMN)

Als Fürstenbahnhof oder – in einem bestehenden Empfangsgebäude – Fürstenzimmer werden gesonderte Empfangsanlagen einer Eisenbahn bezeichnet, die hoch gestellten Persönlichkeiten zum Warten und Aufenthalt sowie zum Empfang und zur Verabschiedung von Gästen dienen. In der Regel handelt es sich dabei um Fürsten, Könige oder Kaiser, einzelne Beispiele beziehen sich aber auch auf nicht-adlige Regenten oder Industrielle.

Erläuterungen

  • In manchen Fällen hat es im gleichen Bahnhof nacheinander verschiedene Fürstenbahnhöfe oder Fürstenzimmer gegeben. Es ist immer die letzte derartige Anlage verzeichnet und – falls Informationen dazu vorliegen – auch Vorgängeranlagen.
  • Die nachfolgenden Listen sind nach Staaten (in ihren heutigen Grenzen) und innerhalb der Staaten alphabetisch geordnet.
  • Als Lemma und zur alphabetischen Einordnung wird jeweils der heute verwendete Bahnhofs- oder Ortsname angegeben.
  • Im deutschsprachigen Raum sind die Namen der Stationen nur dann verlinkt, wenn es zu diesem Bahnhof einen entsprechenden Artikel gibt.
  • Außerhalb des deutschsprachigen Raums sind die Namen der Stationen grundsätzlich verlinkt: gibt es keinen Artikel zu dem betreffenden Bahnhof, dann auf den Ortsnamen.

Europa

Deutschland

Baden-Württemberg

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Baden-Baden Stadt × abgesetzter Baukörper mit Kuppel an Westende des Empfangsgebäudes, erbaut 1895, reiche wandfeste Ausstattung erhalten, Nutzung für Festspielhaus.<ref>Peter Findeisen: Baden-Baden, Bahnhof. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. 17, 1988, S. 61–74.</ref>
Bad Wildbad × Raum am Südende mit polygonalem Anbau, erbaut 1868, äußerlich erhalten:<ref>Klaus Feitenhansl: Der Bahnhof Heilbronn. 2003, S. 190 mit Fassadenaufriss</ref><ref name="Strohmann, S. 100">Strohmann, S. 100.</ref>
Bronnbach erbaut 1867 für die Mitglieder der portugiesischen Königsfamilie, Verwandte der ortsansässigen Fürsten von Löwenstein-Wertheim;<ref name="Strohmann, S. 89" /> Gebäude ist erhalten und in Privatbesitz
Freiburg Hauptbahnhof 1842/45, zerstört<ref name="Strohmann, S. 91" />
Friedrichshafen Stadt × nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 91" />
Heilbronn Hauptbahnhof × Raum am Westende mit polygonalem Anbau, erbaut 1874, nach Kriegsbeschädigung 1950 abgebrochen<ref>Klaus Feitenhansl: Der Bahnhof Heilbronn. 2003, S. 139 mit Foto</ref>
Karlsruhe Hauptbahnhof × Räume im östlichen Anbau, erbaut 1913, äußerlich erhalten.<ref>Otto Linde: Der neue Personenbahnhof in Karlsruhe in Baden. In: Zeitschrift für Bauwesen. 64 (1914), Sp. 239–264; Klaus Lindemann, Barbara Steinhof (Hrsg.): 75 Jahre Hauptbahnhof Karlsruhe (1913–1988). Karlsruhe 1988.</ref>
Konstanz × heute Backwarenverkauf
Stuttgart Hauptbahnhof × Räume im Turm, erbaut 1914–1918, jedoch Innenausbau wegen Revolution nicht fertiggestellt. Nutzung als Wartesaal, heute durch Umbau nicht mehr erkennbar<ref>Bundesbahndirektion Stuttgart: 65 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof. 1987, S. 34.</ref>
Zollern bei Bisingen × zu Burg Hohenzollern, erbaut 1874,<ref>Hannes Schneider: Die Bahnstation Zollern. In: Hohenlohische Heimat. 1999, S. 24.</ref> derzeit Nutzung als Hochloge der Familie Hohenzollern

Bayern

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Ansbach<ref name="Strohmann, S. 86" />
Augsburg Hauptbahnhof × 1852/53 nachträglich in den Mittelbau des Empfangsgebäudes eingefügt.<ref name="Strohmann, S. 86" />
Bad Kissingen × erbaut 1874, erhalten, Nutzung als Restaurant.<ref>Denis A. Chevalley und Stefan Gerlach Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland. Denkmäler in Bayern. Stadt Bad Kissingen. München 1998, S. 22–24; Gerhard Wulz: Separée für „allerhöchste Herrschaften“. Die Geschichte des Fürstenzimmers im Bahnhof Bad Kissingen. In: Saale-Zeitung. 2002; Gerhard Wulz: Wo die „allerhöchste Herrschaften“ empfangen wurden. In: Frankenland. 55, 2003, S. 454–458. (Internetinformation).</ref>
Bamberg nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 87" />
Berchtesgaden Hauptbahnhof × „Führerpavillon“ für Adolf Hitler im 1941 fertiggestellten Empfangsgebäude<ref>Alfred Gottwaldt: Dorpmüllers Reichsbahn. Die Ära des Reichsverkehrsministers Julius Dorpmüller. Freiburg 2009, ISBN 978-3-88255-726-8, S. 121f.</ref>
Biessenhofen × 1853,<ref name="Strohmann, S. 89" /> auch für Schloss Neuschwanstein.<ref>Ralf Romann Rossberg: König Ludwig II. auf Achse. In: Bock u. Gottwaldt, S. 52ff (57).</ref>
Coburg × 1915/16, erhalten, Friseur, heute Lossaustraße 6a.<ref>Peter Morsbach u. a.: Stadt Coburg [Denkmaltopographie] (= Denkmäler in Bayern. IV.48). München 2006, ISBN 3-87490-590-X, S. 214.</ref>
Rüdenhausen-Feuerbach × Bahnstrecke Kitzingen-Schweinfurt, Bahnhof Rüdenhausen-Feuerbach, 1976 abgerissen, Warteraum für Angehörige des gefürsteten Grafengeschlechts Castell, Parkettboden, gemusterte Tapeten, gesondertes WC.<ref>Alexander Graf zu Castell: Feuerbach. In: Jesko Graf zu Dohna (Hrsg.): Kulturpfad. Auf den Spuren der Grafen zu Castell. Münsterschwarzach 2004, S. 87.</ref>
Hof Hauptbahnhof × 1854, 1880, wandfeste Ausstattung erhalten, Ofen im Königssalon des Verkehrsmuseums Nürnberg, gastronomisch genutzt.
Hohenschwangau<ref name="Strohmann, S. 93" />
Kempten Hauptbahnhof 1888, historischer Kopfbahnhof abgerissen<ref name="Strohmann, S. 94" />
München Hauptbahnhof × 1876–1884, 1912, gegenüber von Gleis 1.<ref name="Strohmann, S. 96" />
Nürnberg Hauptbahnhof × 1864 nachträglich im Mittelbau eingerichtet, 1881 in den westlichen Anbau des ersten Nürnberger Staatsbahnhofs verlegt.<ref name="Strohmann, S. 96" /> Ausstattung des Fürstenzimmers im DB Museum Nürnberg erhalten.
Peißenberg × 1882, Königssalon im südlichen Anbau des Empfangsgebäudes, später abgebrochen.<ref>Peter Rasch: Die Nebenbahnen zwischen Ammersee, Lech und Wertach. Mit Ammerseebahn, Pfaffenwinkelbahn & Co rund um den Bayerischen Rigi. EOS Verlag, St. Ottilien 2011, ISBN 978-3-8306-7455-9, S. 177.</ref>
Possenhofen × Für den Herzog in Bayern.<ref name="Strohmann, S. 97" />, siehe hier
Prien a Chiemsee × 1887 von Rimsting nach Prien versetzt.<ref>Denkmalliste, Nr. D-1-87-162-120.</ref>
Regensburg Hauptbahnhof 1864, nach 1891.<ref name="Strohmann, S. 97" />
Rimsting × erbaut 1881 wegen der Baustelle Herrenchiemsee, abgetragen 1887
Starnberg<ref name="Strohmann, S. 99" />
Unterpeißenberg × 1866, Königssalon für Ludwig II.,<ref>Peter Rasch: Die Nebenbahnen zwischen Ammersee, Lech und Wertach. Mit Ammerseebahn, Pfaffenwinkelbahn & Co rund um den Bayerischen Rigi. EOS Verlag, St. Ottilien 2011, ISBN 978-3-8306-7455-9, S. 174.</ref> 1881/82 abgebrochen.<ref>Münchner Merkur: Erster Halt: Unterpeißenberg auf merkur.de, vom 1. Februar 2016, Autorin: Sabine Vetter, abgerufen am 9. Oktober 2017.</ref>
Veitshöchheim × erhalten, Gemeindebücherei.<ref>Eckart Rüsch: Der Bahnhof Veitshöchheim. Ein Königs- und Ausflugsbahnhof des 19. Jahrhunderts, in: Jahrbuch für Eisenbahngeschichte, Bd. 24 (1992), S. 23–35.</ref>
Würzburg Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 100" />

Berlin

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Berlin Anhalter Bahnhof × Räume in der Mitte des westlichen Seitenflügels, erbaut 1876–1880, abgebrochen.<ref>Helmut Maier: Berlin Anhalter Bahnhof. Ästhetik und Kommunikation Verlag, 1984, ISBN 3-88245-108-4, S. 193–196.</ref> Der Torbogen des Eingangs ist erhalten und im Museum für Verkehr und Technik ausgestellt.<ref>Volker Koesling und Florian Schülke: Mensch, Technik! Eine Entdeckungsreise durch die Kulturgeschichte der Technik. Leipzig 2013, ISBN 978-3-7338-0395-7, S. 128ff.</ref>
Berlin-Charlottenburg nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 88" />
Berlin Frankfurter Chaussee („Krönungsbahnhof“) × Für den von seiner Krönung in Königsberg nach Berlin zurückkehrenden König Wilhelm I. angelegt, um ihm den Einzug in seine Hauptstadt über die heutige Frankfurter Allee zu ermöglichen. Der Bahnhof lag außerhalb der Stadt an der demaligen Frankfurter Chaussee und war mit einem Gleis vom Bahnhof Rummelsburg an die Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn angebunden. Er wurde, von Probefahrten abgesehen, lediglich ein einziges Mal am 22. Oktober 1861 benutzt und dann abgebrochen.<ref>Bock, S. 11f.</ref>
Berlin Friedrichstraße nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 88" />
Berlin Görlitzer Bahnhof × 1866–1868, nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 88" />
Berlin Großgörschenstraße („Hofstation“) × 1883, Vorgängerbahnhof des heutigen S-Bahn Bahnhofs Berlin Yorckstraße,<ref name="Strohmann, S. 88" /> ca. 1911 aufgegeben.<ref>Bock, S. 14.</ref>
Berlin Hamburger Bahnhof × nicht erhalten
Kaiserpavillon Spandau × 1891–1907 an der Lehrter Bahn, nicht erhalten<ref>Bock, S. 33.</ref>
Berlin-Karlshorst („Rennbahnhof Karlshorst“) × 1893 wegen der in der Nähe befindlichen Pferderennbahn, Empfangspavillon 1927 abgerissen,<ref name="Strohmann, S. 88" /><ref>Geschichte und Geschichten rund um die Berliner S-Bahn. Abgerufen am 28. August 2019.</ref> Bahnhofsgebäude denkmalgeschützt<ref>Datenbank Landesdenkmalliste. SenStadt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2019; abgerufen am 28. August 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtentwicklung.berlin.de</ref>
Berlin Lehrter Bahnhof × 1869–1871, nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 88" />
Berlin-Lichterfelde West × Kaiserzimmer 1917 aufgegeben<ref>Strohmann, S. 95, es bleibt unklar ob sich die Angabe auf diesen Bahnhof bezieht.</ref>
Mussolini-Bahnhof × Projekt eines Bahnhofs für Staatsempfänge im Rahmen der „Welthauptstadt Germania“. Es wurde nie fertiggestellt.<ref>Bock, S. 95ff.</ref>
Berlin Ostbahnhof (alt) × 1867–1882, nicht erhalten, abgelöst durch Berlin Schlesischer Bahnhof.<ref name="Strohmann, S. 88" />
Berlin Ostbahnhof (neu) × 1867–1869, ehemals: Berlin Schlesischer Bahnhof.<ref name="Strohmann, S. 88" /> Die Königszimmer gab es zweifach: sowohl auf der Ankunfts- als auch auf der Abfahrtsseite,<ref>Bock, S. 10f.</ref> nicht erhalten
Berlin Potsdamer Bahnhof × 1838, zusammen mit dem Gegenstück in Potsdam: Älteste Fürstenzimmer in Deutschland.<ref>Bock, S. 7.</ref> 1872 im neu errichteten Empfangsgebäude und zwar zweifach: sowohl auf der Ankunfts- als auch auf der Abfahrtsseite, nicht erhalten;<ref name="Strohmann, S. 88" />
Berlin Stettiner Bahnhof × 1874–1876.<ref name="Strohmann, S. 88" />
Bahnhof Spandau Kaiserbahnsteig × 1891 an der Havelbrücke der Berlin-Hamburger Bahn in Berlin-Spandau für den Übergang zwischen Schiff und Bahn.<ref name="Strohmann, S. 88" /><ref>Landungsstelle für Kaiserliche Salondampfer bei Spandau. In: Zentralblatt der Bauverwaltung. 1892, S. 134–135. Online-Version.</ref> Abbildungen bei Bock.<ref>Bock, S. 33.</ref>
Bahnhof Berlin-Wannsee<ref name="Strohmann, S. 88" />
Bahnhof Berlin-Westend × Für Kaiser Friedrich III. als Kronprinz und Schloss Charlottenburg<ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 110.</ref>

Brandenburg

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Baruth (Mark) Für die Fürsten von Solms-Baruth.<ref name="Strohmann, S. 87" />
Basdorf × Bahnsteig bei Streckenkilometer 1,8 an der eingleisigen Heidekrautbahn in unmittelbarer Nähe der DDR-Politprominenz-Siedlung Wandlitz für Walter Ulbricht errichtet. Kein Empfangsgebäude.<ref>Klaus Bossig: DDR-Führung auf Reisen. Schienen-, Straßen-, Luft- und Wasserfahrzeuge für Staatsreisen der DDR-Führung. Freiburg 2010, ISBN 978-3-88255-734-3, S. 165.</ref>
Drewitz<ref name="Strohmann, S. 90">Strohmann, S. 90.</ref>
Eberswalde Hauptbahnhof × 1900 nach Rominten, Ostpreußen, transloziert.<ref name="Strohmann, S. 90" />
Griebnitzsee ehemals Neubabelsberg<ref name="Strohmann, S. 96">Strohmann, S. 96.</ref>
Großbeeren 1899 aufgegeben<ref name="Strohmann, S. 92" />
Guben<ref name="Strohmann, S. 92" />
Halbe × erbaut um 1865, Architekt August Orth, sogenanntes „Königliches Empfangsgebäude“, äußerlich erhalten<ref>Information zum Denkmalbestand im Landkreis Dahme-Spreewald, Stand: 7. Januar 2008; Pläne im Internet unter https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/ mit Suchwort Orth Halbe</ref>
Hoppegarten (Mark) wegen der Galopprennbahn Hoppegarten<ref name="Strohmann, S. 93" />
Joachimsthal × erbaut 1896, zu Jagdhaus Hubertusstock, ehemals: Werbellinsee. Heute: Nutzung als „Hörspielbahnhof“.<ref name="Strohmann, S. 100" /><ref>Klaus Bossig: DDR-Führung auf Reisen. Schienen-, Straßen-, Luft- und Wasserfahrzeuge für Staatsreisen der DDR-Führung. Freiburg 2010, ISBN 978-3-88255-734-3, S. 136ff.</ref><ref>siehe Internet-Seite des „Hörspielbahnhofs“ <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 10. Oktober 2010 im Internet Archive)</ref>
Königs Wusterhausen<ref name="Strohmann, S. 94" /> ×
Bahnhof Potsdam-Babelsberg
historisch: Neuendorf
× 1862, Anbindung von Schloss Babelsberg<ref>Bock, S. 9.</ref>, vor 1914 abgerissen.<ref name="Strohmann, S. 86" />
Potsdam Hauptbahnhof 1838, zusammen mit dem Gegenstück in Berlin Potsdamer Bahnhof: Älteste Fürstenzimmer in Deutschland.<ref>Bock, S. 7.</ref> 1848–1850 Potsdam Stadt, nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 97" />
Potsdam Park Sanssouci (Kaiserbahnhof) × 1909, ehemals: Wildpark. Tagungszentrum der Deutschen Bahn AG.<ref>Bock, S. 59ff.</ref><ref>Barbara Eggers: Der Kaiserbahnhof Wildpark in Potsdam. Potsdam 1999.</ref><ref name="Strohmann, S. 97" /><ref>Inspiration für Führungskräfte auf system-bahn.net, abgerufen am 20. Februar 2022</ref>
Potsdam Park Sanssouci (öffentlicher Bahnhof) × 1868/69, „Excellenzenzimmer“, Kassettendecke erhalten, ungenutzt.<ref name="Strohmann, S. 97" />
Rathenow<ref name="Strohmann, S. 97" /><ref>Bock, S. 19.</ref> × 1912, 2006 für die Landesgartenschau renoviert.<ref>Bock, S. 22.</ref>
Schwedt (Oder) × Kaiserpavillon.<ref name="Strohmann, S. 98" />
Storkow (Mark) × 1908 für den Jagdsitz Hubertushöhe.<ref name="Strohmann, S. 99" />
Zehdenick-Neuhof<ref name="Strohmann, S. 96" /> × ehemals Neuhof, für das Jagdgebiet Schorfheide.<ref name="Strohmann, S. 96" /> Um 1900 wurde hier ein „Jagdumkleidehäuschen“ errichtet.<ref>Bock, S. 121.</ref>

Bremen

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Bremen Hauptbahnhof × Im östlichen Eckbau des Empfangsgebäudes<ref>Manfred Berger: Historische Bahnhofsbauten Band 2: Braunschweig, Hannover, Preußen, Bremen, Hamburg, Oldenburg und Schleswig-Holstein. VEB Verlag für Verkehrswesen / transpress, Berlin / Stuttgart 1987. ISBN 3-344-00067-5, S. 196f.</ref>
Bremerhaven Hauptbahnhof ehemals Geestemünde, nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 91" />

Hamburg

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Hamburg-Altona × Im Ostflügel, nicht erhalten<ref>Manfred Berger: Historische Bahnhofsbauten Band 2: Braunschweig, Hannover, Preußen, Bremen, Hamburg, Oldenburg und Schleswig-Holstein. VEB Verlag für Verkehrswesen / transpress, Berlin / Stuttgart 1987. ISBN 3-344-00067-5, S. 253.</ref>
Hamburg Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 92" />
Hamburg Dammtor × im südwestlichen Bereich, erbaut 1906, mit eigener Treppe zum Fernbahnsteig, nicht erhalten<ref>Manfred Berger: Historische Bahnhofsbauten Band 2: Braunschweig, Hannover, Preußen, Bremen, Hamburg, Oldenburg und Schleswig-Holstein. VEB Verlag für Verkehrswesen / transpress, Berlin / Stuttgart 1987. ISBN 3-344-00067-5, S. 218.</ref>

Hessen

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Bad Arolsen × 1890 mit der ersten Bahnstrecke nach Arolsen für die dort residierenden Fürsten von Waldeck-Pyrmont eröffnet.<ref>Garrelt Riepelmeier: Kreuz und quer durchs Märchenland. Die Nebenbahnen Warburg-Korbach-Marburg, Korbach-Brilon-Wald. In: EisenbahnGeschichte. 49, Dezember 2011 / Januar 2012, S. 32ff (36).</ref><ref name="Strohmann, S. 87">Strohmann, S. 87.</ref><ref>Armin Haß: Anschluss an die weite Welt In: HNA, 22. August 2013, abgerufen am 27. Februar 2022</ref>
Bad Hersfeld<ref name="Reutter, S. 29">Reutter, S. 29.</ref> ×
Bad Homburg (1883) × erbaut 1883, klassizistisch, nicht erhalten<ref>Angelika Baeumerth: Die Fürstenbahnhöfe von Bad Homburg. In: Ingrid Berg: Heimat Hochtaunus. Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7829-0375-7, S. 312–316; Walter Söhnlein, Gerta Walsh: Bahn frei! – Schienenwege in den Taunus 1860–1910 – 2010. Frankfurt 2010, ISBN 978-3-7973-1223-5, S. 54–56, mit Fotos.</ref>
Bad Homburg (1907) × Inbetriebnahme 1907 mit neuem Bahnhof, äußerlich im Stil der Weser-Renaissance, erhalten, gastronomisch genutzt.<ref>Angelika Baeumerth: Der Fürstenbau auf Bahnhof Homburg. Vom Fürstenempfang zum Jugendtreff. Festschrift. Bad Homburg 1981; Angelika Baeumerth: Die Fürstenbahnhöfe von Bad Homburg. In: Ingrid Berg: Heimat Hochtaunus. Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7829-0375-7, S. 312–316; Angelika Baeumerth: „Großer Bahnhof“. Als Majestät auf Bahnhof Homburg exklusiv empfangen wurde. In: Aus dem Stadtarchiv 1995/96, S. 29–71; Hanns Birkenfeld: Der Fürstenbahnhof zu Bad Homburg. In: Hessische Heimat. 32, 1982, S. 51–55; Walter Söhnlein, Gerta Walsh: Bahn frei! – Schienenwege in den Taunus 1860–1910 – 2010. Frankfurt 2010, ISBN 978-3-7973-1223-5, S. 57–62; Armin Wegner: Das neue Empfangsgebäude auf Bahnhof Homburg vor der Höhe. In: Zentralblatt der Bauverwaltung. 34, 1914, S. 473–477; Fotos siehe architekturmuseum.ub.tu-berlin.de mit Suchwort Homburg</ref>
Bad Karlshafen, linkes Ufer × Empfangsgebäude insgesamt abgerissen<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 87.</ref>
Bad König × erbaut 1901, erhalten, stark verändert<ref>Reutter, S. 29f.</ref>
Bad Nauheim × erbaut 1911/13<ref>Nach Strohmann, 1911, S. 87 von „Höchst“ (Bahnhof Frankfurt-Höchst ?) hierher transloziert.</ref> in der Achse der Lessingstraße, deutlich abgesetzt vom öffentlichen EG, erhalten, zwischenzeitlich von der Deutschen Bundespost, heute von der Diakonie genutzt.<ref>Dieter Eckert: Halb griechischer Tempel, halb japanisches Teehaus. Über den Fürstenbahnhof von Bad Nauheim. In: Heimat im Bild. 1983 (Heft 45).</ref> Es soll sich um den hier zweitverwendeten ehemaligen Fürstenpavillon des Bahnhofs Frankfurt-Höchst handeln.<ref>Bock, S. 20.</ref>
Bad Schwalbach<ref name="Strohmann, S. 87" /> ×
Bad Sooden-Allendorf × erbaut 1878, abgesetzter Baukörper am Südende des EG mit fünfeckiger Exedra<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 526.</ref>
Bad Wildungen Bei Neubau des Bahnhofs 1930 beseitigt.<ref name="Strohmann, S. 87" />
Baunatal-Guntershausen (ehemals: Guntershausen) × 1847/48, Fürstenzimmer nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 92">Strohmann, S. 92.</ref><ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 116.</ref>
Bebra Zuletzt von 1912, Vorgängereinrichtungen: 1849 und 1884.<ref name="Strohmann, S. 88">Strohmann, S. 88.</ref>
Bensheim-Auerbach Bensheim-Auerbach<ref name="Strohmann, S. 86" />
Bickenbach (Bergstr)<ref name="Strohmann, S. 89">Strohmann, S. 89.</ref> × An der Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg
Bockenheim × Ursprüngliches EG abgerissen, heute Frankfurt (Main) Westbahnhof.<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 197.</ref>
Braunfels (Lahnbahnhof) × erbaut 1913
Büdingen<ref name="Strohmann, S. 89" />
Darmstadt Hauptbahnhof × Wandfeste Ausstattung weitgehend erhalten, gastronomisch genutzt.<ref>BR: Kathedralen des Reisens (I): Hauptbahnhof Darmstadt. Vom Fürstenpavillon zur Bahnhofsmission. In: Monumente. 1994, S. 46–49.</ref>
Egelsbach × 1884, Bahnhof für Schloss Wolfsgarten, Bahnhofsgebäude mit erhaltenem Fürstenzimmer beim Bau der S-Bahn 1994 abgerissen. Das letztendlich einzig verbliebene authentische Ausstattungsstück des Fürstenzimmers, die Kassettendecke, wurde 1996 in den Sitzungssaal des Egelsbacher Rathauses eingebaut.<ref>Reutter, S. 30, Anm. 3.</ref>
Elm Vermutlich im Bahnhof Elm, einer bis 1914 betrieblich bedeutenden Spitzkehre der Frankfurt-Bebraer Eisenbahn, der Hauptstrecke zwischen Frankfurt am Main und Berlin, nicht Elm (Bremervörde), so aber Strohmann.<ref name="Strohmann, S. 91" />
Erbach (Odenw) Für die Grafen von Erbach.<ref name="Strohmann, S. 91" />
Frankfurt (Main) Hauptbahnhof × In der Süd-Ost-Ecke des EG, erbaut 1888, beim Umbau 1924 zerstört.<ref>Heinz Schomann: Der Frankfurter Hauptbahnhof. 1983, S. 113, 117, 123.</ref>
Frankfurt (Main) Höchst 1900, für Kaiserin Friedrich, 1911 nach Bad Nauheim transloziert.<ref name="Strohmann, S. 93">Strohmann, S. 93.</ref>
Friedberg (Hessen) × Fachwerk-Gebäude mit rustikaler Anmutung, erbaut 1897/98, 1913 zum neuen Bahnhof versetzt.<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 188; Frank Trumpold: Friedbergs alter Bahnhof (1850–1913). In: Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG) (Hrsg.): Anschluss an die weite Welt: Zur wechselvollen Entwicklung der Eisenbahn in Oberhessen. Friedberg 2014/2015, ISBN 978-3-9815015-5-1, S. 55.</ref> Heutige Nutzung: Büro der Hessischen Landesbahn
Fulda nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 91" />
Gelnhausen × dreiachsiger Anbau am Westende des EG, offenbar nach 1883 angebaut, erhalten, Cafeteria.<ref name="Reutter, S. 29" /><ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 337.</ref>
Gießen × Fürstenpavillon von 1910/11, zerstört 1944 im Zweiten Weltkrieg<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 174ff.</ref> Auch der Vorgängerbahnhof der Main-Weser-Bahn besaß ein Fürstenzimmer.
Groß Gerau nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 92" />
Hanau Hauptbahnhof ehemals Hanau Ost, zerstört<ref name="Strohmann, S. 92" />
Hanau-Wilhelmsbad × 1848, Fürstenzimmer nicht erhalten, gastronomisch genutzt
Herleshausen<ref name="Strohmann, S. 93" />
Hofgeismar × 1848, Gebäude erhalten<ref name="Strohmann, S. 93" />
Hofgeismar-Hümme 1848, 1897/98<ref name="Strohmann, S. 93" />
Kassel Hauptbahnhof zerstört<ref name="Strohmann, S. 94">Strohmann, S. 94.</ref>
Kassel-Wilhelmshöhe × 1892, zerstört, diente dem Schloss Wilhelmshöhe
Korbach<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.2, S. 824: Bei Nichtnutzung durch „höchste und allerhöchste Herrschaften“: Damenzimmer des Wartebereichs erster und zweiter Klasse.</ref> ×
Kronberg (Taunus) × Für Kaiserin Friedrich, abgerissen ca. 1930<ref>Kurt Eckert: Klein- und Nebenbahnen im Taunus. Augsburg 1978, S. 40.</ref>
Laubach 1890, für die Grafen von Solms-Laubach<ref name="Strohmann, S. 95">Strohmann, S. 95.</ref>
Lich (Oberhess) Für die Fürsten von Solms-Hohensolms-Lich, die letzte Großherzogin von Hessen, Eleonore (1871–1937), stammte aus dem Haus Solms-Hohensolms-Lich.<ref name="Strohmann, S. 95" />
Marburg × 1850, ursprüngliches Empfangsgebäude 1909 durch Neubau ersetzt, der Bauteil mit dem Fürstenzimmer wurde dabei 1907 beseitigt<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 166; Ulrich Klein: Baugeschichte der Marburger Bahnhofsgebäude. S. 109–157 (114). In: Ulrich Klein (Redaktion): Die Stadt und ihr Bahnhof. Zur Entwicklung des Schienenverkehrs und des Marburger Bahnhofsviertels. (= Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur. 13). Marburg 2015, ISBN 978-3-942487-04-7.</ref>
Meerholz × 1868, für den Fürsten von Ysenburg-Büdingen-Meerholz auf dessen Kosten in der Nähe des Schlosses Meerholz eingerichtet, Gebäude erhalten.<ref name="Strohmann, S. 96" />
Melsungen × 1846/47, Gebäude erhalten, aber mehrfach umgebaut.<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 111; Siegfried Lohr: Planungen und Bauten des Kasseler Baumeisters Julius Eugen Ruhl 1796–1871. Ein Beitrag zur Baugeschichte Kassels und Kurhessens im 19. Jahrhundert. Masch. Diss. Darmstadt [1982], S. 341. </ref>
Offenbach (Main) Hauptbahnhof 1896, beim Umbau der Bahnanlagen 1923 zusammen mit dem historischen Empfangsgebäude beseitigt.<ref name="Strohmann, S. 97">Strohmann, S. 97.</ref>
Philippsthal Für die gleichnamige Nebenlinie des Landgrafenhauses Hessen.<ref name="Strohmann, S. 97" />
Bahnhof Rosengarten × Der gesamte Bahnhof – einschließlich Fürstenpavillon – wurde bereits 1901 abgerissen.<ref>Hans Heim: Die Wormser Schiffsbrücke und der Bahnhof Rosengarten. In: Lampertheimer Heimatblätter. 104, 2000, S. 1.</ref><ref>Zur Nutzung siehe: H. F. Karb: Der Bahnhof Rosengarten. In: Magistrat der Stadt Lampertheim (Hg.): Rosengarten. Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Rosengarten – Zum 40jährigen Bestehen der Gemeinde Rosengarten. Lampertheim 1977, S. 89–95 (92).</ref>
Rotenburg an der Fulda × 1848 für die Landgrafen von Hessen-Philippsthal und Schloss Rotenburg.<ref name="Strohmann, S. 98" /><ref>Reinhold Salzmann: Zur Geschichte des Bahnhofsgebäudes von Rothenburg an der Fulda 1. In: Rund um den Alheimer. Beiträge zur Geschichte und Landeskunde des ehemaligen Kreises Rotenburg. 35, 2014, S. 13–23 (19ff) und Nachtrag. In: 36, 2015, S. 64–66 (65).</ref>
Rüdesheim (Rhein) 1880, Kaisersaal anlässlich der Einweihung des Niederwalddenkmals.<ref name="Strohmann, S. 98" />
Schlitz (Hess)<ref name="Strohmann, S. 98" />
Wabern (Bz Kassel) × 1848, Empfangsgebäude erhalten.<ref>Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 153.</ref>
Wächtersbach 1868, für den Fürsten von Ysenburg-Wächtersbach, Gebäude erhalten.<ref name="Strohmann, S. 100" />
Wiesbaden Hauptbahnhof × erbaut 1906, etwas vom EG abgesetzt im Südosten, Fassade betont durch ausgeprägten Giebel mit Wappen und Skulptur. Grundriss symmetrisch mit Saal, getrennten Räumen für Fürst (Südseite) und Fürstin, jeweils mit Gefolge, und zwei kleinen Gärten. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, gleisseitige Fassade in der Bahnsteighalle erhalten.<ref>Grundriss siehe: Eisenbahn in Hessen. Band 1, S. 294; Cornelius: Das neue Empfangsgebäude auf dem Hauptbahnhof in Wiesbaden. In: Zeitschrift für Bauwesen. 58, 1908, S. 29–48;Bernd-Michael Neese: Der Kaiser kommt. Wilhelm I. und Wilhelm II. in Wiesbaden. Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-928085-55-7, S. 88–91.</ref>
Wiesbaden-Biebrich Das Empfangsgebäude ist architektonisch besonders repräsentativ gestaltet, da es zugleich Bahnhof für das Schloss Biebrich, Residenz der Herzöge von Nassau, war, dessen Park sich direkt gegenüber der Straßenseite des Bahnhofsgebäudes befindet. Architekt war Heinrich Velde, der das Gebäude in klassizistischem Stil auf einem H-förmigen Grundriss erstellte. Spezielle Einrichtungen für die Hohen Herrschaften existieren hier jedoch nicht.
Wiesbaden Taunusbahnhof × 1897 nachträglich angebauter Pavillon, zusammen mit dem Bahnhof 1907 abgerissen und durch die neue Anlage des Hauptbahnhofs ersetzt.<ref>Bernd-Michael Neese: Der Kaiser kommt. Wilhelm I. und Wilhelm II. in Wiesbaden. Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-928085-55-7, S. 84f.</ref>
Zell-Romrod Für Jagdschloss Romrod der Großherzöge von Hessen.<ref name="Strohmann, S. 100" />

Mecklenburg-Vorpommern

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Bützow<ref name="Strohmann, S. 89" />
Bad Doberan<ref name="Strohmann, S. 90" />
Gelbensande × Für den Großherzog von Mecklenburg-Schwerin für die Jagd Gelbensande, erhalten, jetzt Cafe.
Hagenow Land<ref name="Strohmann, S. 92" /> Umsteigebahnhof des Preußischen und Mecklenburger Adels, während des Aufenthalts wurden die Fürstenwagen rangiert.
Jasnitz<ref name="Strohmann, S. 93" /> 1876 eröffnet, für das Jagdrevier des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin, 2014 abgerissen.
Krakow am See (Meckl)<ref name="Strohmann, S. 94" />
Lübstorf × als Dienstraum erhalten, der Bahnhof hieß von 1897 bis 1921 Wiligrad.<ref name="Strohmann, S. 95" />
Ludwigslust × Gebäude erhalten<ref name="Strohmann, S. 95" />
Neubrandenburg<ref name="Strohmann, S. 96" />
Neustrelitz Hauptbahnhof Für den Großherzog von Mecklenburg-Strelitz.<ref name="Strohmann, S. 96" />
Pasewalk<ref name="Strohmann, S. 97" />
Putbus Für die Fürsten zu Putbus.<ref name="Strohmann, S. 97" />
Rostock Hauptbahnhof nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 98" />
Schwerin Hauptbahnhof × Im südlichen Eck-Risalit, erbaut 1889, wandfeste Ausstattung erhalten, derzeit Nutzung als Repräsentationsräume.<ref>Peter Falow: 115 Jahre Fürstenräume im Hauptbahnhof Schwerin. Schwerin 2004. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fürstenzimmer-Verein (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fuerstenzimmer-ev.de</ref>
Stolpe (b Usedom) × Für die Grafen von Schwerin und Schloss Stolpe, heute: Wohnung.<ref name="Strohmann, S. 99" />
Warnemünde<ref name="Strohmann, S. 100" />

Niedersachsen

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Bad Pyrmont abgebrochen<ref name="Strohmann, S. 87" />
Alter Braunschweiger Bahnhof 1845, nicht erhalten<ref>Claudia A. Gronen: Der erste Braunschweiger Hauptbahnhof von Carl Theodor Ottmer. Ein Hauptwerk früher europäischer Bahnhofsarchitektur. Hannover 2002.</ref>
Bückeburg × 1847<ref> Siegfried Lohr: Planungen und Bauten des Kasseler Baumeisters Julius Eugen Ruhl 1796–1871. Ein Beitrag zur Baugeschichte Kassels und Kurhessens im 19. Jahrhundert. Masch. Diss. Darmstadt [1982], S. 364. </ref>; äußerlich an der Gebäudestruktur noch erkennbar.
Göhrde × erbaut 1874, zu Jagd Göhrde
Hannover Hauptbahnhof × im südlichen Eckpavillon, erbaut 1879,<ref>Klaus Siegner: Hannover – Hildesheim – Kreiensen Bahnhofsarchitektur zwischen 1845 und 1889. In: Vom Schloß zum Bahnhof. 1988.</ref> mit Loggia und Freitreppe unter Durchbrechung der Symmetrie(!), äußerlich erhalten. Der Raum wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Sitzungssaal benutzt.<ref>Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Eisenbahndirektion Mainz vom 25. April 1952, Nachrichten: Eisenbahner der ehemaligen Feldeisenbahn-Betriebsabteilung 21, S. 132.</ref> Von der inneren Ausstattung ist nichts erhalten.
Haste × 1847/48, nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 92" />
Kreiensen<ref name="Strohmann, S. 94" />
Nordstemmen × Räume für königliche Familie 1860 durch Umbau, zu Schloss Marienburg
Oldenburg Hauptbahnhof × abgesetzter Baukörper westlich des EG, erbaut 1915, heute: Restaurant.<ref>Langewand: Der neue Bahnhof Oldenburg i[m] Gr[oßherzogtum Oldenburg]. In: Zentralblatt der Bauverwaltung. 36, 1916, S. 89–94.</ref>
Osnabrück Hauptbahnhof × 1895, in dem Turmbahnhof gab es ein Fürstenzimmer auf jeder Ebene, 1910 wurde das der unteren Ebene aufgegeben.<ref name="Strohmann, S. 97" /><ref>Bergmann: Der Centralbahnhof in Osnabrück. In: Zeitschrift für Bauwesen. 49 (1899), Sp. 19–26.</ref>
Rastede Für Schloss Rastede, Residenz der Großherzöge von Oldenburg.<ref name="Strohmann, S. 97" />
Springe × 1894, Jagdbahnhof „Kaiser-Allee“.<ref name="Strohmann, S. 99" /><ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 110.</ref>
Stadthagen<ref name="Strohmann, S. 99" /> Bei einem Umbau des Empfangsgebäudes nach 1920 entfernt.<ref>Niedersächsisches Landesarchiv (Abteilung Hannover), Hann 133 Acc. 30/82 Nr. 16.</ref>
Vienenburg × abgesetzter Baukörper am Nordende des Empfangsgebäudes, sogenannter „Kaisersaal“, erbaut 1888, erhalten.<ref>Reinhard Roseneck: Der Bahnhof Vienenburg: Geschichte, Bedeutung, Erhaltungs- und Umnutzungsprobleme eines Dokumentes aus der Frühzeit der Eisenbahn. In: Niedersächsische Denkmalpflege. Berichte über die Tätigkeit der Bau- und Kunstdenkmalpflege in den Jahren 1985–1986. 1987, S. 113–131.</ref>

Nordrhein-Westfalen

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Altenbeken<ref name="Strohmann, S. 86" /><ref name="Strohmann, S. 67">Strohmann, S. 67.</ref> ×
Bad Berleburg<ref name="Strohmann, S. 87" /> ×
Bonn Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 89" />
Bonn-Beuel<ref name="Strohmann, S. 89" />
Bahnhof Brühl-Kierberg × sogenannter „Kaiserbahnhof“, erbaut 1875, derzeit Nutzung als Restaurant.<ref>Volker Rödel: Reclams Führer zu den Denkmalen der Industrie und Technik in Deutschland. Band 1, S. 62; Wilfried Hansmann: Brühl-Kierberg, Bahnhof. In: Die Bau- und Kunstdenkmäler von Nordrhein-Westfalen. Band I: Rheinland. 7.3: Die Bau und Kunstdenkmäler des Erftkreises. Stadt Brühl. Berlin 1977, S. 175f; Wilfried Hansmann: Der Kaiserbahnhof Brühl-Kierberg. In: Der Landkreis. Zeitschrift für kommunale Selbstverwaltung. 47, 1977, S. 80.</ref>
Coesfeld (Westf) × 1908/1910, für die Fürsten zu Salm.<ref name="Strohmann, S. 90" /><ref>Strohmann, S. 71.</ref>
Detmold × eingeschossiger Anbau an Westseite des Empfangsgebäudes, erbaut 1880, Kassettendecke und Malereien restauriert 2008,<ref>Dirk Strohmann: Das Empfangsgebäude des Detmolder Bahnhofs und sein Fürstenzimmer. (= Arbeitsheft des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen. 7). Münster 2009, ISBN 978-3-86206-001-6.</ref> Nutzung als Café
Düsseldorf Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 90" />
Essen-Hügel × Kein Empfangsgebäude, nur Haltepunkt für die Villa Hügel von Alfred Krupp
Kaldenkirchen<ref name="Strohmann, S. 93" />
Köln Hauptbahnhof × × 1891–1894, je ein Fürstenzimmer im Empfangsgebäude und im separaten Wartesaalgebäude in der Bahnsteighalle.<ref>Ulrich Krings: Der Kölner Hauptbahnhof. (= Landeskonservator Rheinland. Arbeitsheft. 22). 1977, S. 30.</ref>
Lemgo × 1896<ref name="Strohmann, S. 95" /><ref>Strohmann, S. 74f.</ref>
Münster Hauptbahnhof × 1890, zerstört<ref name="Strohmann, S. 96" /><ref>Strohmann, S. 76f.</ref>
Oberhausen<ref name="Strohmann, S. 96" />
Rheda × 1914 geplant, aber wohl nicht mehr ausgeführt.<ref>Strohmann, S. 77f.</ref><ref name="Strohmann, S. 98">Strohmann, S. 98.</ref>
Scherfede Für die Fürsten von Waldeck-Pyrmont 1873 eingerichtet, da deren Residenzstadt Arolsen noch keinen Bahnanschluss hatte. 1887 durch ein Fürstenzimmer im Bahnhof Wrexen abgelöst, nach 1889 aufgehoben, Gebäude Anfang der 1980er Jahre abgebrochen.<ref>Garrelt Riepelmeier: Kreuz und quer durchs Märchenland. Die Nebenbahnen Warburg-Korbach-Marburg, Korbach-Brilon-Wald. In: EisenbahnGeschichte. 49, Dezember 2011 / Januar 2012, S. 32ff (33f).</ref><ref name="Strohmann, S. 98" />
Schieder × 1872, 1982 abgebrochen, für die Fürsten von Lippe.<ref name="Strohmann, S. 98" />
Schwarzenau (Eder) × 1913, für die Fürsten von Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (Laasphe).<ref name="Strohmann, S. 98" />
Steinfurt-Burgsteinfurt<ref name="Strohmann, S. 89" /><ref>Strohmann, S. 70.</ref> ×
Warburg (Westf) × 1850–1853, Architekt Julius Eugen Ruhl.<ref name="Strohmann, S. 100" /><ref>Strohmann, S. 81ff.</ref>
Wrexen Für die Fürsten von Waldeck-Pyrmont 1887 eingerichtet, da deren Residenzstadt Arolsen noch über keinen Bahnanschluss verfügte. 1911 aufgehoben, nachdem Arolsen bereits 1890 ein eigenes Empfangsgebäude mit Fürstenzimmer erhalten hatte.<ref>Garrelt Riepelmeier: Kreuz und quer durchs Märchenland. Die Nebenbahnen Warburg-Korbach-Marburg, Korbach-Brilon-Wald. In: EisenbahnGeschichte. 49, Dezember 2011 / Januar 2012, S. 32ff (33).</ref> Weiterverwendung als Wartesaal erster und zweiter Klasse.<ref name="Strohmann, S. 100" /><ref>Strohmann, S. 83ff.</ref>
Wuppertal Hauptbahnhof ehemals Elberfeld.<ref name="Strohmann, S. 90" />

Rheinland-Pfalz

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Andernach 1910<ref name="Strohmann, S. 86" />
Bad Ems<ref name="Strohmann, S. 87" /><ref>Erich Preuß: 100 legendäre Bahnhöfe. Stuttgart 2010, ISBN 978-3-613-71389-5, S. 64.</ref> × Am Ende des Westflügels, ein Teil der Deckengemälde ist erhalten. Durch den Raum führt heute der öffentliche Zugang zu dem Mittelbahnsteig.
Bad Kreuznach<ref name="Strohmann, S. 87" /> Der Raum wurde nach 1918 umgebaut und bahnintern als Sitzungszimmer für Konferenzen – auch überregional – genutzt.<ref> Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 13. August 1932, Nr. 33. Bekanntmachung Nr. 498, S. 196. </ref>
Bad Münster am Stein<ref name="Strohmann, S. 87" />
Balduinstein × Lahntalbahn, für Schloss Schaumburg, zunächst für Erzherzog Stefan Franz Viktor von Österreich, später für die Fürsten von Waldeck-Pyrmont, Stuckdecke erhalten.<ref>Karl Friedrich Walbrach: Leben und Wirken des Eisenbahnplaners Moritz Hilf (1819–1894). In: Nassauische Annalen. 112, 2001, S. 363–405 (mit Abbildung).</ref>
Bingen (Rhein) Hauptbahnhof ehemals Bingerbrück, 1904 bereits vor 1918 aufgegeben.<ref name="Strohmann, S. 89" />
Edenkoben × Für die Villa Ludwigshöhe. Das Empfangsgebäude und die königlichen Empfangsräume wurden bei einem Luftangriff am 5. Januar 1945 zerstört.<ref>Albert Mühl: Die Pfalzbahn. Geschichte, Betrieb und Fahrzeuge der Pfälzischen Eisenbahnen. Theiss Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-8062-0301-6, S. 107; Franz Schmidt: Edenkoben und sein Königsbahnhof. In: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz 103 (2005), S. 313–342 (325).</ref>
Eisenberg (Pfalz)<ref name="Strohmann, S. 90" />
Engers Heute Stadt Neuwied, für die Fürsten von Wied-Neuwied.<ref name="Strohmann, S. 96" />
Kapellen Für Schloss Stolzenfels, Sommerresidenz von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen.<ref name="Strohmann, S. 93" />
Koblenz Hauptbahnhof × erbaut 1899–1902, Fürstenzimmer im nördlichen Eckpavillon mit gesondertem Bahnsteigzugang, Gebäude und Treppenaufgang erhalten, Treppe heute innerhalb eines Verkaufsraums sichtbar
Koblenz Pfaffendorfer Brücke × 1910, Pavillon an der Brücke wird an die Schlossverwaltung abgetreten.<ref name="Strohmann, S. 94" />
Bahnhof der Hessischen Ludwigsbahn in Mainz × nicht erhalten<ref>Silvia Speckert: Ignaz Opfermann (1799–1866): Ausgewählte Beispiele seiner Bautätigkeit im Umkreis der Stadt Mainz. Hausarbeit zur Erlangung des Akademischen Grades eines Magister Artium. Johannes Gutenberg-Universität, Mainz 1989, Band 1: Text.; Band 2: Tafeln. S. 72. Stadtarchiv Mainz: 1991/25 Nr. 11.</ref>
Mainz Hauptbahnhof × nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 95" />
Trier Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 99" /> × Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört
Weißenthurm × 1895 aufgegeben<ref name="Strohmann, S. 100" />
Worms Hauptbahnhof × 1903/04<ref>Irene Spille u. a.: Stadt Worms = Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler Rheinland-Pfalz. Band 10. Wernersche Verlagsgesellschaft Worms 1992, ISBN 3-88462-084-3, S. 78; Eisenbahn in Hessen. Band 2.1, S. 366; Ralph Häussler: Eisenbahnen in Worms. Von der Ludwigsbahn zum Rheinland-Pfalz-Takt. Verlag Stefan Kehl. Hamm (Rheinhessen) 2003, ISBN 3-935651-10-4, S. 50–52.</ref>

Saarland

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Saarbrücken Hauptbahnhof nicht mehr genutzt seit 1875, 1895 aufgegeben.<ref name="Strohmann, S. 98" />

Sachsen

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Döbeln Hauptbahnhof × 1870, 1925 umgebaut<ref name="Strohmann, S. 90" />
Böhmischer Bahnhof Dresden<ref>Manfred Berger: Historische Bahnhofsbauten Band 1: Sachsen, Preußen, Mecklenburg und Thüringen. 2. Auflage. VEB Verlag für Verkehrswesen / transpress, Berlin / Stuttgart 1986. ISBN 3-344-00066-7, S. 81.</ref> × Durch Dresden Hauptbahnhof ersetzt
Dresden Hauptbahnhof × 1890–1898, Königspavillon erhalten, bis etwa 2000 als Kino genutzt.
Dresden-Neustadt × Fürstengemächer im rechten Flügel, 1923–1945 Nutzung der Räume als Eisenbahnmuseum, später als Gaststätte
Dresden-Strehlen (Königsbahnhof) × 1899 als Privatbahnhof der Königlichen Villa in Strehlen erbaut, nach 1990 saniert, erhalten
Görlitz bis 1895, 1912 geplant<ref name="Strohmann, S. 92" />
Kamenz (Sachs)<ref name="Strohmann, S. 93" />
Leipzig Anhalter Bahnhof<ref name="Strohmann, S. 95" />
Leipzig Bayerischer Bahnhof × 1842–1912.<ref name="Strohmann, S. 95" />
Leipzig Böhmischer Bahnhof 1852–1895.<ref name="Strohmann, S. 95" />
Leipzig Dresdner Bahnhof abgebrochen.<ref name="Strohmann, S. 95" />
Leipzig Hauptbahnhof × Die Räume lagen in der südöstlichen Ecke des Empfangsgebäudes.<ref>Hugo Röttcher: Empfangsgebäude der Personenbahnhöfe. Verlag der Verkehrswissenschaftlichen Lehrmittelgesellschaft mbH bei der Deutschen Reichsbahn. [1933], S. 118.</ref> Die zugehörige Vorfahrt ist erhalten.
Leipzig Magdeburger Bahnhof<ref name="Strohmann, S. 95" />
Leipzig Thüringer Bahnhof<ref name="Strohmann, S. 95" />
Riesa 1879<ref name="Strohmann, S. 98" />
Waldenburg (Sachs) Für die Fürsten von Schönburg.<ref name="Strohmann, S. 100" />

Sachsen-Anhalt

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Allstedt<ref name="Strohmann, S. 86">Strohmann, S. 86.</ref>
Ballenstedt West × Früher: Bahnhof „Ballenstedt “: abgesetzter Baukörper am Ostende des Empfangsgebäudes, erbaut 1887
Bernburg 1905<ref name="Strohmann, S. 88" />
Bitterfeld 1897.<ref name="Strohmann, S. 89" />
Dessau Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 90" /> nicht erhalten
Frose<ref name="Strohmann, S. 91" />
Gardelegen<ref name="Strohmann, S. 91" />
Güsten<ref name="Strohmann, S. 92" />
Halberstadt<ref name="Strohmann, S. 92" />
Halle (Saale) Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 92" /> Das im Rahmen des Bahnhofumbaues in den Jahren 1880 bis 1893 (Entwurf und Bauausführung: Architekt Friedrich Peltz) geschaffene Fürstenzimmer wurde von Holzbildhauer Gustav Kuntzsch aus Wernigerode ausgestattet.<ref>Der Umbau des Bahnhofes in Halle a. d. Saale in den Jahren 1880 bis 1893. In: Zeitschrift für Bauwesen. 43. Jg., Heft 7–9 / 1893, Verlag Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 1893, Sp. 345 ff.</ref>
Köthen, Berlin-Halberstädter Bahnhof<ref name="Strohmann, S. 94" />
Köthen, Magdeburg-Leipziger Bahnhof<ref name="Strohmann, S. 94" />
Magdeburg Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 95" />
Naumburg (Saale) Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 96" />
Roda Vermutlich handelt es sich um den heutigen Bahnhof Sandersleben in der Ortschaft Sandersleben der Stadt Arnstein (Sachsen-Anhalt).<ref name="Strohmann, S. 98" />
Roßla Für den Fürsten von Stolberg-Roßla, auf dessen Kosten eingerichtet.<ref name="Strohmann, S. 98" />
Rottleberode Für die Grafen zu Stolberg.<ref name="Strohmann, S. 98" />
Sangerhausen<ref name="Strohmann, S. 98" />
Schönebeck (Elbe)<ref name="Strohmann, S. 98" />
Sondershausen Für den Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen.<ref name="Strohmann, S. 99">Strohmann, S. 99.</ref>
Staßfurt<ref name="Strohmann, S. 99" />
Stendal 1869/71.<ref name="Strohmann, S. 99" />
Wernigerode × 1874, für Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode, erhalten.<ref>Tom Koch: Imbiss und Getränke im „Fürstenbahnhof“. In: Harzer Volksstimme. 289 v. 11. Dezember 1999.</ref><ref name="Strohmann, S. 100" />
Wittenberg<ref>Manfred Berger: Historische Bahnhofsbauten Band 1: Sachsen, Preußen, Mecklenburg und Thüringen. 2. Auflage. VEB Verlag für Verkehrswesen / transpress, Berlin / Stuttgart 1986. ISBN 3-344-00066-7, S. 160.</ref> ×<ref group="Anm.">Im Plan als „Reserviertes Zimmer“ bezeichnet.</ref> Das Empfangsgebäude existiert nicht mehr.
Zerbst Für die Fürsten von Anhalt-Zerbst<ref>Klaus Wiebelitz: Ein Bahnhof mit Fürstenzimmer. In: Zerbster Heimatkalender. 34, 1993, S. 20–22.</ref>

Schleswig-Holstein

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Brunsbüttelkoog „Kaiserhalle“.<ref name="Strohmann, S. 89" />
Eckernförde<ref name="Strohmann, S. 90" />
Eutin<ref name="Strohmann, S. 91" />
Kiel Hauptbahnhof × 1898, die Form der ehemaligen Auffahrt als Treppe sowie das Portal erhalten, aber modern stark verändert.<ref name="Strohmann, S. 94" /> Für die Ausgestaltung der Räume gab Kaiser Wilhelm II. Direktiven: Vorbild sollte die Innendekoration seiner Jacht Hohenzollern sein.<ref>Paul Seidel: Der Kaiser und die Kunst. Reichsdruckerei, Berlin 1907, S. 44.</ref>
Lensahn Für Haus Lensahn, Residenz der Großherzöge von Oldenburg.<ref name="Strohmann, S. 95" />
Vogelsang-Grünholz Ein Fürstenzimmer für die herzogliche Familie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und ein weiteres speziell für Kaiserin Auguste Viktoria.

Thüringen

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Altenburg Ausstattung erhalten<ref name="Strohmann, S. 86" />
Apolda<ref name="Strohmann, S. 86" />
Arnstadt Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 86" />
Bad Frankenhausen<ref name="Strohmann, S. 91">Strohmann, S. 91.</ref>
Eisenach × 1905, ersetzte Fürstenzimmer im Vorgängerbau von 1847, westlich des Empfangsgebäudes, Nutzung für Veranstaltungen.<ref>Reinhold Brunner, Otto Mayer: Der Bahnhof Eisenach – Denkmal der Verkehrsgeschichte. Eisenach 2004. Ohne ISBN.</ref><ref>Dieter Schuster-Wald: Interzonenverkehr Bebra-Eisenach (= EK-Reihe: Regionale Verkehrsgeschichte. 9). Freiburg 1996, ISBN 3-88255-420-7, S. 101.</ref><ref>Zu den Nachnutzungen: Erich Preuß: 100 legendäre Bahnhöfe. Stuttgart 2010, ISBN 978-3-613-71389-5, S. 20 u. a.: in der DDR als Kulturhaus der Eisenbahner.</ref>
Erfurt Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 91" />
Friedrichroda<ref name="Strohmann, S. 91" />
Gera Hauptbahnhof<ref name="Strohmann, S. 91" />
Gotha<ref name="Strohmann, S. 92" />
Großheringen<ref name="Strohmann, S. 92" />
Heldburg<ref name="Strohmann, S. 93" />
Hildburghausen Für die Herzöge von Sachsen-Hildburghausen.<ref name="Strohmann, S. 93" />
Immelborn<ref name="Strohmann, S. 93" />
Jena West(?)<ref name="Strohmann, S. 93" />
Kahla (Thür)<ref name="Strohmann, S. 93" />
Liebenstein × nicht erhalten<ref name="Strohmann, S. 95" />
Marksuhl x nicht erhalten
Meiningen<ref name="Strohmann, S. 96" />
Neudietendorf<ref name="Strohmann, S. 96" />
Neustadt (Orla)<ref name="Strohmann, S. 96" />
Oberhof (Thür)<ref name="Strohmann, S. 96" />
Ohrdruf<ref name="Strohmann, S. 97" />
Reinhardsbrunn<ref name="Strohmann, S. 97" />
Rudolstadt Für die Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt.<ref name="Strohmann, S. 98" />
Schwarzburg 1900, für die Fürsten von Schwarzburg, Ausstattung erhalten.<ref name="Strohmann, S. 98" />
Straußfurt<ref name="Strohmann, S. 99" />
Weida<ref name="Strohmann, S. 100" />
Weimar × Angaben nach Röttcher: Empfangsgebäude.<ref>Hugo Röttcher: Empfangsgebäude der Personenbahnhöfe. Verlag der Verkehrswissenschaftlichen Lehrmittelgesellschaft mbH bei der Deutschen Reichsbahn. [1933], S. 91.</ref> Nach anderer Quelle: 1909, Ausstattung erhalten.<ref name="Strohmann, S. 100" /> Für die Herzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach.

Sonstiges

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Ebersdorf<ref name="Strohmann, S. 90" />
Kaiserzelte × Transportable fliegende Bauten, die den Komfort eines Fürstenzimmers bei Bedarf an Stellen gewährleisteten, an denen Fürstenzimmer nicht zur Verfügung standen. Solche „Zelte“ hielten mindestens die preußischen Eisenbahndirektionen Frankfurt/Main (seit 1883), Hannover (1908) und Posen (1908) sowie die Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen (1895 oder früher) vor.<ref>Reinhard Dietrich: Zelten mit der K.P.St.E. – Mobile Pavillons als Kaiserzelte für Wilhelm II. In: Eisenbahngeschichte 132 (Oktober/November 2025), S. 82–85 (83).</ref>

Österreich

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Laxenburg × 1890 nachträglich in das noch heute erhaltene Empfangsgebäude von 1847 eingebaut, nicht erhalten.<ref>Hellmuth R. Figlhuber: Mödling–Laxenburg. Flügelbahn mit Kaiserbahnhof. Josef Otto Slezak, Wien 1989, ISBN 3-85416-144-1, S. 38, 82f.</ref>
Neuberg an der Mürz × Für Jagdschloss Mürzsteg<ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 115.</ref>
Salzburg Hauptbahnhof × Ausstattungsreste erhalten<ref>Ronald Gobiet (Hrsg.): Der neue Salzburger Hauptbahnhof. Salzburg 2012, ISBN 978-3-7025-0665-0, S. 20–25, 102, 125, 127.</ref>
Hietzing × Erbaut 1898, zu Schloss Schönbrunn<ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 115.</ref>, erhalten, als Museum zugänglich, siehe: Hofpavillon Hietzing
Wien Nordbahnhof<ref name="Dost114">Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 114.</ref> ×
Wien Ostbahnhof<ref name="Dost114" /> ×
Wien Südbahnhof<ref name="Dost114" /> ×
Wien Westbahnhof × Im kaiserlichen Warteraum stand eine Statue von Kaiserin Elisabeth aus Carrara-Marmor<ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 114f.</ref>

Belgien

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Brüssel-Laeken × 1877, für Schloss Laken|, baulich noch vorhanden<ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 107.</ref>
Brüssel Süd × Erbaut 1949, Nutzung als Veranstaltungsraum
Brüssel-Zentral × Neubau 1952<ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 115.</ref>
Herbesthal × 1889, abgebrochen 1983, ehemaliger Grenzbahnhof<ref>Lutz-Henning Meyer: 150 Jahre Eisenbahn im Rheinland. 1989, S. 547f und Farbtafeln XXII-XXIV.</ref>
Schloss Laeken × 1908, Tiefbahnhof unter dem Schloss, baulich noch vorhanden<ref>NN: Zweigbahn zum Laekener Königsschloß. In: Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen 48 (1908), S. 519.</ref>

Dänemark

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Fredensborg × Für Schloss Fredensborg<ref>Poul Thestrup: Danske Kongevogne. Bane Boger, Roskilde 1992, ISBN 87-88632-39-3, S. 22.</ref>
Gråsten / Gravenstein Landungssteg<ref name="Strohmann, S. 92" />
Kopenhagen Hauptbahnhof × 1911, in Gebrauch, Zugang auf Südseite<ref>Strohmann, Anm. 92.</ref>

Estland

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Haapsalu × Für den russischen Zaren.<ref>Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 16.</ref>

Finnland

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Helsinki Hauptbahnhof × 1904/1919, ursprünglich für den russischen Zaren vorgesehen. Da der Bahnhof erst nach der Unabhängigkeit Finnlands vollendet wurde, nutzte den Raum nun der finnische Staatspräsident.<ref>Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 12.</ref>

Frankreich

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Courcelles-Chaussy × ehemals Kurzel, erbaut 1890 für Schloss Urweiler, Sommersitz Kaiser Wilhelm II., nicht mehr vorhanden. Zudem gab es eine 130 m lange Halle, um den Hofzug Kaiser Wilhelms II. abzustellen.<ref>Baudoin, S. 70–73; Jean-Georges Trouillet: Les Chemins de fer Impériaux d'Alsace-Lorraine – Reichs-Eisenbahnen in Elsass-Lothringen. Éditions Drei Exen Verlag, Husseren-les-Châteaux 2018. ISBN 978-2-9565934-0-9, S. 200.</ref>
Metz × Kaiserpavillon und Fürstenzimmer im Mitteltrakt des Empfangsgebäudes
Remelfingen × Provisorisches Anschlussgleis vom benachbarten Bahnhof Remelfingen zum Schloss Rémelfing für einen Besuch von Kaiser Wilhelm II. 1905 beim Eigentümer des Schlosses, Eduard Jaunez<ref>Baudoin, S. 66.</ref>
Saint-Hyppolite × Für die Besuche von Kaiser Wilhelm II. auf der Hohkönigsburg<ref>Jean-Georges Trouillet: Les Chemins de fer Impériaux d'Alsace-Lorraine – Reichs-Eisenbahnen in Elsass-Lothringen. Éditions Drei Exen Verlag, Husseren-les-Châteaux 2018. ISBN 978-2-9565934-0-9, S. 200.</ref>
Straßburg × 1883<ref>Baudoin, S. 80f (mit Fotos).</ref>

Großbritannien

<ref>Angaben überwiegend nach Biddle, S. 205ff.</ref>

Bahnhof Region Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Avon Lodge Südwestengland × Für Thomas Turner und Avon Castle
Ballater Schottland × 1866, zu Schloss Balmoral, jetzt Nutzung als Touristeninformation
Berkhamsted Ostengland × 1875 für den Earl of Brownlow
Black Dog Halt Südwestengland ×
Brocklesby Station East Midlands × Bahnhof für Brocklesby Hall, Landsitz des Earl of Yarborough, 1848
Crofton Nordwestengland × Für Musgrave Brisco und Crofton Hall
Dovenby Nordwestengland × 1867 für die Familie Ballantine-Dykes und Dovenby Hall
Easton Lodge Ostengland × Für den Landsitz der Countess of Warwick
Gosport Südostengland × Festlandbahnhof im Hafen für Überfahrten von Königin Victoria zum Landhaus Osborne auf der Insel Wight
Hall Dene Station × 1871 für Lord Londonderry und sein Sunderland
London Paddington Greater London × Fürstenzimmer für die englischen Monarchen<ref>Patrick Kingston: Royal Trains. London 1985, ISBN 0-7153-8594-1, S. 11.</ref>
Melton Constable Ostengland × Privater Bahnsteig für Lord Hastings
Redmile East Midlands × 1878/79, bediente den Landsitz des Duke of Rutland, Belvoir Castle
Rowsley East Midlands × Für den Duke of Devonshire und sein Chatsworth House
Somerleyton Ostengland × Bahnhof für den Landsitz des Eisenbahnunternehmers Sir Morton Peto, 1847
Tir Celyn ×
Watchingwell Isle of Wight × Für Sir Barrington Simon
Waverton Nordwestengland × 1899, bediente den Landsitz des Duke of Westminster, Eaton Hall
Westmoor Flag Station West Midlands × Für den Großgrundbesitzer G.H. Davenport
Whippingham Isle of Wight × Für das Landhaus Osborne von Königin Victoria an der schmalspurigen Isle of Wight Central Railway, später als Bahnhof des öffentlichen Verkehrs genutzt.<ref>Patrick Kingston: Royal Trains. London 1985, ISBN 0-7153-8594-1, S. 24.</ref>
Windsor and Eton Central Südostengland × Bahnhof der GWR für Windsor Castle, 1897<ref>Patrick Kingston: Royal Trains. London 1985, ISBN 0-7153-8594-1, S. 22.</ref>
Windsor and Eton Riverside Südostengland × Bahnhof der South Western Railway für Windsor Castle
Wolferton Ostengland × Bahnhof der Great Eastern für das königliche Schloss Sandringham<ref>Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 63.</ref>

Italien

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Fürstenbahnhof Firenze Santa Maria Novella × Im Bereich des Bahnhofs Florenz SMN, 1935, erhalten
Milano Centrale × 1931, „Sala reale“ im Ostflügel bei Gleis 21, Nutzung als Veranstaltungsräume<ref>Milano Centrale - Il Padiglione Reale. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />grandistazioni.it (Memento vom 15. Juni 2011 im Internet Archive))</ref>
Miramare × 2. Hälfte der 1850er Jahre als Bahnhof für Schloss Miramare; zunächst nichtöffentlich nur für das Schloss, heute Haltepunkt im ÖPNV. Bauliche Anlage erhalten.<ref>Info-Tafel vor dem Bahnhof.</ref>
Monza (Hauptbahnhof) × Raum im südlichen Bereich, Ausstattung im Stil der Neorenaissance, erhalten<ref>siehe Seite der Italienischen Staatsbahn <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />(PDF) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.centostazioni.it</ref>
Monza (Villa Reale) × 1884, Viale Cesare Battisti 61, zur Villa Reale, erhalten<ref>Seite der Stadt Monza (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.)</ref>

Luxemburg

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Luxemburg × abgesetzter Baukörper nördlich des EG, erbaut 1913 im neobarocken Stil, erhalten

Niederlande

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Amsterdam Centraal × „Koninklijke Wachtkamer“, erbaut 1889, stark hervortretender Risalit am Ostende des Empfangsgebäudes, innen hohe freskogeschmückte Halle.
Apeldoorn × „Koninklijke Wachtkamer“, erbaut 1912, in Gebrauch bis 1976, derzeit Ausstellungsraum
Baarn × „Koninklijke Wachtkamer“, erbaut 1874
Den Haag Centraal × „Koninklijke Wachtkamer“, Erbaut 1870, Abgebrochen 1973. Innenausstattung seit 2003 im Nederlands Spoorwegmuseum in Utrecht<ref>Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 28.</ref>
Den Haag HS × „Koninklijke Wachtkamer“, Erbaut 1893
Utrecht Maliebaan = Nederlands Spoorwegmuseum × Innenausstattung des Fürstenzimmers aus dem alten Bahnhof Den Haag Centraal hierher transloziert<ref>Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 28.</ref>

Polen

Bahnhof deutscher Name ehemalige deutsche Provinz 1914 Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Budwity Bauditten Ostpreußen × der Kaiserpavillon Prökelwitz hat die Form einer Stabkirche und stand ursprünglich in Prökelwitz<ref>Ryszard Stankiewicz, Marcin Stiasny: Atlas linii kolejowych Polski 2010. Rybnik 2010, ISBN 978-83-926946-8-7.</ref>
Bydgoszcz Główna<ref name="Strohmann, S. 89" /> Bromberg Hauptbahnhof Posen
Brachów Brechelshof Niederschlesien × Temporäres Bauwerk für einen Kaiserbesuch anlässlich eines Militärmanövers<ref>Bock, S. 27f.</ref>
Chojnice<ref name="Strohmann, S. 94" /> Konitz (Westpreußen) Westpreußen
Elbląg<ref name="Strohmann, S. 90" /> Elbing Westpreußen
Gdańsk Główny<ref name="Strohmann, S. 90" /> Danzig Hauptbahnhof Westpreußen 1896–1900
Henryków<ref name="Strohmann, S. 93" /><ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 167.</ref> Heinrichau Niederschlesien Für die Großherzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach, die dort 1863 die gleichnamige Herrschaft gekauft hatten.
Jarocin<ref name="Strohmann, S. 93" /> Jarotschin Posen für Hugo Fürst von Radolin
Kadyny Cadinen Westpreußen × Für das angrenzende kaiserliche Jagdgebiet und Schloss, nach 1898. Architekt: Fritz Klingholz<ref>Robert Malcher: Die Bahnhofsbauten von Fritz Klingholz. Diplomarbeit im Fach Architektur an der Technischen Universität Berlin. Berlin 2006, S. 10.</ref> – wohl zerstört.
Kępice<ref name="Strohmann, S. 92" /> Hammermühle Pommern × Warteraum für Otto von Bismarck
Kościan<ref name="Strohmann, S. 94" /> Kosten Posen
Krzyż Wielkopolski<ref name="Strohmann, S. 95" /> Kreuz Posen
Krzyżowa Kreisau Niederschlesien × Temporäres Bauwerk für einen Kaiserbesuch<ref>Bock, S. 30.</ref>
Legnica<ref name="Strohmann, S. 95" /> Liegnitz Niederschlesien
Lubań<ref name="Strohmann, S. 95" /> Lauban Niederschlesien 1865
Lubsko<ref name="Strohmann, S. 99" /> Sommerfeld Ostbrandenburg
Milicz<ref name="Strohmann, S. 96" /> Militsch Niederschlesien für Grafen von Maltzahn
Nielestno (?) ehemals Waltersdorf (Schlesien)<ref>Strohmann, S. 100, es gibt weitere Orte mit dem Namen „Waltersdorf“, die heute in Polen liegen: Niegosławice, Mniszków.</ref>
Nowe Skalmierzyce<ref name="Strohmann, S. 99" /> Neu Skalmierschütz, 1940–1943 Neu Skalden, 1943–1945 Kalmen 1906
Oleśnica<ref name="Strohmann, S. 97" /><ref>Bock, S. 20.</ref> Oels Niederschlesien ×
Oława Ohlau Niederschlesien 1898 aufgegeben<ref name="Strohmann, S. 97" />
Osiecznica<ref name="Strohmann, S. 100" /> Wehrau-Klitschdorf Niederschlesien
Piła<ref name="Strohmann, S. 98" /> Schneidmühl Posen
Prakwice Prökelwitz<ref name="Strohmann, S. 97" /> Ostpreußen × Der aus Holz erbaute Kaiserpavillon lehnt sich stilistisch an nordische Stabkirchen an.<ref>Ryszard Stankiewicz, Marcin Stiasny: Atlas linii kolejowych Polski 2010. Rybnik 2010, ISBN 978-83-926946-8-7.</ref><ref>zeno.org</ref> Nach 1918 wurde er nach Bauditten versetzt.
Pszczyna<ref name="Strohmann, S. 97" /> Pless Oberschlesien
Pokój<ref>Bei Strohmann doppelt geführt als „Karlsruhe o/S“ (S. 94) und Liebau (S. 95).</ref> Bad Carlsruhe O/S Oberschlesien 1896 aufgehoben
Poznań Główny<ref name="Strohmann, S. 94" /> Posen Hauptbahnhof Posen
Przemków<ref name="Strohmann, S. 97" /> Prinkenau Dorotheenhütte Niederschlesien für Schloss Prinkenau
Roztoka Rohnstock Niederschlesien × Temporäres Bauwerk für einen Besuch des deutschen und des österreichischen Kaisers anlässlich eines Militärmanövers<ref>Bock, S. 29.</ref>
Schildau<ref name="Strohmann, S. 98" /> Schildau bei Hirschberg Niederschlesien 1895 aufgegeben
Stronie Śląskie<ref name="Strohmann, S. 98" /> Seitenberg Niederschlesien
Studzianka Armadebrunn<ref name="Strohmann, S. 86" /> Haltepunkt an der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn für Przemków und den dort residierenden Herzog Christian August von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg
Świebodzice<ref name="Strohmann, S. 91" /> Freiburg (Schlesien) Niederschlesien für die Fürsten von Pleß
Szczodre<ref name="Strohmann, S. 98" /> Sibyllenort Niederschlesien
Szczecin<ref name="Strohmann, S. 99" /> Stettin Pommern
Tczew<ref name="Strohmann, S. 90" /> Dirschau Westpreußen
Toruń<ref name="Strohmann, S. 99" /> Thorn Westpreußen
Trzebiechów<ref name="Strohmann, S. 99" /> Trebschen Ostbrandenburg 1912
Węgliniec<ref name="Strohmann, S. 94" /> Kohlfurt Niederschlesien 1898, Treppe und Portal erhalten
Wrocław Główny<ref name="Strohmann, S. 89" /> Breslau Hauptbahnhof Niederschlesien × 1909 letzte Ergänzung
Breslau Märkischer Bahnhof<ref name="Strohmann, S. 89" /> Niederschlesien
Żagań<ref name="Strohmann, S. 98" /> Sagan Niederschlesien Für den Herzog von Sagan
Żary<ref name="Strohmann, S. 99" /> Sorau Niederschlesien
Żmigród<ref name="Strohmann, S. 99" /> Trachenberg Niederschlesien 1899

Rumänien

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Sinaia × erbaut 1939, erhalten<ref>Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 108.</ref>

Russland

Bahnhof deutscher Name Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Botscharow Rutschej × 2017 für den russischen Präsidenten an dessen Schwarzmeer-Residenz gebaut.<ref>Jh/ineu/sram/pw: Ukraine-Krieg: Kamyschin-Abschied, Biden-Besuch, Putin-Bahnhöfe. In: Eisenbahn-Revue International 4/2023, S. 174–176 (176).</ref>
Kaliningrad-Passaschirski<ref name="Strohmann, S. 94" /> Königsberg Hauptbahnhof
Krasnolessje<ref name="Strohmann, S. 92" /> Groß Rominten × Kaiserpavillon 1900 transloziert aus Eberswalde
Lessistoje<ref name="Strohmann, S. 96" /> Nassawen Kaiserpavillon im Jagdgebiet Rominten, Forstamt Nassawen
Nischni Nowgorod-Moskowski ×
Nowo-Ogarjowo × Um 2015 für den russischen Präsidenten gebaut.<ref>Jh/ineu/sram/pw: Ukraine-Krieg: Kamyschin-Abschied, Biden-Besuch, Putin-Bahnhöfe. In: Eisenbahn-Revue International 4/2023, S. 174–176 (176).</ref>
Sankt Petersburg × Bahnhof für das Schloss der Kaiserin-Mutter, Maria Fjodorowna, mit eigener Bahnsteighalle<ref> Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 109f.</ref>
Tschernyschewskoje<ref name="Strohmann, S. 91" /> Eydtkuhnen 1860, Grenzbahnhof zwischen preußischer Normalspur und russischer Breitspur
Waldai × 2019 für den russischen Präsidenten für dessen Residenz bei Waldai gebaut. Die Zufahrt erfolgt über ein 9 km langes Anschlussgleis an die Bahnstrecke Waldai–Krestzy<ref>Jh/ineu/sram/pw: Ukraine-Krieg: Kamyschin-Abschied, Biden-Besuch, Putin-Bahnhöfe. In: Eisenbahn-Revue International 4/2023, S. 174–176 (176).</ref>

Schweden

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Malmö<ref>Paul Dost: Der rote Teppich. Geschichte der Staatszüge und Salonwagen. Stuttgart 1965, S. 113.</ref> ×

Schweiz

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Basel Badischer Bahnhof<ref name="Strohmann, S. 88" /> × 1913, Reste der Ausstattung erhalten

Spanien

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Toledo × erbaut 1920, Räume im Bereich unter dem Turm

Tschechien

Bahnhof Bild Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Benešov Ja Für Franz Ferdinand von Österreich-Este errichtet, mit originaler Inneneinrichtung museal erhalten
Chuchelná ehemals Kuchelna<ref name="Strohmann, S. 95" />
Doksy Datei:Doksy, nádraží (01).JPG x Wartesaal der Grafen von Waldstein, original erhalten

Ungarn

Datei:Királyi váró.JPG
Gödöllő
Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-
gebäude
Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Budapest, Nyugati pályaudvar ×
Gödöllö × Erbaut 1874, Vordach mit schlanken ionischen Säulen für Schloss Gödöllő, Nutzung als Empfangsgebäude

Vatikanstadt

Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Bahnhof Città del Vaticano × Duty-Free-Shop, Museum

Außerhalb Europas

Land Bahnhof Eigener Bahnhof Eigenes Empfangs-gebäude Anbau In öfftl. EG Anmerkung
Iran Bahnhof Teheran × <ref>Isabel Lindacher: Philipp Holzmann in Nahost – kulturhistorische Aspekte in der Bilddokumentation des Bauunternehmens. Bachelorarbeit im Studiengang Bibliotheksmanagement an der Fachhochschule Potsdam – Fachbereich Informationswissenschaften. Berlin 2011, S. 21.</ref>
Thailand Bangkok × Errichtet zwischen 1912 und 1916 gegenüber dem Chitlada-Palast.<ref>B. R. Whyte: The Railway Atlas of Thailand, Laos and Cambodia. White Lotus Co., Bangkok 2010, ISBN 978-974-480-157-9, S. 17.</ref>
Thailand Hua Hin ×
Thailand Hat Chao Samran × Etwa 12 km langes Anschlussgleis südlich von Phetchaburi an die Südbahn mit eigenem Abzweigbahnhof Phra Ram Ratchaniwet und Endbahnhof. Genutzt 1921–1923 durch König Vajiravudh (Rama VI.) für seine Sommerresidenz.<ref>B. R. Whyte: The Railway Atlas of Thailand, Laos and Cambodia. White Lotus Co., Bangkok 2010, ISBN 978-974-480-157-9, S. 17.</ref>
USA Washington Union Station × heute: Restaurant
Volksrepublik China Lhasa ×

Literatur

  • Laurent Baudoin: Les gares d'Alsace-Lorraine. Un heritage de l'annexion Allemande (1871–1918). Editions Pierron, Sarreguemines 1995. Ohne ISBN,
  • Gordon Biddle: Victorian Stations. Railway Stations in England and Wales 1830–1923. Newton Abbot 1973, ISBN 0-7153-5949-5.
  • Peter Bock, Alfred Gottwaldt: Regierungszüge. Salonwagen, Kaiserbahnhöfe und Staatsfahrten in Deutschland. München 2006, ISBN 3-7654-7070-8.
  • Eisenbahn in Hessen. Kulturdenkmäler in Hessen. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. 3 Bände. hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Theiss Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1917-6.
  • Rolf Reutter: Der Fürstenbahnhof – ein abgeschlossenes Kapitel der Architekturgeschichte. In: Denkmalpflege und Kulturgeschichte. 4/2008 Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Hessen, S. 27–30.
  • Beatrice Sendner-Rieger: Die Bahnhöfe der Ludwig-Süd-Nord-Bahn 1841–1853. DGEG, 1989, ISBN 3-921700-57-4, S. 79–81.
  • Eduard Schmitt: Empfangsgebäude der Bahnhöfe und Bahnsteigüberdachungen. J.M. Gebhardt’s Verlag, 1911, S. 72–73 und div. Abb.
  • Dirk Strohmann: Das Empfangsgebäude des Detmolder Bahnhofs und sein Fürstenzimmer (= Arbeitsheft des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen 7). Münster 2009, ISBN 978-3-86206-001-6

Weblinks

Commons: Fürstenbahnhöfe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

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Einzelnachweise

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