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Europaarmee

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Datei:Coat of arms of the European Union Military Staff.svg
Abzeichen des Militärstabs der Europäischen Union

Unter der Idee einer Europaarmee (auch europäische Armee oder EU-Armee) versteht man die Einrichtung von Streitkräften auf Ebene der Europäischen Union, die dann einem EU-Verteidigungsministerium unterstellt werden könnten.

Bereits zu Beginn der 1950er-Jahre wurden mit dem Pleven-Plan und der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft konkrete Vorhaben für solch eine supranationale Europaarmee verfolgt, die jedoch damals zugunsten der Westeuropäischen Union als zwischenstaatliches Verteidigungsbündnis zunächst fallen gelassen wurde. Seit Anfang des Jahres 2000 wird jedoch erneut über das Thema diskutiert und etwa im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit aktiv vorangetrieben. Durch die Beistandsklausel im Lissabon-Vertrag und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik, in deren Rahmen regelmäßig gemeinsame Militärmissionen durchgeführt werden, sind die Streitkräfte der Europäischen Union schon heute stark miteinander verwoben.

Geschichte

Datei:Churchill Tha Hague 1948.jpg
Winston Churchill vor dem Europarat

Infolge der Zuspitzung des Kalten Krieges aufgrund des Korea-Krieges und wegen einer akuten Furcht vor einer weiteren Ausdehnung des sowjetischen Machtbereichs nach Westeuropa wurde im August 1950 von Winston Churchill eine gemeinsame europäische Armee mit westdeutscher Beteiligung gefordert, die mit den USA zusammenarbeiten sollte:

“We should make a gesture of practical and constructive guidance by declaring ourselves in favour of the immediate creation of a European Army under a unified command, and in which we should all bear a worthy and honourable part.”

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Winston Churchill: Rede vor dem Europarat 1950<ref name="Europarat">Address given by Winston Churchill to the Council of Europe (Strasbourg, 11 August 1950). 14. Mai 2013, abgerufen am 3. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die beratende Versammlung des Europarates befürwortete daraufhin in einem Beschluss am 11. August 1950 auf Antrag des Vereinigten Königreichs die Bildung einer europäischen Armee:

„Um ihre Hingabe zur Aufrechterhaltung des Friedens und ihre Entschlossenheit zum Ausdruck zu bringen, die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates zur Verteidigung friedliebender Völker vor Aggressionen durchzusetzen, fordert die Versammlung die sofortige Schaffung einer vereinigten Europäischen Armee unter europäischer demokratischer Kontrolle und in voller Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und Kanada.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Parlamentarische Versammlung des Europarats: Beschluss von 1950<ref name="Europarat"/>

Dem Europarat gehörten damals neben Großbritannien und den EGKS-Mitgliedern Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg auch Dänemark, Irland, Schweden, Norwegen, Griechenland, die Türkei und Island an. Sie alle wären somit Teil der gemeinsamen Armee gewesen.

In den USA begann sich gleichzeitig die Vorstellung durchzusetzen, eine europäische Verteidigungsstreitmacht unter Führung der NATO aufzubauen. Erstmals sprach sich am 11. September 1950 der US-amerikanische Außenminister Dean Acheson für eine gemeinsame Europäische Armee unter deutscher Beteiligung aus.

Pleven-Plan

Datei:Rene Pleven.jpg
René Pleven

Der französische Ministerpräsident René Pleven schlug im Oktober 1950 konkret vor, eine Europaarmee unter einem europäischen Verteidigungsminister bzw. Ministerium zu schaffen. Dies sollte kein Bündnis sein, sondern eine Armee, die aus auf einer Einheitsebene integrierten Kontingenten besteht. Jeder Staat sollte einen Beitrag zu dieser Armee leisten, aber trotzdem noch seine eigenen Verbände unterhalten dürfen. Im November 1950 befürwortete der Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP (gegen die der SPD) einen deutschen Verteidigungsbeitrag auf der Basis des Pleven-Plans. Daraufhin wurde vier Jahre lang über die konkrete Ausgestaltung einer solchen Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) verhandelt. Im Mai 1952 wurde der EVG-Vertrag schließlich von allen beteiligten Außenministern unterzeichnet. Als langfristige Perspektive sah er sogar die Verschmelzung Europas zu einer politischen Union (die sogenannte Europäische Politische Gemeinschaft) vor.

In Frankreich hatte jedoch mittlerweile eine gaullistische (und damit der EVG gegenüber skeptische) Regierung die Macht übernommen. Infolgedessen lehnte die französische Nationalversammlung die Ratifizierung des bereits unterschriebenen Vertrags im August 1954 ab. Damit war der Pleven-Plan gescheitert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wiederbewaffnung und Pleven-Plan (Memento vom 10. Dezember 2006 im Internet Archive)</ref> Stattdessen wurde 1954 von den Mitgliedern des Brüsseler Paktes zusammen mit der Bundesrepublik und Italien durch die so genannte Londoner Akte die Westeuropäische Union (WEU) gegründet.

Die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Datei:Flag of the Western European Union.svg
Flagge der Westeuropäischen Union (WEU)

Mit dem Vertrag von Maastricht wurde schließlich 1992 die „Sicherheitspolitik“ ausdrücklich der Zuständigkeit der neu gegründeten EU zugewiesen – wenn auch lediglich im Rahmen der intergouvernemental geprägten zweiten Säule. Dabei arbeitete die EU eng mit der Westeuropäischen Union (WEU) zusammen und übernahm nun auch deren Petersberg-Aufgaben. Anders als WEU und NATO war die EU jedoch zunächst kein Militärbündnis, d. h. auch im Fall eines Angriffs wären die Mitgliedstaaten nicht zu gegenseitigem Beistand verpflichtet gewesen. Damit sollte den Bedenken der neutralen EU-Mitgliedstaaten wie Irland, Österreich, Schweden und Finnland Genüge getan werden.

Im April 2003 trafen sich wieder Vertreter aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg, um in einem Gipfel einen neuen Anlauf für die Schaffung einer Europa-Armee im Rahmen der GSVP zu starten. Das dabei zu gründende Eurokorps könnte als Kern für eine europäische Interventionstruppe dienen, denn im Kosovo haben die europäischen Armeen bereits bewiesen, dass sie gut zusammenarbeiten können, eine bessere Abstimmung allerdings wünschenswert wäre. Spanien zeigte sich daran nicht interessiert, wohl um die guten Beziehungen zu den USA nicht zu gefährden. Deutschland legte viel Wert auf eine Teilnahme von Großbritannien, hierzu erklärte Elmar Brok (CDU): „Störend ist dabei in diesem aktuellen politischen Kontext, dass das alles vier Länder sind, die in der Irak-Krise im Anti-Flügel waren und es würde zur größeren Glaubwürdigkeit beitragen, wenn hier auch das eine oder andere Land, das im anderen Lager stand, dabei wäre.“ Zur Schaffung eines Eurokorps bräuchte man Gelder aus dem europäischen Haushalt, um dieser Armee den Weg zu ebnen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neuer Anlauf für Europa-Armee (Memento vom 17. März 2005 im Internet Archive)</ref>

Im März 2007 sagte die deutsche Bundeskanzlerin und EU-Ratspräsidentin, Angela Merkel: „Wir müssen einer gemeinsamen europäischen Armee näher kommen. Die Europäische Kommission wird handlungsfähiger werden, und zwar mit klar geregelten Zuständigkeiten.“<ref>EU-Politik: Merkel fordert Europa-Armee. Spiegel Politik, 23. März 2007, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref> Zudem sagte der belgische Regierungschef Guy Verhofstadt: „Eine europäische Armee aus 100.000 Soldaten würde die europäische Verteidigungsbereitschaft deutlich verbessern und die NATO stärken. Zudem würde eine EU-Armee Kosten sparen, weil die ineffiziente Aufteilung der Union in nationale Verteidigungsmärkte endlich überwunden würde.“<ref>EU-Steuer und EU-Armee. n-tv, 7. März 2007, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref>

Der damalige Präsident des Europäischen Parlamentes Hans-Gert Pöttering stellte im November 2008 auf der Berliner Sicherheitskonferenz ein Konzept für eine immer engere Synchronisierung der europäischen Streitkräfte unter dem Namen Synchronised Armed Forces Europe (SAFE) vor.

Vertrag von Lissabon

Datei:Common Security and Defence Policy participation before the 2022 Danish opt-out referendum.svg
Mitglieder der GSVP, Dänemark mit Ausstiegsoption

Mit dem Vertrag von Lissabon, der 2009 in Kraft trat, wurde die ESVP in Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) umbenannt. Er beinhaltete mehrere Reformen, darunter die bessere Koordination der Rüstungs-Politik und eine wechselseitige Beistandsklausel (Art. 42 Abs. 7 EU-Vertrag), in die nun auch die neutralen Staaten einwilligten:

„Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung, im Einklang mit Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Artikel 42 Absatz 7 EUV

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 6. Februar 2010 betonte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle, dass Europa eine gemeinsame Armee braucht: „Die Europäische Union muss ihrer politischen Rolle als globaler Akteur gerecht werden. Sie muss eigenständig Krisenmanagement betreiben können und sie muss rasch, flexibel und im gemeinsamen Verbund handeln können.“<ref>ftd.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Westerwelle will eine EU-Armee (Memento vom 8. Februar 2010 im Internet Archive)</ref>

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen war laut einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv vom 31. Januar 2014 für das Zusammenlegen (Pooling) und Teilen (Sharing) der europäischen Armeen, womit sie für eine Bündelung und damit für eine Europaarmee stimmt.<ref>Christoph Herwartz: Von der Leyen will Armeen bündeln. Soll sich Deutschland von Europa verteidigen lassen? n-tv, 31. Januar 2014, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref>

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 8. März 2015 die Gründung einer gemeinsamen europäischen Armee gefordert. Damit könnte Europa einerseits glaubwürdig auf eine Bedrohung des Friedens in einem Mitglieds- oder einem EU-Nachbarland reagieren, andererseits zugleich aufgrund der organisatorischen und finanziellen Vorteile zu einer intensiven Zusammenarbeit bei Entwicklung und Kauf von militärischem Gerät führen und erhebliche Einsparungen bringen.<ref>Juncker will eine gemeinsame EU-Armee. tagesschau.de, 8. März 2015, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref>

Im Mai 2015 beschloss die österreichische Regierungspartei ÖVP in ihrem neuen Grundsatzprogramm, dass eine zentrale Zukunftsfrage der EU die Weiterentwicklung hin zu einer Verteidigungsunion mit dem langfristigen Ziel einer gemeinsamen europäischen Armee darstellt. Gleichzeitig wurde seitens Parteivertretern kundgetan, dass man die Neutralität Österreichs beibehalten wolle. Dies wird von Verfassungsexperten als nicht vereinbar angesehen.<ref>Martin Fritzl: „EU-Armee: Dann entscheidet Brüssel über Leben und Tod“. Die Presse, 30. März 2015, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref> Als einzige Parlamentspartei bekennen sich lediglich die NEOS vorbehaltlos zum Aufbau einer europäischen Armee und zur Abschaffung der Neutralität.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NEOS-Positionspapier Neutralität (Memento vom 9. Juni 2015 im Internet Archive)</ref>

Ständige Strukturierte Zusammenarbeit

Datei:EU PESCO map.svg
Dunkelblau: EU-Mitglieder, die an PESCO teilnehmen
hellblau: übrige EU-Mitglieder

Anlässlich des EU-Ministertreffens in Bratislava Ende September 2016 wurde die Idee einer EU-Armee wieder aufgenommen. Zunächst sprachen sich Deutschland und Frankreich dafür aus, um die EU nach dem Brexit als Einheit zu stärken. Daraufhin folgten weitergehende Vorschläge von Italien, die ein permanentes, gemeinsames Hauptquartier und eine EU-Forschungsförderung für Militärprojekte als Europäisches Verteidigungsforschungsprogramm vorsehen. Widerstand zu dem Vorhaben zeigten die Briten und die drei baltischen Staaten.<ref>Markus Becker: Ministertreffen in Bratislava: Das Militär soll EU-Staaten wieder zusammenbringen. Spiegel Ausland, 26. September 2016, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref> Nach Art. 42 Abs. 6 und Art. 46 des Lissabon-Vertrages können sich innerhalb der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), kurz PESCO) jederzeit beliebig viele der Mitgliedsstaaten der GSVP auf diese Vertiefungen einigen, ohne dass die anderen Mitgliedsstaaten sie daran hindern können; lediglich Festlegungen zu einer Weiterentwicklung der gemeinsamen Verteidigungspolitik der gesamten EU bedürfen der Einstimmigkeit.

Die Europäische Kommission möchte laut einer Planung vom 30. November 2016 einen EU-Verteidigungsfonds aufsetzen, für den zwischen 2021 und 2027 aus dem EU-Haushalt 3,5 Milliarden Euro umgeleitet werden sollen, um eine gemeinsame Verteidigungsstrategie auf den Weg zu bringen. Außerdem plant die Kommission der Europäischen Investitionsbank dafür zusätzlich die Finanzierung von Rüstungs-Projekten zu erlauben.<ref>EU-Kommission plant Verteidigungsfonds. tagesschau.de, 30. November 2016, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref>

Die Außen- und Verteidigungsminister von 25 der 28 EU-Staaten haben im November und Dezember des Jahres 2017 dem Europäischen Rat mitgeteilt, in der Verteidigung künftig gemeinsame Wege zu gehen. Die zwei EU-Staaten Dänemark und Malta sowie der damalige Noch-EU-Staat Großbritannien waren nicht dabei.<ref name=":23">Markus Becker: 23 EU-Staaten gründen Militärunion. In: Spiegel Online. 13. November 2017, abgerufen am 13. November 2017.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinsam schlagkräftig: EU auf dem Weg zur Verteidigungsunion (Memento vom 11. November 2018 im Internet Archive). tagesschau.de, 11. Dezember 2017.</ref>

Ende 2017 wurden die Verteidigungsunion Pesco und ein Europäischer Verteidigungsfonds (EVF) vereinbart, gefüllt mit 13 Milliarden Euro bis 2027.<ref>Eva Fischer, Donata Riedel: Der Weg zur EU-Armee ist steinig. In: Handelsblatt. 16. Dezember 2018, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref> 2018 wurden verschiedene Projekte für Ausbildung, Fähigkeitsentwicklung, operative Einsatzbereitschaft und Cyberabwehr verabredet, davon sechs unter deutscher Leitung in den Bereichen Logistik und Sanitätsdienst.

Bestehende Kooperationen

Datei:Nordic Battle Group ISTAR Training (5014209533).jpg
Die Nordic Battlegroup bei einer Übung im Jahr 2010
Datei:EUFOR TACTICS (159051967).jpg
Die Befehlshaber einer EUFOR-Mission besprechen die Taktik, erkennbar ist das Europa-Emblem als Schulterabzeichen
Datei:Eurocorps Strasbourg passage de commandement 28 juin 2013 14.jpg
Wachablösungszeremonie des Eurokorps im Jahr 2013
Datei:European defence integration.svg
Integration in europäische Verteidigungsinstitutionen
Datei:EU and NATO.svg
Mitgliedsstaaten der EU und der NATO
  • Nur EU-Mitglied
  • Nur NATO-Mitglied
  • NATO- und EU-Mitglied
  • Im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wurden inzwischen bereits eine Reihe von Institutionen gegründet, die die Streitkräfte der EU eng miteinander verknüpfen. Dazu gehören auf der Führungsebene unter anderem:

    An den GSVP-Institutionen beteiligen sich grundsätzlich alle Staaten der Europäischen Union (jedoch teilweise mit Opt-Outs, insbesondere von Dänemark) sowie Partnerländer wie Norwegen.

    Als ständige Truppen dieser EU-weiten Abmachung steht eine mindestens 1500 Mann starke rotierende Zuordnung multinationaler Verbände in den EU Battlegroups bereit. Zudem wurde 2022 beschlossen, eine EU-Eingreiftruppe aus 5000 Soldaten der Mitgliedstaaten bis 2025 aufzustellen. Gemeinsame europäische Truppen unter ständigem EU-Kommando existieren jedoch nicht.

    Im Herbst 2023 fand an der spanischen Küste die erste gemeinsame Militärübung der Europäischen Union statt. 2.800 Soldaten aus 19 EU-Staaten trainierten das Szenario, einen drohenden Zusammenbruch eines fiktiven afrikanischen Staates zu verhindern. Deutschland hat zudem angekündigt, im Jahr 2025 die rotierende Führung der EU-Eingreiftruppe zu übernehmen.<ref>EU-Übung: Wie die Europäische Union Militärmacht werden will. 18. Oktober 2023, abgerufen am 28. Februar 2024.</ref>

    Hinzu treten eine Reihe multinationaler (nicht EU-weiter) Streitkräfte, in denen einzelne Mitgliedstaaten miteinander (teils unter EU-Kommando) kooperieren:

    Finabel Eurokorps European Gendarmerie Force European Air Transport Command European Air Group European Maritime Force Movement Coordination Centre Europe<ref name="Anmerkung">Enthält auch Mitglieder außerhalb der EU.</ref> Organisation Conjointe de Coopération en Matière d’Armement
    Abkürzung Finabel Eurokorps EUROGENDFOR, EGF EATC EAG EUROMARFOR, EMF MCCE OCCAR
    Wappen Datei:Coat of arms of Finabel.svg Datei:EC Eurocorps.svg Datei:Coat of arms of the Eurogendfor.svg Datei:Coat of arms of the European Air Transport Command.svg Datei:Coat of arms of the European Air Group.svg Datei:Coat of arms of the European Maritime Force.svg Datei:Coat of arms of Movement Coordination Centre Europe.svg Datei:Logo OCCAR 2025.svg
    Teilstreitkraft Heer Luftstreitkräfte Marine übergreifend
    Beschreibung Organisation zur Weiterentwicklung der Kooperation Korps Gendarmerie Kommando für Luftbetankung und Transportflugzeuge Kooperation europäischer Luftstreitkräfte Kooperation europäischer mariner Streitkräfte Logistisches Kontrollzentrum Organisation für die Zusammenarbeit bei Rüstungsprogrammen
    Gründung 1953 1992 2006 2010 1995 1995 2007 1996
    Sitz Brüssel Straßburg Vicenza Eindhoven Buckinghamshire Rota Eindhoven Bonn
    Kapazität 60.000 Soldaten 2.300 Gendarmen 220 Flugzeuge
    Reaktionszeit 30 Tage 5 Tage
    Motto Reflexion serving military action Lex paciferat Integrated, Innovative, Effective Improved capability through interoperability At sea for peace
    Mitgliedschaft
    BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien 1953 1993 2010 1997 2007 2003
    BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 2007
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 1956 1992 2010 1997 2007 1996
    EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 2007
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 2008 2007
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1953 1992 2006 2010 1995 1995 2007 1996
    GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 1996
    IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1953 2006 2015 1997 1995 2007 1996
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 2011
    LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 2007
    LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen
    LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg 1953 1996 2012 2007
    MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta 2010
    NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 1953 2006 2010 1997 2007
    OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 2010
    PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 2006 2016 2011 2008
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 1996 2006 1995 2010
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 2008 2009 2008
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 2007
    SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 2006 2015
    SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 2007
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1990 1994 2006 2014 1997 1995 2007 2005
    TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 2012 2010
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 2007
    Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich 1973 1995 2007 1996
    Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern 2008

    Auch in der Rüstung bestehen weitgehende bi- und multilaterale Kooperationen.

    Umsetzbarkeit

    Mit einer vollkommen integrierten EU-Armee, die alle einzelstaatlichen Streitkräfte ersetzt, wäre die Abgabe erheblicher hoheitlicher Rechte für die Mitgliedsstaaten verbunden. Dies würde bedeuten, Haushaltsrechte über den Verteidigungsetat, sowie die Befehlsgewalt und Souveränität über seine Streitkräfte in die Hände einer europäischen Institution zu geben.

    Jedoch gibt es Konzepte zur schrittweisen Integration und Effizienzsteigerung der europäischen Armeen mittels des sogenannten Pooling und Sharing.<ref name="European" /> So könnten bspw. Arbeitsteilung militärischer Fähigkeiten, internationale Planung, Umsetzung und Führung von Einsätzen oder die Aufstellung gemeinsamer Eingriffstruppen die Verteidigungsfähigkeit erheblich verbessern.<ref>Jürgen Schnell, GenLt a. D.: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Haushalte und Militärbudgets der EU-Mitgliedsstaaten vor dem Hintergrund der gegenwärtigen dramatischen Finanzlage – Einspareffekte und Effizienzsteigerung durch eine Europa-Armee? (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) (2011)</ref>

    Pooling

    Nationale Fähigkeiten werden zur Verfügung gestellt, indem eine multinationale Struktur eingerichtet wird, die diese Beiträge zusammenfasst und ihren Einsatz koordiniert. Pooling kann z. B. bei der Entwicklung gemeinsamer Geräte stattfinden, bei deren Beschaffung und späterem Betrieb.<ref name="European" />

    Sharing

    Datei:Transport von Großgerät nach Afghanistan -02.jpg
    Ein GTK Boxer der Bundeswehr wird am Flughafen Leipzig/Halle innerhalb der Strategic Airlift Interim Solution zum Transport nach Afghanistan in eine Antonow An-124 verladen (2012)

    Ein oder mehrere Länder stellen den Partnern eine bereits vorhandene Fähigkeit oder Ausrüstung (z. B. Transportflugzeuge) zur Verfügung oder übernehmen eine Aufgabe für andere. So können Partner wechselweise diese Fähigkeit einsparen, was auch zu entsprechend reduzierten Kosten führt. Dieses Konzept erfordert detaillierte Absprachen, damit es in keinem Bereich zu Dopplungen kommt – ein erster Pfeiler auf dem Weg zu einer umfassenden europäischen Koordination.

    Standardisierung

    Datei:Leopard 2A6, PzBtl 104.jpg
    Der Leopard 2 hier in der Ausführung A6 ist der am weitesten verbreitete Kampfpanzer in der EU

    Einen weiteren Eckpfeiler europäischer Zusammenarbeit stellt die Standardisierung der militärischen Gerätschaften dar. Es existieren allein hierin schon Potenziale, die auf eine 30- bis 50-prozentige Steigerung der Leistungsfähigkeit quantifiziert werden können. Diese Vorteile entstehen allerdings nur dann, wenn nicht allzu viele nationale Änderungswünsche einfließen.<ref>Philipp Gallhöfer: Effizienz und Effektivität durch Verteidigungskooperation: Auswirkungen innerhalb der Europäischen Union</ref> Da die einzelnen Mitgliedsstaaten der EU derzeit jeweils ihre eigenen Lastwagen, Panzer und Raketen entwickeln und bauen, anstatt standardisierte technische militärische Systeme aufzulegen, erhöhen sich die Kosten dafür erheblich. In einem Bericht aus dem Jahr 2015 wird bestätigt, dass sich 90 Prozent aller Rüstungsentwicklungs- und 84 Prozent aller Beschaffungsprogramme innerhalb der EU auf die nationale Ebene beschränken.<ref name="zeit_rüstungsvergleich">Aufrüsten für Amerika? bei:zeit.de</ref> Die EU leistet sich bedingt dadurch 17 verschiedene Arten von Kampfpanzern. Russland hat 8 Arten Kampfpanzer, der US-Armee genügt eine Sorte. Europa unterhält 20 Typen von Kampfflugzeugen, die USA lediglich 11, Russland nur 9. Bei der Anzahl der Zerstörer- und Fregatten-Typen ergibt sich für die EU 29, für Russland 9, für die USA 4.<ref name="zeit_rüstungsvergleich" />

    Evolutionäres Modell

    Eine andere Möglichkeit stellt die Aufstellung einer der EU unterstehenden, aus freiwilligen Unionsbürgern gebildeten Streitmacht dar, welche zuerst unumstrittene Aufgaben wahrnimmt und sich dann im Sinne des Inkrementalismusses langsam weiterentwickelt. So könnte zum Beispiel aus einer lediglich für Wach- und Protokollaufgaben aufgestellten Freiwilligentruppe eine Art permanente EUFOR entstehen, welche später konsensuell etwa auch im Kosovo (KFOR) oder im Rahmen der Schnellen Eingreiftruppe innerhalb der EU mit langsam aufwachsenden Aufgaben betraut werden könnte. Diese Entwicklung wäre vergleichbar mit dem des Europäischen Parlamentes, welches als Aufsichtsrat der Montanunion begann und sich zu einem anerkannten Parlament entwickelt hat.<ref>Andreas Würth: Warum nicht wie bewährt vom Einfachen zum Schweren? Wie gemeinsame Europäische Streitkräfte beginnen könnten. Treffpunkteuropa, 27. August 2018, abgerufen am 22. November 2018.</ref>

    Perspektiven

    Datei:ITS-Maestrale-F570.jpg
    Die italienische Fregatte ITS Maestrale ist Teil der Operation Atalanta im Jahr 2015/2016
    Datei:Charles De Gaulle (R91) underway 2009.jpg
    Die Charles de Gaulle ist Stand 2015 der größte Flugzeugträger in der EU

    Der erste Schritt auf dem Wege zu einer europäischen Armee wäre, dass sich die EU-Staaten insgesamt oder zumindest in kleinen Gruppen zu sicherheitspolitischer Integration bereit zeigen.<ref name="prif">Matthias Dembinski, Dirk Peters: Eine Armee für die Europäische Union? Europapolitische Konzeptionen und verteidigungspolitische Strukturen. (PDF) In: hsfk.de: Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Peace Research Institute Frankfurt (PRIF). Januar 2018, abgerufen am 5. Dezember 2018.</ref> Dazu gehört auch eine klare Aufgabenverteilung unter den beteiligten Staaten.<ref name="bartels">Matthias Dembinski, Dirk Peters: Für eine europäische Armee. (PDF) In: hans-peter-bartels.de. Februar 2006, abgerufen am 5. Dezember 2018.</ref>

    Eine gemeinsame Außenpolitik und ein gemeinsamer Verteidigungshaushalt sind Voraussetzungen für eine echte europäische Armee.<ref name="bartels" /> Die Kontrollbefugnis über die gemeinsamen Streitkräfte müsste dann beim Europäischen Parlament liegen und von einer europäischen Regierung mit entsprechenden Kompetenzen umgesetzt werden.<ref name="European">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Europäische Armee: notwendige Zukunftsvision.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="ifsh">Jürgen Groß, Andreas Weigel: Fernziel: EUropäische Armee. (PDF) In: ifsh.de: Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. 29. August 2008, abgerufen am 5. Dezember 2018.</ref>

    Eine realistische Perspektive wäre, wenn neben einer europäischen Armee auch weiterhin Armeen in nationaler Verantwortung bestünden, da die großen europäischen Staaten auf eigene Kommandohoheit nicht vollständig verzichten werden.<ref name="European" /> Innerhalb dieses Szenarios müsste immer noch entschieden werden, wie groß einerseits die Gesamtstärke an allen verbleibenden nationalen Armeen und einer gemeinsamen Europaarmee sein soll und anderseits, wie man hierbei gewichten möchte.

    Einen konkreten Vorschlag zum Aufbau einer eigenständigen europäischen Armee machte 2020 der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Fritz Felgentreu. Ihm schwebt die Einführung einer 28. Armee parallel zu existierenden nationalen Streitkräften vor.<ref>Thorsten Jungholt: Verteidigungspolitik: „Revolutionärer Schub“ für eine eigenständige Europa-Armee. In: Die Welt. 14. November 2020 (welt.de [abgerufen am 22. August 2021]).</ref> Ein Diskussionspapier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) spezifiziert die Idee weiter und erörtert die Notwendigkeit der neuen Streitkraft zugleich einen eigenen EU-Oberbefehlshaber samt Militärstab vorzustellen, der außerhalb heutiger GSVP-Abstimmungsregeln agieren können soll. Als Truppenstärke sieht das SWP-Papier ein Minimum von 8000 Mann (Brigadestärke).<ref>Zur Diskussion über eine 28. Armee für die Europäische Union. Abgerufen am 22. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Aktivisten Herr und Speer greifen den Vorschlag der zusätzlichen 28. Armee in ihrem Buch Europe For Future auf und schlagen zugleich eine deutlich höhere Truppenstärke von 70.000 bis 150.000 Mann vor. Ihrer Idee zufolge sollte diese Armee direkt einem neu zu schaffenden „EU-Außen- und Sicherheitsrat (EUASR)“ unterstehen und in Anlehnung an das USCYBERCOM ein gemeinsames „European Union Cyber Command“ zur digitalen Gefahrenabwehr enthalten.<ref>Vincent-Immanuel Herr, Martin Speer: Europe for Future 95 Thesen, die Europa retten – was jetzt geschehen muss (Das europäische Manifest im Wahljahr 2021). Hrsg.: Droemer Knaur. 1. Auflage. München 2021, ISBN 978-3-426-30268-2.</ref> Das Konzept einer EU-Armee als eigenständige, von den nationalen Streitkräften getrennte Armee der Union dürfte mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sein. Insbesondere steht der konstitutive Parlamentsvorbehalt für Auslandseinsätze deutscher Truppen nicht entgegen, da sich dieser nur auf die Bundeswehr bezieht. Durch die Aufstellung eigener Streitkräfte wird die EU zudem nicht zum Staat, sodass auch das Verbot der Entstaatlichung gewahrt bleibt.<ref>Christian G. H. Riedel: Erlaubt das Grundgesetz eine EU-Armee? Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Einführung von Streitkräften der Europäischen Union. In: EuR (Europarecht). Band 57, Nr. 5. Nomos, Baden-Baden 2022, S. 546, doi:10.5771/0531-2485-2022-5.</ref>

    Vorteile

    Die (teilweise) Vereinigung der Streitkräfte der EU-Staaten würde die Effizienz stark erhöhen, die Verteidigungsfähigkeit verbessern und Kosten für die einzelnen Länder erheblich senken.<ref>Gründe für Europaarmee (auf:zeit.de)</ref> Zum Vergleich: Die Anzahl der Soldaten aller EU-Staaten machte Anfang der 2000er-Jahre mit knapp 1,9 Millionen ungefähr 150 % der Mannstärke der US-Armee aus. Dennoch ist die Verteidigungsfähigkeit der Europäischen Union weitaus schlechter: Sie soll bei etwa 15 % der Effektivität der US-Streitkräfte liegen.<ref name="Gallhöfer2014">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Effizienz und Effektivität durch Verteidigungskooperation: Auswirkungen innerhalb der Europäischen Union. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Springer-Verlag, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-658-06359-7, [ ], S. 73 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

    Eine einheitliche europäische Armee hätte bei der Beschaffung von Rüstungsgütern, Waffensystemen, Ausrüstung und Material eine ganz andere ökonomische Marktmacht als nationale und entsprechend kleine Armeen. Einkaufspreise könnten gedrückt und Rabatte eingefordert werden. Bei Verringerung der Anzahl der Waffensysteme gleicher Funktion sinken die Kosten nochmals, da die Entwicklungskosten auf dann höhere Stückzahlen verteilt werden können. Die Kostenvorteile durch Synergien würden auch bei der Entwicklung, dem Betrieb, Unterhalt und Reparatur von Waffensystemen möglich werden. In einem Bericht aus dem Jahr 2013 des Europäischen Parlaments werden die Kosten einer fehlenden europäischen Armee auf jährlich 26 Milliarden Euro geschätzt.<ref name="Welt">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verteidigung: Europäische Armee hätte viele Vorteile.] via www.welt.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Eine Anfang März 2015 vom CEPS (Centre for European Policy Studies) in Brüssel vorgestellte Studie schätzt, dass angesichts der verschärften Bedrohungslage ein Verzicht auf eine gemeinsame europäische Armee sogar Kosten in Höhe von jährlich 130 Milliarden Euro verursacht.<ref name="Welt" />

    Andererseits ist durch Bündelung der gemeinsamen finanziellen Mittel auch die Möglichkeit gegeben, zuvor für die einzelstaatlichen Budgets zu kostspielige Projekte zu ermöglichen, wie beispielsweise die Entwicklung und Betrieb von Flottenflugzeugträgern, die Entwicklung von Luftüberlegenheits-Jagdflugzeugen der sechsten Generation oder ein sehr schnelles Erreichen höherer Stückzahlen eines Kampfpanzers der Nachfolgegeneration, wie beim Main Ground Combat System.

    Insgesamt könnte durch diese Vorteile eines gesteigerten Preis-Leistungs-Verhältnisses einer Europaarmee im Rahmen der NATO einerseits die Sicherheit ihrer Mitglieder wie auch die Partnerschaft zu den befreundeten Nationen gestärkt werden.

    Größen der summierten Streitkräfte der EU 2010 im Vergleich zu anderen Streitkräften<ref name="overview">Charles Heyman: The Armed Forces of the European Union, 2011–2013. Pen & Sword Books, Barnsley 2011, ISBN 978-1-84415-519-4</ref>
    Streitkräfte Militärbudget Personalstärke Flugzeugträger Untersee-
    boote
    Fregatten/
    Zerstörer
    Kampf-
    flugzeuge
    Transport-Flugzeuge Luftbetankungs-Flugzeuge Kampfpanzer Gepanzerte Fahrzeuge Angriffs-Hubschrauber
    Mrd. € % BIP € pro Kopf Tsd. ‰ Bevölkerung Anzahl Luftfahrzeuge
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union 182 1,5 0.365 1.683 3,4 07 0200 69 140 2.088 603 077 05.325 22.038 0.460
    Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 562 5,0 1.819 1.555 5,0 11 1000 71 099 4.000 520 260 06.200 27.500 1.100
    RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 035 3,1 0.248 1.027 7,3 01 0050 66 033 1.800 300 020 20.000 26.000 0.350
    China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 066 1,6 0.047 2.285 1,6 0[00]1<ref>https://www.tagesschau.de/ausland/flugzeugtraeger-china-103.html. Norddeutscher Rundfunk. Abgerufen am 28. April 2017.</ref> 0040 65 080 1.750 350 025 06.500 06.000 0.140
    IndienDatei:Flag of India.svg Indien<ref name="indien">wikipedia: Zusammenführung der Zahlen aus Indische Streitkräfte</ref> 046 2,4 0.038 1.325 1,1 03 0065 16 025 0.717 236 013 03.300 03.750 0.122
    JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 045 1,0 0.354 0.217 1,7 00 0000 16 052 0.250 040 005 00.800 00.950 0.200
    TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei<ref name="türkei">wikipedia: Zusammenführung der Zahlen aus Türkische Streitkräfte</ref> 016 2,2 0.210 0.640 8,2 00 0000 14 016 0.348 080 007 02.126 09.710 0.070

    Befürworter

    Im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Ende des Ersten Weltkriegs forderte Emmanuel Macron Anfang November 2018 die Einrichtung einer „wahren“ europäischen Armee.<ref>Macron fordert „wahre europäische Armee“. Süddeutsche Zeitung, 6. November 2018, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref> Er schlug zudem ein gemeinsames Verteidigungsbudget und eine gemeinsame Doktrin vor.<ref>Macron fordert Bildung einer «wahren europäischen Armee». Blick, 6. November 2018, abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref> Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich im November 2018 in einer Rede vor dem EU-Parlament für die Idee einer europäischen Armee aus: „Alte Verbündete stellen bewährte Verbindungen in Frage. […] Eine gemeinsame europäische Armee würde der Welt zeigen, dass es zwischen den europäischen Ländern nie wieder Krieg gibt“, so Merkel.<ref name="SPON-1238222">Angela Merkel wirbt für europäische Armee. In: Spiegel Online. 13. November 2018, abgerufen am 13. November 2018.</ref><ref name="trump" /><ref name="tagessch-111">Merkel wirbt im EU-Parlament für europäische Armee. In: tagesschau.de. 13. November 2018, abgerufen am 13. November 2018.</ref><ref name="faz-15888921">Lorenz Hemicker: Merkel unterstützt Macrons Idee einer europäischen Armee. In: FAZ.net. 13. November 2018, abgerufen am 13. November 2018.</ref>

    Im November 2021 stellte die EU-Kommission Pläne für eine schnelle Eingreiftruppe mit bis zu 5000 Soldaten vor, die bis 2025 aufgebaut werden soll. Dabei ist ein modularer Aufbau geplant, der neben Land- auch Luft- und Seestreitkräfte umfasst.<ref>Ralf Streck: Der erste Schritt zur EU-Armee. Abgerufen am 17. November 2021.</ref>

    Gegenstimmen

    Datei:Eu constitution.jpg
    Ein Plakat, das vor einer Militarisierung Europas warnt

    Vor allem die Vereinigten Staaten sprachen sich unter der neokonservativen Regierung des Präsidenten George W. Bush aus Gründen des Verlusts von verteidigungspolitischer Einflussnahme der USA gegenüber der EU 2003 gegen eine Europaarmee aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Europa, USA, NATO (Friedensratschlag).] In: www.ag-friedensforschung.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der stets die eigenen nationalen Interessen besonders hervorhebende US-Präsident Donald Trump bezeichnete am 9. November 2018 einen Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, eine europäische Armee zu bilden, um in der Verteidigungspolitik unabhängiger von den Vereinigten Staaten zu werden, als „sehr beleidigend“.<ref>Donald J. Trump: Tweet. In: Twitter. 9. November 2018, abgerufen am 14. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Trump behauptete dabei irrtümlich, Macron habe eine europäische Armee zum Schutz vor den USA vorgeschlagen.<ref name="trump">Gipfel in Paris: Trump nennt Macrons Vorschlag einer Europa-Armee „beleidigend“. In: Zeit Online, 10. November 2018.</ref> Macrons angebliches Zitat war von der Agentur Agence France-Presse jedoch falsch wiedergegeben und dann von Medien weltweit verbreitet worden, und so auch zu Trump gelangt.<ref>Torsten Teichmann: Versöhnliche Töne im Élysée-Palast. tagesschau.de, 10. November 2018.</ref>

    Der damalige NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kritisierte die Pläne für eine eigenständige europäische Verteidigungspolitik. Zwar begrüße er größere Verteidigungsanstrengungen Europas. „Das aber muss innerhalb des Nato-Rahmens geschehen“, erklärte er. Laut Stoltenberg hängt die europäische Sicherheit nach wie vor von den amerikanischen Sicherheitsgarantien ab. Stoltenberg plädierte deshalb für transatlantische Einigkeit.<ref>Jens Stoltenberg: Nato-Generalsekretär kritisiert Idee einer europäischen Armee. Die Zeit online, 13. November 2018.</ref>

    Der Premierminister des Vereinigten Königreichs Tony Blair und der Regierungspräsident Spaniens José Aznar sprachen sich in ihrer jeweiligen Regierungszeit aus Gründen einer in ihren Augen bestehenden Gefahr einer möglichen Schwächung der NATO ebenfalls gegen eine solche Armee aus.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ex-Premierminister Blair unterstützt Forderung nach europäischer Armee.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auch die europäischen Linken lehnten eine Europaarmee ab, als sie während der Volksentscheide über die EU-Verfassung in ihren Kritikpunkten an dem Vertrag u. a. anführten, er treibe die Militarisierung der Union voran.

    Umfragen

    Im April 2022, machte YouGov eine Umfrage in den Mitgliedsländern der Europäischen Union sowie dem Vereinigten Königreich, in dem die Zustimmung für die Schaffung einer integrierten Europäischen Armee abgefragt wurde. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind in der folgenden Tabelle dargestellt.<ref>Support for EU army grows across Europe following Russian invasion of Ukraine | YouGov. Abgerufen am 25. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Im Jahr 2022
    Land Zustimmung Ablehnung Weiß nicht Vorsprung Veränderung seit 2021
    Polen 57 28 21 29 +3 %
    Rumänien 51 23 26 28 -4 %
    Ungarn 50 29 21 21 -5 %
    Litauen 62 22 16 40 +5 %
    Finnland 53 21 25 32 +8 %
    Schweden 48 27 25 21 +9 %
    Dänemark 41 39 20 3 +5 %
    Spanien 64 21 15 43 +7 %
    Griechenland 55 27 17 28 -8 %
    Italien 50 30 20 20 +0 %
    Niederlande 61 23 17 38 +9 %
    Deutschland 58 27 15 31 +4 %
    Frankreich 55 24 21 31 +3 %
    Vereinigtes Königreich 34 35 30 1 +10 %
    Kroatien 49 23 28 26
    Slowakei 44 37 19 7
    Bulgarien 39 33 28 6

    Derzeitige nationale Streitkräfte der EU-Mitgliedstaaten

    Ausgaben und Truppenstärke

    Im Jahr 2024 werden die gesamten Verteidigungsausgaben der 27 Mitgliedsländer der Europäischen Verteidigungsagentur voraussichtlich 326 Mrd. € betragen und damit 1,9 % des BIP.<ref>EU defence spending hits new records in 2023, 2024. Abgerufen am 9. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Die Zahlen stammen aus Veröffentlichungen der Europäischen Verteidigungsagentur und beziehen sich auf das Jahr 2023. Die Truppenstärke wurde bei den NATO-Mitgliedern von der NATO übernommen.

    Mitgliedsland Streitkräfte Ausgaben (Mio. €) Pro Kopf (€) % des BIP Truppenstärke
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union<ref name="eda.europa1">Defence Data Portal. 4. Dezember 2024, abgerufen am 11. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 278.573 0.618 1,6 1.417.838
    BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Belgische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 007.047 0.599 1,2 0.00.21.300<ref name=":0">Defence Expenditure of NATO Countries (2014-2024). (pdf) In: NATO.int. 17. Juni 2024, abgerufen am 11. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
    BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien Bulgarische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 001.841 0.286 2,0 0.00.26.900<ref name=":0" />
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark Dänische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 007.527 1.265 2,0 0.00.17.300<ref name=":0" />
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Bundeswehr<ref name="eda.europa1" /><ref>Bundesministerium der Verteidigung: Stärke: Militärisches Personal der Bundeswehr. Bundeswehr, 5. August 2015, abgerufen am 15. August 2015.</ref> 067.621 0.800 1,6 00.185.600<ref name=":0" />
    EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland Estnische Verteidigungsstreitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 01.144 0.837 3,0 0.00.7.500<ref name=":0" />
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland Finnische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 005.795 1.037 2,1 0.00.30.800<ref name=":0" />
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Französische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 053.300 0.776 1,9 00.204.700<ref name=":0" />
    GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland Griechische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 006.223 0.591 2,8 00.110.800<ref name=":0" />
    IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland Irische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 001.210 0.228 0,2 0000.7.797<ref>Houses of the Oireachtas: Defence Forces – Tuesday, 13 Jun 2023 – Parliamentary Questions (33rd Dáil) – Houses of the Oireachtas. 13. Juni 2023, abgerufen am 12. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Italienische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 031.303 0.531 1,5 00.171.400<ref name=":0" />
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien Kroatische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 001.318 0.337 1,7 0.0013.700<ref name=":0" />
    LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland Lettische Nationale Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 001.160 0.616 2,9 0.00.8.400<ref name=":0" />
    LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen Litauische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 002.001 0.697 2,8 0.0.18.500<ref name=":0" />
    LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg Streitkräfte Luxemburgs<ref name="eda.europa1" /> 000.594 0.890 0,7 00000900<ref name=":0" />
    MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta Armed Forces of Malta<ref name="eda.europa1" /> 000.074 0.136 0,4 0.001.700<ref>Malta - Truppenstärke nach Teilstreitkräften 2023. Abgerufen am 12. Januar 2025.</ref>
    NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Niederländische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 0015.351 0.859 1,5 0.041.900<ref name=":0" />
    OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich Bundesheer<ref name="eda.europa1" /> 004.082 0.447 0,9 0.014.000<ref>Soldaten Streitkräfte Österreich 2023. Abgerufen am 12. Januar 2025.</ref>
    PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Polnische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 024.499 0.650 3,3 00216.100<ref name=":0" />
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal Portugiesische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 003.921 0.380 1,5 0.028.400<ref name=":0" />
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien Armata Română<ref name="eda.europa1" /> 005.181 0.272 1,6 0.066.640<ref name=":0" />
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden Schwedische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 008.200 0.778 1,5 0.023.100<ref name=":0" />
    SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei Streitkräfte der Slowakischen Republik<ref name="eda.europa1" /> 002.152 0.389 1,8 0.015.600<ref name=":0" />
    SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien Slowenische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 000.842 0.397 1,3 0.005.900<ref name=":0" />
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Spanische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 017.451 0.362 1,2 0.117.400<ref name=":0" />
    TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Streitkräfte der Tschechischen Republik<ref name="eda.europa1" /> 004.189 0.391 1,4 0.029.500<ref name=":0" />
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn Ungarische Streitkräfte<ref name="eda.europa1" /> 004.029 0.420 2,1 0.020.900<ref name=":0" />
    Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern Zyprische Nationalgarde<ref name="eda.europa1" /> 000.518 0.558 1,7 0.012.000<ref>Zypern - Truppenstärke nach Teilstreitkräften 2024. Abgerufen am 12. Januar 2025.</ref>

    Landstreitkräfte

    (Stand: 2013)

    Mitgliedsland Kampfpanzer Geschütztes Fahrzeug Artillerie
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union<ref name="CAFET">Ministry of Defence – Vehicle & Aircraft Holdings within the scope of the Conventional Armed Forces in Europe Treaty: Annual: 2013 edition, gov.uk, (pp.10-13), abgerufen am 28. November 2014</ref> 7.695 18.819 9.817
    BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien<ref name="CAFET" /> 00.226 0.133
    BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien<ref name="CAFET" /> 0.362 00.681 1.035
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark<ref name="CAFET" /> 0.046 00.229 0.056
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland<ref name="CAFET" /> 0.815 01.774 0.401
    EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 0.128 01.080 0.656
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich<ref name="CAFET" /> 0.525 02.876 0.638
    GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland<ref name="CAFET" /> 1.622 02.187 1.920
    IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1.176 03.145 1.446
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien<ref>braniteljski-portal.hr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Početna – Vijesti (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (kroatisch)</ref> 0.075 00.283 0.127
    LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
    LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen
    LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg
    MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta
    NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande<ref name="CAFET" /> 0.016 00.634 0.135
    OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 0.054 00.364 0.073
    PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Armed Forces of the Republic of Poland.] In: washington.mfa.gov.pl. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 1.675 03.110 1.580
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal<ref name="CAFET" /> 0.220 00.425
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien<ref name="CAFET" /> 0.857 01.272 1.273
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
    SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei<ref name="CAFET" /> 0.030 00.327 0.068
    SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 0.054
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien<ref name="CAFET" /> 0.484 01.007 0.811
    TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien<ref name="CAFET" /> 0.123 00.501 0.182
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn<ref name="CAFET" /> 0.155 00.597 0.030
    Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern

    Luftstreitkräfte

    Kampfflugzeuge

    (Stand: Ende 2025)<ref name="WAF2026">World Air Forces 2026. (PDF; 4,93 MB) Flight International, November 2025, abgerufen am 12. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Mitgliedsland Typhoon Rafale Gripen F-16 F-35 M-346 Sonstige Summe
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union 308 182 123 357 120 52 485 1.627
    BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien 52 12 64
    BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 2 12 MiG-29
    07 Su-25
    21
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 36 20 56
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 138 89 Tornado 227
    EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland Keine Kampfflugzeuge
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 1 60 F/A-18 61
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 146 83 Mirage 2000 229
    GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 24 152 10 17 F-4
    24 Mirage 2000
    227
    IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland Keine Kampfflugzeuge
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 88 38 27 23 Tornado
    12 AV-8
    188
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 12 12
    LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland Keine Kampfflugzeuge
    LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen Keine Kampfflugzeuge
    LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg Keine Kampfflugzeuge
    MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta Keine Kampfflugzeuge
    NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 46 46
    OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 15 15
    PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 47 3 15 12 FA-50
    23 MiG-29
    100
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 25 05 A-29 30
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 34 34
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Sweden 95 95
    SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 9 9
    SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien Keine Kampfflugzeuge
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 67 81 F/A-18
    13 AV-8
    161
    TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 14 24 L-159 38
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 14 14
    Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern Keine Kampfflugzeuge

    Luftbetankung und Transport

    (Stand: Ende 2025)<ref name="WAF2026" />

    Mitgliedsland A330
    MRTT
    KC-130 KC-767 A400M C-130 C-27J CN-235/
    C-295
    C-390 L-410 Sonstige Summe
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union 24 10 4 98 71 32 77 3 14 144 472
    BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien 7 7
    BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 3 2 01 PC-12 6
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 4 4
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 3 52 3 02 A321 60
    EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 02 AN-28 2
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 2 03 Learjet 35
    06 PC-12NG
    11
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 13 2 24 16 27 01 A330
    05 DHC-6
    05 PC-6
    25 TBM 700
    10 EMB-21
    06 Falcon 10
    144
    GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 5 8 03 King Air 350 16
    IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland 04 PC-12NG 4
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 4 4 9 7 11 P180
    03 Do 228
    38
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 3 2 5
    LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg 1 1
    MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 91 4 4
    OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 3 03 PC-6 6
    PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 5 16 28 M28 49
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 4 6 2 01 Falcon 900 13
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 6 7 01 AN-26 14
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1 5 01 Saab 340 7
    SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 2 5 7
    SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 2 1 02 PC-6 5
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 2 14 20 01 A330
    07 C-212
    06 Citation
    03 King Air 90
    53
    TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 6 4 10
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 1 02 A219
    03 C-171
    6
    Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    1 Luftfahrzeuge der NATO mit nationaler Zulassung und Markierungen.

    Aufklärungsflugzeuge und Seefernaufklärer

    Mitgliedsland E-3 P-3 CN-235/
    C-295
    King Air BN-2 AN-30 Andere Summe
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union 20 15 16 4 02 3 77 137
    BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 1 001
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 03 Challenger 604 003
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 08 02 Dornier 228 010
    EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 01 001
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 04 02 C-160
    22 Atlantic 2
    03 E-2
    05 Falcon 20
    08 Falcon 50
    044
    GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 02 C-130
    01 CL-415
    04 EJR-145
    007
    IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland 02 01 003
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1 02 ATR 72
    02 C-27J
    02 G550
    007
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg 0161 016
    MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta 3 01 004
    NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 05 M-28 005
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 04 05 009
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 2 002
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 02 Gulfstream IV
    02 Saab 340
    004
    SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 01 L-410 001
    SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 03 08 05 C-212
    02 Falcon 20
    018
    TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    1 Luftfahrzeuge der NATO mit nationaler Zulassung und Markierungen.

    Kampf-, Transport- und Verbindungshubschrauber

    Mitgliedsland AH-64 AW129 Tiger Mi-24 AW101 AW109 AW139 CH-47 SA316/
    319
    SA341/
    342
    SA330/
    H215/
    H225M
    NH90 UH-1 UH-60/
    S-70
    Mi-8 Andere Summe
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union 57 59 127 62 51 60 27 81 60 189 343 271 345 62 126 539 2.480
    BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien 20 03 008 0.031
    BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 02 012 003 002 Bell 206 0.019
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 14 09 012 H125 0.035
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 0[00]53<ref>8. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten. (PDF) Bundesministerium der Verteidigung, 7. Dezember 2018, S. 89, abgerufen am 4. Februar 2019.</ref> 75<ref>Karl Schwarz: NH90 Instandhaltung bei Airbus Helicopters und Elbe Flugzeugwerke. Flug Revue, 28. August 2019, abgerufen am 23. September 2019.</ref><ref>Thomas Wiegold: Erster SeaLion für die Marine ausgeliefert (aber noch nicht an die Marine). In: Blog: Augen geradeaus! 24. Oktober 2019, abgerufen am 25. Oktober 2019.</ref> 029 066<ref>5. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten. (PDF) 1. April 2017, S. 111–114, abgerufen am 18. Oktober 2019.</ref> CH53
    013 H135
    015 H145M
    022 Lynx
    021 Sea King
    0.294
    EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 004 R44 0.004
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 020 007 OH-6 0.027
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 056 18 185 212 049 028 AS365/366
    016 Lynx
    0.564
    GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 29 24 012 011 101 11 011 Bell 206
    018 Hughes 269
    0.217
    IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland 06 002 H135 0.008
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 59 25 20 15 23 062 150 002 OH-6
    031 Bell 206
    0.387
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 023 016 OH-58 0.039
    LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 005 0.005
    LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 003 003 AS365 0.006
    LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg Keine Kampf-, Transport- oder Verbindungshubschrauber
    MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta 03 03 0.006
    NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 28 17 012 0[00]20<ref>Niederlande übernehmen ihren letzten NH90. In: flugrevue.de. 15. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Juni 2016; abgerufen am 14. März 2025.</ref> 0.077
    OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 21 023 09 011 OH-58 0.064
    PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 30 02 041 064 Mi-2
    009 Mi-14
    062 W-3
    024 SW-4
    004 SH-2
    0.256
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 12 08 005 Lynx 0.025
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 07 062 0.069
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 20 017 15 0.052
    SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 02 013 002 Mi-2 0.017
    SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 004 008 004 Bell 206 0.016
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 018 17 041 009 022 14 015 H120
    014 H135
    008 S-76
    008 Sea King
    005 MD500
    0.171
    TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 17 024 002 Mi-2
    009 W-3
    0.052
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 02 014 002 H125 0.018
    Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern 11 03 004 002 Bell 206 0.020

    Seestreitkräfte

    (Stand: Ende 2019)

    Mitgliedsland Flottenflugzeugträger/
    Leichter Flugzeugträger
    Amphibisches Angriffsschiff/
    Hubschrauberträger
    Amphibisches Unterstützungsschiff/
    Landungsschiffe
    Zerstörer/
    Fregatte
    Korvette/
    FK-Schnellboot
    Patrouillenboot Minenabwehrfahrzeug U-Boot mit ballistischen Raketen U-Boot Summe Tonnage
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union 2 5 24 99 54 127 109 4 49 473 1.162.385
    BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien 02 02 005 009 0.010.458
    BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 04 003 003 010 0.011.314
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 05 013 018 0.053.771
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 11 05 010 06 032 0.092.420
    EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 003 003 0.001.800
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 04 004 007 015 0.008.860
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1 3 21 020 018 4 07 074 0.328.150
    GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 09 13 19 010 004 11 066 0.105.515
    IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland 009 009 0.015.408
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1 1 03 16 010 010 08 049 0.194.084
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 02 05 005 001 013 0.003.688
    LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 005 005 010 0.003.750
    LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 004 002 006 0.003.324
    LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg Keine Seestreitkräfte
    MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta 002 002 0.001.410
    NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 03 06 004 006 04 023 0.111.080
    OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich Keine Seestreitkräfte
    PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 05 02 04 001 020 03 035 0.030.430
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 05 009 02 016 0.028.843
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 03 07 003 013 0.024.189
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 07 003 009 05 024 0.018.377
    SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei Keine Seestreitkräfte
    SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 001 001 0.000.333
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1 02 11 020 006 03 043 0.145.576
    TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Keine Seestreitkräfte
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn Keine Seestreitkräfte
    Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern 002 002 0.001.430
    Datei:World Navy Aircraft carries chart.svg
    Verschiedene Typen Flugzeugträger
    Größenvergleich zu anderen Seestreitkräften<ref name="overview_navies">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Let’s Sea The 10 Biggest Navies In The World.] In: therichest.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
    Staat Marine Gesamt-
    tonnage
    Größtes Schiff
    Tonnage Typ Name
    Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten United States Navy 3.415.893 104.000 Flugzeugträger USS Gerald R. Ford
    Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union 1.494.151 042.500 Flugzeugträger Charles de Gaulle
    RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Russische Marine 0.845.730 061.390 Flugzeugträger Admiral Kusnezow
    China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China Marine der Volksrepublik China 0.708.086 067.500 Flugzeugträger Liaoning
    JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Meeresselbstverteidigungsstreitkräfte 0.413.800 027.000 Hubschrauberträger Izumo
    Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich Royal Navy 0.367.850 022.500 Hubschrauberträger Ocean
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Französische Marine 0.319.195 042.500 Flugzeugträger Charles de Gaulle
    IndienDatei:Flag of India.svg Indien Indische Marine 0.317.725 045.500 Flugzeugträger Vikramaditya
    Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea Südkoreanische Marine 0.178.710 018.880 Amphibisches Angriffsschiff ROKS Dokdo
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Marina Militare 0.173.549 027.910 Flugzeugträger Cavour
    TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg Taiwan Marine der Republik China 0.151.662 009.780 Lenkwaffen-Zerstörer ROCS Kee Lung
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Armada Española 0.148.607 027.079 Amphibisches Angriffsschiff Juan Carlos I

    (Stand: Anfang 2014)

    In der Fiktion

    Im Film Crash 2030 – Ermittlungsprotokoll einer Katastrophe wurde vor Beginn der Handlung eine Europaarmee unter dem Namen „Unionsarmee“ gegründet. Im Verlauf der Handlung sichert sie mehrere überflutete Städte vor Plünderungen.

    Siehe auch

    Literatur

    Einzelnachweise

    <references responsive />