Stegbruck
Stegbruck Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(106)&title=Stegbruck 49° 14′ N, 10° 28′ O
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| Höhe: | 423 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 106 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09825 | |||||
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Stegbruck ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Stegbruck liegt in der Gemarkung Heuberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am rechten Ufer der Altmühl. Es ist umgeben von einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Grünland mit vereinzeltem Baumbestand und Ackerland. Im Nordwesten wird das Flurgebiet Im Mühlgrund genannt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hilsbach (1,7 km nordwestlich) bzw. nach Brünst zur Kreisstraße AN 37 (1,3 km südöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Herrieden zur Staatsstraße 2249 (0,7 km nordöstlich) bzw. nach Stadel (2 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im 12. Jahrhundert gegründet und nach der in der Nähe befindlichen Brücke über die Altmühl benannt.<ref>R. Herrmann: Altgemeinde Heuberg, S. 240.</ref> Im Jahre 1802 gab es im Ort 16 Haushalte, die alle dem eichstättischen Oberamt Wahrberg-Herrieden unterstanden.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 428.</ref> Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) gehörte Stegbruck zum Steuerdistrikt Heuberg. Wenig später entstand die Ruralgemeinde Stegbruck gebildet. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Herrieden zugeordnet.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 46 (Digitalisat).</ref> Spätestens 1840 wurde Stegbruck der Ruralgemeinde Heuberg zugewiesen.
Am 1. Juli 1971 wurde Stegbruck im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Herrieden eingemeindet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Stegbruck gibt es acht Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Herrieden (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Katholische Ortskapelle Heilige Vierzehn Nothelfer, kleiner Saalbau, massiv, mit Satteldach, Dachreiter, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung
- Stegbruck 3: Wohnstallhaus, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, mit hölzernem rundbogigen Türstock, bezeichnet 1753, mit Hausmadonna
- Stegbruck 6: Steinrelief, heiliger Michael, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, von der ehemaligen Wallfahrtskirche in Rauenzell, traufseitig am Wohngebäude; Brunnenschacht mit Relief, bezeichnet 17 .3., wohl um 1800, im Hof
- Stegbruck 11: im Hof: hölzerner Schöpfbrunnen, rundgemauerter Schacht, 18./19. Jahrhundert
- Stegbruck 14: im Hof: hölzerner Schöpfbrunnen, rundgemauerter Schacht, 18./19. Jahrhundert
- Stegbruck 16: ehemaliges Wohnstallhaus, erdgeschossiger Bau mit verputztem Fachwerkgiebel und Satteldach, um 1800
- Schloßfeld; Von Stegbruck nach Stadel: Wegkreuz, Gusseisen auf Sandsteinsockel, Mitte 19. Jahrhundert; an der Gemarkungsgrenze nach Stadel an der Straße
- Sterngaßfeld: Wegkreuz, Gusseisen auf Sandsteinsockel, wohl 19. Jahrhundert; einen Kilometer außerhalb in Richtung Brünst
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1950"/><ref>Die Christuskirchengemeinde Herrieden. In: herrieden-christuskirche.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Stegbruck. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 417–418 (Digitalisat).
- Richard Hermann: Altgemeinde Heuberg. In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl. Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2, S. 240.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 119.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Stegbruck in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Stegbruck im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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