Steinbach (Herrieden)
Steinbach Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(37)&title=Steinbach 49° 16′ N, 10° 29′ O
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| Höhe: | 423 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 37 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09825 | |||||
Steinbach (<templatestyles src="IPA/styles.css" />) ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Steinbach liegt in der Gemarkung Neunstetten.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Steinbach, der 0,5 km nordwestlich als linker Zufluss in den Käferbach mündet, der wiederum ein linker Zufluss der Altmühl ist. Im Osten grenzt das Buckfeld an, im Westen die Schmalwiesen und im Süden das Steinbacher Holz. Gemeindeverbindungsstraßen führen zur Käfermühle (0,5 km nördlich), nach Neunstetten zur Staatsstraße 2249 (1,8 km östlich) und über Esbach zur Staatsstraße 2248 (1,5 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im Jahre 1732 gab es im Ort vier Haushalte, die alle das eichstättische Kollegiatstift Herrieden als Grund- und Gemeindeherrn hatten. Die Fraisch übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Ansbach aus.<ref>A. Rupprecht: Neunstetten an der Furt, S. 310.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es fünf Haushalte, die alle dem fürstlichen Steueramt des Kollegiatstifts Herrieden untertan waren.<ref>J. K. Bundschuh. Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 428.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1808 das Steuerdistrikt Neunstetten gebildet, zu dem auch Steinbach gehörte. Der Ort gehörte auch zu der wenig später gegründeten Ruralgemeinde Neunstetten. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Steinbach am 1. Januar 1972 nach Herrieden eingemeindet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Ehemalige Baudenkmäler
- Haus Nr. 17: Altsitz, Wohnstallgebäude um 1800 errichtet. Erdgeschossiges Fachwerk von 4 zu 3 Achsen. Zwei Giebelgeschosse, Satteldach. Unbwohnt.<ref name="Ramisch">H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 119. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
- Haus Nr. 25: Altsitz. Ähnlich vorigem, nur 3 zu 3 Achsen. Unbewohnt.<ref name="Ramisch"/>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Neunstetten) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Laurentius (Elpersdorf bei Ansbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Steinbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 428 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 119.
- Anna Rupprecht u. a.: Neunstetten an der Furt. In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl. Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2, S. 310.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Steinbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Steinbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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