Velden (Herrieden)
Velden Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(56)&title=Velden 49° 13′ N, 10° 33′ O
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| Höhe: | 423 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 56 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09825 | |||||
Velden (<templatestyles src="IPA/styles.css" />) ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Velden liegt in der Gemarkung Rauenzell.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am Schreinermühlbach, einem linken Zufluss der Altmühl. Im Norden mündet der Rösgraben als rechter und im Süden der Ölgraben als linker Zufluss in den Schreinermühlbach. Im Nordosten liegt das Flurgebiet Am Judenweg, dahinter liegt der Kappelbuck im Steinbachforst. Im Südwesten liegt das Flurgebiet Dörrlein, 1 km nordwestlich liegt der Schulberg (429 m ü. NHN). Die Kreisstraße AN 55 führt nach Thann (1,3 km südlich) bzw. nach Rauenzell zur Staatsstraße 2249 (1,1 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Leutenbuch (1,4 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort lag im Fraischbezirk des Oberamtes Ansbach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das eichstättische Stadtvogteiamt Herrieden. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es zehn Untertansfamilien, von denen vier das Kastenamt Herrieden als Grundherrn hatten und vier das Rittergut Sommersdorf der Herren von Crailsheim.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 9 f.: „Velden auch Welden genannt, Eichstättischer Weiler im Oberlande zum Ober- und Kastenamte Wahrberg Herrieden gehörig, zählt 10 Unterthanen, wovon 4 Eichstättische, und zum bemeldeten Kastenamte mit der Gemeindsherrschaft, dem Hirtenstabe und Frevel, 6 aber dem Herrn von Creilsheim zu Sommersdorf gehören. Das Oberamt [Sp. 10] Ansbach hat die Fraisch- das Eichstättische Stadtvogteyamt Herrieden hingegen die Stationsherrschaft allda.
Es liegt dieser Weiler eine Stunde südöstlich von Herrieden im Altmühlgrunde, unweit dieses Flusses bey Rauenzell zwischen Leitenbuch und Winkel in der Nähe des herrschaftlichen Waldes Steinbach genannt.
Velden gehörte zu jenem Gute in Sualefeld, welches der Erzdiakon und Probst Heysso zu Herrieden geerbt, und im Jahre 1058 dem dortigen Kollegiatstifte geschenkt hat.“</ref><ref>Nach Johann Bernhard Fischer: Welden bey Rauenzell. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 27 (Digitalisat). gab es nur sieben Untertansfamilien.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Velden dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Rauenzell zugeordnet. Es gehörte auch der wenig später gegründeten Ruralgemeinde Rauenzell an. Am 1. Juli 1971 wurde Velden im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Herrieden eingemeindet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Katholische Ortskapelle, kleiner massiver Satteldachbau, mit Eisenkreuz, Fassade Natursteinquader, bezeichnet 1949<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Herrieden (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Hirtenwasen: Wegkreuz, Gusseisenkreuz auf Sandsteinsockel, spätes 19. Jahrhundert; ca. 300 Meter westlich von Velden, an der Straße nach Herrieden<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach Mariä Heimsuchung (Rauenzell) gepfarrt.<ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach Sommersdorf gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Christuskirche (Herrieden) zuständig.<ref>Die Christuskirchengemeinde Herrieden. In: herrieden-christuskirche.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Velden auch Welden. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 9–10 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Welden. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 155 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 131.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Velden in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Velden im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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