Schernberg (Herrieden)
Schernberg Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(25)&title=Schernberg 49° 15′ N, 10° 30′ O
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dim=10000 | globe= | name=Schernberg | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 475 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 25 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09825 | |||||
Schernberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Schernberg liegt in der Gemarkung Hohenberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Klingengraben, einem linken Zufluss der Altmühl. 0,5 km nordwestlich liegt der Burgerwald. Mittlerweile bildet der Ort mit dem südlich gelegenen Herrieden eine geschlossene Siedlung. Die Staatsstraße 2248 führt nach Herrieden (1 km südlich) bzw. an Regmannsdorf vorbei zur Anschlussstelle 51 der A 6 (2 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde vermutlich im 12. Jahrhundert gegründet. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist schären. Damit wurde der kleine, klingenartige Einschnitt des Geländes beschrieben, den es am östlichen Ortsrand gibt. Im Volksmund wird der Ort auch als „Vorderbergerweiler“ bezeichnet.<ref>M. Spanheimer: Altgemeinde Hohenberg, S. 227.</ref>
Im Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken (1802) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 83 f.</ref>
„Schernberg, Eichstättischer Weiler im Oberlande, liegt eine kleine halbe Stunde etwas ostnördlich von Herrieden, auf dem Martinsberge, hinter der Martinskirche bey Regmannsdorf, womit er eine Gemeinde ausmacht und einen gemeinschaftlichen Hirten hält. Darinn sind nebst dem Hirten nur 4 Unterthanen; einer davon gehört zum fürstlichen Steueramte des Kollegiatstifts Herrieden, die übrigen mit hoher und niederer Obrigkeit, der Gemeindsherrschaft und dem Hirtenstabe zum auch Eichstättischen Ober- und Stadtvogtey- und Probstamte Wahrberg-Herrieden.“
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Schernberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Herrieden zugeordnet. Es gehörte auch der wenig später gegründeten Munizipalgemeinde Herrieden an. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Schernberg nach Hohenberg umgemeindet.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 46 (Digitalisat).</ref>
Am 1. Juli 1971 wurde Schernberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Herrieden eingemeindet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Haus Nr. 3: katholische Marienkapelle, kleiner massiver Satteldachbau, rückwärtig mit Walm, 18. Jahrhundert<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Herrieden (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Gusseisenkruzifixus, gefasst, zweite Hälfte 19. Jahrhundert; in der Ortsmitte an der Hauptstraße<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach St. Laurentius (Elpersdorf bei Ansbach) gepfarrt,<ref name="OV 1925"/> seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei Christuskirche (Herrieden) zuständig.<ref name="OV 1950"/><ref>Die Christuskirchengemeinde Herrieden. In: herrieden-christuskirche.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Schernberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 83–84 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Martha Spanheimer: Altgemeinde Hohenberg. In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl. Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2, S. 227.
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 113.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Schernberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Schernberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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