Manndorf (Herrieden)
Manndorf Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(14)&title=Manndorf 49° 13′ N, 10° 30′ O
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dim=10000 | globe= | name=Manndorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 425 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 14 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09825 | |||||
Manndorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Manndorf liegt in der Gemarkung Lammelbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Der Weiler liegt am Manndorfer Graben, einem rechten Zufluss der Altmühl, in einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Ackerland. Im Nordosten wird die Flur Lachenfeld genannt. Dort befinden sich auch vier besonders alte Laubbäume. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Kreisstraße AN 54 und die Staatsstraße 2248 kreuzend nach Heuberg (1,8 km westlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,4 km östlich), die nach Leibelbach zur AN 54 (1,1 km nordwestlich) bzw. nach Sauerbach (0,5 km südöstlich) verläuft. Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Lammelbach zur AN 54 (0,3 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert gegründet. Der Ortsname verweist auf ein Mannlehen, das nach dem Tod des Grundholden neu vergeben wurde.<ref>R. Hermann: Altgemeinde Lammelbach, S. 242.</ref>
1801 gab es im Ort drei Haushalte, die alle dem Hochstift Eichstätt untertan waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, S. 415.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Manndorf dem Steuerdistrikt Heuberg und der Ruralgemeinde Lammelbach zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Manndorf am 1. Juli 1971 nach Herrieden eingemeindet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1950"/><ref>Die Christuskirchengemeinde Herrieden. In: herrieden-christuskirche.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Mandorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 415 (Digitalisat).
- Richard Hermann: Altgemeinde Lammelbach. In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl. Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2, S. 242.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Manndorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Manndorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Angerhof | Birkach | Bittelhof | Böckau | Brünst | Buschhof | Elbersroth | Esbach | Gimpertshausen | Gräbenwinden | Herrieden | Heuberg | Höfstetten | Hohenberg | Lammelbach | Lattenbuch | Leibelbach | Leuckersdorf | Leutenbuch | Limbach | Manndorf | Mühlbruck | Neunstetten | Niederdombach | Oberschönbronn | Rauenzell | Regmannsdorf | Rös | Roth | Sauerbach | Schernberg | Schönau | Seebronn | Sickersdorf | Stadel | Stegbruck | Steinbach | Velden | Winn
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