Birkach (Herrieden)
Birkach Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(165)&title=Birkach 49° 12′ N, 10° 24′ O
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| Höhe: | 500 (486–509) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 165 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09804 | |||||
Birkach ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Birkach liegt in der Gemarkung Elbersroth.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Südhang des Hasenberges. Nordöstlich des Ortes liegt der Hirschberg, südwestlich grenzt das Weinfeld an, 0,5 km östlich liegt das Gräbenwindner Holz. Die Kreisstraße AN 37 führt nach Sickersdorf (2,6 km östlich) bzw. zur Staatsstraße 1066 (4 km westlich) zwischen Vorderbreitenthann (1,3 km nördlich) und Feuchtwangen (2 km südlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen über Bittelhof zur AN 36 (1,4 km nördlich) und zur Charmühle (1 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die erste Erwähnung Birkachs findet sich vermutlich nach in einer Schenkungsurkunde vom 16. Juli 1058: Der Propst des Stifts Herrieden Heysso schenkte aus seinem Erbgut dem Stift Herrieden eine ganze Reihe von Gütern, u. a. in „Hohenberc, Stritdorf, Birchahe, Velden“. Ob es sich hierbei um das Birkach, Altgemeinde Elbersroth handelt, ist jedoch umstritten.<ref>Die Originalurkunde ist nicht mehr erhalten, der Text ist in einer Abschrift des 18. Jahrhunderts überliefert, vgl. Franz Heidingsfelder, Die Regesten der Bischöfe von Eichstätt, 1915–1938, Nr. 221.</ref>
Birkach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 gab es 10 Anwesen mit 11 Mannschaften. Grundherren waren das Stadtvogteiamt Feuchtwangen (1 Anwesen, 1 Anwesen mit Zapfwirtschaft), das eichstättische Vogtamt Aurach, mittelbar Pfarrei Elbersroth (1 Hof mit doppelter Mannschaft, 3 Güter) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Hof, 3 Güter).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Birkach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Bis zum Ende des Alten Reiches hatte sich an den Verhältnissen nichts geändert.<ref>Johann Bernhard Fischer: Birkach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 183 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 390.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Birkach dem Steuerdistrikt Weinberg und der Ruralgemeinde Elbersroth zugeordnet. Am 1. Juli 1971 wurde Birkach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Herrieden eingemeindet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 30. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus der Ältere (Elbersroth) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Wenzeslaus (Wieseth) zuständig.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Birkach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 390 (Digitalisat).
- August Hacker: Außenorte der Altgemeinde Elbersroth. In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl. Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2, S. 276.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Birkach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Birkach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Angerhof | Birkach | Bittelhof | Böckau | Brünst | Buschhof | Elbersroth | Esbach | Gimpertshausen | Gräbenwinden | Herrieden | Heuberg | Höfstetten | Hohenberg | Lammelbach | Lattenbuch | Leibelbach | Leuckersdorf | Leutenbuch | Limbach | Manndorf | Mühlbruck | Neunstetten | Niederdombach | Oberschönbronn | Rauenzell | Regmannsdorf | Rös | Roth | Sauerbach | Schernberg | Schönau | Seebronn | Sickersdorf | Stadel | Stegbruck | Steinbach | Velden | Winn
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