Leuckersdorf
Leuckersdorf Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(19)&title=Leuckersdorf 49° 13′ N, 10° 24′ O
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| Höhe: | 453 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 19 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09804 | |||||
Leuckersdorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Leuckersdorf liegt in der Gemarkung Elbersroth.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt an der Wieseth und ist in der Talmulde von Grün- und Ackerland umgeben. Etwas weiter östlich befindet sich die bewaldete Anhöhe Stadler und etwas weiter westlich die bewaldete Anhöhe Kapellenwald.
Die Kreisstraße AN 36 führt nach Windshofen (1,5 km westlich) bzw. nach Elbersroth (1,2 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gimpertshausen (0,9 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert gegründet. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname „Leukardus“. Eine Person dieses Namens ist als Gründer der Siedlung anzunehmen.<ref name="H277">A. Hacker: Außenorte der Altgemeinde Elbersroth, S. 277.</ref>
Leuckersdorf lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 gab es 3 Anwesen. Grundherren waren das Verwalteramt Bechhofen (2 Anwesen) und das Rittergut Amlishagen (1 Anwesen).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Leuckersdorf (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Leuckersdorf. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 188 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 333.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Leuckersdorf dem Steuerdistrikt Weinberg und der Ruralgemeinde Elbersroth zugeordnet. Am 1. Juli 1971 wurde Leuckersdorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Herrieden eingemeindet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort war ursprünglich rein katholisch und nach St. Peter und Paul (Aurach) gepfarrt. Seit 1501 sind die Einwohner nach St. Jakobus der Ältere (Elbersroth) gepfarrt.<ref name="H277"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Wenzeslaus (Wieseth) zuständig.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Leuckersdorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 333 (Digitalisat).
- August Hacker: Außenorte der Altgemeinde Elbersroth. In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl. Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2, S. 277.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Leuckersdorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Leuckersdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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