Mühlbruck
Mühlbruck Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(22)&title=M%C3%BChlbruck 49° 14′ N, 10° 29′ O
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| Höhe: | 421 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 22 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09825 | |||||
Mühlbruck ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Mühlbruck liegt in der Gemarkung Herrieden.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am linken Ufer der Altmühl. Jenseits der Altmühl liegt das Flurgebiet Im Mühlgrund. Die Staatsstraße 2249 führt nach Herrieden (1,3 km östlich) bzw. nach Neunstetten (2,8 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Ursprünglich war Mühlbruck ein Allod der Freiherren von Seckendorff.<ref>A. Hacker: Mühlbruck, S. 250.</ref> Im Jahre 1394 verkaufte Sigmund von Seckendorff seinen Erbteil bestehend aus Mühle mit Fischwasser, Hofraite, Hofstatt und Wiesfleck für 1400 Pfund Heller an den Eichstätter Bischof Friedrich IV. von Oettingen, wenige Jahre später Eleonore von Seckendorff ihren Erbteil bestehend aus einem Hof samt Zugehörungen für 560 Gulden ebenfalls an den Eichstätter Bischof. 1801 bestand der Ort aus zwei Bauernhöfen, einer Mühle und einem Hirtenhaus. Alle Anwesen waren dem eichstättischen Stadtvogteiamt Herrieden untertan.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 659 f.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Mühlbruck dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Herrieden zugeordnet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Mühlbruck 2: Austragshaus, eingeschossiger massiver Satteldachbau, spätes 18. Jahrhundert, Scheune, massiver Satteldachbau, 1849<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Herrieden (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- katholische Kapelle: kleiner massiver Satteldachbau, rückwärtig mit Walm, mit Schweifgiebel, 18. Jahrhundert; Bildstock, 1702, mit der Kapelle überbaut, am Ortsausgang nach Herrieden<ref name="Denkmalliste"/>
- Bildstock, 1702; mit der Kapelle überbaut<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1950"/><ref>Die Christuskirchengemeinde Herrieden. In: herrieden-christuskirche.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Mühlbruck. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 659–660 (Digitalisat).
- August Hacker: Mühlbruck. In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl. Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2, S. 250–252.
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 94–95.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Mühlbruck in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Mühlbruck im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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