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Juri Michailowitsch Borsakowski

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Juri Borsakowski Vorlage:SportPicto

Datei:Yuriy Borzakovskiy Daegu 2011.jpg
Juri Borsakowski bei den Weltmeisterschaften 2011

Voller Name Juri Michailowitsch Borsakowski
Nation RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Geburtstag 12. April 1981 (45 Jahre)
Geburtsort KratowoSowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
Größe 183 cm
Karriere
Disziplin 800 Meter
Bestleistung 1:42,47 min
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Hallenweltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Halleneuropameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Team-Europameisterschaft 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U23-Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Junioreneuropameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 2004 Athen 800 m
 Weltmeisterschaften
Silber 2003 Paris 800 m
Silber 2005 Helsinki 800 m
Bronze 2007 Osaka 800 m
Bronze 2011 Daegu 800 m
 Hallenweltmeisterschaften
Gold 2001 Lissabon 800 m
Bronze 2006 Moskau 800 m
 Europameisterschaften
Silber 2002 München 4 × 400 m
Gold 2012 Helsinki 800 m
 Halleneuropameisterschaften
Gold 2000 Gent 800 m
Gold 2009 Turin 800 m
 Team-Europameisterschaft
Gold 2010 Bergen
 U23-Europameisterschaften
Gold 2001 Amsterdam 400 m
 U20-Europameisterschaften
Gold 1999 Riga 800 m

Juri Michailowitsch Borsakowski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), engl. Transkription Yuriy Borzakovskiy; * 12. April 1981 in Kratowo, Oblast Moskau) ist ein ehemaliger russischer Mittelstreckenläufer und Olympiasieger.

Werdegang

1999 wurde er Junioreneuropameister im 800-Meter-Lauf. Bei den Halleneuropameisterschaften 2000 in Gent gewann er in 1:47,92 min vor dem Deutschen Nils Schumann. In Sydney bei den Olympischen Spielen 2000 erreichte er das Finale und wurde in 1:45,83 min Sechster.

Bei den Hallenweltmeisterschaften 2001 in Lissabon gewann er in 1:44,49 min mit fast zwei Sekunden Vorsprung auf den Südafrikaner Johan Botha. 2002 bei den Europameisterschaften in München trat er nicht über 800 Meter an. Als Schlussläufer der russischen Mannschaft in der 4-mal-400-Meter-Staffel sicherte er seinem Team aber die Silbermedaille hinter den Briten.

In Paris/Saint-Denis bei den Weltmeisterschaften 2003 stand Borsakowski wieder in einem 800-Meter-Finale. Wie so oft, lief er die erste Runde an letzter Stelle, um sich dann auf der letzten Gegengeraden in Position zu laufen und seinen Spurt anzuziehen. In Saint-Denis erreichte er den Algerier Djabir Saïd-Guerni nicht mehr ganz. Borsakowski gewann in 1:44,84 min Silber mit drei Hundertstelsekunden Rückstand auf Saïd-Guerni und sechs Hundertstelsekunden Vorsprung auf den drittplatzierten Südafrikaner Mbulaeni Mulaudzi.

Sein größter Triumph gelang ihm bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, als er in 1:44,64 min vor Mulaudzi und Wilson Kipketer aus Dänemark Olympiasieger wurde. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki wurde er wie schon in Paris Vizeweltmeister. In 1:44,51 min lag er deutlich hinter Rashid Ramzi aus Bahrain, der in 1:44,24 min gewann.

Vor dem heimischen Publikum den Hallenweltmeisterschaften 2006 in Moskau konnte Borsakowski im Spurt den Kenianer Wilfred Bungei und den Südafrikaner Mulaudzi nicht mehr einholen. Borsakowski gewann in 1:47,38 min Bronze.

Ebenfalls Bronze gewann er bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka. In 1:47,39 min hatte er zwar drei Zehntelsekunden Rückstand auf den Sieger Alfred Kirwa Yego, aber der Abstand von 19 Hundertstelsekunden auf den Achten des Finales ließ erkennen, dass Borsakowski im Spurt alte Stärke bewies.

2008 schied er überraschend bei den Olympischen Spielen in Peking als Drittplatzierter seines Semifinallaufes aus, nachdem er zuvor in diesem Jahr mit einer Zeit von 1:42,79 min seine Bestform unter Beweis gestellt hatte. 2009 errang er bei den Halleneuropameisterschaften in Turin den Titel und wurde Vierter bei den Weltmeisterschaften in Berlin. Zwei Jahre später gewann er bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu eine weitere Bronzemedaille. Nachdem Borsakowski bei Europameisterschaften bis dahin nie auf der 800-Meter-Strecke angetreten war, gewann er bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki den Titel in einem reinen Spurtrennen.

Bei einer Körpergröße von 1,82 m betrug sein Wettkampfgewicht 72 kg. Die meisten seiner Erfolge erreichte er dadurch, dass er in der ersten Runde ganz hinten lief und jegliche Positionskämpfe vermied. Auf den letzten 300 Metern überspurtete er dann alle oder fast alle Konkurrenten. Seine Fähigkeit, bei nötigenfalls auch schnellen Anfangszeiten mitlaufen zu können, machte ihn für seine Gegner kaum berechenbar.

Im Juli 2014 gab Borsakowski seinen Rücktritt vom Leistungssport bekannt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Конец эпохи Борзаковского.] gazeta.ru, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Juli 2014 (russisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Persönliche Bestzeiten

  • 400 m: 45,84 s, 24. Juli 2000, Tula
    • Halle: 47,06 s, 19. Januar 2008, Moskau
  • 800 m: 1:42,47 min, 24. August 2001, Brüssel
    • Halle: 1:44,15 min, 27. Januar 2001, Karlsruhe
  • 1000 m: 2:15,50 min, 22. Juli 2008, Stockholm
    • Halle: 2:17,10 min, 1. Februar 2009, Moskau
  • 1500 m: 3:43,24 min, 31. Mai 2003, Tula
    • Halle: 3:41,53 min, 17. Februar 2006, Moskau

Russische Meistertitel

  • 800 m: 2004, 2009, 2010, 2011
  • 1500 m: 2005, 2007, 2008

Literatur

  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2012. The international Track and Field Annual. SportsBooks, Cheltenham 2012, ISBN 978-1-907524-23-3, S. 214

Weblinks

Commons: Yuriy Borzakovskiy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Edwin Flack | 1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Alfred Tysoe | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg James Lightbody | Zwischenspiele 1906: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Paul Pilgrim | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Mel Sheppard | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Ted Meredith | 1920: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Albert Hill | 1924: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Douglas Lowe | 1928: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Douglas Lowe | 1932: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tommy Hampson | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg John Woodruff | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Mal Whitfield | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Mal Whitfield | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Tom Courtney | 1960: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Peter Snell | 1964: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Peter Snell | 1968: AustralienAustralien Ralph Doubell | 1972: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Wottle | 1976: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Alberto Juantorena | 1980: Vorlage:IOC/IOC Steve Ovett | 1984: Brasilien 1968Datei:Flag of Brazil (1968-1992).svg Joaquim Cruz | 1988: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Paul Ereng | 1992: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg William Tanui | 1996: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vebjørn Rodal | 2000: DeutschlandDeutschland Nils Schumann | 2004: RusslandRussland Juri Borsakowski | 2008: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Wilfred Bungei | 2012: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg David Rudisha | 2016: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg David Rudisha | 2020: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Emmanuel Korir | 2024: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Emmanuel Wanyonyi

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1934: Miklós Szabó | 1938: Rudolf Harbig | 1946: Rune Gustafsson | 1950: John Parlett | 1954: Lajos Szentgáli | 1958: Mike Rawson | 1962: Manfred Matuschewski | 1966: Manfred Matuschewski | 1969: Dieter Fromm | 1971: Jewgeni Arschanow | 1974: Luciano Sušanj | 1978: Olaf Beyer | 1982: Hans-Peter Ferner | 1986: Sebastian Coe | 1990: Tom McKean | 1994: Andrea Benvenuti | 1998: Nils Schumann | 2002: Wilson Kipketer | 2006: Bram Som | 2010: Marcin Lewandowski | 2012: Juri Borsakowski | 2014: Adam Kszczot | 2016: Adam Kszczot | 2018: Adam Kszczot | 2022: Mariano García | 2024: Gabriel Tual Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameister im 800-Meter-Lauf