Nationalstadion Peking
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| Vogelnest – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | ||||||
| Das Nationalstadion Peking (Juli 2011) | ||||||
| Oben: Das Nationalstadion Peking (Juli 2011) Unten: Der Innenraum (2008) | ||||||
| Daten | ||||||
| Ort | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking, Volksrepublik China | |||||
| Koordinaten | 39° 59′ 29,1″ N, 116° 23′ 24,8″ O
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| Eigentümer | Beijing Organizing Committee for the Olympic Games – BOCOG (während der Olympischen Spiele) CITIC Group (2003–2038) Stadtregierung Beijing (ab 2039) | |||||
| Baubeginn | 24. Dezember 2003 | |||||
| Eröffnung | 28. Juni 2008 | |||||
| Oberfläche | Naturrasen | |||||
| Kosten | ca. 3,5 Mrd. Yuan (etwa 325 Mio. Euro) | |||||
| Architekt | Herzog & de Meuron, Arup Sport, China Architectural Design & Research Group, Ai Weiwei (künstlerischer Berater) | |||||
| Kapazität | 80.000 Plätze (aktuell) 91.000 Plätze (2008) | |||||
| Veranstaltungen | ||||||
| Lage | ||||||
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Das Nationalstadion (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Nationales Sportstadion“), umgangssprachlich auch Vogelnest genannt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), ist ein für die Olympischen Sommerspiele 2008 und die Sommer-Paralympics 2008 errichtetes Fußballstadion mit Leichtathletikanlage in der chinesischen Hauptstadt Peking. Es wurde von den Architekten Herzog & de Meuron als Teil des Olympic Green (Olympiapark) entworfen und am 28. Juni 2008 eröffnet. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 war das Nationalstadion der Ort der Eröffnungsfeier und der Schlussfeier.
Architektur
Das Gebäude ist 330 Meter lang, 220 Meter breit und 69,2 Meter hoch. Es ist nicht vollständig überdacht, sondern weist in der Mitte ein ca. 185 mal 122 Meter großes offenes Oval auf. Die äußere Hülle des Stadions bildet ein 42.000 Tonnen schweres verschlungenes Stahlgerüst, das aus tausenden vorgefertigter Einzelteile entstand. Zur Verminderung der Spannungen, die durch Temperaturschwankungen entstehen, ist die äußere Hülle des Stadions vom Kern getrennt.<ref name="Die Welt" /> Aufgrund seiner Form hat das Stadion den Spitznamen „Vogelnest“.
Während der Olympischen Spiele hatte das Stadion eine Kapazität von 91.000 Zuschauern, die danach auf 80.000 reduziert wurde.
Entwurf
Die Basler Architekten Herzog & de Meuron, die bereits die Münchner Allianz Arena sowie den Basler St. Jakob-Park bauten, entwarfen das Nationalstadion. In Zusammenarbeit mit der China Architecture Design & Research Group, Arupsport und dem Künstler Ai Weiwei als künstlerischer Berater gingen sie im Jahr 2002 als Sieger aus einem internationalen Architekturwettbewerb hervor. Jacques Herzog hoffte, dass „dieses Bauwerk für Peking das wird, was der Eiffelturm für Paris ist“.<ref name="Die Welt">Jürgen Mundt: Architektenträume. In: welt.de. 7. November 2007, abgerufen am 7. November 2007.</ref>
Damit der Bau nach den Olympischen Spielen wirtschaftlich weiterbetrieben werden konnte, wurden auch Restaurants, Geschäftsräume und Läden vorgesehen.<ref name="Die Welt" />
Errichtung
Zahlreiche Unternehmen waren am Bau des Stadions beteiligt.<ref>National Stadium in Beijing inspiration.detail.de</ref> Der erste Spatenstich war im Dezember 2003, die eigentlichen Bauarbeiten begannen im März 2004. Schon im August 2004 wurden die Arbeiten aufgrund massiver Kostenüberschreitungen, auch bedingt durch die gestiegenen Stahlpreise, für ein halbes Jahr unterbrochen. Nach einer Neuplanung wurde auf das durchsichtige Schiebedach verzichtet, welches das ganze Stadion überspannen sollte.
Die bis zu 350 Tonnen schweren Teile des Gerüsts wurden in Stahlwerken im etwa 1000 Kilometer entfernten Shanghai gefertigt.<ref name="Die Welt"/>
Die Baukosten betrugen rund 3,5 Milliarden Yuan (325 Millionen Euro). Die Kosten wurden zu 42 % von einem Konsortium der CITIC Group finanziert und zu 58 % von der Stadt Peking.<ref>Beijing National Stadium, ‘The Bird’s Nest’ designbuild-network.com</ref>
Auszeichnung
2009 erhielt das Beijing Olympic Stadium den IOC/IAKS Award in Gold, den einzigen internationalen Architekturpreis für bereits im Betrieb bewährte Sport- und Freizeitbauten (Neubauten, Erweiterungen oder Modernisierungen).
Nutzung
Während der Olympischen Sommerspiele 2008 fanden in dem Stadion die Leichtathletik-Wettkämpfe, das Finale des Fußballturniers sowie die Eröffnungs- und Schlussfeiern statt. Danach wurde das Olympiastadion für die Sommer-Paralympics 2008 genutzt.
Das „Vogelnest“ war Austragungsort der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015. Im November 2017 wurde hier das Finale des E-Sport-Turniers League of Legends World Championship 2017 ausgetragen.<ref>League of Legends Worlds 2017 Finale: Die Highlights! sportbuzzer.de, 4. November 2017.</ref>
Die Eröffnungsfeier und die Schlussfeier der Olympischen Winterspiele 2022 wurden im Nationalstadion veranstaltet. 2027 werden die Leichtathletik-Weltmeisterschaften, wie 2015, zum zweiten Mal im Vogelnest von Peking ausgetragen.<ref>Bradley Rial: World Athletics Championships heading to Beijing in 2027. In: thestadiumbusiness.com. 29. Februar 2024, abgerufen am 29. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das Stadion wird auch für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals und andere künstlerische Aufführungen genutzt. In den vergangenen Jahren wurde das Stadion zudem in einen Winterpark umgewandelt, der von Dezember bis Februar geöffnet ist. Bei diesem Eis- und Schneefestival werden Wintersportarten wie Skifahren auf einer künstlichen Piste, Eislaufen sowie weitere Aktivitäten angeboten. Zu weiteren Attraktionen zählen Eis-Autoscooter, Schlittenfahrten, Schneeballschlachten, Eisschlösser und Bühnenshows. Zu dieser Zeit zählte das Stadion jedoch lediglich als „Überbleibsel“ der olympischen Spiele 2008.<ref>The Bird's Nest Ice and Snow Festival (Peking) - Lohnt es sich? Aktuell für 2023 (Mit fotos). Abgerufen am 4. Dezember 2023.</ref>
Bildergalerie
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Panorama
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Innenaufnahme
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Zuschauer beim olympischen Siebenkampf 2008
- Architektur
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Modell, 2006
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Bauphase, 2008
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Innen
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Überdachung
- Details
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Innen
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Innen
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Stahlknoten
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Stahlknoten
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Detail
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Treppe
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Fassade
Literatur
- Über das Vogelnest. In: Lee Ambrozy (Hrsg.): Macht euch keine Illusionen über mich – Ai Weiwei – Der verbotene Blog. Verlag Galiani, Berlin 2011, ISBN 978-3-86971-049-5, S. 129–130, 318–325.
Dokumentarfilm
- Bird’s Nest – Herzog & de Meuron in China, Schweiz 2008, 86 Min. Regie: Christoph Schaub, Michael Schindhelm. Produktion: T&C Film, arte, SSR.
Weblinks
- Beijing National Stadium (Bird’s Nest) stadiumdb.com (englisch)
- Bildergalerie stadionwelt.de
Einzelnachweise
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Vorlage:Klappleiste/Anfang Athen 1896 | Paris 1900 | St. Louis 1904 | London 1908 | Stockholm 1912 | Antwerpen 1920 | Paris 1924 | Amsterdam 1928 | Los Angeles 1932 | Berlin 1936 | London 1948 | Helsinki 1952 | Melbourne 1956 | Rom 1960 | Tokio 1964 | Mexiko-Stadt 1968 | München 1972 | Montreal 1976 | Moskau 1980 | Los Angeles 1984 | Seoul 1988 | Barcelona 1992 | Atlanta 1996 | Sydney 2000 | Athen 2004 | Peking 2008 | London 2012 | Rio de Janeiro 2016 | Tokio 2020 | Paris 2024 | Los Angeles 2028 | Brisbane 2032 Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Helsinki 1983 – Olympiastadion Helsinki | Rom 1987 – Olympiastadion Rom | Tokio 1991 – Nationalstadion | Stuttgart 1993 – Gottlieb-Daimler-Stadion | Göteborg 1995 – Ullevi-Stadion | Athen 1997 – Olympiastadion Athen | Sevilla 1999 – Estadio de La Cartuja | Edmonton 2001 – Commonwealth Stadium | Paris/Saint-Denis 2003 – Stade de France | Helsinki 2005 – Olympiastadion Helsinki | Ōsaka 2007 – Nagai Stadium | Berlin 2009 – Olympiastadion Berlin | Daegu 2011 – Daegu-Stadion | Moskau 2013 – Olympiastadion Luschniki | Peking 2015 – Nationalstadion Peking | London 2017 – London Stadium | Doha 2019 – Khalifa International Stadium | Eugene 2022 – Hayward Field | Budapest 2023 – Nemzeti Atlétikai Központ | Tokio 2025 – Nationalstadion | Peking 2027 – Nationalstadion Peking
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- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Olympische Sommerspiele 2008
- Sommer-Paralympics 2008
- Wettkampfstätte der Olympischen Sommerspiele 2008
- Sportstätte in Peking
- Fußballstadion in der Volksrepublik China
- Herzog & de Meuron
- Erbaut 2008
- Fußballstadion in Asien
- Ai Weiwei
- Olympiastadion
- Wettkampfstätte der Olympischen Winterspiele 2022
- Bauwerk der Moderne in Peking