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Opel Ascona B

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Opel
Bild
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Opel Ascona Viertürer (1975–1979)
Ascona B
Produktionszeitraum 1975–1981
Klasse Mittelklasse
Karosserieversionen Limousine
Motoren Ottomotoren:
1,2–2,0 Liter
(40–81 kW)
Dieselmotor:
2,0 Liter
(43 kW)
Länge 4321 mm
Breite 1670 mm
Höhe 1380 mm
Radstand 2518 mm
Leergewicht 900–1100 kg

Vorgängermodell Opel Ascona A
Nachfolgemodell Opel Ascona C

Der Opel Ascona B ist eine Mittelklasse-Limousine der Adam Opel AG und wurde im September 1975 vorgestellt. Er war der Nachfolger des ab November 1970 gebauten Ascona A und der letzte Ascona auf der GM-H Plattform mit Hinterradantrieb. Er hat die gleiche Technik wie das zur selben Zeit präsentierte Coupé Opel Manta B. Produziert wurde der Ascona B in Rüsselsheim, Bochum und Antwerpen.

Die zwei- oder viertürige Limousine wurde in Bochum und Antwerpen hergestellt, eine Kombiversion („Caravan“) wie beim Ascona A gab es nicht. In Großbritannien wurde der Typ als Rechtslenker mit einer dem Manta B gleichenden Frontpartie unter dem Namen Vauxhall Cavalier Mk. 1 angeboten. In Südafrika war das Modell als Chevrolet Ascona bzw. Chevrolet Chevair auf dem Markt.<ref>Jay Ramey: 7 Chevrolet sedans America never got. In: Car Life › Classic Cars. 22. Juli 2015. Auf Autoweek.com (englisch), abgerufen am 30. Dezember 2021.</ref>

Modellgeschichte

Allgemeines

Der auf der IAA 1975 präsentierte Nachfolger des Ascona A unterschied sich vom Vorgänger durch glattere und sachlichere Formensprache. Die Markteinführung erfolgte im August 1975, die offizielle Vorstellung jedoch erst im Herbst auf dem Frankfurter Autosalon. Diesen Ascona gab es nur als zwei- und viertürige Limousine, wobei auf eine Kombivariante (wie sie noch beim Vorgängermodell erhältlich war) verzichtet wurde.

Anfangs gab es den Ascona mit den aus dem Vorgänger bekannten und bewährten Vierzylinder-Reihenmotoren, die jedoch wegen verschärfter Abgasbestimmungen zum Teil etwas weniger leisteten. Die Benziner verfügten über 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum mit 44 bis 81 kW (60 bis 110 PS) und der Zweiliter-Diesel kam auf 43 kW (58 PS). Zum Start standen vier Benzinmotoren mit Vergaser zur Verfügung: der 1.2 S (1196 cm³, 44 kW/60 PS), der 1.6 N (1584 cm³, 44 kW/60 PS), der 1.6 S (1584 cm³, 55 kW/75 PS) und der 1.9 S (1897 cm³, 66 kW/90 PS). Zudem gab es mit dem Ascona SR eine sportlich angehauchte Ausstattungslinie im Programm, allerdings nur mit 1,6-, 1,9- oder 2,0-Liter-Motor.

Der Ascona B war sichtbar großzügiger gestaltet als der Ascona A, der ursprünglich als Nachfolger für den Kadett B projektiert worden war und erst im Zuge seiner Entwicklung als neue Mittelklasse-Baureihe auf dem Markt platziert wurde. Der Radstand wurde um 8,8 cm verlängert, die Karosserie wuchs um 20 cm in der Länge und 4 cm in der Breite, während die Höhe nahezu unverändert blieb (nur 0,5 cm niedriger). Das Aussehen des Ascona B entspricht der Opel-Formensprache der 1970er-Jahre mit glatten Karosserie- und großen Glasflächen und ist an den Rekord D und den Kadett C angelehnt. Der moderne, kantigere Stil zeigte sich im trapezförmigen Frontdesign mit größeren Scheinwerfern und einem breiteren Kühlergrill, der bis zu den Lichtern reichte, sowie in der niedrigen Gürtellinie mit vergrößerten Glasflächen, was die Sicht und das Raumgefühl verbesserte.

Die Monocoque-Struktur der Karosserie integrierte eine traditionelle mechanische Konfiguration mit längs eingebautem Frontmotor und Hinterradantrieb. Das Fahrwerk übernahm die bewährten Schemata des Vorgängers: vorn eine Aufhängung mit Querlenkern, hinten ein Starrachssystem mit Panhardstab. Die Bremsanlage war gemischt (Scheiben vorn, Trommeln hinten) mit zwei Hydraulikkreisen und Servounterstützung ausgeführt, während die Lenkung über eine Zahnstangenkonstruktion mit kurzen Spurstangen wirkte. Durch Optimierungen und eine überarbeitete Abstimmung der Fahrwerkstechnik wurde zudem die aktive und passive Sicherheit erhöht. Das Getriebe war serienmäßig ein Viergang-Schaltgetriebe, optional stand ein Dreigang-Automatikgetriebe zur Verfügung.

Modellpflege

Die Produktion des Ascona B lief in den Werken Bochum und Antwerpen, mit drei Ausstattungsvarianten (Basis, L und SR) und Preisen zwischen 10.400 und 11.630 DM zum Start. Bereits ein Jahr nach dem Debüt, im Juli 1976, wurde der 1.6 S mit 55 kW (75 PS) durch einen neuen 1.9-Motor mit ebenfalls 55 kW (75 PS) ersetzt, während im August 1976 ein neuer Basis-1.2-Motor mit 40 kW (55 PS) eingeführt wurde. Im Oktober 1976 kam die luxuriöse Berlina-Ausstattung als vierte Ausstattungsvariante hinzu. 1977 folgte ein neuer 2.0-Motor mit 74 kW (100 PS) als Topversion, ergänzt im März 1978 durch eine Variante mit 66 kW (90 PS), die den bisherigen 1.9-S-Motor (66 kW/90 PS) ablöste. Im September 1978 debütierte der erste Diesel im Ascona: Ein 2,0-Liter-Saugdiesel mit 43 kW (58 PS) und indirekter Einspritzung, der bereits im italienischen Markt im Rekord D verwendet und nun europaweit angeboten wurde.

Im Februar 1979 wurden die beiden 1.2-Motoren durch neue 1.3-OHC-Motoren mit 44 und 55 kW (60 und 75 PS) ersetzt. Im April 1979 kam die sportliche „i2000“-Version hinzu, deren 2,0-Liter-Motor von Irmscher auf 88 kW (120 PS) getunt wurde, unter anderem durch einen zweiten Vergaser. Im August 1979<ref name="Chronik">Opel: Fahrzeug-Chronik. Band 2: 1952–1990, S. 55</ref> wurden leichte Detailänderungen vorgenommen: Der Ascona erhielt einen Kühlergrill mit größeren Lufteinlassschlitzen sowie Stoßfänger mit schwarzer Kunststoffummantelung statt der bisherigen verchromten Stahlversion mit Gummileiste.

Gleichzeitig wurde der Ascona 400 eingeführt, eine neue sportliche Topversion mit einem 2,4-Liter-DOHC-Motor (106 kW/144 PS), Scheibenbremsen und Fünfganggetriebe. Von dieser limitierten Serie wurden 268 Exemplare gebaut, die als Basis für das Rallye-Fahrzeug (mit bis zu 188 kW/255 PS) dienten, mit dem Walter Röhrl 1982 den Weltmeistertitel gewann. Es war das letzte heckgetriebene Rallye-Weltmeister-Fahrzeug.

Ab Januar 1980 war der bereits im August 1977 bei den Modellen Manta und Rekord E eingeführte 2.0-E-CIH-Motor mit L-Jetronic-Einspritzung von Bosch und 81 kW (110 PS) auch für den Ascona erhältlich. Ende 1980 wurden die Motoren 1.6 N (44 kW/60 PS) und 1.9 N (55 kW/75 PS) gestrichen, da sie gegenüber den gleich starken 1.3-Motoren unattraktiv waren und Lagerbestände abgebaut werden sollten. Im Januar 1981 entfielen auch die Triebwerke 1.9 N und 2.0 N aus dem Angebot.

Opel beendete im August 1981 die Herstellung des Ascona B nach 1,5 Millionen Fahrzeugen.<ref>zeit.de vom 23. August 2015, Ascona: Manta als brave Familienkutsche, abgerufen am 30. Dezember 2019.</ref> Nachfolger wurde der auf Frontantrieb umgestellte Ascona C.

Technik

Der Tank befindet sich aufprallsicher stehend hinter der Rücksitzbank, wodurch auch der Kofferraum größer als bei seinem Vorgänger werden konnte. Der 1,2-Liter-Motor mit seitlicher Nockenwelle basiert auf dem Motor des Mitte 1962 präsentierten Kadett A, während die größeren auf dem CIH-Motor des Mitte 1965 vorgestellten Rekord B beruhen.

Ab August 1976 kam noch der 1,2-Liter-N-Motor mit 40 kW (55 PS) dazu, der den knapp 1000 kg schweren Ascona B nicht gerade spritzig machte, aber wie der gleichzeitig neu angebotene und 55 kW (75 PS) starke 1,9-Liter-N-Motor mit Normalbenzin auskam.

Der 1.6 S fiel im Sommer 1977 aus dem Programm. Ab September 1977 ersetzte der 2,0-Liter-S- mit Hydrostößeln und 74 kW (100 PS) den 1,9-Liter-S-Motor, im März 1978 folgte der 2,0-Liter-N mit 66 kW (90 PS), der auch mit Hydrostößeln ausgerüstet war.

Erstmals gab es für den Ascona ab September 1978 einen neuen 2,0-Liter-Dieselmotor mit 43 kW (58 PS), der auch mit Automatikgetriebe lieferbar war. Er sollte vor allem das Taxigewerbe ansprechen. Ähnlich wie beim Rekord E war beim Diesel ein charakteristischer Buckel auf der Motorhaube erforderlich, da die Maschine etwas höher baute.
Alle Modelle hatten nun serienmäßig eine elektrische Scheibenwaschanlage.

Im Februar 1979 kamen die Modelle 1.3 N mit 44 kW (60 PS) und 1.3 S mit 55 kW (75 PS) hinzu. Diese hatten neu entwickelte Motoren mit Leichtmetall-Querstromzylinderkopf und obenliegender Nockenwelle (OHC). Sie ersetzten den technisch überholten OHV-Motor, der Ende der 1950er Jahre für den Opel Kadett A entwickelt worden war. Die Gemischaufbereitung des 1.3 S übernahm wie beim 2.0 N und 2.0 S ein Fallstrom-Registervergaser GMF Varajet II (Varajet – „Variable Düse“) aus der französischen GM-Fertigung (GMF = General Motors France), beim 1.3 N verrichtete nach wie vor der Solex PDSI aus den OHV- bzw. Normalbenzin-Modellen seinen Dienst.

Varianten

Sondermodelle

  • Ascona Winterfest (1978; nur als 2.0 S)
  • Ascona J (1980; mit allen Motoren)
  • Ascona Sport (1980; nur als 1.3 S und 2.0 E)
  • Ascona JS (1981; als 1.3 N, 1.3 S und 2.0 E)
  • Ascona Exklusiv (1981; als 1.3 N, 1.3 S und 2.0 E)

Quelle Ascona-Info:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Opel-Sondermodelle auf ascona-info.de/Opel_Sondermodelle (Memento vom 10. Juli 2015 im Internet Archive)</ref>

Ascona 400

Datei:Opel Ascona 400 a.JPG
Der Ascona 400 von Walter Röhrl im Opel-Zentrum Berlin, Friedrichstraße

Ab August 1979<ref name="Chronik" /> gab es anlässlich der Rallye-Erfolge von Opel eine besondere Sportausführung des Ascona. Die zur Homologation für die Gruppe 4 notwendige Stückzahl floss in den Namen ein: Ascona 400. Der Wagen hatte ein Getrag-Fünfganggetriebe; die hintere Zentralgelenkachse wurde durch die im Rekord E bzw. Commodore C verwendete Starrachse mit vier paarweise gleich langen Längslenkern und Panhardstab ersetzt.

Der Motor basiert auf dem – ebenfalls im Ascona verwendeten – CIH-Motor mit 2,0 Liter Hubraum. Durch die Verwendung einer anderen Kurbelwelle mit 85 statt 69,8 mm Hub wurde der Hubraum auf 2410 cm³ erhöht. Der Motor und insbesondere der Zylinderkopf wurde von Cosworth speziell für den Ascona 400 und den späteren Manta 400 entwickelt.<ref name="Cosworth">Graham Robson: Cosworth – The Search for Power Patrick Stephens Ltd., 1990, ISBN 1-85260-238-4.</ref> Die englische Firma hatte zu dieser Zeit die meiste Erfahrung mit der Entwicklung von Motoren und vor allem Zylinderköpfen mit Vierventiltechnik, der Cosworth BD und vor allem der Cosworth DFV waren im Motorsport überaus erfolgreich. Der Zylinderkopf des Cosworth KAA im Ascona 400 ist aus Leichtmetall, hat vier Ventile pro Zylinder und zwei obenliegende Nockenwellen. Der Antrieb der Nockenwellen erfolgt wie beim CIH auch über eine Steuerkette. Eine Besonderheit dieses Motors ist der Ventildeckel, der kombiniert mit Ansaugstutzen und Luftsammler aus einem Teil besteht. Da für den KAA die Bauform vom Gegenstromzylinderkopf des CIH in einen Querstromzylinderkopf geändert wurde, konnte so die Position von Ansauggeräuschdämpfer, Luftführung und Drosselklappe unverändert beibehalten werden. Zudem sorgen die über den Ventildeckel geführten langen Ansaugwege für ein höheres Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen, was bei Serienfahrzeugen erstrebenswert ist. Die Zylinderköpfe für den Ascona 400 und den Manta 400 wurden alle bei Cosworth in England produziert und vormontiert.<ref name="Cosworth" /> Im Serienfahrzeug leistet der Motor mit L-Jetronic 106 kW (144 PS).

Für den Einsatz im Rennfahrzeug wurden die Motoren mit 240 bhp<ref name="Cosworth" /> (176 kW/240 PS<ref name="Senator">Ascona B 400 auf senatorman.de, abgerufen am 24. September 2025</ref>) angegeben, bei späteren Versionen wurde die Leistung auf 275 bhp<ref name="Cosworth" /> (199 kW/270 PS<ref name="Senator" />) erhöht.

Der Ascona 400 wurde für den Einsatz in der Gruppe 4<ref>Opel Ascona 400 – Gruppe 4 auf historicdb.fia.com, abgerufen am 24. September 2025</ref> und der Gruppe B<ref>Opel Ascona 400 – Gruppe B auf historicdb.fia.com, abgerufen am 24. September 2025</ref><ref>Opel Ascona 400 – Gruppe B (2) auf historicdb.fia.com, abgerufen am 24. September 2025</ref> der Rallye-Weltmeisterschaft homologiert.

Mit dem Ascona 400 gewann Walter Röhrl 1982 seinen zweiten Weltmeisterschaftstitel. Es war auch das letzte Mal, dass ein Fahrer eines Fahrzeugs ohne Allradantrieb den Weltmeistertitel gewinnen konnte.

Ascona i2000

Ein weiteres sportliches Modell war der ab 1979 in Zusammenarbeit mit der Firma Irmscher Automobilbau gebaute Ascona i2000, der auf Wunsch und gegen Mehrpreis mit einer Doppelvergaseranlage ausgestattet werden konnte. Dadurch stieg die Leistung von 74 kW (100 PS)<ref>Anzeigenseite zum Ascona i 2000. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. April 2016; abgerufen am 22. April 2016.</ref> auf 88 kW (120 PS). Das Modell basierte auf dem 2.0 SR, hatte vorne innenbelüftete Scheibenbremsen und wurde ausschließlich in gelb/weißer Lackierung ausgeliefert.

Händler- / Tuner- / Cabriomodelle

Datei:Opel, Ascona B, Cabrio, Cabriolet, Convertible, Ostermann, 2.0 E, 1981.jpg
Opel Ascona B Cabriolet (Ostermann Umbau)

Unabhängig von der Adam Opel AG brachten Opelhändler und -tuner vereinzelt eigenständige Modelle heraus, die im regulären Modellprogramm nicht auftauchten und nur über diese Firmen zu kaufen waren. So war z. B. bei Irmscher ein Ascona B als Teil der firmeneigenen Modellreihe „Weiße Flotte“ erhältlich. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um optisch durch Spoiler und Kotflügelverbreiterungen veränderte Fahrzeuge mit einheitlichem, weiß-silbernen Farbschema. Die Firma Gräf in Berlin hatte einen ähnlich gestalteten, jedoch auch technisch überarbeiteten „Ascona ‚Berliner Bär‘“ im Programm. Außerdem konnte durch die Firma Ostermann der Ascona B zum Cabriolet umgebaut werden.<ref>Opel Ascona Cabriolet in "Im Zeichen des Kreuzes". Abgerufen am 9. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Großbritannien und Südafrika

Der Ascona B wurde in Großbritannien und anderen Ländern (z. B. Schweden) auch als Vauxhall Cavalier verkauft. Dieses Modell hat eine Frontpartie, die dem Opel Manta B ähnlich ist und dadurch ein eigenständiges Erscheinungsbild abgibt. Der Cavalier lief im General-Motors-Werk Antwerpen, später im Vauxhall-Werk im englischen Luton vom Band und war ab August 1977 auch mit dem von Vauxhall entwickelten 1256-cm³-Vierzylindermotor verfügbar.

In Südafrika wurde ab November 1976 der optisch dem Cavalier gleichende Chevrolet Chevair mit 56,5 bzw. 63 kW starken (77 bzw. 86 PS) 2,0- und 2,3-Liter-Vierzylindern angeboten. Ab Juli 1978 gab es auch den Chevrolet Ascona, der äußerlich dem deutschen Ascona glich, aber mit einem 1256-cm³-Vierzylinder aus dem Vauxhall Viva mit 40 oder 42 kW (54 oder 57 PS) ausgerüstet war.

Technische Daten

Vorlage:Hinweisbaustein

Opel Ascona B
Opel Ascona 1.2 N
(1976–1979)
1.2 S
(1975–1979)
1.3 N
(1979–1981)
1.3 S
(1981)
1.6 N
(1975–1981)
1.6 S
(1975–1976)
1.9 N
(1976–1980)
1.9 S
(1975–1978)
2.0 N
(1978–1980)
2.0 S
(1977–1981)
2.0 E
(1980–1981)
2.0 Diesel
(1978–1981)
400
(1979–1981)
Motor 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt)
Hubraum 1196 cm³ 1297 cm³ 1584 cm³ 1897 cm³ 1979 cm³ 1988 cm³ 2410 cm³
Bohrung × Hub 79 mm × 61 mm 75 mm × 73,4 mm 85 mm × 69,8 mm 93 mm × 69,8 mm 95 mm × 69,8 mm 86,5 mm × 85 mm 95 mm × 85 mm
Leistung bei 1/min 40 kW
(55 PS)
bei 5400
44 kW
(60 PS)
bei 5400
44 kW
(60 PS)
bei 5800
55 kW
(75 PS)
bei 5800
44 kW
(60 PS)
bei 5000
55 kW
(75 PS)
bei 5800
55 kW
(75 PS)
bei 4800
66 kW
(90 PS)
bei 4800
66 kW
(90 PS)
bei 5200
74 kW
(100 PS)
bei 5400
81 kW
(110 PS)
bei 5400
43 kW
(58 PS)
bei 4200
106 kW
(144 PS)
bei 5200
Max. Drehmoment bei 1/min 83 Nm bei 3400 88 Nm bei 3400 94 Nm bei 3800 96 Nm bei 4200 103 Nm bei 3400 115 Nm bei 3800 132 Nm bei 3400 147 Nm bei 3800 142 Nm bei 3800 151 Nm bei 3800 159 Nm bei 3400 115 Nm bei 2400 210 Nm bei 3800
Verdichtung 7,8:1 9,0:1 8,2:1 9,2:1 8,0:1 8,8:1 7,9:1 8,8:1 8,0:1 9,0:1 9,4:1 22,0:1 9,7:1
Gemischaufbereitung 1 Fallstromvergaser Solex 35 PDSI 1 Register-Fallstromvergaser Varajet II 1 Fallstromvergaser Solex 35 PDSI 1 Register-Fallstromvergaser Solex 32/32 DIDTA 1 Fallstromvergaser Solex 35 PDSI 1 Register-Fallstromvergaser Zenith 35/40 INAT 1 Register-Fallstromvergaser Varajet II Elektronische Einspritzung (L-, später LE-Jetronic) Bosch-Diesel-Einspritzpumpe Elektronische Einspritzung
Ventilsteuerung Hängende Ventile, Stoßstangen und Kipphebel (seitliche Nockenwelle, Rollenkette) Hängende Ventile, Schlepphebel (obenliegende Nockenwelle, Zahnriemen) Hängende Ventile, Stößel, Kipphebel (obenliegende Nockenwelle, Duplexkette) Hängende Ventile, Hydrostößel, Kipphebel (obenliegende Nockenwelle, Duplexkette) DOHC 16V
Kühlung Wasserkühlung
Getriebe Vollsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe, Knüppelschaltung, auf Wunsch Opel-Dreistufenautomatik Vollsynchronisiertes 5-Gang-Getriebe (Getrag), Knüppelschaltung
Radaufhängung vorn Einzelradaufhängung an Doppelquerlenkern, Schraubenfedern
Radaufhängung hinten Zentralgelenkachse (Starrachse mit Deichsel) an zwei Längslenkern, Panhardstab, Schraubenfedern Starrachse mit vier Längslenkern, Panhardstab
Bremsen Hydraulische Zweikreis-Bremsanlage mit Bremskraftverstärker, Scheibenbremsen 238 mm massiv vorn, Trommelbremsen hinten
Karosserie Stahlblech, selbsttragend
Spurweite vorn/hinten 1370/1375 mm 1380/1375 mm
Radstand 2518 mm
Länge 4321 mm
Breite 1670 mm
Höhe 1380 mm
Leergewicht 900–940 kg 930–1000 kg 960–1000 kg 980–1020 kg 1000–1070 kg 1060–1080 kg
Höchstgeschwindigkeit 138 km/h 140 km/h 144 km/h 155 km/h 145 km/h 155 km/h 155 km/h 165 km/h 167 km/h 175 km/h 182 km/h 137 km/h 197 km/h
0–100 km/h 20,5 s 18,5 s 19,0 s 17,0 s 17,0 s 14,0 s 15 s 12 s 12 s 11,5 s 10,5 s 22 s 7,7 s
Verbrauch (Liter/100 Kilometer)<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1) 9,0 N 9,0 S 10,0 N 10,0 S 11,0 N 11,5 S 12,0 N 11,0 S 11,0 N 11,5 S 11,5 S 9,0 D
Quelle:<ref>Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 3. Ford, Opel und Volkswagen. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02116-1, S. 282–285.</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(1) 
N bedeutet Normal-, S bedeutet Superbenzin, D bedeutet Diesel

Literatur

  • Automobil Revue. Katalognummer 1979
  • Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 3. Ford, Opel und Volkswagen. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02116-1, S. 271–285.
  • Martin-Paul Roland: Opel: Kadett, Manta, Ascona. 1962–1991. Eine Dokumentation. 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-613-02757-2 (Schrader-Motor-Chronik)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Zeitleiste der Opel-Modelle seit 1945
Klasse Karosserie-versionen General Motors PSA Stellantis
1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er 2020er
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Kleinstwagen Steilheck Karl Rocks-e
Schrägheck Adam
Kleinwagen Schrägheck Corsa A Corsa B Corsa C Corsa D Corsa E Corsa F
Sportcoupé Tigra A Tigra B
Kompaktklasse Schrägheck, Stufenheck, Kombi Chevette
Kadett A Kadett B Kadett C Kadett D Kadett E Astra F Astra G Astra H Astra J Astra K Astra L
Olympia Olympia A Ampera Ampera-e
Coupé Kadett A Kadett B / Olympia A Kadett C Astra G Coupé/OPC Astra H GTC/OPC Astra J GTC
Cabriolet Kadett E Cabrio Astra F Cabrio Astra G Cabrio Astra H TwinTop Cascada
Mittelklasse Sportcoupé Manta A Manta B Calibra
Steilheck Signum
Schrägheck, Stufenheck, Kombi Olympia Rekord Olympia Rekord / 1200 Ascona A Ascona B Ascona C Vectra A Vectra B Vectra C Insignia A Insignia B
Obere Mittelklasse Stufenheck, Kombi Rekord P1 /P2 Rekord A /B Rekord C Rekord D Rekord E1 Rekord E2 Omega A Omega B
Commodore A Commodore B Commodore C
Stufenheck Senator A1 Senator A2 Senator B
Coupé Rekord A /B Rekord C Rekord D
Commodore A Commodore B Monza
Oberklasse Stufenheck Kapitän Kapitän Kapitän P1/P2 Kapitän A /
Admiral A /
Diplomat A
Kapitän B /
Admiral B /
Diplomat B
Sportwagen GT Speedster GT
Microvan Steilheck Agila A Agila B
Minivan Meriva A Meriva B
Kompaktvan Zafira A Zafira B Zafira C
Van Sintra
SUV Steilheck Crossland Frontera
Mokka A Mokka B
Antara Grandland A Grandland B
Geländewagen Steilheck Frontera A Frontera B
Monterey
Pick-up Campo
Kastenwagen Kadett E Combo Combo B
Hochdachkombi Kombi, Kastenwagen Combo C Combo D Combo E
Kleintransporter Kleinbus, Kastenwagen, Pritsche Bedford Blitz Arena[1] Vivaro A[2] Vivaro B[2] Zafira Life
Vivaro C
Blitz Blitz Blitz Blitz Movano A[1] Movano B[1] Movano C
  • von britischer GM-Tochter Vauxhall hergestellt
  • von amerikanischen GM-Unternehmen hergestellt
  • von Daewoo Motors bzw. GM Korea hergestellt
  • von Isuzu hergestellt (1971 bis 2006 war GM an Isuzu beteiligt)
  • von Lotus hergestellt (1986 bis 1993 war Lotus in Besitz von GM)
  • in Zusammenarbeit mit Suzuki hergestellt (1981 bis 2008 war GM an Suzuki beteiligt)
  • von Fiat hergestellt (2000 bis 2005 war GM an Fiat beteiligt, aus der Zeit stammt die SCCS-Plattform-Entwicklung)
  • in Zusammenarbeit mit Renault-Nissan hergestellt: [1] unter Führung von Renault gefertigt, [2] unter Führung von Vauxhall gefertigt
  • in Zusammenarbeit mit PSA hergestellt
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