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Emme

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Vorlage:Hinweisbaustein

Emme
Grosse Emme
Oberlauf (Quellgebiet): Gümschbach, Möserbach
und Teufegrabe
<ref>gemäss Geoportal Kanton Bern.</ref>
Datei:Emme bei Schüpbach.jpg
Emme bei Schüpbach, Gemeinde Signau

Emme bei Schüpbach, Gemeinde Signau

Daten
Gewässerkennzahl CH: 468
Lage Emmentaler Alpen

Schweizer Mittelland


SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz

Flusssystem Rhein
Abfluss über Aare → Rhein → Nordsee
Quelle am Bolberg zwischen Hohgant und Augstmatthorn
46° 45′ 18″ N, 7° 53′ 12″ O
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Quellhöhe ca. 1650 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>
Mündung bei Luterbach von rechts in die AareKoordinaten: 47° 13′ 8″ N, 7° 34′ 17″ O; CH1903: 610056 / 229781
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47° 13′ 8″ N, 7° 34′ 17″ O {{#coordinates:47,218888888889|7,5713888888889|
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Mündungshöhe 426 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>
Höhenunterschied ca. 1224 m
Sohlgefälle ca. 15 ‰
Länge 82 km<ref name="gewiss">Auswertungen zum Gewässernetz. (XLSX) BAFU, Dezember 2013, abgerufen am 9. August 2017 (Auflistung Fliessgewässer der Schweiz >30 km).</ref>
Einzugsgebiet 974 km²<ref name="bafu">Mündung der Emme. In: map.geo.admin.ch. Abgerufen am 2. November 2024.</ref>
Abfluss am Pegel Eggiwil, Heidbüel<ref name="bafu1">Abflussdaten: Messstelle: Emme – Eggiwil, Heidbüel (2409). (PDF) 1975–2020. In: BAFU Hydrodaten. BAFU, abgerufen am 13. Oktober 2024 (Stationsseite).</ref>
AEo: 124 km²
NNQ (1978)
MNQ 1975–2020
MQ 1975–2020
Mq 1975–2020
MHQ 1975–2020
HHQ (2014)
20 l/s
2,66 m³/s
4,29 m³/s
34,6 l/(s km²)
6,12 m³/s
338 m³/s
Abfluss am Pegel Emmenmatt<ref name="bafu2">Abflussdaten: Messstelle: Emme – Emmenmatt (0070). (PDF) 1918–2020. In: BAFU Hydrodaten. BAFU, abgerufen am 22. Oktober 2024 (Stationsseite).</ref>
AEo: 443 km²
NNQ (1921)
MNQ 1918–2020
MQ 1918–2020
Mq 1918–2020
MHQ 1918–2020
HHQ (1997)
430 l/s
4,91 m³/s
11,9 m³/s
26,9 l/(s km²)
19,5 m³/s
495 m³/s
Abfluss am Pegel Wiler, Limpachmündung<ref name="bafu3">Abflussdaten: Messstelle: Emme – Wiler, Limpachmündung (0155). (PDF) 1922–2020. In: BAFU Hydrodaten. BAFU, abgerufen am 22. Oktober 2024 (Stationsseite).</ref>
AEo: 937 km²
NNQ (1949)
MNQ 1922–2020
MQ 1922–2020
Mq 1922–2020
MHQ 1922–2020
HHQ (2007)
2,26 m³/s
9,04 m³/s
18,9 m³/s
20,2 l/(s km²)
28,3 m³/s
662 m³/s
Linke Nebenflüsse Rötebach, Biglenbach, Dorfbach, Urtene, Limpach, Biberenbach, weitere siehe #Zuflüsse
Rechte Nebenflüsse Ilfis, Undere Frittebach, Grüene, Rüegsbach, weitere siehe #Zuflüsse
Kleinstädte Burgdorf BE
Gemeinden Zuchwil, Luterbach, Derendingen, Biberist, Gerlafingen, Zielebach, Wiler bei Utzenstorf, Bätterkinden, Utzenstorf, Aefligen, Kirchberg BE, Rüdtligen-Alchenflüh, Lyssach, Heimiswil, Rüegsau, Hasle bei Burgdorf, Lützelflüh, Rüderswil, Lauperswil, Signau, Eggiwil, Schangnau, Flühli, Habkern und Oberried am Brienzersee
Datei:Emme (rivière).png
Verlauf der Emme (siehe OSM)

Verlauf der Emme (siehe OSM)

Die Emme, selten auch Grosse Emme genannt, ist ein 82 Kilometer langer Fluss in der Schweiz. Sie fliesst durch das nach ihr benannte Emmental im Kanton Bern und durch den Bezirk Wasseramt im Kanton Solothurn und mündet von rechts in die Aare.

Name

Der Fluss tritt 1249 erstmals urkundlich in Erscheinung (inter Murten et Emmun rivum). Der Gewässername geht vielleicht auf das gallisch-keltische Wort amjā (= Begiessung)<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref> oder ambis (= Fluss, lat. amnis) zurück.

Geographie

Verlauf

Die Emme entspringt im Gebiet zwischen Hohgant und Augstmatthorn in den Berner Voralpen. Das Quellgebiet liegt zum grösseren Teil in der Gemeinde Habkern und mit dem östlichen Abschnitt im Gebiet von Oberried am Brienzersee. Die waldreiche Gebirgslandschaft an der Lombachalp ist in mehrere Täler gegliedert, in denen Moore liegen und zahlreiche Wildbäche entspringen, die zur Emme fliessen. Deren grösster Zufluss im Gebiet von Habkern ist der Leimbach. Bei dessen Mündung liegt der Flussabschnitt «Harzisbode», der im Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung aufgeführt ist.<ref>Objektblatt «Harzisboden» im Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung.</ref> Das ganze Quellgebiet des Flusses liegt im Landschaftsschutzgebiet «Habkern/Sörenberg», das im Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung verzeichnet ist.<ref>Objektblatt «Habkern/Sörenberg» im Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung.</ref>

Nach dem ersten, acht Kilometer langen Abschnitt im Gebirge durchquert die Emme im Durchbruch durch die Hohgantkette den Talboden von Schönisei und Küblisbühl, wo in ihrem Flussbett auf einer Strecke von einem Kilometer die Grenze zwischen dem Kanton Bern und dem Kanton Luzern verläuft. Danach fliesst sie in der Gemeinde Schangnau gegen Nordwesten, am Kemmeribodenbad und der Ortschaft Bumbach vorbei. Nach elf Kilometern fliesst sie durch den Talboden von Schangnau, wo sie von der Hauptstrasse 229.4 überquert wird, die zum Schallenbergpass führt. Im Gebiet von Eggiwil passiert sie die enge Schlucht mit dem «Räbloch». Das Engnis ist als Auenlandschaft «Emmeschlucht» im Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung verzeichnet,<ref>Datenblatt «Emmeschlucht» im Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung.</ref> und die weitere Umgebung bildet das Landschaftsschutzgebiet «Oberes Emmental mit Räbloch, Schopfgrabe und Rämisgumme» des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung.<ref>Objektblatt «Oberes Emmental mit Räbloch, Schopfgrabe und Rämisgumme» des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung.</ref>

Bei Eggiwil mündet der Rötebach von links in die Emme und bei Schüpbach und Langnau im Emmental die Ilfis von rechts. Im unteren Emmental durchquert der Fluss die Ortschaften Lützelflüh, Rüegsauschachen, Burgdorf und Kirchberg.

Nach einem Lauf von 82 Kilometern mündet die Emme beim «Emmenspitz» zwischen Zuchwil und Luterbach von rechts in die Aare.

Einzugsgebiet

Das 976 km² grosse Einzugsgebiet der Emme liegt zum grössten Teil in den Emmentaler Alpen und zum Teil im Schweizer Mittelland. Die Landschaft wird durch sie über die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Das Gebiet besteht zu 39,3 % aus bestockter Fläche, zu 51,5 % aus Landwirtschaftsflächen, zu 6,7 % aus Siedlungsfläche und zu 2,5 % aus unproduktiven Flächen.

Die Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5% DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0

  1. The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)

Colors =

 id:Wald  value:teal          legend:39,3_%_Bestockte_Fläche
 id:Acker value:yelloworange  legend:51,5_%_Landwirtschaftsflächen
 id:Orte value:red            legend:  6,7_%_Siedlungsfläche
 id:Unproduktiv value:tan2    legend:  2,5_%_Unproduktive_Flächen

PlotData =

from:00.0 till:39.3 color:Wald
from:39.3 till:90.8 color:Acker
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from:97.5 till:100 color:Unproduktiv

</timeline>

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 896,4 m ü. M.<ref>Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Emme. Bundesamt für Umwelt (BAFU).</ref>

Zuflüsse

Die wichtigsten Zuflüsse sind die Ilfis, die Urtene, die Grüene, der Limpach und der Rötebach.

Zuflüsse der Emme ab 10 km Länge <timeline> TimeAxis = orientation:horizontal format:xxxx ImageSize = width:700 height:auto barincrement:30 PlotArea = left:10 right:10 top:10 bottom:80 AlignBars = justify Colors =

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BackgroundColors = canvas:canvas Period = from:0 till:25 ScaleMajor = gridcolor:lightgrey increment:4 start:0 ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:2 start:0 BarData=

 barset:Flusslänge

Define $left = textcolor:white color:oceanblue Define $right = textcolor:black color:skyblue PlotData=

 width:18 fontsize:M textcolor:black color:skyblue shift:(5,-6) anchor:from
 barset:Flusslänge
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TextData=

 fontsize:M
 pos:(10,490) text: "Die Zuflüsse sind talwärts aufgeführt:"
 pos:(10,50) text:km
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 pos:(10,10) text:"Linke Nebenflüsse: Dunkelblau"

</timeline>

Zuflüsse der Emme ab 50 km² EZG <timeline> TimeAxis = orientation:horizontal format:xxxx ImageSize = width:700 height:auto barincrement:30 PlotArea = left:10 right:10 top:10 bottom:80 AlignBars = justify Colors =

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BackgroundColors = canvas:canvas Period = from:0 till:205 ScaleMajor = gridcolor:lightgrey increment:40 start:0 ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:20 start:0 BarData=

 barset:Flusslänge

Define $left = textcolor:white color:oceanblue Define $right = textcolor:black color:skyblue PlotData=

 width:18 fontsize:M textcolor:black color:skyblue shift:(5,-6) anchor:from
 barset:Flusslänge
   from:start till: 53.73  $left text:Rötebach (53,73 km²)
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Zuflüsse der Emme ab 1 m³/s MQ <timeline> TimeAxis = orientation:horizontal format:xxxx ImageSize = width:700 height:auto barincrement:30 PlotArea = left:10 right:10 top:10 bottom:80 AlignBars = justify Colors =

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 barset:Flusslänge

Define $left = textcolor:white color:oceanblue Define $right = textcolor:black color:skyblue PlotData=

 width:18 fontsize:M textcolor:black color:skyblue shift:(5,-6) anchor:from
 barset:Flusslänge
   from:start till: 1.15  $left text:Rötebach (1,15 m³/s)
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   from:start till: 1.71  $right text:Grüene (1,71 m³/s)
   from:start till: 2.03  $left text:Urtenen (2,03 m³/s)

TextData=

 fontsize:M
 pos:(10,490) text: "Die Zuflüsse sind talwärts aufgeführt:"
 pos:(10,50) text:m³/s
 pos:(10,30) text:"Rechte Nebenflüsse: Hellblau"
 pos:(10,10) text:"Linke Nebenflüsse: Dunkelblau"

</timeline>

Direkte Zuflüsse der Emme<ref group="Z">Von Quelle zur Mündung. Daten von swisstopo (map.geo.admin.ch).</ref>
Vorlage:CoordinatesPage
Name GKZ Lage Länge
in km
EZG
in km²
MQ
in m³/s
Mündung
Koordinaten
Mündungs­höhe
in m
Bemerkungen
Laublägerlibach CH005705 rechts 002,3000 0002,2000   Welt-Icon
 {{#coordinates:46,75852|7,91671|
dim= globe= name=Mündung des Laublägerlibachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Teufengrabe, Habkern|| style="text-align:right" | 139700000|| 
Leimbach CH001340 links0 005,3000 0009,2100 0000,3500 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,7848|7,94774|
dim= globe= name=Mündung des Leimbachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Harzisbode, Habkern|| style="text-align:right" | 112300000|| 
Mürenbach CH001339 rechts 002,4000 0002,4700   Welt-Icon
 {{#coordinates:46,79141|7,95395|
dim= globe= name=Mündung des Mürenbachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Hinder Schönisei, zwischen Habkern und Flühli|| style="text-align:right" | 109700000|| style="text-align:left" | Alternativname: Chrummenbach
Schöniseibach CH001338 rechts 003,9000 0004,4300 0000,1800 Welt-Icon
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dim= globe= name=Mündung des Schöniseibachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Küblisbühl, zwischen Schangnau und Flühli|| style="text-align:right" | 106200000|| 
Bärselbach CH001337 rechts 007,8000 0013,3500 0000,5100 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,79965|7,95072|
dim= globe= name=Mündung des Bärselbachs region=CH-BE type=waterbody
  }} nach Küblisbühl, zwischen Schangnau und Flühli|| style="text-align:right" | 102300000|| 
Büetschligraben BE135102 links0 002,4000 0002,3100   Welt-Icon
 {{#coordinates:46,81375|7,89175|
dim= globe= name=Mündung des Büetschligrabens region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Bumbach, Schangnau|| style="text-align:right" | 90900000|| 
Beutlerschwandgraben CH001334 links0 002,7000 0002,8800   Welt-Icon
 {{#coordinates:46,81448|7,88149|
dim= globe= name=Mündung des Beutlerschwandgrabens region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Beutlerschwand, Schangnau|| style="text-align:right" | 90000000|| 
Schwarzbach CH001333 links0 004,1000 0005,4600 0000,1800 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,81793|7,86481|
dim= globe= name=Mündung des Schwarzbachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Schwarzbach, Schangnau|| style="text-align:right" | 86900000|| 
Färzbach CH001332 rechts 002,8000 0003,3900 0000,1000 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,82128|7,85788|
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  }} bei Talmühle, Schangnau|| style="text-align:right" | 85600000|| 
Sorbach CH001328 rechts 005,1000 0011,3400 0000,3100 Welt-Icon
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  }} bei Sorbach, Eggiwil|| style="text-align:right" | 76300000|| 
Geissbach CH001325 rechts 004,4000 0007,9800 0000,2000 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,87026|7,80744|
dim= globe= name=Mündung des Geissbachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Heidbühl, Eggiwil|| style="text-align:right" | 74400000|| 
Rötebach CH000238 links0 016,5000 0053,7300 0001,1500 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,8789|7,79302|
dim= globe= name=Mündung des Rötebachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Dorf, Eggiwil|| style="text-align:right" | 72900000|| style="text-align:left" | Alternativnamen: Röthenbach, Rötenbach
Schmittengraben CH001316 links0 002,5000 0003,1800 0000,0600 Welt-Icon
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  }} bei Längmatt, Eggiwil|| style="text-align:right" | 72300000|| 
Dieboldsbach CH001315 rechts 002,4000 0003,7400 0000,0900 Welt-Icon
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dim= globe= name=Mündung des Dieboldsbachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Dieboldswil, Eggiwil|| style="text-align:right" | 71300000|| 
Aeschaugraben CH001311 rechts 002,4000 0003,6500 0000,0800 Welt-Icon
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dim= globe= name=Mündung des Aeschaugrabens region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Aeschau, Eggiwil|| style="text-align:right" | 69200000|| 
Schüpbachkanal CH001313 links0 008,2000 0018,0900 0000,3700 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,92888|7,73816|
dim= globe= name=Mündung des Schüpbachkanals region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Schüpbach, Signau|| style="text-align:right" | 66400000|| 
Nidermattgrabe CH001312 links0 003,2000 0004,0100 0000,0700 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,9313|7,73713|
dim= globe= name=Mündung des Nidermattgrabe region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Schüpbach, Signau|| style="text-align:right" | 66100000|| 
Ilfis CH000490 rechts 024,7000 0203,8700 0005,9400 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,95065|7,75072|
dim= globe= name=Mündung des Ilfis region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Emmenmatt zwischen Lauperswil und Langnau im Emmental|| style="text-align:right" | 64300000|| 
Längebach CH001310 links0 003,3000 0002,9600   Welt-Icon
 {{#coordinates:46,95125|7,75036|
dim= globe= name=Mündung des Längebachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Emmenmatt, Lauperswil|| style="text-align:right" | 64100000|| 
Undere Frittebach CH001309 rechts 005,2000 0000,0000 0000,1400 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,973879|7,741999|
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  }} bei Zollbrück|| style="text-align:right" | 62100000|| style="text-align:left" | Alternativname: Unterer Frittenbach
Grüene CH000463 rechts 019,5000 0081,1200 0001,7100 Welt-Icon
 {{#coordinates:46,99643|7,70482|
dim= globe= name=Mündung des Grünen region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Ramsei, Lützelflüh|| style="text-align:right" | 59400000|| style="text-align:left" | Alternativnamen: Grünen, Grüne
Biglenbach CH001295 links0 019,7000 0051,1300 0000,9800 Welt-Icon
 {{#coordinates:47,01574|7,65745|
dim= globe= name=Mündung des Biglenbachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Hasle bei Burgdorf|| style="text-align:right" | 56600000|| 
Rüegsbach CH001293 rechts 009,0000 0030,0200 0000,5300 Welt-Icon
 {{#coordinates:47,02089|7,64894|
dim= globe= name=Mündung des Rüegsbachs region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Rüegsauschachen|| style="text-align:right" | 56100000|| 
Urtene CH00539 links0 019,3000 0097,0400 0002,0300 Welt-Icon
 {{#coordinates:47,11883|7,53417|
dim= globe= name=Mündung des Urtene region=CH-BE type=waterbody
  }} bei Bätterkinden|| style="text-align:right" | 47900000|| style="text-align:left" | Alternativnamen: Urtenen, Urtenenbach
Limpach CH000796 links0 019,3000 0078,4000   Welt-Icon
 {{#coordinates:47,16014|7,54645|
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  }} bei Kräiligen, Bätterkinden|| style="text-align:right" | 45600000|| 
Biberenbach CH001277 links0 015,1000 0029,4500 0000,3000 Welt-Icon
 {{#coordinates:47,18911|7,57535|
dim= globe= name=Mündung des Biberenbachs region=CH-SO type=waterbody
  }} bei Biberist|| style="text-align:right" | 43800000|| 
Emme<ref group="Z">Die Daten der Emme zum Vergleich</ref> 082,0000 0975,8900   bei Luterbach 42600000 Mündet in die Aare

Anmerkungen zur Tabelle

<references responsive group="Z" />

Hydrologie

Abflussdaten

Die mittlere Wasserführung ist bei der Mündung rund 20 m³/s. Die maximale Wasserführung beträgt bis über 650 m³/s (662 m³/s am 8. August 2007, Messstation Wiler, Limpachmündung).<ref name="bafu3" /><ref>Ereignisanalyse Hochwasser August 2007. Bundesamt für Umwelt (BAFU), S. 75.</ref>

Vorlage:Hydrograph

Hochwasser

Datei:Emme nach Gewitter.JPG
Die Emme nach einem Gewitter

Die Emme ist bekannt dafür, dass es bei Gewittern im Quellgebiet zu richtigen Flutwellen im Emmental kommen kann, Anschutz genannt. Die Erzählung «Die Wassernot im Emmental» von Jeremias Gotthelf schildert sehr eindrücklich eines der grössten bekannten Hochwasser vom 13. August 1837. Dieses und andere Hochwasser führten dazu, dass im 19. Jahrhundert die Emme über weite Strecken kanalisiert und beidseitig Dämme aufgeschüttet wurden.

Am 24. Juli 2014 etwa kam es als Folge von Regengüssen mit Niederschlägen von örtlich bis zu 100 Litern pro Quadratmeter innert weniger Stunden zu einem Anschwellen der Emme bei Emmenmatt von ungefähr 24 m³/s auf über 420 m³/s, bei einem Normalabfluss des Gewässers von 20 m³/s.<ref name="AWA-Bern-Messdaten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Messdaten des AWA Bern (Memento vom 29. Juli 2014 im Internet Archive), abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 8,3 MB).</ref>

Die Grundwasserfassung Aeschau, welche zu einem grossen Teil die Trinkwasserversorgung der Stadt Bern sicherstellt, wird zu rund 70 Prozent vom Wasser der Emme gespiesen.<ref>Kaspar Meuli, Andri Bryner: Die Wege des Emmentaler Grundwassers mit Edelgasen erschnüffelt. Eawag, 21. Mai 2021, abgerufen am 25. Mai 2021.</ref>

Infolge der Dürre und Hitze in Europa ist das Flussbett im Jahr 2018 stellenweise ausgetrocknet.<ref>Trockenheit und Hitze. Wenn vom Fluss nur noch das Bett bleibt. In: SRF News. 28. Juli 2018, abgerufen am 29. Juli 2018.</ref> Auch die Dürre und Hitze 2022 und das Hochwasser vom 4. Juli desselben Jahres setzte den Fischen stark zu. Damit sich die Fischbestände wieder erholen können, gilt ab 2023, von der Einmündung der Ilfis flussaufwärts, für vorerst drei Jahre ein Fischereiverbot.<ref>Silvia Wullschläger: Fischen verboten – damit sich die Bachforellen wieder vermehren. In: Wochen-Zeitung für das Emmental und Entlebuch. 8. Dezember 2022, abgerufen am 15. Dezember 2022.</ref>

Wirtschaft und Verkehr

Industriekanäle am Unterlauf

An ihrem Unterlauf wird die Emme seit dem 19. Jahrhundert industriell genutzt. Mit einem Wehr bei Biberist (SO) wird ihr Wasser entnommen und in den Industriekanal geleitet, dessen enger Querschnitt zu einer hohen Fliessgeschwindigkeit führt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden damit mehrere kleine Wasserkraftwerke betrieben, die angrenzende Industriebetriebe wie die Papierfabrik Biberist versorgen oder auch ins öffentliche Netz einspeisen. Im 19. Jahrhundert, vor der Elektrifizierung, diente der Kanal dem Antrieb von Transmissionen der Papierfabrik Biberist sowie der damaligen Textilfabrik Schöller in Derendingen.

Daneben gibt es einen weiteren Industriekanal, der knapp vor dem erwähnten Biberister Wehr in die Emme entwässert, dessen Wasser indes nicht nur aus der Emme, sondern auch aus verschiedenen Bächen in der Umgebung von Utzenstorf (BE) stammt. Sie werden durch Kanalisierung ebenfalls in eine schnelle Strömung verwandelt, die heute Kleinkraftwerke der Papierfabrik Utzenstorf und des Stahlwerks Gerlafingen versorgt. Letzteres deckte und deckt auch seinen Wasserbedarf teils aus dem Kanal.

Brücken

Datei:Horbenbrücke (1834) über die Emme, Eggiwil BE 20210929-jag9889.jpg
Horbenbrücke, Eggiwil BE


Auf ihrem Weg wird die Emme von rund 70 Brücken überquert. Acht der fünfzehn gedeckten Holzbrücken sind denkmalgeschützt.

32 Übergänge überqueren den Emmekanal im solothurnischen Wasseramt.

Hochwasserschutz und Revitalisierung

Nach den Hochwassern von 2005 und 2007 ergriff der Kanton Solothurn umfangreiche wasserbauliche Massnahmen zwischen dem Wehr Biberist und der Aaremündung. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2020 sei der Hochwasserschutz entlang der Emme auf den letzten 4,8 Kilometern sichergestellt. Gleichzeitig wurde der besagte Abschnitt einer Revitalisierung unterzogen.<ref>Revitalisierung der Emme im Kanton Solothurn hat gewünschte Wirkung. In: swissinfo.ch. 30. Oktober 2025, abgerufen am 30. Oktober 2025.</ref>

Literatur

  • Moritz von Stürler: Ueber die Wasser-, Schachen- und Schwellenverhältnisse im Stromgebiet der Emme: wegen vorgerückter Zeit an der Jahresversammlung zu Langnau, den 2. Julius 1871 nicht zur Ablesung gekommene Vortrag. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, Band 8, Heft 1. 1872–1875. S. 1–19 (Digitalisat).
  • Anne-Marie Dubler: Emme. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2007.
  • Othmar Birkner: Der Lehrpfad Emmekanal.
  • René Monteil (Text), Benedicht Weibel (Fotos): Der Emme entlang. Verlag Vogt-Schild AG, Solothurn 1983, ISBN 978-3-859-62063-6.

Weblinks

Commons: Emme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Emme – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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