Bundesamt für Umwelt
| Bundesamt für Umwelt BAFU | |
|---|---|
| «Corporate Design Bund» – Logo der Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft | |
| Hauptsitz | Ittigen |
| Direktorin | Katrin Schneeberger |
| Stellvertreter | Paul Steffen |
| Aufsicht | Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK |
| Webpräsenz | bafu.admin.ch |
Das Bundesamt für Umwelt BAFU ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es ist die Umweltfachstelle der Schweiz und gehört zum Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK.
Geschichte
1971 wurde das Bundesamt für Umweltschutz (BUS) gegründet. 1989 wurde es nach der Fusion mit dem Bundesamt für Forstwesen und Landschaftsschutz (BFL) in Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) umbenannt. Am 1. Januar 2006 entstand aus dem BUWAL und grossen Teilen des Bundesamts für Wasser und Geologie (BWG) das heutige Bundesamt für Umwelt (BAFU).<ref>Bundesamt für Umwelt BAFU: Das BAFU in Kürze. Geschichte. Abgerufen am 21. März 2021.</ref><ref>BUWAL und BWG werden zum Bundesamt für Umwelt. In: admin.ch. 26. Oktober 2005 (Medienmitteilung).</ref>
Aufgaben
Das BAFU ist die Fachbehörde für die Umwelt. Es ist zuständig für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie für den Schutz des Menschen vor Naturgefahren und den Schutz der Umwelt vor übermässigen Belastungen.
Gestützt auf die Nachhaltigkeitsstrategie des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, verfolgt das BAFU folgende Ziele:
- langfristige Erhaltung und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen (Boden, Wasser, Wald, Luft, Klima, biologische und landschaftliche Vielfalt) und Behebung bestehender Beeinträchtigungen
- Schutz des Menschen vor übermässiger Belastung (Lärm, schädliche Organismen und Stoffe, nichtionisierende Strahlung, Abfälle, Altlasten und Störfälle)
- Schutz des Menschen und erheblicher Sachwerte vor hydrologischen und geologischen Gefahren (Hochwasser, Erdbeben, Lawinen, Rutschungen, Erosionen und Steinschlag)
Um diese Ziele zu erreichen, hat das BAFU folgende Aufgaben:
- Beobachten der Umwelt als Grundlage der Ressourcenbewirtschaftung
- Vorbereiten von Entscheiden für eine umfassende und kohärente Politik der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen sowie der Gefahrenprävention
- Umsetzen der gesetzlichen Grundlagen, Unterstützen der Vollzugspartner sowie Informieren über den Zustand der Umwelt und die Möglichkeit, die natürlichen Ressourcen zu nutzen und zu schützen
Direktoren
- Katrin Schneeberger (seit September 2020)<ref>Katrin Schneeberger wird neue Direktorin des Bundesamts für Umwelt. In: admin.ch. 28. Mai 2020, abgerufen am 17. August 2020 (Medienmitteilung).</ref>
- Christine Hofmann (interimistische Direktorin Februar bis August 2020)<ref>Christine Hofmann. Bundesamt für Umwelt BAFU, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 17. März 2026.</ref>
- Marc Chardonnens (April 2016–Januar 2020)<ref>Marc Chardonnens wird neuer Direktor des Bundesamts für Umwelt. In: admin.ch. 27. Januar 2016, abgerufen am 21. März 2021 (Medienmitteilung).</ref><ref>Wechsel an der Spitze des Bundesamts für Umwelt. In: admin.ch. 7. November 2019, abgerufen am 17. November 2019 (Medienmitteilung): «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)».</ref>
- Bruno Oberle (2005–2015)<ref>Wechsel von BAFU-Direktor Bruno Oberle an die ETH Lausanne. In: admin.ch. 25. September 2015, abgerufen am 21. März 2021 (Medienmitteilung).</ref>
- Philippe Roch (1992–2005)<ref>Umweltschutz im «Ameisenhaufen». In: Neue Zürcher Zeitung. 23. September 2005 (Gespräch mit dem scheidenden Buwal-Direktor Roch).</ref>
- Bruno Böhlen (1985–1992)<ref>Therese Steffen Gerber: Bruno Böhlen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref>
- Rodolfo Pedroli (1975–1985)<ref>Sarah Brian Scherer: Rodolfo Pedroli. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref>
- Friedrich Baldinger (1971–1975)<ref>Thomas Fuchs: Friedrich Baldinger. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref>
Personalbestand ab 2006
Kritik
Per 1. Januar 2022 hat der Bundesrat die Zulassungsstelle für Pflanzenschutzmittel dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zugeordnet. Bis dahin war das Bundesamt für Landwirtschaft zuständig. Das BAFU übernahm die Hauptverantwortung bei der Beurteilung der Risiken von Pflanzenschutzmitteln für die Umwelt.<ref>Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel wird verbessert. Der Bundesrat, Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung, 17. Februar 2021, abgerufen am 19. Februar 2026.</ref> Das BAFU ist jedoch dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) von Bundesrat Albert Rösti (SVP) unterstellt, wobei dieses bei der Festlegung von Grenzwerten im Gewässerschutz landwirtschaftspolitische Argumente höher gewichtet als wissenschaftliche. Das Bundesamt für Justiz sieht darin einen Verstoss gegen das Gewässerschutzgesetz.<ref>Livia Middendorp, Matieu Klee: Pestizide. Bundesamt für Justiz sieht Verstoss gegen Gewässerschutzgesetz. In: SRF News. 18. Februar 2026, abgerufen am 19. Februar 2026.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 46° 58′ 25″ N, 7° 28′ 48″ O; CH1903: 603148 / 202505
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