Kleine Emme
{{#if: befasst sich mit der Kleinen Emme in den Kantonen Obwalden und Luzern; für den gleichnamigen Fluss in den Kantonen Bern und Solothurn siehe Emme.
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Die Kleine Emme ist ein rund 36 Kilometer langer linker Nebenfluss der Reuss im Schweizer Kanton Luzern. Sie entsteht durch den Zusammenfluss von Waldemme und Weissemme (Wissemme) bei Schüpfheim, durchfliesst das Entlebuch und mündet zwischen Luzern und Emmen in die Reuss. Zusammen mit der Waldemme beträgt ihre Länge 59,5 km, ihr Einzugsgebiet misst rund 478 km², und ihr mittlerer Abfluss beträgt 15,5 m³/s.
Name
Der Fluss tritt 1363 erstmals urkundlich in Erscheinung (die usernd Emmen). Der Gewässername geht wohl auf das gallisch-keltische Wort amjā (= Begiessung) zurück.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Geographie
Quellflüsse
Die Kleine Emme entsteht durch den Zusammenfluss des linken Quellflusses Weissemme und des rechten Quellflusses Waldemme auf Vorlage:Höhe bei Bad in der Gemeinde Schüpfheim. Die längere Waldemme besitzt hier ein Einzugsgebiet von 115 km², während das der Wissemme nur 29,2 km² misst.
Verlauf
Die Kleine Emme fliesst zunächst nach Nordnordosten durch das breite, offene Tal des Entlebuchs und trennt dabei im Mittelteil das Hügelland des Napfs im Nordwesten von den Voralpen im Südosten. Der untere Teil dieses Abschnitts ist teilweise wieder schluchtartig in die Nagelfluh und Sandsteine der Region eingeschnitten. Bei Wolhusen vollzieht die Kleine Emme einen scharfen Knick nach Osten und fliesst nun parallel zur Pilatuskette, wobei sich das Tal allmählich öffnet und ab Malters eine rund 1 km breite, ebene Talsohle bildet. Rund 2 km nordwestlich der Stadt Luzern mündet die Kleine Emme in die Reuss.
Einzugsgebiet
Das 478,35 km² grosse Einzugsgebiet der Kleinen Emme liegt im Entlebuch und wird durch sie über die Reuss, die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 41,7 % aus bestockter Fläche, zu 47,4 % aus Landwirtschaftsflächen, zu 4,7 % aus Siedlungsfläche und zu 6,1 % aus unproduktiven Flächen.
Die Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5% DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0
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Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt Vorlage:Höhe, die minimale Höhe liegt bei Vorlage:Höhe und die maximale Höhe bei Vorlage:Höhe<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Zuflüsse
Die bedeutendsten Nebenflüsse von rechts aus den Voralpen sind die Grosse Entlen, welche beim Ort Entlebuch mündet, sowie der Rümlig. Das Wasser aus dem östlichen Napfgebiet sammelt die Grosse Fontanne und führt es der Kleinen Emme südlich von Wolhusen zu. Weitere grössere Zuflüsse sind der Bielbach und der Ränggbach.
Quellflüsse und Zuflüsse der Kleinen Emme ab 5 km Länge <timeline> TimeAxis = orientation:horizontal format:xxxx ImageSize = width:700 height:auto barincrement:30 PlotArea = left:10 right:10 top:10 bottom:80 AlignBars = justify Colors =
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Quellflüsse und Zuflüsse der Kleinen Emme ab einem Einzugsgebiet über 20 km² <timeline> TimeAxis = orientation:horizontal format:xxxx ImageSize = width:700 height:auto barincrement:30 PlotArea = left:10 right:10 top:10 bottom:80 AlignBars = justify Colors =
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Hydrologie
Abflussdaten
Am Pegel Emmen wurde über einen Zeitraum von 39 Jahren (1978–2016) die durchschnittliche Abflussmenge der Kleinen Emme berechnet.<ref name="hydro2" />
Hochwasser
Gefürchtet sind die Hochwasser der Kleinen Emme nach langanhaltenden Niederschlägen oder starken Gewittern hauptsächlich im Bereich zwischen Schüpfheim und Wolhusen. Sie richteten immer wieder grössere Schäden an. Der Lauf der Waldemme ist in weitgehend natürlichem bis naturnahem Zustand. Im Mittellauf der Kleinen Emme waren teilweise Kanalisierungen notwendig, es gibt aber zwischen Entlebuch und Wolhusen auch längere natürliche Abschnitte mit Auen und ausgedehnten Kiesbänken. Der Unterlauf der Kleinen Emme wurde kanalisiert, um den flachen Talboden vor Überschwemmungen zu schützen.
Brücken
Auf ihrem Weg wird die Kleine Emme von über 40 Strassen-, Eisenbahn- und Fussgängerbrücken überspannt.
Fünf gedeckte Holzbrücken überqueren den Fluss, wobei die Grabenbrücke in Hasle (gebaut um 1782) und die Dorfbrücke in Werthenstein (gebaut 1775) schützenswerte Bauobjekte sind.
Massnahmen zum Hochwasserschutz, insbesondere die Ausweitung der Kleinen Emme mit einem zweiten Gerinne im Mündungsbereich, erforderten die Erstellung von sieben neuen Brücken in den Jahren 2013–2017, d. h. drei Strassenbrücken, zwei Eisenbahnbrücken und zwei Fussgänger- und Velobrücken.
Besonderes
Im 18. Jahrhundert wurde in der Kleinen Emme Gold gewaschen. Heute führt zwischen Hasle und Wolhusen der Erlebnispfad Wasserweg Kleine Emme mit Schautafeln entlang dem Flusslauf.
Bildergalerie
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Kleine Emme; Eisenbahnbrücke bei Werthenstein
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Das Chalchloch – hier hat sich die Kleine Emme einen Weg durch 10 Millionen Jahre alte Nagelfluhschichten gegraben
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Auenlandschaft der Kleinen Emme in der Nähe von Entlebuch
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Die Waldemme unterhalb der Einmündung des Steinibachs
Siehe auch
Weblinks
- Verlauf der Kleinen Emme auf dem Geoportal des Kantons Luzern
- Projekt: Hochwasserschutz und Renaturierung Kleine Emme
- Vorlage:HLS
Einzelnachweise
<references />