Zum Inhalt springen

Tomasz Majewski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. November 2025 um 14:45 Uhr durch imported>Frank63 (Link).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Tomasz Majewski Vorlage:SportPicto

Datei:Tomasz Majewski Turin 2009-2.JPG
Majewski bei den Halleneuropameisterschaften 2009

Nation PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
Geburtstag 30. August 1981 (44 Jahre)
Geburtsort NasielskPolen
Größe 204 cm
Gewicht 140 kg
Karriere
Disziplin Kugelstoßen
Bestleistung 21,95 m
Verein KS AZS-AWF Warszawa
Trainer Henryk Olszewski
Nationalkader seit 2003
Status zurückgetreten
Karriereende 2016
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallenweltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Halleneuropameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Peking 2008 21,51 m
Gold London 2012 21,89 m
 Weltmeisterschaften
Silber Berlin 2009 21,91 m
 Hallenweltmeisterschaften
Bronze Valencia 2008 20,93 m
Bronze Istanbul 2012 21,72 m
Europameisterschaften
Gold Helsinki 2010 21,00 m
Bronze Zürich 2014 20,83 m
Halleneuropameisterschaften
Gold Turin 2009 21,02 m
letzte Änderung: 12. August 2014

Tomasz Majewski (* 30. August 1981 in Nasielsk) ist ein ehemaliger polnischer Kugelstoßer. Er wurde 2008 und 2012 Olympiasieger.

Leben

Majewski wurde bei den U23-Europameisterschaften 2003 in Bydgoszcz Vierter. Sein erster internationaler Erfolg in der Aktivenklasse war der vierte Platz bei den Hallenweltmeisterschaften 2004 in Budapest. Bei den Olympischen Spielen in Athen scheiterte er in der Qualifikation. 2005 wurde er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki Siebter und gewann Gold bei der Universiade in Izmir.

2006 wurde Majewski jeweils Sechster bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau und bei den Europameisterschaften in Göteborg. Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka erreichte er mit seiner bis dahin besten Weite von 20,87 m den vierten Platz. 2008 errang er bei den Hallenweltmeisterschaften in Valencia mit seiner Hallenbestleistung von 20,93 m Bronze.

Der erste große Höhepunkt seiner Karriere folgte bei den Olympischen Spielen in Peking: Mit dem persönlichen Rekord von 21,51 m gewann er die Goldmedaille mit fast einem halben Meter Vorsprung auf Christian Cantwell (USA). Danach gewann er auch das Leichtathletik-Weltfinale in Stuttgart mit 20,88 m.

2009 wurde Majewski Europameister bei den Halleneuropameisterschaften in Turin. Im Sommer steigerte er seine Bestweite auf 21,95 m. Bei den Weltmeisterschaften in Berlin stieß er mit 21,91 m nahe an diese Marke heran, musste sich aber trotzdem Christian Cantwell geschlagen geben und holte die Silbermedaille. Ebenfalls Zweiter wurde er beim Weltfinale in Thessaloniki.

Bei den Hallenweltmeisterschaften 2010 in Doha steigerte er zwar den polnischen Hallenrekord auf 21,20 m, was aber nur zum vierten Platz reichte. Bei den Europameisterschaften in Barcelona wurde mit nur einem Zentimeter Rückstand auf den Weißrussen Andrej Michnewitsch Zweiter. 2013 wurde Michnewitsch wegen eines Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen disqualifiziert, und Majewski erhielt nachträglich Gold. Zum Abschluss der Saison wurde er Zweiter beim ersten Continentalcup in Split. Im Jahr darauf wurde er bei den Weltmeisterschaften in Daegu Achter.

In Istanbul stieß er bei den Hallenweltmeisterschaften 2012 mit 21,72 m polnischen Rekord und konnte sich damit die Bronzemedaille sichern. Bei den Olympischen Spielen in London konnte er seinen Olympiasieg von Peking wiederholen. Er ist der dritte Kugelstoßer in der Geschichte, dem eine Wiederholung des Olympiasiegs im Kugelstoßen gelang. Er stieß 21,89 m und lag damit um drei Zentimeter vor dem Silbermedaillengewinner David Storl aus Deutschland. 2013 wurde er Sechster bei den Weltmeisterschaften in Moskau.

Tomasz Majewski ist 2,04 m groß und wiegt 140 kg. Er wird von Henryk Olszewski trainiert und startet für den Klub Sportowy AZS-AWF Warszawa. Er studierte Politik an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau.<ref>Absolwent UKSW zdobył złoty medal olimpijski. In: uksw.edu.pl. Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau, 18. August 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. November 2011; abgerufen am 22. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönliche Bestweiten

  • Kugelstoßen: 21,95 m, 30. Juli 2009, Stockholm

Weblinks

Commons: Tomasz Majewski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44Datei:Flag of the United States (1891-1896).svg Robert Garrett | 1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Richard Sheldon | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Ralph Rose | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Ralph Rose | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Pat McDonald & Ralph Rose (beidhändig) | 1920: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Ville Pörhölä | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bud Houser | 1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg John Kuck | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Leo Sexton | 1936: Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Hans Woellke | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Wilbur Thompson | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Parry O’Brien | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Parry O’Brien | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bill Nieder | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dallas Long | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Randy Matson | 1972: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Władysław Komar | 1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Udo Beyer | 1980: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Wladimir Kisseljow | 1984: Vorlage:ITA-1946 Alessandro Andrei | 1988: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Ulf Timmermann | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Stulce | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Randy Barnes | 2000: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Arsi Harju | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Adam Nelson | 2008: PolenDatei:Flag of Poland.svg Tomasz Majewski | 2012: PolenDatei:Flag of Poland.svg Tomasz Majewski | 2016: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Crouser | 2020: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Crouser | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Crouser

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1934: Arnold Viiding | 1938: Aleksander Kreek | 1946: Gunnar Huseby | 1950: Gunnar Huseby | 1954: Jiří Skobla | 1958: Arthur Rowe | 1962: Vilmos Varjú | 1966: Vilmos Varjú | 1969: Dieter Hoffmann | 1971: Hartmut Briesenick | 1974: Hartmut Briesenick | 1978: Udo Beyer | 1982: Udo Beyer | 1986: Werner Günthör | 1990: Ulf Timmermann | 1994: Oleksandr Klymenko | 1998: Oleksandr Bahatsch | 2002: Jurij Bilonoh | 2006: Ralf Bartels | 2010: Tomasz Majewski | 2012: David Storl | 2014: David Storl | 2016: David Storl | 2018: Michał Haratyk | 2022: Filip Mihaljević | 2024: Leonardo Fabbri Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameister im Kugelstoßen

Vorlage:Hinweisbaustein