Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/V – WikipediaZum Inhalt springen
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vade ad formicam, o piger, et considera vias eius et disce sapientiam!
„Geh zur Ameise, du Faulpelz, und betrachte ihre Wege und lerne Weisheit!“ – Zitat aus dem alttestamentlichen Buch der Sprichwörter (Sprüche 6,6 [{{#switch: VUL
„Weiche, Satan!“ oder „Zurück, Luzifer!“ – Eine imprekative Formel des römisch-katholischen Exorzismus.
Biblische Vorbilder sind die Versuchungsgeschichte Jesu im Evangelium nach Matthäus (4,10 [{{#switch: VUL
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Zitat aus dem alttestamentlichen Buch Ecclesiastes 4,10 ({{#switch: VUL
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Diese Drohung sprach laut Livius, Ab urbe condita, 5,48,8f., der keltische Fürst Brennus aus, der 390 v. Chr. Rom eroberte, als er zusätzlich zu den vereinbarten tausend Pfund Gold auch noch sein Schwert auf die Waage mit den Gegengewichten legte.
Die Rhetorica ad Herennium empfiehlt dem Redner, eine immer gleiche Lautstärke zu vermeiden:<ref>De ratione dicendi ad C. Herennium III,22,3 (online, intratext.com).</ref> „Auditorem quidem varietas maxime delectat.“ („Dem Zuhörer jedenfalls macht Abwechslung größtes Vergnügen.“)
Varium
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Varium et mutabile semper femina.
„Etwas Unbeständiges und immer Veränderliches ist die Frau.“ – Vergil, Aeneis 4,569f.
Vasa
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vasa vacua maxime sonant.
„Leere Gefäße tönen am lautesten.“
Vaticinium
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vaticinium ex eventu
„Prophezeiung aus dem Ereignis“
Scheinbar in Erfüllung gegangene Prophezeiung, die in Wahrheit aber erst nach dem darin „prophezeiten“ Ereignis ausgesprochen oder konstruiert wurde.
„Kommt, lasset uns anbeten!“ – Aus Psalm 95,6 ({{#switch: LUT
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Teil des Invitatoriums zum täglichen Stundengebet sowie Refrain des Weihnachtsliedes Adeste fideles („Nun freut euch, ihr Christen“ beziehungsweise „Herbei, oh ihr Gläubigen“):
„Venite adoremus, venite adoremus, Venite adoremus Dominum!“ („O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den Herrn.“)
Diese Gebetsaufforderung parodiert im Roman Gargantua und Pantagruel von Rabelais (1,41) ein Mönch in fehlerhaftem Latein: „Venite apotemus!“ („Kommt, lasset uns trinken!“)
Ver
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ver, autumnus, hiems, aestas dominantur in anno.
„Frühling, Herbst, Winter, Sommer herrschen im Jahr.“ – Hexameter aus dem „Regimen sanitatis Salernitanum“ („medizinisches Lehrgedicht der Hohen Schule zu Salerno“) aus dem 13. Jahrhundert.<ref>Gundolf Keil: ‚Regimen sanitatis Salernitanum‘. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1224f.</ref>
Nach Hungerwintern gelobten die Römer die im darauffolgenden Frühjahr Geborenen den Göttern zu opfern. Die Tiere wurden getötet, die jungen Männer mussten beim Erreichen des Erwachsenenalters auswandern.
Vera
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vera causa
„der wahre Grund (von)“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vera fides rara est.
„Wahre Treue ist selten.“
Geht vermutlich auf Phaedrus, Fabulae 3,9 (Socrates ad amicos – „Sokrates über Freunde“), zurück, wo es in der vorangestellten moralischen Sentenz heißt: „rara est fides“ („selten ist die Treue“).
„Das wahre Gesicht zeigt sich wieder, das vorgespielte verschwindet.“ – Petronius, Satyricon 80,9,8.
Dieser Pentameter ist das Ende eines kurzen Gedichts über die Falschheit von Freunden, die man nur hat, solange das Glück anhält („cum fortuna manet“); im Unglück zeigen sie ihren wahren Charakter, so wie die Schauspieler am Ende des Stücks ihre Masken ablegen.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Verbi divini minister
„Diener am Wort Gottes“
Alte Bezeichnung für protestantische Prediger; offizielle Bezeichnung eines ordinierten Theologen der evangelisch-reformierten Landeskirchen der Schweiz, früher in allen reformatorischen Kirchen gebräuchlich; abgekürzt V.D.M.
„mit Worten züchtigen“ – Zitat aus den Schriften des römischen Redners Cicero
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Verbis parvam rem magnam facere
„mit Worten eine kleine Sache zu einer großen machen“ – nach Cicero, Pro M. Caelio 36.
Livius schrieb in Ab urbe condita 41,24,17: „Quid rem parvam et apertam magnam et suspectam facimus?“ („Warum machen wir aus einer geringfügigen und offenkundigen Angelegenheit eine große und zweideutige?“)
Derartige Formulierungen sind nicht selten, sie beziehen sich auf die von den Sophisten versprochene Leistung der Rhetorik, die schwächere Position zur stärkeren zu machen.
Variante: „Verbum Dei manet in aeternum.“ („Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Verbum hoc ‚si quis‘ tam masculos quam feminas complectitur.
„Der Ausdruck ‚wenn jemand‘ umfasst ebenso männliche wie weibliche Personen.“ – Digesta 50.16.1.
Mit diesem in den Digesten enthaltenen Satz<ref>Digesta, Liber L. In: thelatinlibrary.com, abgerufen am 29. April 2013.</ref> gab Ulpian (in seinem Werk Ad edictum) einen Rat zur Auslegung römischer Gesetzestexte.<ref>Hildegard Cancik-Lindemaier: Der Diskurs Religion im Senatsbeschluß über die Bacchanalia von 186 v. Chr. und bei Livius (B. XXXIX) [1996]. In: Hildegard Cancik-Lindemaier: Von Atheismus bis Zensur. Römische Lektüren in kulturwissenschaftlicher Absicht. Würzburg 2006, S. 33–49, hier S. 39. Demnach umfassten unbestimmte Personalpronomen wie ‚niemand‘ oder ‚jemand‘ in der römischen Rechtssprache ausdrücklich beide Geschlechter. Bestimmungen, die sich an beide Geschlechter richteten, benutzten dementsprechend unbestimmte Personalpronomen oder nannten ausdrücklich beide Geschlechter.</ref> Der 16. Abschnitt des 50. Buches der Digesten ist überschrieben mit De verborum significatione. („Von der Bedeutung der Wörter.“) Ulpian antwortete mit dem Satz auf ein Rechtsverständnis, das Frauen nicht automatisch einschloss.<ref>Nikolaus Benke: Gender and the Roman Law of Obligations. In: Thomas A. J. McGinn (Hrsg.): Obligations in Roman Law: Past, Present, and Future. Ann Arbor 2012, S. 215–246, hier S. 224.</ref> Im Deutschen wird Ulpians Satz heute in bildungssprachlichen Zusammenhängen zitiert, um zu betonen, dass in einem Text bei grammatisch maskulinen Formulierungen Männer und Frauen gleichermaßen gemeint seien.<ref>Beispiel: {{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|Vorlage:FormatDate/Wartung/Error}}| |}}}}{{#if:|{{{autor}}}: }}{{#if:|{{#if:Selbstkontrolle der Wissenschaft und wissenschaftliches Fehlverhalten|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Selbstkontrolle der Wissenschaft und wissenschaftliches Fehlverhalten}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:Resolution des 50. Hochschulverbandstages 2000| Resolution des 50. Hochschulverbandstages 2000{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel=Resolution des 50. Hochschulverbandstages 2000}}}}}}|{{#if:https://www.hochschulverband.de/positionen/presse/resolutionen/selbstkontrolle-der-wissenschaft%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Selbstkontrolle der Wissenschaft und wissenschaftliches Fehlverhalten}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.hochschulverband.de/positionen/presse/resolutionen/selbstkontrolle-der-wissenschaft}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Selbstkontrolle der Wissenschaft und wissenschaftliches Fehlverhalten}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:Resolution des 50. Hochschulverbandstages 2000Deutscher Hochschulverband{{#if: 2022-03-21 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Verbum sat sapienti.
„Dem Weisen genügt ein Wort.“ – Nach Terenz, Phormio 541.
Bei Terenz heißt es abweichend „Ah dictum sapienti sat est.“ („Ah, das Gesagte ist für einen Weisen genug.“)<ref>Siehe Publius Terentius Afer, Phormio, Actus III (lateinische Wikisource).</ref><ref>Freie Übersetzung: „Oh, g’nug gesagt für einen klugen Kopf!“ In: Des Publius Terentius Lustspiele. Deutsch von Johannes Herbst. Band 4: Phormio. S. 52 ({{#if:despubliusteren01herbgoog
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}}).</ref> Die Ironie bei Terenz ist, dass hier der Sklave Geta, eine Hauptfigur der Komödie, gemeint ist.
Veritas
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Veritas Dei vincit
Dieses Zitat geht auf den römischen Schriftsteller Aulus Gellius zurück (Noctes Atticae 12,11,7):<ref>Gellius: Noctes Atticae, Liber XII (lateinisch).</ref> „Alius quidam veterum poetarum, cuius nomen mihi nunc memoriae non est, Veritatem Temporis filiam esse dixit.“ („Ein anderer alter Dichter, dessen Name mir gerade nicht einfällt, sagte, die Wahrheit sei eine Tochter der Zeit.“) Im lateinischen Text wird es in der Bedeutung von „Am Ende kommt die Wahrheit ans Licht“ gebraucht, heute jedoch oft im Sinn einer Relativierung aller Wahrheiten im Lauf der Geschichte verstanden.
Die Abkürzung wird im Englischen bei Sportveranstaltungen und Gerichtsverfahren verwendet sowie in akademischen Abhandlungen zur Gegenüberstellung einander widersprechender Thesen.
Verum
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Verum index sui et falsi
„Wahrheit als Prüfstein gegen sich selbst und gegen die Unwahrheit“ – Zitat aus den Schriften des Philosophen Baruch Spinoza.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Verum gaudium res severa est.
„Ich drücke die Spuren der Vorfahren.“ – Ich trete in die Fußstapfen der Vorfahren.Datei:Le Lion Malade et le Renard.jpgVestigia terrent: Der kranke Löwe
Horaz bezog sich auf eine Fabel Äsops, in der sich der Fuchs weigert, sich in die Höhle des kranken Löwen zu wagen, da er Spuren anderer Tiere sieht, die hineingehen, aber keine Spur, die herausführt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vestigium Dei
„Spur Gottes“
Begriff aus der Theologie, der die sinnliche Welt als die von Gott geschaffene Welt bezeichnet. Der Mensch hingegen ist das Abbild Gottes (Imago Dei).
Im Deutschen im ersten Sinne als Substantiv nur in Eigennamen zu finden, sonst nur im letzteren Sinne zur Bezeichnung einer Zwischenstation gebraucht, beispielsweise: „Von A-Dorf nach E-Stadt via G-Heim“ oder „Die Information aus dem Werk von Anton ist mir via Bertas Text zur Kenntnis gelangt.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Via hostibus, qua fugiant, munienda.
„Man muss den Feinden einen Fluchtweg bereitstellen.“ – Vegetius, Epitome rei militaris 3,21,3.
Diesen Rat gibt Vegetius, damit man die Feinde nicht zwingt, mit Todesmut um ihr Leben zu kämpfen, wenn sie sich in einer ausweglosen Situation sehen. Er zitiert dies als Ausspruch eines der römischen Feldherrn namens Scipio.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Via media
„Mittelweg“
Die Vorstellung, dass dieser zu wählen ist, geht zurück auf die ethische Maxime der Antike, dass das Extreme schädlich, das ausgeglichene Mittlere dagegen richtig und bekömmlich ist. Vergleiche Virtus est medium vitiorum et utrimque reductum!
Davon ausgehend lautet die Inschrift am Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs des Bamberger Franz-Ludwig-Gymnasiums: „Invictis victi victuri.“ („Den Unbesiegten: Die Besiegten werden siegen.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Victoria amat curam.
„Victoria liebt den Fleiß“ oder „Die Siegesgöttin liebt den Fleiß (und belohnt ihn)“. – Nach Catull, Carmina 62,16: „amat victoria curam“ („Der Sieg liebt die Vorbereitung“).
Motto des Victoria College in Jersey, dessen Gründung auf den Besuch der Königin Victoria in Jersey im Jahr 1846 zurückgeht und dessen Grundsteinlegung am 24. Mai 1850, dem Geburtstag der Königin, vorgenommen wurde.
Subjekt dieses Satzes kann ebenso die Siegesgöttin Victoria sein wie Königin Victoria oder das College selbst.
„Die siegreiche Sache gefiel den Göttern, aber die besiegte (sc. Sache) dem Cato.“ – Lukan, Pharsalia 1,128.
Der jüngere Cato, Marcus Porcius Cato, war der Urenkel Catos des Älteren und entschiedener Gegner der Populares wie Julius Caesar. Er war auch Gegner des Pompeius und seine Pflichtauffassung wurde als übermäßig korrekt angesehen. Als Caesar den Rubikon überschritt, stellte sich Cato aus Sorge um die Republik auf die Seite des Pompeius.
Gemeint ist: Vorsorge treffen. Anfang der Formel des Senatus consultum ultimum, mit der formellen Ermächtigung des römischen Senats für die beiden Konsuln, in einer Notlage Maßnahmen zur Rettung des Staates zu treffen: „Videant consules, ne quid detrimenti capiat res publica.“ („Die Konsuln mögen zusehen, dass der Staat keinen Schaden erleide.“) Damit bekamen die Konsuln diktatorische Vollmacht. Zitiert nach Cicero.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Video et taceo
Gebraucht, um Erläuterungen, Beispiele oder Belege anzuführen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Videre nostra mala non possumus, alii simul delinquunt, censores sumus.
„Unsere Fehler können wir nicht sehen, aber gleichzeitig sind wir, wenn andere Fehler machen, Richter.“ – Phaedrus, Fabulae 4,10 („De vitiis hominum“ – „Über die Laster der Menschen“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vides horam et nescis horam.
„Du siehst die Stunde und kennst die (letzte) Stunde nicht.“ – Spruch auf Sonnenuhren.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Viditque Deus cuncta quae fecit et erant valde bona.
„Und Gott sah alles, was er geschaffen hatte; und es war sehr gut.“ – Zitat aus der Schöpfungsgeschichte im 1. Buch Mose (1{{#if:31|,31}} {{#switch: VUL
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vincere, aut mori
„Siegen oder sterben“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vincere scis, Hannibal, victoria uti nescis.
„Du weißt zu siegen, Hannibal, den Sieg zu nützen weißt du nicht.“ – Livius, Ab urbe condita 22,51,2.
Hannibal unternahm trotz seiner militärischen Erfolge keinen Marsch gegen die Stadt Rom. In der Geschichtsschreibung wurde ihm dies als strategischer Fehler angelastet. So wurde dem karthagischen Reitergeneral Maharbal in den Mund gelegt: „Du verstehst zu siegen, Hannibal. Den Sieg zu nutzen aber verstehst Du nicht!“ Hannibals Zielsetzung war allerdings nicht die Eroberung Roms, sondern die Vernichtung seines Bundesgenossensystems. Für eine erfolgreiche Belagerung fehlten ihm aber auch die Ressourcen.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Virtus non stemma.
„Tüchtigkeit,<ref>Übliche Übersetzung Tugend ist zu farblos. Tapferkeit oder Mannhaftigkeit passen nicht so sehr zum Kontext, auch Mut wäre angemessen. Vergleiche zu möglichen Übersetzungen Vorlage:Georges-1913-Latein</ref> nicht Abstammung.“ – Wahlspruch des Duke of Westminster.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Virtuti et merito
„Für Tugend und Verdienst“ – Vatikanischer Orden des Papstes Pius IX.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Virtuti Militari
„Für Soldatentugend“
Nach der Schlacht von Zieleńce am 18. Juni 1792 als Verdienstorden für besondere Tapferkeit auf dem Schlachtfeld von König Stanislaus II. August Poniatowski begründet. Ältester Militärorden Europas.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Virtuti omnia parent
Bezeichnung für ein Leben, das von kontemplativer Schau geprägt ist (Gegensatz zu „vita activa“).Datei:Vita mutatur.jpgVita mutatur non tollitur – Grabinschrift in Bamberg
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vita mutatur, non tollitur.
„Das Leben wird [im Tod] nur gewandelt, nicht genommen“ – Präfation der Totenmesse.
Der Satz geht zurück auf Pindars 8. „Pythische Ode“. Dort heißt es auf Griechisch „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Eines Schattens Traum ist der Mensch“).
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{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vitam regit fortuna, non sapientia.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vitia, quae ex ipsa re oriuntur
„Mängel, die in der Sache selbst auftreten“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vitiis nemo sine nascitur.
„Ohne Fehler wird niemand geboren.“ – Horaz, Sermones 1,3,68.
Der Satz lautet dort vollständig und mit Fortführung:
„Nam vitiis nemo sine nascitur. Optimus ille est, qui minimis urgetur.“ („Denn ohne Fehler wird niemand geboren. Der Beste ist der, auf dem die geringsten lasten.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vitium fuit, nunc mos est assentatio.
„Schmeichelei war ein Laster, jetzt ist es eine Sitte.“ – Publilius Syrus, Sententiae.
In dieser Form ist die Wendung aus der Antike nicht bekannt. Dort findet man stattdessen den Satz (zum Beispiel bei Cicero, De natura deorum 1,17): „velim nolim“ („Ich mag wollen oder nicht“). Aus solchen Formulierungen entstand das später gebräuchliche „volens nolens“ oder das häufigere „Nolens volens“.
„Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.“
Ein zerstörter Vers (jambischer Trimeter), der auf Seneca, Epistulae morales 107,11, zurückgeht, wo er, korrekt im Versmaß, lautet: „Ducunt volentem fata, nolentem trahunt“.
Der Vers stammt entweder von Seneca selbst, der ja auch Tragödien verfasst hat, oder ist die lateinische Übersetzung aus einem Werk des Kleanthes (frg. phys. 527 Arnim).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Volenti non fit iniuria
„Dem Einwilligenden geschieht kein Unrecht.“
Grundsatz, der besagt, dass die Einwilligung des Verletzten die Rechtswidrigkeit des verletzenden Verhaltens beseitigt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Volo, non valeo.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Vulnus quod feci, non dolet.
„Die Wunde, die ich (mir) zugefügt habe, schmerzt nicht.“ – Martial, Epigrammata 1,13,3f.
Aus der Beschreibung des Gatten-Selbstmordes von Arria der Älteren und Paetus durch den Dichter Martial. Diese Worte legte er Arria in den Mund, nachdem sie sich selbst den Dolch in die Eingeweide gestochen und ihn an ihren Mann weitergegeben hatte. Sie fügte hinzu: „Sed quod tu facies, hoc mihi, Paete, dolet.“ („Aber die du [dir] antun wirst, die schmerzt mich, Paetus.“)