Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/M – Wikipedia (Deutsch) – Lokale KopieZum Inhalt springen
„Casus magister alius et paene numerosior.“ („Der Zufall ist ein anderer und fast häufigerer Lehrer,“ gemeint: … als die Natur).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magister artium liberalium (M. A.)
„Lehrer der freien Künste“ – Im Mittelalter waren Magisterium und Doktorat noch gleichrangig und unterschieden sich nur nach den Disziplinen. Die freien Künste („Septem artes liberales“) sind ein in der Antike entstandener Kanon von sieben Studienfächern, die nach römischer Vorstellung die „einem freien Mann“ ziemende Bildung darstellten. Im mittelalterlichen Lehrwesen galten sie als Voraussetzung für die höheren wissenschaftlichen Studienfächer Theologie, Jurisprudenz und Medizin.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magister Legum Europae
„Lehrer des europäischen Rechts“ – ein europäischer Magisterabschluss, der den zunehmenden Auswirkungen der europäischen Integration auf die Rechtswissenschaften Rechnung trägt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magister est prioris posterior dies.
„Der folgende Tag ist der Lehrer des vorigen.“ – Spruch auf einer Sonnenuhr in Ligurien.
Bei Publilius Syrus (Sentenzen D 1) lautet der Spruch jedoch: „Discipulus est prioris posterior dies“ („Der folgende Tag ist der Schüler des vorigen“).
Die meist nur kurz als Magna Charta bezeichnete Urkunde ist eine von Johann Ohneland zu Runnymede in England am 15. Juni 1215 unterzeichnete Vereinbarung mit dem revoltierenden englischen Adel. Sie gilt als die wichtigste englische verfassungsrechtliche Rechtsquelle.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magna cum laude
„Mit großem Lob“ – entspricht bei der Doktorarbeit der Wertung der zweithöchsten Stufe: „sehr gut“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magna est veritas
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magna res libertas.
„Die Freiheit ist eine große Sache“ oder „Etwas Großartiges ist die Freiheit.“ – Inschrift auf der polnischen Freiheitssäule am Polenmuseum Rapperswil.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magna Mater
„Große Mutter“
„Magna deum mater Idaea“ („Große Mutter der Götter vom Berg Ida“) war eine Göttin, welche 204 v. Chr. in Rom eingeführt wurde und der ursprünglich aus Phrygien stammenden Göttin Kybele entsprach.
Magni
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magni constant regum amicis bona consilia.
„Teuer zu stehen kommen den Freunden der Könige gute Ratschläge.“
Wohl nach Seneca, De ira 3.14, wo die Lehre aus einer Anekdote (über den Perserkönig Kambyses II.) lautet: „Accessit itaque ad numerum eorum qui magnis cladibus ostenderunt quanti constarent regum amicis bona consilia.“ („Damit reihte er sich in die Zahl der Menschen ein, deren große Reinfälle zeigten, wie teuer den Freunden der Könige ihre guten Ratschläge zu stehen kommen.“)
„Große Diebe führen einen kleinen (Dieb) ab.“ – Diogenes Laertius, Vitae philosophorum 6,45 (hier aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzt) in der Biographie des Kynikers Diogenes: Dieser habe den Satz ausgesprochen, als er sah, wie der Dieb einer goldenen Schale abgeführt wurde.
Aulus Gellius überliefert in seinen Noctes Atticae (11,18,18) einen ähnlichen Ausspruch auch von dem Römer Cato. Dieser habe in seiner Rede „Über die Beuteverteilung an die Soldaten“ (de praeda militibus dividunda) gesagt: „Fures privatorum furtorum in nervo atque in compedibus aetatem agunt, fures publici in auro atque in purpura.“ („Die Diebe privaten Eigentums verbringen ihre Tage an Händen und Füßen gefesselt, die Diebe staatlichen Eigentums in Gold und Purpur.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magni nominis umbra
„Der Schatten eines großen Namens“ – Lucan, Pharsalia 1,134.
Der Dichter sagt über Pompeius: „Stat, magni nominis umbra, / qualis frugifero quercus sublimis in agro“ („Er steht da, eines großen Namens Schatten, wie auf fruchtbarem Boden eine hohe Eiche“): mit lockeren Wurzeln und kahlen Ästen ohne Laub, schwankend, ein Opfer des nächsten Sturms.
Im Evangelium des Matthäus ist die übergroße Freude der drei Weisen beim Anblick des Sterns kaum mehr steigerbar ausgedrückt: „Gavisi sunt gaudio magno valde.“ („Sie wurden von sehr großer Freude erfüllt.“)<ref>Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
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| #default =VUL}}.</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magnum opus
„Großes Werk“ – Meisterstück
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magnum timoris remedium clementia est.
„Ein großartiges Heilmittel gegen Furcht ist Milde.“ – [Pseudo-]Seneca, Octavia, 440.
In dieser dem Seneca zugeschriebenen Tragödie wird dieser Satz von dem in persona auftretenden Seneca gegenüber Nero geäußert, der darauf antwortet: „Extinguere hostem maxima est virtus ducis“ („Den Feind zu vernichten ist die größte Leistung eines Fürsten“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Magnus inter opes inops
„Ein Großer ist mitten im Reichtum arm.“
Auch in der Form „Magnas inter opes inops“ („Inmitten großen Reichtums arm“).
Maiorem
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Maiorem hac dilectionem
„Eine größere Liebe als diese“ – Johannesevangelium (15{{#if:13|,13}} {{#switch: LUT
| NA =LUT
| OT
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| LXX =LUT
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| #default =LUT}}, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
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| #default =VUL}}).
Der vollständige Satz lautet: „Maiorem hac dilectionem nemo habet ut animam suam quis ponat pro amicis suis.“ („Eine größere Liebe als diese hat niemand, dass er sein Leben für seine Freunde einsetzt.“)
Das Wortspiel beruht darauf, dass sich die drei Wörter {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Kinnbacken“), {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Apfel“) und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („schlecht, übel, böse“) sehr ähneln und in einigen Fällen nur über die Länge des Vokals unterscheiden. Der Hexameter zum besseren Verständnis mit Markierung der Längen und Kürzen:
Mit den senkrechten Strichen sind die einzelnen Wörter abgetrennt; die zwei in Klammern gesetzten Metren sind nur positionslang, das heißt in den entsprechenden Silben sind die Vokale selbst kurz.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mala malus mala mala.
Ein Wortspiel, das auf der Ähnlichkeit von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Apfel“), {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Apfelbaum“; im Lateinischen Femininum!), und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („schlecht“), beruht, die sich in einigen Fällen nur über die Länge des Vokals unterscheiden. Der Spruch zum besseren Verständnis mit Markierung der Längen und Kürzen:
Mălă mālŭs mălă mālă.
Vorlage:Vers (Mit den senkrechten Strichen sind die einzelnen Wörter abgetrennt.)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Male captus, bene detentus
Gemeint ist damit der Zankapfel, den die Göttin der Zwietracht mit der Aufschrift „Der Schönsten“ (griechisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) unter die versammelten Götter warf und der letzten Endes den Trojanischen Krieg auslöste.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Malum in se
„Übel in sich“ – Übel unabhängig von den Umständen und gesetzlichen Bestimmungen; Gegensatz: „Malum prohibitum“.
Malum prohibitum
„Verbotenes Übel“ – Etwas, das nur durch den derzeitigen Konsens der Gesellschaft oder durch die momentanen Gesetze schlecht ist, aber nicht durch seine eigene Natur; Gegensatz: „Malum in se“.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Manu propria (m. p.)
„Mit eigener Hand“ – eigenhändig.
War vor allem wichtig, als es noch keine technischen Kopierverfahren gab und Schriftstücke von Hand kopiert wurden, um den Namenszug durch einen Kopisten von der eigenhändigen Unterschrift zu unterscheiden. Die eigenhändige Unterschrift ersetzte zu Beginn der Renaissance das Siegel. In Dokumenten des 16. und 17. Jahrhunderts wurde die „m.p.“-Abkürzung gern in Form von kalligraphischen Schleifen, im 18. Jahrhundert als gitterförmiges Ornament an die Unterschrift angehängt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Manu scriptum
„Mit der Hand geschrieben“ – daher das Wort Manuskript.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Manum de tabula.
„Die Hand von der Tafel!“
Sprichwörtliche Redewendung, zum Beispiel im Satyrikon (76,9) des Petronius: „Nachdem ich anfing, mehr zu besitzen, als meine ganze Heimatstadt besitzt – manum de tabula!“
Auch bei Cicero (Ad familiares 7,25,1) liest man das Sprichwort: „Heus tu! Manum de tabula! Magister adest citius quam putaramus.“ („Heda du! Die Hand von der Tafel! Der Lehrer ist schneller da als wir gedacht hatten.“)
Ursprünglich war weder das Rechenbrett noch die Schreibtafel gemeint, sondern die hölzerne Bildtafel des Malers. Denn das Sprichwort geht zurück auf eine Anekdote, die Plinius der Ältere (Naturalis historia 35,80) über Apelles erzählt: Der Maler habe seinen Kollegen Protogenes als ebenbürtig bezeichnet, habe diesem gegenüber aber den Vorzug beansprucht, dass er selber rechtzeitig die Hand von der Bildtafel zu nehmen wisse, weil allzu große Gründlichkeit oft schade („quod manum de tabula sciret tollere“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Manum in pallio habere
„Die Hand im Mantel halten.“ – Die Fäuste ballen und tatenlos zusehen.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Manus mortua
„Tote Hand“ – Unveräußerliches Kirchengut oder Eigentum von bürgerlichen Stiftungen, die für die weltliche Gewalt, den Staat, unangreifbar waren – gleichsam tot.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mare caelo miscere
„Das Meer mit dem Himmel vermischen“
Heftigen Sturm erregen nach Vergil, Aeneis 5,790 f. Dort heißt es in einer Bitte der Venus an Neptun: „maria omnia caelo miscuit“ („Meere und Himmel brachte sie [sc. Juno] durcheinander“).
„Geschlossenes Meer“ – Von John Selden entwickelte Doktrin, nach der das Meer in Interessensphären verschiedener Staaten unter Ausschluss von Drittstaaten aufgeteilt war.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mare ditat, rosa decorat.
„Das Meer bereichert, die Rose schmückt.“ – Motto der schottischen Hafenstadt Montrose.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mare, ignis, mulier tria sunt mala.
„Das Meer, das Feuer und Frauen sind die drei Übel.“ – Misogynes Sprichwort nach dem griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
„Inneres Meer“ – römische Bezeichnung für das Mittelmeer, das auch „Mare intestinum“ (ebenfalls „inneres Meer“) genannt wurde. Es wurde folgendermaßen untergliedert:
„Mare inferum“ („unteres Meer“): der Teil westlich von Italien, das Tyrrhenische Meer,<ref name="georges1913" details="Lemma {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> auch als:
„Mare tyrrhenum“: „Tyrrhenisches Meer“
„Mare superum“ („oberes Meer“): der Teil östlich von Italien, das Adriatische Meer,<ref name="georges1913" details="Lemma {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}" /> auch als:
„Mare (h)adriaticum“: „Adriatisches Meer“, kurz „Adria“
„Mare ibericum“ („iberisches Meer“): Bereich zwischen Gibraltar und den Balearen
„Mare balearicum“ („balearisches Meer“): von den Balearen bis Spanien (einschließlich des Golfes von Valencia)
„Freies Meer“ – Von Hugo Grotius 1609 erstmals vertretener Gedanken des Seerechts: Zugang für alle. Bei Livius (Ab urbe condita 25.11,11) das freie Meer außerhalb der Küstengewässer.
„Meer zwischen den Ländern“ – Bezeichnung für das Mittelmeer bei Isidor von Sevilla, Origines 13,16 (7. Jahrhundert). Davon leitet sich in vielen Sprachen die moderne Bezeichnung des Meeres ab.
„Unser Meer“ – römische Bezeichnung für das Mittelmeer, denn das Römische Reich („Imperium Romanum“) umschloss zeitweise das gesamte Mittelmeer. Im engeren Sinne das Mittelmeer rund um Italien.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mater certa, pater incertus est.
„Die Mutter ist sicher, der Vater nicht.“ – Das lateinische Rechtssprichwort „Mater semper certa est“ („die Mutter ist immer sicher“) bezog sich auf die Mutter im Rechtssinne. Mutter des Kindes war die Frau, die es geboren hatte, der Vater dagegen musste das Kind förmlich als das seine anerkennen.
„Universale Wissenschaft“ – von Leibniz propagierter Gedanke einer universalen Wissenschaft, die sich an den Methoden der Logik und Mathematik orientieren soll.
Maximum
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Maximum remedium irae dilatio est.
„Das wirkungsvollste Mittel gegen Zorn/Wut ist der Aufschub.“ – Seneca, De ira 3,12,4.
Der Satz lautet vollständig: „Maximum remedium irae dilatio est, ut primus eius fervor relanguescat et caligo, quae premit mentem, aut residat aut minus densa sit.“ („Das wirkungsvollste Mittel gegen den Zorn ist der Aufschub, so dass als erstes das Aufbrausen nachlässt und die Finsternis, die auf dem Verstand liegt, sich legt oder lichtet.“)
Me
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Me resonante pia populi memor esto Maria.
„Wenn ich fromm erklinge, gedenke Deines Volkes, Maria.“
Berühmtes Zitat aus der TV-Serie „Raumschiff Enterprise“ (im Original „Beam me up, Scotty!“), in der Zeichentrickserie „South Park“ scherzhaft ins Lateinische übersetzt. Dort steht dieser Schriftzug über dem Eingang des örtlichen Planetariums.
„(Durch) meine (übergroße) Schuld“ – in christlichen Gebeten und Beichten gebraucht:
„Confiteor […] quia peccavi nimis cogitatione, verbo et opere: mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.“ („Ich bekenne, […] gesündigt zu haben in Gedanke, Wort und Tat: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine größte Schuld.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Media vita in morte sumus
„Mitten im Leben sind wir im Tod“ – Beginn eines gregorianischen Chorals, der Notker I. zugeschrieben wird, aber wahrscheinlich schon um das Jahr 750 in Frankreich entstanden ist; Ausdruck der Vanitas.
Von Rainer Maria Rilke im berühmtem, oft als Grabspruch verwendeten Kurzgedicht „Schlußstück“ verarbeitet:<ref>Rainer Maria Rilke: Schlußstück (deutsche Wikisource).</ref>
„Der Tod ist groß […] Wenn wir uns mitten im Leben meinen / wagt er zu weinen / mitten in uns.“
„In der Mitte wirst du am sichersten gehen.“ – Aus den Metamorphosen (2,137) des Ovid.
Der Sonnengott Helios erlaubt seinem Sohn Phaeton, den Sonnenwagen zu lenken und weist ihn mit diesen Worten darauf hin, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fahren. Dieser hält sich allerdings nicht daran und stürzt ab. Die Folgen sind katastrophal und werden von Ovid folgendermaßen beschrieben: „Die Erde geht in Flammen auf, die höchsten Gipfel zuerst, tiefe Risse springen auf, und alle Feuchtigkeit versiegt. Die Wiesen brennen zu weißer Asche; die Bäume werden mitsamt ihren Blättern versengt, und das reife Korn nährt selbst die es verzehrende Flamme […] Große Städte gehen mitsamt ihren Mauern unter, und die ungeheure Feuersbrunst verwandelt ganze Völker zu Asche.“
„Der Geist bewegt die Materie!“ – Vergil, Aeneis 6, 727.
Motto vieler Hochschulen und ähnlicher Einrichtungen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mens sana in corpore sano
„Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ – aus einer Satire (10,356) des Juvenal.
Vollständig heißt der Satz: „Orandum est ut sit mens sana in corpore sano.“ („Beten sollte man darum, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei.“)
Es geht hier um die wahren Bedürfnisse des Menschen. Die Sentenz stellt keinen Zusammenhang zwischen körperlicher und geistiger Gesundheit her.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Meum est propositum in taberna mori!
„Mir ist es vorherbestimmt, in der Taverne zu sterben!“ – Spruch des mittelalterlichen Vagantendichters Archipoeta, Vagantenbeichte (12,1).
Die sogenannte Vagantenbeichte findet sich auch in der Vertonung der Carmina Burana von Carl Orff. Die Strophen 12, 13, 15, 17 und 16 (in dieser Reihenfolge) der Vagantenbeichte sind als StudentenliedMeum est propositum in taberna mori in das Allgemeine Deutsche Kommersbuch aufgenommen worden.<ref>Allgemeines Deutsches Kommersbuch, 152. Auflage, Lahr 1956, S. 381.</ref>
Mihi
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mihi et meae
„Ruhmreicher Soldat“ – Titel eines Theaterstücks des römischen Dichters Plautus, das auf ein verloren gegangenes griechisches Stück zurückgeht. „Miles gloriosus“ steht heute noch für einen Aufschneider.
Militat
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Militat omnis amans et habet sua castra Cupido.
„Kriegsdienst leistet jeder Liebende, und der Liebesgott hat sein eigenes Kriegslager.“ – Ovid, Amores 1,9,1.
Militem
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Militem aut monachum facit desperatio.
„Soldat oder Mönch macht die Verzweiflung.“ – Soldat oder Mönch wird man aus Verzweiflung.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Minima non curat praetor
„Um Kleinigkeiten kümmert sich der Prätor nicht.“
Der Prätor war einer der höheren Beamten der römischen Ämterlaufbahn und hatte auch richterliche Aufgaben wahrzunehmen. Im heutigen Rechtsgebrauch heißt das, dass sich das Gericht nicht um Kleinigkeiten kümmert, bekannt als das De-minimis-Prinzip.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Miror, quod non ridet haruspex, haruspicem qui videt.
„Ich wundere mich, dass ein Opferdeuter nicht lachen muss, wenn er einen Opferdeuter sieht.“
Diesen Satz, hier in die direkte Rede umgewandelt, überliefert Cicero<ref>Cicero, De divinatione 2,5.</ref> als ein altbekanntes Bonmot Catos in indirekter Rede: „[…] qui mirari se aiebat, quod non rideret haruspex, haruspicem cum vidisset“ („[…] der zu sagen pflegte, er wundere sich darüber, dass ein Opferdeuter beim Anblick eines Opferdeuters nicht lachen müsse“). Denn, so Cicero, wie viele Voraussagen seien denn eingetroffen? Und wenn es doch einmal der Fall sei, dann könne niemand beweisen, dass dies nicht durch Zufall zustande gekommen sei.
Dieses sprichwörtlich gewordene Augurenlachen, lateinisch risus augurum, bezeichnet also das wissende Lachen des Eingeweihten, der die Fragwürdigkeit dieser Voraussagen kennt.
Ein erhaltener Beleg für diese Orakelpraxis ist die Bronzeleber von Piacenza, die vermutlich Unterrichtszwecken diente. Die darauf bezeichneten Bereiche sind verschiedenen Göttern zugeordnet.
Dieser Ausdruck ist metrisch die zweite Hälfte eines Hexameters und wird häufig dem Dichter Horaz zugeschrieben; er kann aber weder bei ihm noch bei einem anderen lateinisch schreibenden antiken Autor nachgewiesen werden. In Meyers Großem Konversations-Lexikon wurde er dem Decretum tripartitum des ungarischen Juristen Verböczi aus dem Jahr 1514 zugesprochen.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Modus barbara
„Barbara-Modus“ – Ein logischer Schluss, auch Kettenschluss genannt: A→B und B→C, so auch A→C. Der Name „Barbara“ rührt vom lateinischen Merkwort für diesen Syllogismus her.
„Art zu leben“ – Abmachung unter streitenden Parteien, die es jeder Seite erlaubt weiterzuleben, obwohl der Streit nicht ausgeräumt ist.
Vergleiche das englische „agree to disagree“.
Monstrum
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Monstrum horrendum, informe, ingens, cui lumen ademptum
„Ein furchtbares, unförmiges, riesiges Monster, dem das Augenlicht weggenommen war“ – Beschreibung des Zyklopen Polyphem, nachdem er von Odysseus geblendet worden war.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Montani semper liberi.
„Die Bergbewohner sind immer frei.“ – Spruch im Staatssiegel des US-Bundesstaates West Virginia, dessen Spitzname The Mountain State („Der Bergstaat“) ist.
Mora
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mora rei fideiussori quoque nocet.
„Verzug des Hauptschuldners schadet auch dem Bürgen.“ – Corpus Iuris Civilis, Digesta 45,1,88.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Morbos nosse suos, est via prima salutis.
„Seine Krankheiten zu erkennen, das ist der erste Weg der Heilung.“ – Sentenz, die sich auf Vergil, Aeneis 6,95f. bezieht.<ref>Vergleiche Vergil: Aeneas in der Unterwelt (Verg.Aen.6) – Navicuala Bacchi (Egon Gottwein).</ref>
Bei Nicolaus Reusner zu findende Variante von Nosse suos morbos, haec est via prima salutis.<ref>Operum Nicolai Reusneri Leorini Silesii iurisc. et consiliarii Saxonici Pars Tertia (Digitalisat – MATEO, Mannheimer Texte online: CAMENA, Lateinische Texte der Frühen Neuzeit). Dort ist „viae primae“ zu lesen, was ein eindeutiger Fehler ist, vermutlich durch die Texterkennung beim Scannen.</ref>
Das Wort Syphilis findet sich erstmals 1530 im Titel eines Gedichtes des veronesischen Arztes Girolamo Fracastoro, mit dem Namen „Syphilis, sive Morbus Gallicus“ („Syphilis, oder die französische Krankheit“). Darin wird die Geschichte des Schafhirten Syphilus erzählt, der wegen Gotteslästerung mit einer neuen Krankheit, der Syphilis, bestraft wurde.
„Die heilige Krankheit“ – Von der Epilepsie betroffene Menschen galten in manchen antiken Kulturen als Heilige, da ihnen der Übergang in Trancezustände so leicht fiel. Bei den Griechen galt Epilepsie „als Besessensein von der göttlichen Macht“.
„Gemäß dem Brauch Venedigs“ – damit wird das in der Republik Venedig bis zu deren Ende 1797 beibehaltene Festhalten am 1. März als Jahresanfang ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) bezeichnet.
Mori
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mori vinci est.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mors in tabula
„Tod auf dem Tisch“ – gemeint ist der Tod auf dem Operationstisch während einer medizinischen Operation (Variante: Exitus in tabula).Datei:Trazegnies 050911 (41).JPGDetail des Transi von Johann III. von Trazegnies. Zu erkennen ist links und rechts des Schädels Mors omnia _ solvit und oberhalb Mors [ultim]a linea rer. An der Seite im Vordergrund ist in Ansätzen Ortus cuncta suos zu sehen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mors omnia solvit. Nascentes morimur, Mors ultima linea rerum. Ortus cuncta suos repetunt matremque requirunt, Et redit ad nihilum quod fuit ante nihil.
„Der Tod löst (hebt) alles auf. Indem wir geboren werden, sterben wir (bereits). Der Tod ist das endgültige Ziel aller Dinge. Alles strebt wieder seinem Ursprung zu und sucht die Mutter, und es kehrt ins Nichts zurück, was vorher nichts war.“
„Die Toten stehen unverwest auf.“ – Zitat aus dem 1. Korintherbrief (15{{#if:52|,52}} {{#switch: LUT
| NA =LUT
| OT
| BHS =LUT
| LXX =LUT
| VUL =LUT
| #default =LUT}}, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}). In Gregorii Turonensis historiæ heißt es:
„Canit enim tuba, et mortui resurgunt incorrupti, et nos inmutabimur.“ („Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“)Datei:Saengerehrenmal Melkendorf 03.JPGInschrift am Sängerehrenmal Melkendorf
„(Auch) Als Tote leben wir.“ – Inschrift am Sängerehrenmal Melkendorf, einem Denkmal für die Gefallenen des Fränkischen Sängerbundes in den beiden Weltkriegen.
Im alten Rom die Bezeichnung für traditionelle Verhaltensweisen und Gebräuche, die als Grundlage der beispiellosen Erfolgsgeschichte des Aufstiegs Roms zur Weltmacht galten und von all denen, die öffentliche Ämter anstrebten, zu beachten und möglichst getreu einzuhalten waren. Im Lateinischen im Singular („Sitte“, Plural wäre „mores“).
Bezeichnung in mittelalterlichen Dokumenten für ein Verfahren nach deutschem Recht beziehungsweise deutscher Gewohnheit – speziell die getrennte Bestattung „more teutonico“ („auf deutsche Art“), das im Hochmittelalter zeitweise praktizierte Verfahren, Leichname durch Abkochen in Fleischteile und Knochen zu zerlegen.
Motu
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Motu proprio
„Aus eigenem Antrieb“ – ein Schreiben des Papstes der katholischen Kirche, das ohne förmliches Ansuchen anderer ergangen ist und vom Papst persönlich und nicht von einem seiner Kardinäle, Amtsorganen oder anderen Beratern entsendet wurde.
Mox
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mox fuge, longe recede, tarde redi.
„Flieh bald, bleib lange fort, kehr langsam zurück!“ – Regel zum Verhalten beim Ausbruch der Pest an einem Ort aus den Relationen Venetianischer Botschafter über Deutschland und Österreich.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mox tamen ardentis accingar ducere pugnas.
„Aber dann rüst’ ich mich bald, die heißen Schlachten zu singen“ – Andeutung von Vergil in den Georgica (III 46–48), ein Epos (die Aeneis) zu schreiben:<ref>Vergil, Georgica, Übersetzung von Johann Heinrich Voß.</ref>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Mox tamen ardentis accingar ducere pugnas
Caesaris et nomen fama tot ferre per annos
Tithoni prima quot abest ab origine Caesar.
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Aber dann rüst’ ich mich bald, die heißen Schlachten zu singen
Cäsars, daß sein Name so viele Jahre durchtöne,
Als von Tithonus an bis herab auf Cäsar er zählet.
</poem>
Mulier
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mulier amicta sole
„Eine Frau (nur) mit der Sonne bekleidet“ – Stelle in der Offenbarung des Johannes (12{{#if:1|,1}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
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| #default =VUL}}).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mulier taceat in ecclesia.
| NA =EU
| OT
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| #default =EU}}, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}).
Auch zitiert als „Mulieres in ecclesia taceant.“ („Frauen sollen in der Kirche schweigen.“) Das griechische Original lautet {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (Lateinisch „Mulieres in ecclesiis taceant.“ Deutsch: „Die Frauen sollen in den Versammlungen schweigen.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Multa fidem promissa levant.
„Viele Versprechungen verringern die Glaubwürdigkeit.“ – Horaz, Epistulae 2,2,10 f.
Die Fortsetzung lautet: „…, ubi plenius aequo / laudat, venalis qui volt extrudere merces“ („…, sobald der Verkäufer die Waren, die er losschlagen will, allzu wortreich anpreist.“)Datei:Eduard Douwes Dekker - 001.jpgEduard Douwes Dekker alias Multatuli
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Multa tulit fecitque puer, sudavit et alsit.
„Viel hat er als Knabe erlitten und getan, hat geschwitzt und gefroren.“ – Horaz, Ars poetica 413.
Ausgehend von diesem Zitat wählte sich der niederländische Dichter Eduard Douwes Dekker (1820–1887) das Pseudonym „Multatuli“ („Multa tuli“ – „Ich habe viel ertragen“). Unter diesem Pseudonym veröffentlichte er Bücher, die sich kritisch mit der Kolonialpolitik auseinandersetzten. Er verwendete diesen Decknamen, da er infolge seiner sehr kritischen Schilderungen der Verhältnisse in den niederländischen Kolonien Repressalien fürchtete.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Multae sunt causae bibendi.
„Es gibt viele Gründe zu trinken.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Multi adorantur in ara, qui cremantur in igne.
„Viele werden auf dem Altar angebetet, die im Feuer brennen.“ – Aus den Schriften des Kirchenlehrers Augustinus.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Multi sunt vocati, pauci electi.
„Viele sind berufen, wenige auserwählt.“ – Matthäus (22{{#if:14|,14}} {{#switch: EU
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Multitudo
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Multitudo errantium non parit errori patrocinium.
„Eine Menge von Irrenden gibt dem Irrtum keine Berechtigung.“
Vergleiche die sarkastische Aufforderung „Esst Scheiße! Eine Million Fliegen können nicht irren.“
Multum
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Multum in parvo
„Viel in wenig“ – lateinische Redewendungen enthalten oft „multum in parvo“, weil sie in wenigen Worten viel ausdrücken.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Multum, non multa.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mundus vult decipi, ergo decipiatur.
„Die Welt will betrogen sein, darum sei sie betrogen.“ – Der Spruch ist eine Anwendung des römischen Rechtssatzes Qui vult decipi, decipiatur.(„Wer betrogen werden will, mag ruhig betrogen werden.“)
Die lateinische Version ohne den Nachsatz – „Mundus vult decipi“ – ist eine Übersetzung des deutschen Spruchs aus Sebastian Brants „Narrenschiff“. Nach Sebastian Franck auch oft: „Mundus vult decipi, darum bin ich hier“.
Musis
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Musis et mulis
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Mutatio rerum
„Veränderung der Dinge“ – Populäre Wendung, die durch das Studentenlied O alte Burschenherrlichkeit bekannt ist, in dem sie im Refrain vorkommt:
<poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;">
O alte Burschenherrlichkeit,
Wohin bist du entschwunden,
Nie kehrst du wieder goldne Zeit,
So froh und ungebunden!
Vergebens spähe ich umher,
Ich finde deine Spur nicht mehr.
O jerum, o quae mutatio rerum!
</poem>
„Die Maultiere reiben einander auf Gegenseitigkeit.“ – Lateinisches Sprichwort (zum Beispiel bei Ausonius) über gegenseitige Lobesbezeigungen und Komplimente.