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Chrysler LeBaron GTS

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Karosserieversionen Kombilimousine
Motoren Ottomotoren:
2,2–2,5 Liter
(69–130 kW)
Länge 4582 mm}}
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Leergewicht 1180–1325 kg}}

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Vorgängermodell

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Nachfolgemodell Chrysler LeBaron Sedan (in Europa: Chrysler Saratoga)}}

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}} Der Chrysler LeBaron GTS ist eine fünftürige Fließhecklimousine des US-amerikanischen Chrysler-Konzerns, die in den Modelljahren von 1985 bis 1989 unter der Mark Chrysler verkauft wurde. Im letzten Modelljahr stand das Auto als Chrysler LeBaron ohne weiteren Namenszusatz im Programm. Bei der Konzernmarke gab es in der gleichen Zeit ein Schwestermodell mit der Bezeichnung Lancer. Der Dodge Lancer wurde zeitweise auf einigen europäischen Märkten als Chrysler GTS verkauft.

Entstehungsgeschichte

Datei:84 Chrysler LeBaron (14156112374).jpg
Parallelmodell mit K-Car-Technik: LeBaron mit Stufenheck

Nachdem der Chrysler-Konzern Ende der 1970er-Jahre in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war und nur durch staatsgarantierte Kredite erhalten werden konnte,<ref>Roger Gloor: Alle Autos der 80er Jahre. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-03144-9, S. 138.</ref><ref>Lee Iacocca, William Novak: Eine amerikanische Karriere. Ullstein, 1985, ISBN 3-548-34388-0, S. 154 ff.</ref> etablierte sich das unter der Leitung von Lee Iacocca reorganisierte Unternehmen in den 1980er-Jahren als Marktführer im Bereich mittelgroßer Frontantriebsfahrzeuge. Die technische Basis war die ab 1977 entwickelte K-Plattform, die zunächst bei den Konzernmarken Dodge und Plymouth eingeführt wurde, ab 1982 mit einer K-Car-Variante des Volumenmodells LeBaron aber auch bei der Spitzenmarke Chrysler Einzug hielt. Nach und nach wurden die Volumenmodelle aller Konzernmarken auf K-Car-Technik umgestellt, sodass nahezu alle Fahrzeuge von Chrysler, Dodge und Plymouth in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre aus den Bestandteilen eines einheitlichen Baukastens zusammengesetzt waren.

Der zum Modelljahr 1982 eingeführte LeBaron hatte eine eckig gestaltete Stufenheckkarosserie mit zwei oder vier Türen, die einige äußere Gleichteile mit dem Dodge Aries und dem Plymouth Reliant aufwies. Sein Design wurde nach einigen Jahren als konservativ und veraltet wahrgenommen. Um die LeBaron-Reihe zu aktualisieren, brachte Chrysler zum Modelljahr 1985 ein neu gestaltetes fünftüriges Fahrzeug mit Fließheckkarosserie und abgerundeten Konturen auf den Markt. Dieses Auto basierte auf der zur H-Plattform weiterentwickelten K-Technologie und wurde als LeBaron GTS verkauft. Es trat neben die bekannten zwei- und viertürigen LeBarons, wirkte aber wesentlich moderner. Der LeBaron GTS sollte mit eigenständigem, „europäisch anmutenden“<ref>Auto Katalog Nr. 30 (1986/87), S. 152.</ref> Design und verbessertem Fahrverhalten vor allem zu europäischen Importautos in Konkurrenz treten; einige Quellen stellen ihm den 3er BWM und den Mercedes-Benz 190 gegenüber. Der konservative Stufenheck-LeBaron und der LeBaron GTS blieben bis 1988 nebeneinander im Chrysler-Programm. 1986 erschienen Cabriolet- und Coupé-Varianten mit der Bezeichnung LeBaron, die stilistisch an den LeBaron GTS angelehnt waren. Ein Schwestermodell des LeBaron GTS war der Dodge Lancer. Die Konzernmarke Plymouth hatte keine Variante der H-Plattform im Programm.

Der LeBaron GTS und der Dodge Lancer wurden bis 1989 verkauft. Ihr Absatz blieb hinter den Erwartungen zurück. Vielfach wird die Auffassung vertreten, dass das Konzept fünftüriger Schräghecklimousinen bei Fahrzeugen der US-amerikanischen Mittelklasse nicht den Geschmack breiter Kundenmassen treffe. Auf dem US-amerikanischen Markt wurde der LeBaron GTS durch eine neue Generation des LeBaron mit Stufenheck ersetzt, auf dem europäischen Markt vom Chrysler Saratoga, der ein Abwandlung des LeBaron-Schwestermodells Dodge Spirit war.

Modellbeschreibung

Fahrwerk

Der LeBaron GTS basiert auf der Chrysler H-Plattform. Er ist eine verlängerte Variante der K-Car-Familie. Der Radstand des GTS ist 80 mm länger als der des älteren Stufenheck-LeBaron. Wie alle K-Cars hat der LeBaron GTS Frontantrieb. Die Vorderräder sind, wie bei allen K-Cars üblich, mit MacPherson-Federbeinen einzeln aufgehängt; hinten ist eine längsgeführte Torsionsachse eingebaut. Vorn und hinten gibt es Schraubenfedern mit Gasdruckstoßdämpfern.<ref>Angaben nach einem deutschsprachigen Verkaufsprospekt für die baugleichen LeBaron Cabriolets und Coupés des Modelljahrs 1988 (abgerufen am 14. Oktober 2025).</ref> Serienmäßig sind vorn Scheiben- und hinten Trommelbremsen eingebaut.

Karosserie

Datei:88 Dodge Lancer LE Back.jpg
Chryslers H-Limousine mit großer Heckklappe

Das Auto hat eine fünftürige Fließheckkarosserie, deren Design sich an das des zeitgenössischen LeBaron Coupé und LeBaron Cabriolet anlehnt. Der Aufbau hat nach den Maßstäben der 1980er-Jahre eine günstige Aerodynamik: Der Widerstandsbeiwert liegt bei 0,37 <math>c_{\mathrm w}</math>. Es gibt sechs Seitenfenster; wegen dünner Fahrzeugsäulen wurde der Innenraum in der zeitgenössischen Presse als „lichtdurchflutet“ wahrgenommen. Die Heckklappe ist am oberen Dachende angeschlagen; sie reicht nicht bis zur hinteren Stoßstange herab, sondern endet oberhalb Rückleuchten. Die Karosserie entspricht nahezu vollständig der des Dodge Lancer; lediglich die Verkleidung des vorderen Kühllufteinlasses ist anders gestaltet: Während die Öffnung beim Dodge durch ein großes, waagerechtes Kreuz in vier Quadranten eingeteilt ist, hat der Chrysler eine Maske aus verchromten, senkrecht angeordneten Streben, die an den Wasserfallgrill älterer Chrysler- und Imperial-Modelle erinnern soll. Die Rücksitzlehne ist serienmäßig in einem Teil umklappbar; gegen Aufpreis war eine im Verhältnis 40 : 60 geteilt klappbare Lehne erhältlich.

Antrieb und Kraftübertragung

Datei:1986 Chrysler LeBaron Convertible, 2.2 Turbo engine (Hershey 2019).jpg
2,2-Liter-Turbo-I-Motor

Der LeBaron GTS wird von Reihenvierzylinder-Ottomotoren mit 2,2 oder 2,5 Liter Hubraum angetrieben, die vorn quer eingebaut sind. Einige Varianten sind mit Turboaufladung ausgestattet.

Basismotorisierung war ein Reihenvierzylindermotor mit 2213 cm³ (135 cui) Hubraum und zwei Ventilen pro Zylinder, die von einer obenliegenden Nockenwelle gesteuert werden. Dieser Block war 1980 bei den ersten K-Car-Varianten (Dodge Aries und Plymouth Reliant) erstmals erschienen und seitdem schrittweise weiterentwickelt worden. In der Saugmotorversion standen Höchstleistungen zwischen 69 KW (94 PS) und 74 KW (100 PS) zur Verfügung. Daneben war in allen Modelljahren eine intern Turbo I genannte aufgeladene Variante mit einem Garrett-Turbolader erhältlich, die auf eine Höchstleistung von 109 KW (148 PS) kam. In den Modelljahren 1988 und 1989 gab es schließlich alternativ auch eine 130 KW (177 PS) starke Turbo-II-Version dieses Motors, der unter anderem mit einem Ladeluftkühler, größeren Einspritzdüsen und Drosselklappen, einer veränderten Motorelektronik sowie einer geschmiedeten Kurbelwelle ausgestattet war.<ref name="Hot Rod">John Baechtel, Todd Howard: 1988 Shelby CSX - Another Shelby Supercar Statement, Hot Rod Magazine, Heft 11/1988.</ref>

Alternativ war in jedem Modelljahr eine vergrößerte Version dieses Motors mit 2501 cm³ (152 cui) Hubraum erhältlich, die ohne Turboaufladung zwischen 61 KW (97 PS) und 75 KW (101 PS) leistete. 1989 gab es den größeren Block wahlweise ebenfalls mit einer Turboaufladung.

Übersicht über die Motorisierungen
Bauart Reihenvierzylinder-Ottomotor
Hubraum cm³ 2213 2501
cui 135 152
Aufladung Turbo I Turbo II Turbo I
Leistung KW 69 72 74 109 130 71 72 75 112
SAE-PS 94 98 100 148 177 97 98 101 152
Modelljahre 1985 S O O
1986 S O O O
1987 S O O O
1988 S O O O O
1989 S O O O O

Ausstattung

Angeboten wurden ein Basismodell und der LeBaron GTS LS mit gehobener Ausstattung (elektronisches Armaturenbrett, geteilt umlegbare Rücksitzbank usw.). 1986 wurde der LS in Premium umbenannt.

Produktion

Im Sommer 1989 lief die Fertigung der H-Reihe aus. Von 1985 bis 1989 entstanden etwa 193.000 Chrysler- und 137.000 Dodge-Versionen.

Chrysler GTS

Datei:1988 dodge lancer es turbo.jpg
Chrysler GTS für Europa

Nachdem bereits ab 1983 einzelne private Importeure K-Car-Varianten der Marke Chrysler in Deutschland und den Benelux-Ländern verkauft hatten, nahm der Chrysler-Konzern im Frühjahr 1988 mit eigenen Tochtergesellschaften den Verkauf in Europa auf. Die für den Export bestimmten Fahrzeuge wurden vor dem Verschiffung im European Homologation Center in Detroit an die europäischen Zulassungsbestimmungen angepasst. Dazu gehörten der Einbau von Rückleuchten mit orangefarbenen Blinkern und Rückspiegel mit Einklappmechanismus sowie eine härtere Federung und Gasdruckstoßdämpfer.<ref>Hans-Joachim Wiehager: Flagge zeigen: Testbericht zum Chrysler GTS in Auto Motor und Sport, Heft 7/1988, S. 23 ff.</ref>

Zu den ersten Autos, die Chrysler hier werksseitig anbot, gehörten die Coupés und Cabriolets der neu gestalteten LeBaron-Reihe sowie der LeBaron GTS, der in Europa als Chrysler GTS verkauft wurde. Basismotorisierung war 2,5-Liter-Saugmotor, während der 2,2 Liter große Turbo-I-Motor gegen Aufpreis erhältlich war. 1988 lag der Listenpreis für den Chrysler GTS in Deutschland bei 35.200 DM. Ein BMW 520i war etwa 3000 DM teurer.<ref>Hans-Joachim Wiehager: Flagge zeigen: Testbericht zum Chrysler GTS in Auto Motor und Sport, Heft 7/1988, S. 24.</ref>

Literatur

  • Flammang, James M./Kowalke, Ron: Standard Catalog of American Cars 1976–1999. Krause Publications, Iola 1999. ISBN 0-87341-755-0

Weblinks

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Einzelnachweise

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