Birs
| Birs La Birse (französisch) | ||||||||||||
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Wasserfall der Birs in Laufen, November 2003 | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | CH: 443 | |||||||||||
| Lage | Schweizer Jura
| |||||||||||
| Flusssystem | Rhein | |||||||||||
| Abfluss über | Rhein → Nordsee | |||||||||||
| Quelle | in der Source de la Birse 47° 12′ 50″ N, 7° 11′ 43″ O {{#coordinates:47,21378|7,19526|
|
dim=500 | globe= | name=Quelle Birs | region=CH-JU | type=waterbody
}} | ||||||
| Quellhöhe | 762 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> | |||||||||||
| Quellschüttung<ref name="Hydrogeologische Karte" /> | MQ 1974/1976 |
333 l/s | ||||||||||
| Mündung | in Basel neben dem Birsköpfli in den RheinKoordinaten: 47° 33′ 29″ N, 7° 37′ 4″ O; CH1903: 613481 / 267491
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|
dim=1000 | globe= | name=Mündung Birs | region=CH-BS/CH-BL | type=waterbody
}} |
dim=1000 | globe= | name=Mündung Birs | region=CH-BS/CH-BL | type=waterbody
}} | |
| Mündungshöhe | 246 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> | |||||||||||
| Höhenunterschied | 516 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 6,9 ‰ | |||||||||||
| Länge | 75 km<ref name="gewiss">Auswertungen zum Gewässernetz. (XLSX) BAFU, Dezember 2013, abgerufen am 9. August 2017 (Auflistung Fliessgewässer der Schweiz >30km).</ref> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 896,86 km²<ref name="bafu">Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km². Bundesamt für Umwelt (BAFU), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2017; abgerufen am 24. September 2017.</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Moutier, La Charrue<ref name="bafu2">Abflussdaten: Messstelle: Birse - Moutier, La Charrue (2122). (PDF) 1912–2020. In: BAFU Hydrodaten. BAFU, abgerufen am 12. Oktober 2024 (Stationsseite).</ref> AEo: 186 km² |
NNQ (1920) MNQ 1912–2020 MQ 1912–2020 Mq 1912–2020 MHQ 1912–2020 HHQ (2007) |
370 l/s 1,46 m³/s 3,23 m³/s 17,4 l/(s km²) 5,35 m³/s 75 m³/s | ||||||||||
| Abfluss am Pegel Soyhières, Bois du Treuil<ref name="bafu3">Abflussdaten: Messstelle: Birse - Soyhières, Bois du Treuil (2478). (PDF) 1983–2020. In: BAFU Hydrodaten. BAFU, abgerufen am 12. Oktober 2024 (Stationsseite).</ref> AEo: 569 km² |
NNQ (1989) MNQ 1983–2020 MQ 1983–2020 Mq 1983–2020 MHQ 1983–2020 HHQ (2007) |
1,45 m³/s 6,21 m³/s 10,6 m³/s 18,6 l/(s km²) 15,5 m³/s 316 m³/s | ||||||||||
| Abfluss am Pegel Münchenstein, Hofmatt<ref name="bafu4">Abflussdaten: Messstelle: Birs - Münchenstein, Hofmatt (2106). (PDF) 1917–2020. In: BAFU Hydrodaten. BAFU, abgerufen am 12. Oktober 2024 (Stationsseite).</ref> AEo: 887 km² Lage: 4,7 km oberhalb der Mündung |
NNQ (1921) MNQ 1917–2020 MQ 1917–2020 Mq 1917–2020 MHQ 1917–2020 HHQ (2007) |
830 l/s 6,12 m³/s 15,2 m³/s 17,1 l/(s km²) 28,2 m³/s 383 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Trame, Sorne, Lützel | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Raus, Scheltenbach, Lüssel | |||||||||||
| Grossstädte | Basel | |||||||||||
| Kleinstädte | Moutier, Delémont, Laufen, Aesch, Reinach, Münchenstein, Muttenz, Birsfelden | |||||||||||
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Verlauf der Birs (Siehe OSM) | ||||||||||||
Die Birs (französisch La Birse) ist ein 75 Kilometer langer Nebenfluss des Rheins im Schweizer Jura.
Name
Im Mittelalter wird der Fluss meist als Birse bezeichnet. Der Name ist keltischen Ursprungs und leitet sich von kelt. *bers- für «schnell» ab. Sie hat also die Bedeutung die schnell Fliessende.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Geographie
Quelle
Die Birs entspringt einer Quelle in 762<ref>Salathé: Die Birs. Bilder einer Flusslandschaft. 2000, S. 13.</ref> Metern Höhe am südwestlichen Ortsende von Tavannes im Berner Jura unterhalb des Pierre Pertuis. Sie tritt bereits als kleiner Fluss ans Tageslicht (Stromquelle), denn die grosse Wassermenge stammt von einem unterirdischen Flusssystem. Tief im Berginnern sammelt sich das Regenwasser und durchfliesst ein weitverzweigtes kilometerlanges Höhlennetz. Sie ist die grösste Quelle des ganzen Tales und entspringt als Karstquelle im Oberjura. In den Jahren 1974–1976 lag die mittlere Schüttung der Quelle bei rund 20 m³/min.<ref name="Hydrogeologische Karte">Erläuterungen zur Hydrogeologische Karte der Schweiz</ref>
Verlauf
Die Birs fliesst durch weite Talmulden (Vallée de Tavannes) und enge, von hohen Felswänden eingerahmte Klusen (Schluchten), zum Beispiel bei Moutier die Gorges de Moutier. Bei Delémont (Delsberg), dem Hauptort des Kantons Jura, vereinigt sie sich mit den beiden Bächen La Sorne und La Scheulte. Zwischen Soyhières und Liesberg wechselt sie vom französischen ins deutsche Sprachgebiet und erreicht das zum Kanton Basel-Landschaft gehörende Laufental. In Laufen bildet sie bei der Querung einer widerstandsfähigen Kalksteinbank einen gut 2 Meter (mit Wehr über 3 Meter)<ref>Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft: swisstopo (Topographie- und Sachdaten); abgerufen am 15. Juni 2016</ref> hohen Wasserfall, dessen Wasserkraft einer der Ausgangspunkte für die gewerbliche Entwicklung der Stadt war.
Bei der Klus Angenstein durchquert der Fluss die Blauenkette und gelangt ins Birseck, das Tiefland bei Aesch. Zwischen Aesch und Dornach sind in der Birs zahlreiche Krebse zu finden, wobei der rote amerikanische Krebs aufgrund seines aggressiven Verhaltens eine Gefahr für die einheimischen Krebsarten darstellt und diese zunehmend zu verdrängen droht. Der Oberlauf der Birs gehört der Forellenregion an, der Unterlauf geht in die Äschenregion über. Früher war die Birs durch den Menschen und die Industrie stark verschmutzt und eingedämmt, doch dank zahlreichen Renaturierungsprojekten gedeiht mit Stand 2023 eine vielfältige Flora und Fauna.
Die Birs durchquert acht Gebirgsketten in unterschiedlich ausgeprägten Klusen. Nach der Klus Angenstein konnte sich der Fluss je nach Wassermenge stark ausbreiten und sich seinen Weg bahnen. Daher wurde schon früh versucht, den Fluss in ein enges Korsett zu zwängen. Vor dem Bau der Jurabahn wurde der Fluss im Jahre 1875 begradigt und teilweise eingedämmt. So wurde trockenes Weide- und Bauland gewonnen und der Bau von sicheren Übergängen für den wachsenden Verkehr ermöglicht. Einzig der dichte Auwald bei der Heide in Reinach blieb übrig. Die Reinacherheide ist ein Naturschutzgebiet mit Magerrasenbeständen, Trockengebüschen und dem Auenwald. Sie ist ein wahres Vogelparadies mit 83 verschiedenen Vogelarten.
Die Birsebene war bis ins Ende des 18. Jahrhunderts kaum besiedelt. Dort, wo einst der Fluss in vielen Armen den Weg zum Rhein suchte, breiten sich mit Stand 2023 moderne Siedlungs- und Gewerbegebiete von Arlesheim, Reinach BL und Münchenstein aus. Der Unterlauf der Birs bildet die Grenze zwischen den beiden Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Ein früher begradigter Flussabschnitt wurde im Jahr 2004 in ein naturnahes Flussbett zurückgebaut. Seither hat sich der Biber in diesem Gebiet wieder ausgebreitet.
Die Stadtgrenze von Basel und Birsfelden bildend, mündet die Birs beim Birsköpfli nach 75 Kilometern auf nur noch 246 Meter über Normalnull in den Hochrhein als dessen letzter Nebenfluss. Ihr ungefähr 75 Kilometer langer Lauf endet etwa 516 Höhenmeter unterhalb ihrer Quelle, sie hat somit ein mittleres Sohlgefälle von circa 6,9 ‰.
- Die Birs
-
Quelle der Birs in Tavannes
-
Oberlauf der Birs bei Tavannes
-
… bei Sorvilier
-
Wasserfall (Laufen) der Birs in Laufen
-
… bei Duggingen
-
… in Dornach mit Wasserkraftwerk
-
Birswehr in der Neuen Welt, Münchenstein
-
Unterlauf der Birs
-
Birsmündung in den Rhein
Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet der Birs umfasst 896,86 km² und liegt vor allem in der Schweiz, kleinere Gebiete liegen in Frankreich. In der Schweiz haben die fünf Kantone Bern, Jura, Solothurn, Basel-Landschaft und Basel-Stadt Anteil. Es erstreckt sich über zwei Sprachregionen (französisch und deutsch). Wichtige benachbarte Einzugsgebiete sind die von Birsig, Ill, Rhone, Dünnern und Ergolz. Das Einzugsgebiet liegt im Juragebirge und wird durch sie über den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 31,4 % aus bestockter Fläche, zu 41,8 % aus Landwirtschaftsflächen, zu 8,9 % aus Siedlungsfläche und zu 17,8 % aus unproduktiven Flächen.
Die Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5% DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0
- The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)
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</timeline>
Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 1052,7 m ü. M.<ref>Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Birs. Bundesamt für Umwelt (BAFU).</ref>
Zuflüsse
- Wichtige Zuflüsse der Birs sind die Trame, die Raus, der Scheltenbach, die Sorne, die Lützel und die Lüssel.
-
Die Trame
-
Die Raus
-
Der Scheltenbach
-
Die Sorne
-
Die Lützel
-
Die Lüssel
| Name | GKZ | Lage | Länge in km |
EZG in km² |
MQ in m³/s |
Mündung Koordinaten |
Mündungshöhe in m |
Bemerkungen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ruisseau de la Coué | BE130244 | links | 3,1 | 2,86 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,2257|7,20396|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau de la Coué | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Tavannes|| style="text-align:right" | 745,6|| | |
| Ruisseau Côte Gobat | BE130224 | links | 2,2 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,22825|7,2104|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau Côte Gobat | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei La Vauches, Tavannes|| style="text-align:right" | 740,0||
| ||
| Ruisseau de L'Endroit | BE130145 | links | 1,9 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,23406|7,22042|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau de L'Endroit | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Reconvilier|| style="text-align:right" | 731,4|| | ||
| Ruisseau de L'Envers | BE130237 | rechts | 1,1 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,23654|7,23774|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau de L'Envers | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Loveresse|| style="text-align:right" | 720,5|| | ||
| La Trame | CH000415 | links | 16,7 | 39,81 | 0,85 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,23636|7,23958|
|
dim= | globe= | name=Mündung der Trame | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Loveresse|| style="text-align:right" | 718,2||
|
| Les Rosis | BE130233 | rechts | 0,3 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,23843|7,25383|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Les Rosis | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Pontenet|| style="text-align:right" | 711,2|| | ||
| Ruisseau de la Sauce | BE130230 | rechts | 1,0 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,23834|7,29078|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau de la Sauce | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Bévilard|| style="text-align:right" | 684,9|| | ||
| Ruisseau de Court | CH003132 | links | 3,7 | 5,34 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,23927|7,33013|
|
dim= | globe= | name=Mündung der Ruisseau de Court | region=CH-BE | type=waterbody
}} in Court|| style="text-align:right" | 667,4|| style="text-align:left" | Alternativname: Ruisseau des Chaufours | |
| Ruisseau des Fontaines | BE130225 | rechts | 1,2 | 3,43 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,23894|7,33691|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau des Fontaines | region=CH-BE | type=waterbody
}} in Court|| style="text-align:right" | 665,3||
| |
| Ruisseau de la Queue | BE130216 | rechts | 0,9 | 1,43 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,2429|7,34742|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau de la Queue | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Court|| style="text-align:right" | 661,3||
| |
| Ruisseau de Chaluet | CH003131 | rechts | 7,3 | 15,57 | 0,30 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,24504|7,34827|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau de Chaluet | region=CH-BE | type=waterbody
}} vor der Schlucht von Court|| style="text-align:right" | 660,2||
|
| La Chalière | CH000457 | links | 6,1 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,27433|7,36392|
|
dim= | globe= | name=Mündung des La Chalière | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Moutier|| style="text-align:right" | 533,6|| | ||
| La Raus | CH000925 | rechts | 11,6 | 41,54 | 0,76 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,28207|7,38224|
|
dim= | globe= | name=Mündung der Raus | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Moutier|| style="text-align:right" | 519,8||
|
| Ruisseau de Roches | CH000330 | links | 3,0 | 3,63 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,30079|7,38383|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau de Roches | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Roches|| style="text-align:right" | 488,7|| style="text-align:left" | Alternativname: Ruisseau Hautes Roches | |
| Ruisseau le Raimeux | BE130212 | rechts | 1,0 | 2,02 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,31025|7,39128|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau le Raimeux | region=CH-BE | type=waterbody
}} bei Le Vevay, Roches|| style="text-align:right" | 479,0||
| |
| Scheltenbach | CH000807 | rechts | 18,6 | 93,74 | 2,57 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,36321|7,36987|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Scheltenbachs | region=CH-JU | type=waterbody
}} in Courroux|| style="text-align:right" | 409,9|| style="text-align:left" | Französischer Name: La Scheulte |
| Sorne | CH000529 | links | 26,5 | 217,65 | 4,59 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,37089|7,36111|
|
dim= | globe= | name=Mündung der Sorne | region=CH-JU | type=waterbody
}} am östlichen Siedlungsrand von Delémont|| style="text-align:right" | 404,3|| |
| Ruisseau de Mettemberg | CH003106 | links | 6,4 | 23,33 | 0,31 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,38872|7,37113|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ruisseau de Mettemberg | region=CH-JU | type=waterbody
}} bei Soyhières|| style="text-align:right" | 394,3|| style="text-align:left" | Alternativname: Réselle de Soyhières |
| Teufels Chuch Bach | CH003105 | rechts | 2,4 | 3,03 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,39475|7,42214|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Teufels Chuch Bachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} bei Riederwald, Liesberg|| style="text-align:right" | 380,9|| style="text-align:left" | Alternativname: Rohrbergbach | |
| Unkelibrunnenbach | BL410281 | links | 0,4 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,3963|7,43007|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Unkelibrunnenbachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} bei Liesberg|| style="text-align:right" | 379,3||
| ||
| Modlenbach | CH003104 | rechts | 4,5 | 10,18 | 0,13 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,40128|7,47729|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Modlenbachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} bei Bärschwil Station|| style="text-align:right" | 361,9|| style="text-align:left" | Alternativname: Stürmenbach |
| Lützel | CH000503 | links | 28,3 | 78,84 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,4109|7,49463|
|
dim= | globe= | name=Mündung der Lützel | region=CH-BL | type=waterbody
}} zwischen Liesberg und Laufen|| style="text-align:right" | 354,3|| style="text-align:left" | Französischer Name: Lucelle | |
| Wahlenbach | CH000540 | rechts | 5,9 | 7,42 | 0,08 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,41687|7,50023|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Wahlenbachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} in Laufen|| style="text-align:right" | 351,3||
|
| Lüssel | CH002938 | rechts | 19,2 | 53,72 | 0,75 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,43672|7,52641|
|
dim= | globe= | name=Mündung der Lüssel | region=CH-BL | type=waterbody
}} bei Zwingen|| style="text-align:right" | 336,4|| style="text-align:left" | Oberlaufname: Vogelbergbach |
| Ibach | CH000488 | rechts | 9,6 | 13,27 | 0,17 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,43738|7,56868|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Ibachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} beim Chessiloch, Grellingen|| style="text-align:right" | 325,1|| |
| Chastelbach | CH012958 | rechts | 8,8 | 13,19 | 0,17 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,43936|7,58257|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Chastelbachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} bei Chastelmatte, Grellingen|| style="text-align:right" | 316,7||
|
| Seebach | CH000526 | rechts | 12,1 | 22,39 | 0,31 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,44187|7,59815|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Seebachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} in Grellingen|| style="text-align:right" | 307,2|| style="text-align:left" | Alternativname: Seetelbach
|
| Schlossgrabenbach | BL410261 | links | 0,9 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,45046|7,59796|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Schlossgrabenbachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} zwischen Pfeffingen und Duggingen|| style="text-align:right" | 302,9|| | ||
| Tugbach | BL410037 | rechts | 1,5 | 7,49 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,45404|7,60272|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Tugbachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} westlich von Duggingen|| style="text-align:right" | 301,8||
| |
| Erlenbach | BL410210 | links | 3,6 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,4956|7,60604|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Erlenbachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} bei Bad Mülimatte, Reinach|| style="text-align:right" | 275,5|| | ||
| Dorfbach | CH002931 | rechts | 3,8 | Welt-Icon
{{#coordinates:47,50123|7,60663|
|
dim= | globe= | name=Mündung des Dorfbachs | region=CH-BL | type=waterbody
}} bei Arlesheim|| style="text-align:right" | 275,3|| | ||
| Birs<ref group="Z">Die Daten der Birs zum Vergleich</ref> | 87,2 | 896,86 | 11,90 | beim Birsköpfli zwischen Birsfelden und Basel | 245,9 | Mündet in den Hochrhein |
Anmerkungen zur Tabelle
<references responsive group="Z" />
Geschichte
Bis ins 18. Jahrhundert war das untere Birstal kaum besiedelt. 1807 wurden erste Projekte für eine Flusskorrektion in Angriff genommen, welche von 1814 bis 1830 mit mehreren Teilkanalisierungen und der grossen Begradigung zwischen Neuer Welt und Birsköpfli durchgeführt wurde; die Länge des Flusslaufs wurde in diesem Abschnitt auf einen Viertel gekürzt. Weitere Korrektionen oberhalb bis Dornachbrugg wurden bis 1870 vorgenommen.<ref>Die Birs – gestern und heute. Gymnasium Kirschgarten, abgerufen am 23. Juli 2023.</ref>
Brücken
Auf ihrem Weg wird die Birs von über 200 Brücken überspannt.
Erhaltenswerte Steinbogenbrücken befinden sich in Pontenet (Pont Sapin), Mallerey (Rue-du-Pont-Brücke), Sorvilier (La-Golée-Brücke), Laufen (Vorstadtbrücke), Zwingen (Ramsteinbrücke), Duggingen (Birsbrücke Angenstein) und Dornach (Nepomukbrücke).
Vier gedeckte Holzbrücken überspannen den Fluss, wobei die Schlossbrücke Zwingen die einzige erhaltene historische Holzbrücke des Birstales ist.<ref>Giuseppe Gerster. In: Baselbieter Heimatschutz (= Kultur- und Baudenkmäler im Laufental. Heft 15). S. 53.</ref>
Neunzehn Eisenbahnbrücken überspannen die Birs, wobei die Jurabahn zwischen Moutier und Münchenstein den Fluss auf acht Brücken überquert. Die von Staringenieur Gustave Eiffel konstruierte Eisenbahnbrücke bei Münchenstein kollabierte am 14. Juni 1891 unter der Last eines vollbesetzten Zuges. Das Unglück forderte 73 Tote und 171 Verletzte und gilt mit Stand 2023 als das grösste Eisenbahnunglück der Schweiz.<ref>Stefan Haenni: Eiffels Schuld. Das grösste Eisenbahnunglück der Schweiz. Gmeiner Verlag, Messkirch 2023, ISBN 978-3-8392-0477-1.</ref>
Bei der ehemaligen Zementfabrik Liesberg ist die Eisenbahnbrücke von Robert Maillart aus dem Jahre 1935 im kantonalen Inventar der geschützten Kulturdenkmäler aufgeführt.
Literatur
- René Salathé: Die Birs. Bilder einer Flusslandschaft. Verlag des Kantons Basel-Landschaft, 2000, ISBN 3-85673-260-8.
Weblinks
- François Kohler: Birs. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Verlauf der Birs auf dem Geoportal des Kantons Bern
- Verlauf der Birs auf dem Geoportal des Kantons Jura
- Verlauf der Birs auf dem Geoportal des Kantons Basel-Landschaft
- Die Birs: Regionaler Entwässerungsplan REP
- Birs – die schnell Fliessende, WWF Region Basel
Einzelnachweise
<references />
Flüsse mit einer Gesamtlänge über 30 km:
Aare |
Albula |
Allaine |
Alter Rhein |
Arbogne |
Areuse |
Arve |
Birs |
Brenno |
Broye |
Calancasca |
Doubs |
Drance de Bagnes |
Dünnern |
Emme |
Engelberger Aa |
Ergolz |
Glâne |
Glatt |
Glenner (Glogn) |
Hinterrhein |
Inn (En) |
Julia (Gelgia) |
Kander |
Kleine Emme |
Landquart |
Landwasser |
Langete |
Limmat |
Linth |
Lorze |
Maggia |
Mentue |
Mera |
Moesa |
Muota |
Murg |
Necker |
Orbe |
Petite Glâne |
Plessur |
Poschiavino |
Rabiusa |
Reuss |
Rhein |
Rhone |
Saane |
Schüss (Suze) |
Seez |
Sense |
Sihl |
Simme |
Sitter |
Sorne |
Spöl |
Suhre |
Talent |
Tamina |
Tessin (Ticino) |
Thur |
Töss |
Venoge |
Verzasca |
Vispa |
Vorderrhein |
Wiese |
Wigger |
Wyna